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ProMotivation - Mentoring für Studentinnen* und Absolventinnen* der Geistes- und Sozialwissenschaften
Du überlegst, ob eine Promotion zu Dir passt? Das Mentoringprogramm ProMotivation richtet sich an Studentinnen* und Absolventinnen* (w/d) der Geistes- und Sozialwissenschaften – einschließlich Promovendinnen* (w/d) im ersten Promotionsjahr –, die sich für wissenschaftliches Arbeiten interessieren und prüfen möchten, ob eine Promotion für sie der richtige Weg ist bzw. bleibt.
Lust auf Mentoring? Unser neuer Jahrgang startet im März 2027. Alle Infos zur Bewerbung findest Du unter "Interesse am Mentoring? Bewirb Dich jetzt!" Bewerbungsfrist ist am 31. Oktober 2026.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Passt eine Promotion – oder die Fortsetzung einer begonnenen Promotion – zu meinem fachlichen Interesse, meinen Stärken, meinen Lebensplänen und den Bedingungen, unter denen ich arbeite? ProMotivation begleitet diesen Entscheidungsprozess mit individuellem Mentoring, Austausch mit Gleichgesinnten und realistischen Einblicken in wissenschaftliche Karrierewege.
Lern uns kennen: Feier mit uns 15 Jahre ProMotivation!
Du hast Interesse, Teil des nächsten Mentoring-Jahrgangs zu werden? Dann komm zu unserem Alumnae-Tag am 18. September mit spannenden Workshops und Infos für Interessent*innen (w/d).
Besuche
- unsere Infoveranstaltung für Mentoringinteressierte' oder
- "Was ich gern vor der Promotion gewusst hätte"
Hier geht's direkt zur Anmeldung.
Im Übergang vom Studium in die Promotionsphase tauchen viele Fragen auf:
Wie sieht wissenschaftliches Arbeiten im Alltag aus? Welche Karrierewege sind realistisch? Wie funktioniert eine Promotion – fachlich, organisatorisch und finanziell? Und passt dieser Weg überhaupt zu mir?
ProMotivation begleitet diesen Entscheidungsprozess über ein Jahr hinweg:
durch individuelles Mentoring, ein strukturiertes Rahmenprogramm und Austausch mit anderen Promotionsinteressierten.
Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Was erwartet mich?
Im Mittelpunkt von ProMotivation steht das individuelle One-to-One-Mentoring zwischen Mentee (Studentin, Absolventin* oder Promovendin* im ersten Promotionsjahr (w/d)) und Mentor*in (w/d/m).
In dieser Tandem-Beziehung geht es um die Auseinandersetzung mit der eigenen möglichen wissenschaftlichen Laufbahn. Themen können je nach Bedarf sein: Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag, Karrierewege und Qualifikationsschritte, Reflexion persönlicher Ziele sowie Unterstützung bei konkreten Fragen rund um eine mögliche Promotion.
Die Zusammenarbeit im Tandem ist flexibel gestaltet. Sie umfasst typischerweise regelmäßige Gespräche, die eigenständig zwischen Mentee und Mentor*in vereinbart werden.
Ergänzend dazu bietet ProMotivation:
- ein strukturiertes Rahmenprogramm (Auftakt, Einführung, Reflexionen, Abschluss),
- Workshops und Weiterbildungsangebote sowie
- Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen Teilnehmenden.
Mentees organisieren zusätzlich eigenständig Peer-to-Peer-Treffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und Erfahrungen zu teilen. Das Koordinationsbüro begleitet diesen Prozess und unterstützt bei Bedarf bei der Konzeption und Umsetzung.Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Ziele
Ziel von ProMotivation ist es, Studentinnen* und Absolventinnen* der Geistes- und Sozialwissenschaften bei einer fundierten und reflektierten Entscheidung über eine mögliche Promotion zu unterstützen.
Im Zentrum steht nicht die Förderung einer bestimmten Entscheidung, sondern die Qualität des Entscheidungsprozesses: Mentees sollen wissenschaftliche Karrierewege realistisch einschätzen, eigene Interessen und Rahmenbedingungen klären und ihre nächsten Schritte bewusst planen können.
ProMotivation stärkt dabei insbesondere:
- Orientierung über Promotionswege und wissenschaftliche Karriereperspektiven
- Einblicke in den wissenschaftlichen Arbeitsalltag
- Selbstreflexion, Entscheidungsfähigkeit und Handlungssicherheit
- Realistische Einschätzung und aktive Mitgestaltung guter Promotionsbedingungen (Betreuung, Arbeitsverhältnis, Vereinbarkeit)Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Wer sind die Mentees?
