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Innensanierung des Hörsaalgebäudes
Das Hörsaalgebäude der Philipps-Universität ist bis zum Sommersemester 2027 geschlossen. Aus gutem Grund: Die acht Hörsäle in dem Gebäude werden in diesem Zeitraum im Inneren grundlegend saniert und technisch neu ausgestattet. Mit diesem Bauabschnitt soll die energetische und grundlegende Sanierung des in den 1960er Jahren errichteten Hörsaalgebäudes ihren vorläufigen Abschluss finden. 2010/11 waren bereits die Gebäudehülle und der Brandschutz technisch auf den neuesten Stand gebracht und energetisch ertüchtigt worden.
„Die Sanierung des Hörsaalgebäudes ist unser nächster Schritt zur energieeffizienten Universität – neben der energetischen Sanierung der Beleuchtung und der Belüftungsanlagen produzieren wir mit einer PV-Anlage auf dem Dach des Hörsaalgebäudes zukünftig den Strom, den wir für den Betrieb des Gebäudes benötigen“, fasst Universitätspräsident Prof. Dr. Thomas Nauss die Baumaßnahme zusammen und ergänzt: „Gleichzeitig wird die Sanierung genutzt, um die Technik in den Hörsälen fit fürs 21. Jahrhundert zu machen“. Das größte Hörsaalgebäude der Universität ist nicht nur ein zentraler Ort für die Lehre, sondern auch ein Ort für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Podiumsdiskussionen und Lesungen. Die nun beginnenden Arbeiten sollen garantieren, dass die Studierenden in Zukunft mit zeitgemäßer Technik noch besser im Gebäude lernen können.
Lehrbetrieb im Audimax startet zum Wintersemester 2026/27
Das Hörsaalgebäude ist wegen der Bauarbeiten seit Mitte 2023 geschlossen. Das gesamte Gebäude soll zum Sommersemester 2027 wieder in den Lehrbetrieb gehen. Das Audimax wird vorgezogen schon zum Wintersemester 2026/27 in den Lehrbetrieb gehen. Während der Sanierung bleibt das Café Leonardo, das ebenfalls eine neue Lüftungsanlage erhält, geschlossen. Das Studierendenwerk Marburg fährt das Areal in dieser Zeit mit dem MensaMobil an.
Ersatz-Hörsaal
Im Wintersemester 2026/27 wird der Ersatz-Hörsaal auf dem Platz vor dem Hörsaalgebäude abgebaut und auf dem Campus Lahnberge wieder aufgebaut. Der in Leichtbauweise errichtete Hörsaal bietet 560 Plätze.