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Kunstmuseum Marburg

Foto: Ellen Thun / Philipps-Universität Marburg
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Kunst hat wieder Raum: Spendenkampagne erfolgreich abgeschlossen

Das Kunstmuseum der Philipps-Universität Marburg erstrahlt in neuem Glanz. Dazu beigetragen haben maßgeblich Spenderinnen und Spender, die in der Kampagne „Kunst braucht Raum“ für die Innensanierung des Museums gespendet haben. Durch zahlreiche Aktionen und das Engagement  von Bürgerinnen und Bürgern, von Vereinen und Firmen kamen Spenden in Höhe von insgesamt 1.285.000 Euro zusammen, die größte Summe, die in der jüngeren Geschichte der Philipps-Universität mit Spenden erbracht wurde. Im Fokus der Spendenkampagne standen Raumpatenschaften. Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen übernahmen dabei die Sanierungskosten für je ein Gemäldekabinett, Ausstellungsraum oder Saal. Für insgesamt 25 Räume unterschiedlicher Größe wurden Patenschaften vergeben:  Gespendet wurden dafür Beträge zwischen 12.000 und 150.000 Euro.

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Doch nicht nur Einzelpersonen übernahmen Raumpatenschaften. Auch Gemeinschaftsaktionen hatten Erfolg: So sammelten 250 Kunstfreundinnen aus der Region und der Rotary-Club Marburg jeweils 25.000 Euro für die Sanierung eines Ausstellungsraumes. Die Ärzte der Marburger Universitätsmedizin und das UKGM spendeten 12.000 für ein Gemäldekabinett. Der Verein „Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte“ übernahm die Patenschaft für das Foyer in Höhe von 100.000 Euro und die Marburger Anwaltschaft – ein Zusammenschluss von mehreren Rechtsanwälten – sammelten für eine Teil-Patenschaft in Höhe von 10.000 Euro. Ebenfalls sehr engagiert zeigten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Philipps-Universität sowie die Alumni: Über 500 Uni-Mitglieder spendeten mindestens 100 Euro für den „Philipps-Raum“, einen Saal im Erdgeschoss des Museums.

Wer bei der Online-Fotoaktion „Faceroom“ mitgemacht hat, findet sein Gesicht anlässlich der Wiedereröffnung in einem temporären „Kunst-Raum“ im Projektbereich des Museums wieder. Drei Künstlerinnen schufen eine Installation, in die Fotos der Spenderinnen und Spender integriert wurden, und die bis Ende Februar 2019 im Museum zu sehen ist.

Das bürgerschaftliche Engagement zugunsten der Innensanierung des Museums kann sich im Wortsinne sehen lassen: Im zukünftigen „Freiraum“ – einem Raum für Besucherinnen und Besucher. Neben einladenden Sitzmöbeln wird hier, gleich neben dem Foyer, die große Spenderwand zu sehen sein mit mehr als 850 Namen von Unterstützerinnen und Unterstützern. Sie stehen in einer schönen Tradition: Das elegante Gebäude des Museums wurde 1927 zur 400-Jahrfeier der Philipps-Universität ebenfalls mit Hilfe von Spendenmitteln erbaut.

Weitere Informationen zum Kunstmuseum Marburg finden Sie hier