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Was  sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen, was zählt dazu?

Die autistischen Störungen zählen nach den beiden gängigen Klassifikationssystemen (ICD-10 und DSM-IV) zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, worunter eine Gruppe von Störungen zusammengefasst ist, die durch zwei Merkmale gekennzeichnet sind:

  • Durch qualitative Beeinträchtigungen in der gegenseitigen Interaktion und Kommunikation und
  • durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten.

Diese qualitativen Beeinträchtigungen sind ein grundlegendes Funktionsmerkmal der betroffenen Person und zeigen sich in allen Situationen - sie variieren jedoch im Ausprägungsgrad. Diese Störungen bestehen von frühester Kindheit an und manifestieren sich in den ersten 5 Lebensjahren. Ein wesentliches Charakteristikum der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen besteht auch darin, dass sie sich nicht zurückbilden, sondern bis ins Erwachsenenalter fortsetzen und durch therapeutische Interventionen bedeutsam gebessert, nicht aber geheilt werden können.
Die wichtigsten tiefgreifenden Entwicklungsstörungen nach ICD-10 sind:

Weitere Informationen zur Symptomatik, Diagnostik & Intervention der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen finden sie hier: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Zuletzt aktualisiert: 17.02.2009 · Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

 
 
 
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