Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (FB20)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Medizin » Aktuelles » Nachrichten » Hand-in-Hand Studie: Palliative Behandlung gemeinsam vorausplanen
  • Print this page
  • create PDF file

08.03.2018

Hand-in-Hand Studie: Palliative Behandlung gemeinsam vorausplanen

Eine Interdisziplinäre Forschungsgruppe um PD Dr. Carola Seifart (Ethikkommission, Fachbereich HumanmedizinDekanat) und Dr. Pia von Blanckenburg (Klinische Psychologie und Psychotherapie, Fachbereich Psychologie) erhält 500.000 € für eine klinische Studie in deren Fokus die Lebensqualität von onkologischen Palliativpatienten und Palliativpatientinnen steht.

Mithilfe einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie soll versucht werden, die Kommunikation in Bezug auf die letzte Lebensphase zu verbessern. Aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum, v.a. Australien und Neuseeland, ist bekannt, dass Gespräche, die als „advance care planning“ bezeichnet werden, viele positive Effekte für Patienten und Angehörige haben. Allerdings werden derartige Angebote aufgrund von Gesprächsbarrieren und Ängsten oftmals nicht wahrgenommen. Dies hat zur Folge, dass bei vielen Patienten ihre Therapiewünsche und Präferenzen, beispielsweise in Krisensituationen, unklar bleiben. Für die Hand-in Hand Studie wurde eine spezielle Gesprächsintervention entwickelt, die mögliche Gesprächsbarrieren von Patienten und Angehörigen identifizieren soll und dann gemeinsam abbaut. Es werden persönliche Werte und Vorstellungen mit einbezogen, um eine vorrausschauende und individuell angepasste Behandlung am Lebensende planen zu können. Das Ziel der Studie ist mit Hilfe der Gesprächsprogramme die Lebensqualität von Palliativpatienten und deren Angehörigen zu verbessern.

Die Studie ist in einem klassischen palliativen Versorgungsnetzwerk verortet und soll in den nächsten 3 Jahren in der interdisziplinären amb. Chemotherapie des Universitätsklinikums Marburg, einer onkologischen Schwerpunktpraxis, einer Rehabilitationsklinik und der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung mit onkologischen Palliativpatienten durchgeführt werden. In der Studie arbeiten Onkologen, Palliativmediziner, Medizinethiker und Psychologen der Arbeitsgruppe klinische Psychologie und Psychotherapie gemeinsam an dem Ziel, die Versorgung von Palliativpatienten und ihren Angehörigen zu verbessern.

 

BMBF

Kontakt

PD Dr. med. Carola Seifart
Fachbereich Humanmedizin, Dekanat, Ethikkommission,
Tel.: 58 66156
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 08.03.2018 · Gerd Rinke

Termine RSS-Feed
 
 
 
Fb. 20 - Medizin

Fb. 20 - Medizin, Baldingerstraße, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421 58-66201, Fax +49 6421 58-61548, E-Mail: dekanat.medizin@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb20/aktuelles/news/newsitemext.2018-03-08.2737731388

Impressum | Datenschutz