Das erwartet Sie in Ihrem Studium
- Was ist ein Phonem?
- Und was versteht man unter „Lautverschiebung“?
- Was können Sie aus dem „Hildebrandslied“ erfahren?
- Und warum fasziniert uns auch heute noch das „Nibelungenlied“?
- Was verband Thomas Mann etwa mit Goethe oder Hartmann von Aue?
- Warum versteht Ihre Freiburger Kommilitonin einen Dichter wie Walther von der Vogelweide vermutlich „besser“ als Ihr Bremer Kommilitone?
- Könnten die Freiburgerin und der Bremer Verständnisprobleme bekommen, wo Sie doch beide eigentlich „Deutsch“ sprechen?
- Wie kann ich mich den neuesten Erscheinungen auf dem Buchmarkt professionell annähern?
- Wie kann ich das Werk Paul Celans wissenschaftlich fundiert
erschließen und für eine bestimmte Zielgruppe sinnvoll
aufbereiten?
Interessiert und neugierig geworden? - Im BA-Studiengang „Deutsche Sprache und Literatur (Germanistik)“ erhalten Sie Antworten auf diese Fragen und noch auf viele mehr. Sie erhalten eine Basisausbildung zum Umgang mit der deutschen Sprache und Literatur in einer wissenschaftlich reflektierten Art und Weise. Sie nähern sich den Gegenstandsbereichen Ihres Studienfaches – der deutschen Sprache und der deutschen Literatur - sowohl im Überblick als auch punktuell exemplarisch vertiefend, erlernen und erproben intensiv Methoden, Theorien und Arbeitsmittel – das „Instrumentarium“ – des/r Germanisten/in.
Dabei bieten sich Ihnen in Marburg ganz besonders gute
Bedingungen für ein umfassendes Studium: denn die Germanistik ist in
ihrer ganzen historischen und systematischen Breite vertreten.
Deutsche Sprache und Literatur vom Mittelalter bis zur
Gegenwart
Die literaturwissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Bereich des Mittelalters, der Frühen Neuzeit, der Aufklärung, der Romantik, des Vormärz, der klassischen Moderne und der Gegenwart. Mehrere editionsphilologische Forschungsprojekte (Mittelalter, Frühhumanismus, Forschungsstelle Georg Büchner) profilieren das Lehrangebot. Akzente in Forschung und Lehre setzt die germanistische Literaturwissenschaft in Marburg weiterhin im Umkreis einer historischen und systematischen Kulturanthropologie. Für berufsbezogene Studienanteile bietet das Marburger TransMIT-Zentrum für Literaturvermittlung in den Medien eine Infrastruktur, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen und Praktika exemplarische Erfahrungen mit kulturellen und unternehmerischen Aktivitäten im Bereich des Kulturjournalismus und des Buchhandels ermöglicht.
Das Profil der germanistischen Sprachwissenschaft umfasst ein breites Themenspektrum, das von sprachlichen Strukturen, Formen des Sprachgebrauchs und der Kommunikation, Aspekten der Sprachentwicklung bis zu anwendungsorientierten Fragestellungen reicht. Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen „Sprache und Kognition“, „Regionale Variation“ und „Geschichte von Kommunikationsformen“. Zur Marburger Sprachwissenschaft gehören überdies eigene Abteilungen für Phonetik, Deutsch als Fremdsprache, für Sprechwissenschaft sowie das international renommierte Forschungsinstitut „Deutscher Sprachatlas“.
Daraus ergibt sich garantiert in jedem Semester, in jedem Modul ein breites, facettenreiches Studienangebot für Sie! Dieses wird zusätzlich durch Ausbildungsangebote in einem zweiten kultur- oder sozialwissenschaftlichen Fach (Wahlpflichtbereich) ergänzt und schafft Ihnen damit vielfältige Möglichkeiten zum interdisziplinären Arbeiten.

