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Informationen für Studierende: Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universität Marburg

Studierende der Philipps-Universität Marburg, die in Folge der Corona-Pandemie in finanzielle Notlagen geraten sind, können durch den Corona-Nothilfefonds in Form eines einmaligen Sofortzuschusses unterstützt werden. Dies soll ihnen helfen, die Zeit zu überbrücken, bis staatliche Kredite und Gelder aus Hilfefonds zur Verfügung stehen.

Es handelt sich um einen von der Philipps-Universität Marburg neu eingerichteten und durch die Evangelische Studierendengemeinde Marburg (ESG) unterstützten Corona-Nothilfefonds, der durch Spenden von Uni-internen und -externen Spender*innen gefüllt wird. Folglich hängt die insgesamt zur Verfügung stehende Fördersumme direkt von den Spendeneinkünften ab und wird wöchentlich neu ermittelt. 

Wir bedanken uns bei allen bisherigen Spender*innen und bemühen uns weitere Gelder zu akquirieren, um möglichst viele Studierende bedarfsgerecht und schnell unterstützen zu können

Anträge werden ab sofort entgegengenommen.
E-Mail Adresse:
Das Antragsformular finden Sie hier.

(English Version: Application for the Corona-Emergency-Aid-Fund of the Philipps University of Marburg)

Hinweise zur Antragsstellung:

1. Zweckgebundenheit

Mit dem Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universität Marburg soll kurzfristig und möglichst bedarfsgerecht Hilfe geleistet werden, um akute durch die Pandemie verursachte Existenznöte zu lindern. Folglich ist ein Nachweis der pandemiebedingten Finanzierungsnot wie der Wegfall von Erwerbseinkünften bzw. von Zahlungen Dritter notwendig.

2. Höhe der Auszahlung

Die Höhe der Förderung beträgt in der Regel 200,00 Euro. Abweichungen nach oben und unten sind in begründeten Fällen aufgrund besonderer sozialer Situationen möglich. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

3. Vergabe/Entscheidung

Die Gewährleistung des Zuschusses erfolgt ohne Rechtsanspruch nach Maßgabe der belegten
Notlage und der zur Verfügung stehenden Mittel. Die Fallprüfung übernimmt ein extra dafür eingesetztes Team der Evangelischen Studierendengemeinde Marburg. Die Förderung ist jedoch nicht an eine Konfessionszugehörigkeit gebunden. Die Entscheidung erfolgt auf der Grundlage

• des eingereichten Antragsformulars
• den vorgelegten Nachweisen
• sowie einem persönlichen Gespräch mit dem Team der ESG.

Mit diesem Verfahren wird eine möglichst bedarfsgerechte und trotzdem schnelle Verteilung der
Mittel angestrebt.

Bitte beachten Sie jedoch: Die insgesamt zur Verfügung stehende Fördersumme wird wochenweise ermittelt. Nur die bis zum jeweiligen Stichtag eingegangenen Spenden stehen für die Förderung zur Verfügung. Wir bemühen uns um einen möglichst großen Spender*innenkreis, doch können möglicherweise nicht alle grundsätzlich förderwürdigen Anliegen unterstützt werden. Der Fonds wird somit andere langfristigere Lösungen nicht ersetzen können, wir bitten Sie daher dringend auch andere Finanzierungsmöglichkeiten für Sie zu prüfen. Einige Tipps finden Sie hier.

 4. Antragstellung und Auswahlverfahren

Zur Antragsstellung füllen Sie bitte das hier verlinkte Antragsformular aus (English Version: Application for the Corona-Emergency-Aid-Fund of the Philipps University of Marburg). Bitte schicken Sie den vollständig ausgefüllten Antrag in PDF-Format an: .
Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. (Die Unterschrift kann im persönlichen Gespräch nachgetragen werden)

Nach Prüfung des Antrages durch die Evangelischen Studierendengemeinde Marburg (ESG), die  mit der Bearbeitung der Anträge beauftragt ist, erhalten Sie per E-Mail eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Dieses Gespräch ist obligatorisch und dient der Feststellung des Förderbedarfs.

Bitte bringen Sie zu dem Gespräch folgende Unterlagen mit:

• Kurzer Lebenslauf, der die Studienzeit und die Berufserfahrung abbildet
• Kopie des Ausweises, gegebenenfalls Kopie des Aufenthaltstitel
• Kopie der Immatrikulationsbescheinigung
• Kontoauszüge ab Januar 2020
• Nachweise über den Unterstützungsbedarf:

- Bei wegfallendem Einkommen: letzter Arbeitsvertrag/ letzte Arbeitsverträge und Kündigung/ oder    ähnliche Belege 
- Bei wegfallender Finanzierung durch Dritte: Nachweise über wegfallende Zahlungen (falls vorhanden)
- Sonstige Unterlagen, die Ihre Bedürftigkeit begründen können

 Nach dem Gespräch klärt die Evangelische Studierendengemeinde in Absprache mit der Universität, ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist. Der Antragssteller/ die Antragsstellerin wird bald möglichst per E-Mail über diesen Entscheid informiert. Die Fördermittel werden anschließend von der Universität Marburg ausgezahlt.

Dieses Prozedere kann einige Tage in Anspruch nehmen und wir bitten um Ihre Geduld.