Portrait von S. Schmitt
In das Studium der Germanistik bin ich mehr oder weniger
‚reingerutscht’. Schon immer mit Interesse am Lesen von „Büchern“ (also
eher ein wenig Schiller, Goethe, Hoffmansthal) und einer Faszination
für interdisziplinäres Lernen hatte ich vielleicht nicht die besten
Voraussetzungen. Doch bin ich mit dem Marburger Germanistik Studium
mehr als zufrieden. Die Einteilung in die drei Schwerpunkte Linguistik,
Mittelhochdeutsch und Neuere Deutsche Literatur bietet drei
grundverschiedene Richtungen und so ein breites Themenspektrum.
Und auch mein unmögliches (und bei vielen auf Verwunderung stoßendes)
Nebenfach Geographie findet sich in interdisziplinären Angeboten wie
„Geopoetik“ wieder.
Im Studium lernt man wie man wissenschaftlich seine Idee produziert.
Aber wer einen Ork in eine Vulkanlandschaft schreiben will ist hier
wirklich falsch. Also vielleicht zweimal überlegen, ob Germanistik der
Traumstudiengang sein könnte. In Linguistik ist viel auswendig zu
lernen und Mittelhochdeutsch ist eine fremde Sprache und Goethe
vielleicht nicht jedermanns Sache. Doch hat die Marburg Universität ein
breites Angebot an Lehrveranstaltungen, da ist für jeden Interessenten
was dabei.
S. Schmitt
B.A. Deutsche Sprache und Literatur (Germanistik)
Nebenfach Geographie
03. Semester