Das Programm richtet sich an Studentinnen* und Absolventinnen* der Geistes- und Sozialwissenschaften (Fachbereiche 01, 02, 03, 05, 06, 09, 10, 21, sozialwissenschaftlich orientierte Geographinnen*, Teilnehmende des katholischen Seminars sowie Lehramtskandidatinnen*) (w/d) der Philipps-Universität Marburg, die sich in der Abschlussphase ihres Studiums befinden oder dieses vor Kurzem abgeschlossen haben. Eine konkrete Promotionszusage ist nicht erforderlich. Ebenso richtet sich das Programm an Promovendinnen* (w/d) im ersten Promotionsjahr. Entscheidend sind ein ernsthaftes Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten sowie die Offenheit, eine Promotion als mögliche Option zu prüfen bzw. die eigene Entscheidung unter den aktuellen Bedingungen zu reflektieren.
ProMotivation schätzt unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen. Wir begrüßen Bewerbungen von Studentinnen* und Absolventinnen* (w/d) mit vielfältigen Hintergründen. Ziel ist es, individuelle Perspektiven auf wissenschaftliche Karrierewege sichtbar zu machen und zu reflektieren. Für die Teilnahme am Rahmenprogramm ist ein Deutsch-Sprachniveau von mindestens B2 empfohlen. Im individuellen Tandem sind andere Sprachen möglich.Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Wer sind die Mentor*innen?
Mentor*innen (m/w/d) sind engagierte Promovierende oder Promovierte. Sie bringen eigene Erfahrungen im Wissenschaftssystem mit und geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag sowie in mögliche Karrierewege.
Sie begleiten eine Mentee (w/d) über ein Jahr hinweg bei der Auseinandersetzung mit einer möglichen Promotion und stehen für Austausch, Reflexion und Orientierung zur Verfügung.Mentor*innen engagieren sich aus Interesse am Austausch mit angehenden Wissenschaftler*innen (w/d) und an der Weitergabe eigener Erfahrungen. Sie tragen damit zur Förderung von Frauen* und TIN*-Personen in der Wissenschaft bei.
Das Mentoring kann in Präsenz, online oder in gemischter Form stattfinden.
Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Teilnahmebedingungen
Für eine erfolgreiche Teilnahme am Mentoring sind für Mentees folgende Punkte verbindlich:
1. Teilnahme am Rahmenprogramm (Auftaktveranstaltung, Einführungsworkshop für Mentees, Halbzeitreflexion und Abschlussveranstaltung)
2. mindestens 5 Treffen mit der Mentorin*/dem Mentor*
3. Mitorganisation eines Peer-to-Peer-Treffens mit anderen MenteesDas Mentoring findet in der Regel über ein Jahr statt und kann in Präsenz, online oder in gemischter Form gestaltet werden. Die Treffen im Tandem werden eigenständig zwischen Mentee und Mentor*in vereinbart.
Erfahrungen zeigen, dass insbesondere Präsenzformate den Austausch und die Vernetzung unterstützen. Eine Teilnahme ist jedoch auch vollständig online möglich.
Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Evaluation
Unsere Evaluationen zeigen eine konstant hohe Zufriedenheit mit dem Programm:
1. durchschnittliche Bewertung: 5,1 (gut) auf einer Skala von 1–6
2. über 90 % der Teilnehmenden würden ProMotivation weiterempfehlen
3. Mentees erreichen im Durchschnitt rund 75 % ihrer zu Beginn gesetzten ZieleAuch die Bereitschaft zur erneuten Teilnahme ist hoch: Über 80 % der Mentor*innen können sich vorstellen, sich erneut zu engagieren.
Welche Wirkung hat das Mentoring?
Die Alumnaebefragung 2026 zeigt, dass ProMotivation vor allem dort wirkt, wo Orientierung gefragt ist. Unsere Alumnae schätzen
- mehr Klarheit über den eigenen Weg und realistische Einschätzung wissenschaftlicher Karrierewege
- Einblicke in Arbeitsalltag und Strukturen der Wissenschaft
- Stärkung von Selbstvertrauen und Entscheidungsfähigkeit
- Austausch und Vernetzung mit anderen in ähnlichen SituationenDrei Viertel unserer Alumnae berichten insgesamt von einem mindestens mittleren Einfluss des Mentorings auf ihren weiteren Weg, fast die Hälfte sogar von einem großen bis sehr großen Einfluss.
Was nehmen Mentor*innen mit?
Auch Mentor*innen profitieren in vielfacher Hinsicht von ihrer Teilnahme:
- Reflexion des eigenen Werdegangs und der eigenen Rolle im Wissenschaftssystem
- Ausbau von Beratungs- und Kommunikationskompetenz
- Weiterentwicklung von Empathie und Führungskompetenz
- Austausch und Vernetzung mit anderen Wissenschaftler*innen
Interesse am Mentoring? Bewirb Dich jetzt!
