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Prof. Dr. Martin Schröder

Universitätsprofessor

Philipps-Universität Marburg » Gesellschaftswissenschaften und Philosophie » Institut für Soziologie » Soziologie der Wirtschaft und Arbeit II

Prof. Dr. Martin Schröder

Arbeitsgebiete AG Soziologie der Arbeit und Wirtschaft II
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit:
n.V. via Mail
Telefon* 28-24580
Fax* 28-28978
E-Mail* martin.schroeder@
WWW http://www.schroedermartin.com
Raum +2/0160
Gebäude Geb. Ketzerbach 11
Adresse Ketzerbach 11
35032 Marburg (Paketpost: 35037 Marburg)

*Die allgemeine Vorwahl für die Telefonnummer lautet "+49 (0)6421". E-Mail-Adressen sind nur im Intranet klickbar. Um eine richtige E-Mail-Adresse zu erhalten, fügen Sie bitte ".uni-marburg.de" bzw. "uni-marburg.de" an.


Willkommen auf der Webseite von Prof. Dr. Martin Schröder.

Mein Arbeitsbereich für Soziologie der Wirtschaft und Arbeit erforscht empirisch anhand von vier Themengebieten, wie Gerechtigkeits- und Moralvorstellungen wirtschaftliches und politisches Handeln beeinflussen. Diese vier Themengebiete stelle ich im folgenden kurz vor, um Ihnen einen Überblick über unsere Arbeit zu geben: 



1) Soziale Ungleichheit und Gerechtigkeitsvorstellungen

Erstens führe ich eine Untersuchung zu der Frage durch, wie soziale Ungleichheit und Verständnisse sozialer Gerechtigkeit sich gegenseitig beeinflussen. Hierzu kodiere ich inhaltsanalytisch Gerechtigkeitssichtweisen von Zeitungsartikeln, die seit 1950 in Deutschland und den USA in den wichtigsten Zeitungen erschienen sind. Ich möchte wissen, ob sich Sozialpolitik und daraufhin auch soziale Ungleichheit verändern, wenn sich verändert, was die wichtigsten Medien eines Landes als gerechte soziale Ungleichheit artikulieren

2017: Medien, Wahlprogramme, Einkommensungleichheit. In: KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 69, 233-257. Mit Florian Vietze. [Impact Factor: 0,8]

2017: Is Income Inequality Related to Tolerance for Inequality? In: Social Justice Research 30, 23-47. [Impact Factor: 1,0]

2017: Income Inequality and Life Satisfaction: Unrelated Between Countries, Associated Within Countries Over Time. In: Journal of Happiness Studies, 1-23. [Impact Factor: 1,9]  

2016: Welfare States and their Inequality as a Result of Cultural Differences instead of Varieties of Capitalism. In: Understanding Inequality and Social Costs (eds: Amanda Machin & Nico Stehr), 39-67.

2016: How Income Inequality Influences Life Satisfaction: Hybrid Effects Evidence from the German SOEP. In: European Sociological Review 32, No. 2, 307-320

2015: Mediendebatten über soziale Ungleichheit, Armut und soziale Gerechtigkeit seit 1946 und wie sie mit Einkommensungleichheit zusammenhängen. In: Zeitschrift für Soziologie 44, 42-46. Mit Florian Vietze. [Impact Factor: 0,48]



2) Empirische Genderforschung

In einem zweiten Forschungsprojekt untersuche ich mit Mark Lutter vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, wie viel Männer und Frauen publizieren müssen, um eine Professur zu bekommen. Für dieses Forschungsprojekt stellen wir derzeit einen Datensatz zusammen, in dem wir die Publikationen deutscher Soziologinnen und Soziologen kodieren.

2016: Who Becomes a Tenured Professor, and Why? Panel Data Evidence from German Sociology, 1980-2013. In: Research Policy 45, No. 5, 999-1013



3) Internationaler Vergleich von Kapitalismusvarianten und Wohlfahrtsregimen

Drittens vergleiche ich Kapitalismusvarianten und Wohlfahrtstaaten international. Insbesondere habe ich aus Esping-Andersens Wohlfahrtstaatentypologie und Varieties of Capitalism eine kombinierte Typologie gemacht, die die Analyse von Produktions- und Verteilungsregimen zusammenfasst. Hierzu sind von mir folgende Texte erschienen:

2017: A Prey-Predator Model of Trade Union Density and Inequality in 12 Advanced Capitalisms over Long Periods. In: Kyklos 70, 3-26. Mit Louis Chauvel. [Impact Factor: 1,3] 

2016: Varieties of Regulation: How to Combine Sectoral, Regional and National Levels. In: Regional Studies 50, 7-19. Mit Helmut Voelzkow. [Impact Factor: 2,1]

2015: The Impact of Cohort Membership on Disposable Incomes in West Germany, France, and the United States. In: European Sociological Review, 31, 298-311. Mit Louis Chauvel. [Impact Factor: 1,9]

2015: Inequality Between Birth Cohorts of the 20th Century in West Germany, France and the US. In: European Sociological Review, 31, 298-311. Mit Louis Chauvel. [Impact Factor: 1,86]

2014: Generational Inequalities and Welfare Regimes. In: Social Forces 92, 1259-1283. Mit Louis Chauvel. [Impact Factor: 1,67]

2013: Integrating Varieties of Capitalism and Welfare State Research. A Unified Typology of Capitalisms. New York: Palgrave.

1) De Leon, Cedric, 2015. In: Contemporary Sociology 44, 248-249.

2) Thomsson, Kaj, 2014. In: American Journal of Sociology 119, 1802-1804.

3) Deeming, Christopher: 2014. In: Social Policy & Administration 48, 382-384.

4) Lalioti, Varvara, 2014. In: Capital & Class 38, 641-644.

2009: Integrating Welfare and Production Typologies. How Refinements of the Varieties of Capitalism Approach Call for a Combination with Welfare Typologies. In: Journal of Social Policy 38, 19-43.[Impact Factor: 1,18]

 


4) Der Einfluss moralischer Argumente auf wirtschaftliches Handeln

Meine Doktorarbeit und Zeit als Postdoc habe ich der Frage gewidment, wie stark und unter welchen Umständen moralische Argumente Unternehmen beeinflussen. In diesem Feld interessiert mich, inwiefern und mittels welcher Mechanismen Menschen in ihrem wirtschaftlichen Handeln von moralischen Argumenten beeinflusst werden. Als Soziologie interessiert mich weniger ob es "moralische" und "unmoralische" Menschen gibt. Stattdessen möchte ich wissen, ob bestimmte soziale Situationen dazu führen, dass Menschen moralische Argumente mehr oder weniger stark beachten. Zu dieser Frage habe ich folgende Texte publiziert:

2013: Wie und wie stark beeinflussen moralische Argumente wirtschaftliches Handeln? In: Berliner Journal für Soziologie 23, 205-228. [Impact Factor: 0,28]

2013: How Moral Arguments Influence Economic Decisions and Organizational Legitimacy - The Case of Offshoring Production. In: Organization 20, 551-576. [Impact Factor: 1,67]

2013: Should I Stay or Should I Go? How Moral Arguments Influence Decisions About Relocating Production. In: Economic and Industrial Democracy 34, 187-204. [Impact Factor: 0,60]

Aktuelle und ausführliche Informationen auf Englisch finden Sie unter www.schroedermartin.com

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Zuletzt aktualisiert: 27.07.2017 · Schroeder Martin Prof., Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, 24580

 
 
 
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