Brief Emil von Behrings an Rudolf von Hoesslin. EvB/B1/67-1
Das am Institut für Geschichte der Pharmazie
(Projektleiter: Professor Dr. Christoph Friedrich) und der
Emil-von-Behring-Bibliothek, Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin
(Projektleiterin: Dr. Kornelia Grundmann), angesiedelte
Drittmittel-Projekt 'Erschließung, Digitalisierung und Bereitstellung
des Nachlasses von Emil von Behring im Internet' wird für weitere 15
Monate gefördert. Im November 2011 hat die Deutschen
Forschungsgemeinschaft aus dem Topf der Wissenschaftlichen
Literaturversorgungs- und Informationssysteme weitere 88.000 Euro an
Sachbeihilfe genehmigt, um das seit August 2009 laufende
Behring-Nachlassprojekt weiterzuführen. Nicht nur die nachgelassene
Korrespondenz des mehr als zwanzig Jahre in Marburg ansässigen ersten
Nobelpreisträgers für Medizin, sondern auch seine Schul- und
Studienzeugnisse, die Werkmanuskripte und Labornotizen sowie die
Auszeichnungen und Familienfotografien können nun von den
Mitarbeiterinnen - Frau Dr. Ulrike Enke und der Dipl.-Bibliothekarin
Martina Kahler - weiterhin wissenschaftlich bearbeitet und
bibliographisch erfasst werden. Sowohl die Briefdatenbank als auch die
digitalisierten Briefdokumente sollen ab Februar 2012 online abrufbar
sein.