Wir freuen uns auch auf Dich bei unserem Alumnae-Tag am 18. September mit Infos für neue Interessent*innen (w/d). Hier erfährst Du alles rund um das Mentoringprogramm sowie Deine ersten Schritte in der Promotion.
Bewerbung
Für den Jahrgang 2027 kannst Du Dich ab jetzt bis 31. Oktober bewerben. Wir benötigen:
1. Motivationsschreiben (max. 3.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
Bitte gehen Sie dabei auf folgende Fragen ein:
Was interessiert Dich am wissenschaftlichem Arbeiten bzw. an einer Promotion – bzw., falls Du bereits promovierst: Wie erlebst Du Deine Promotion bisher? Welche Rahmenbedingungen möchtest Du klären?
Welche Fragen oder Unsicherheiten möchtest Du im Mentoring klären?
Was erhoffst Du Dir konkret von der Teilnahme?
Welche Erfahrungen, Perspektiven oder Interessen bringst Du selbst in das Mentoring ein?
2. Tabellarischer Lebenslauf
mit Angaben zu Ihrem Bildungsweg, ggf. beruflichen Stationen, fachlichen Schwerpunkten und relevanten Engagements.
Bitte beachte:
Zeugnisse oder weitere Anlagen sind nicht erforderlich.
Fasse alle Unterlagen in einem PDF-Dokument zusammen.
Bitte bestätige in Deiner Bewerbung, dass Du unsere Datenschutzvereinbarung zur Kenntnis genommen hast.
Bitte sende Deine Bewerbung als ein pdf an promotivation[at]verwaltung.uni-marburg.de
Inhalt ausklappen Inhalt einklappen So melden Sie sich als Mentor*in (m/w/d) an!
Sie möchten Ihre Erfahrungen weitergeben, angehende Wissenschaftlerinnen* (w/d) unterstützen und dabei auch selbst neue Perspektiven gewinnen? Dann freuen wir uns auf Ihr Engagement als Mentor*in bei ProMotivation.
Was wir suchen
Promovierende in einer fortgeschrittenen Phase oder promovierte Personen (m/w/d) aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die bereit sind, eine Studentin* oder Absolventin* (w/d) über ein Jahr hinweg zu begleiten.Was Sie mitbringen:
- Freude am Austausch auf Augenhöhe,
- Bereitschaft, Einblicke in den eigenen wissenschaftlichen Alltag zu geben,
- Offenheit für Reflexion und persönliche Weiterentwicklung.Was wir Ihnen bieten:
- Austausch in einem engagierten Netzwerk von Promovierenden und Promovierten
- Vorbereitung und Begleitung in Ihrer Rolle als Mentor*in
- Kostenfreie Teilnahme an bis zu zwei Weiterbildungen der Marburg University Research Academy MArburg University Research Academy (MARA),
- Weiterentwicklung von Beratungs-, Kommunikations- und FührungskompetenzenAnmeldung
Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns bitte Ihre ausgefüllte Anmeldung als Mentor*in per E-Mail an promotivation[at]verwaltung.uni-marburg.de.
Infopaket
Weitere Informationen zum Mentoringprogramm finden Sie hier:
- Programm ProMotivation 2025-2026
- Datenschutzvereinbarung ProMotivation
- Kooperationsvereinbarung
- Hinweise für ein erfolgreiches Mentoring
- Anmeldung für Mentor*innen
- Ergebnisse der Alumnaebefragung 2026
- Projektbericht 15 Jahre ProMotivation
(Bei technischen Schwierigkeiten beim Öffnen der Formulare, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.)
Kontakt:
Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
E-Mail: promotivation[at]verwaltung.uni-marburg.de
Telefon: 06421 / 28-26277
Über ProMotivation
ProMotivation begleitet seit 2011 Studentinnen* und Absolventinnen* (w/d) der Geistes- und Sozialwissenschaften auf dem Weg zu einer fundierten Entscheidung über eine Promotion.
Mehr als 300 Mentees und rund 200 Mentor*innen haben bislang am Programm teilgenommen.
ProMotivation wird aus Mitteln des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder finanziert und durch das Büro der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit der Marburg University Research Academy (MARA) durchgeführt. Das Programm ist Mitglied beim Forum Mentoring e.V. und arbeitet nach dessen Qualitätsstandards.
Hinweis zur Zielgruppe
* Bei ProMotivation können sich alle Frauen* sowie TIN*-Personen als Mentees bewerben. Ein Engagement als Mentor*in (m/w/d) ist unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit.
Wir erwarten von allen Teilnehmenden, dass sie sich mit den Zielen eines Frauen*- und TIN*-Netzwerks in der Wissenschaft identifizieren können.