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Online: Filmvorführung des Kurzfilms „I am what I am“

Veranstaltungsdaten

24. April 2026 08:00 – 24. April 2026 09:00
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online

Die TU Dresden lädt herzlich zur Filmvorführung des Kurzfilms „I am what I am“ im Rahmen des Formats „Vielfalt to go“ ein. Die Veranstaltung findet im Kontext des Projekts „Ich sehe was, was du nicht siehst. Rom:nja und Sinti:zze im Blick der TU Dresden“ statt.

Der Dokumentarfilm (35 Min.) begleitet drei Generationen einer Sinti-Familie und erzählt von ihrer Verfolgungsgeschichte während des Nationalsozialismus, von Ausgrenzung und Rassismus in der Nachkriegszeit sowie von deren Kontinuitäten bis in die Gegenwart. Gleichzeitig macht der Film Widerstand, Mut und familiären Zusammenhalt sichtbar.

Im Zentrum steht die Familie Blum, die in den 1930er Jahren in Dresden lebte. Vom Laubegaster Ufer aus begann ihre Deportation, welche für einige Familienmitglieder in Auschwitz endete. Der Film kehrt an diesen Ort zurück und verbindet historische Erinnerung mit heutigen Perspektiven: Die Zeitzeugin Ella Braun, ihre Tochter und ihr Enkel sprechen über ihre Erfahrungen, ihre Kämpfe und ihr Selbstverständnis als Sinti:zze. Daniel als Enkel bringt dabei eine dezidiert junge Perspektive ein und reflektiert seine Gegenwart auch aus einer studentischen Lebensrealität heraus.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Sinti:zza und Rom:nja bis heute mit tief verwurzelten Vorurteilen konfrontiert sind, darunter auch die hartnäckigen Zuschreibungen rund um das Thema (Hochschul-) Bildung,  ist es ein zentrales Anliegen dieser Veranstaltung, Raum für differenzierte Perspektiven zu schaffen.

Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zum kurzen Gespräch mit den Filmemacherinnen.

Zugang zum Raum: https://tu-dresden.zoom-x.de/j/67638235426?pwd=FcICtSLYOpGwTKk1CUWf4OAuWEnIxx.1
Es wird dabei um eine respektvolle, sensible und offene Gesprächskultur gebeten.

Veranstalter

"Vielfalt to go" der TU Dresden