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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 


 

Call for Abstracts für das Interdisziplinäre Symposion „Sexismus und Homophobie im Sport“ an der Universität Vechta (Mittwoch 06.07.2016, 10 - 17 Uhr). Fristende: 29.2.2016

  • Am 6. Juli 2016 richtet die am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie verortete sportpsychologische Beratungsstelle „Challenges“ der Universität Vechta ein interdisziplinäres Symposion zum Thema „Sexismus und Homophobie im Sport“ aus. Das Symposion fokussiert die Bündelung aktueller wissenschaftlicher Arbeiten in diesem Themenfeld sowie die Etablierung bzw.  Stärkung von Netzwerken, um auch auf diese Weise die weitere diesbezügliche Forschung voranzutreiben. Infolgedessen sind alle Wissenschaftler*innen, die sich mit Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Sexismus und Homophobie im Sport auseinandersetzen, ausdrücklich aufgefordert, noch bis zum 29. Februar 2016 Abstracts zur Prä­sentation eigener Forschungsarbeiten im Rahmen von Workshops oder einer Postersession einzureichen.

ausführlicher Call Sexismus und Homophobie im Sport CfP Vechta

 

Call for Papers for the conference of the Technical Museum Vienna (Technisches Museum Wien) - "Materielle Kultur und Perspektiven der Technikgeschichte/Material culture and perspectives in the history of technology" (15.09.2016-16.09.2016, Wien, Technisches Museum Wien). Deadline: 15.02.2016

  • english below
    Das Technische Museum Wien ist eines der ältesten technischen Museen weltweit. Der größte Teil unserer umfangreichen Sammlung datiert aus den letzten 200 Jahren, darunter finden sich viele Objekte aus der gesamten Habsburgermonarchie. Wir sind ständig bemüht, diese zu erweitern und zu aktualisieren sowie unser Verständnis von Technik und technischem Kulturgut zu schärfen und zu hinterfragen. Unser periodisches Publikationsorgan sind die "Blätter für Technikgeschichte", außerdem erscheinen weitere Veröffentlichungen, überwiegend mit Sammlungsbezug. In den kommenden Jahren werden wir darüber hinaus die meisten unserer
    Objekte im Internet zugänglich machen. Wir wollen ein Forum für die Technikforschung in Österreich bieten und dabei gleichermaßen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft berücksichtigen. Deshalb laden wir zu einer Tagung ein.

    Was wir mit dieser Tagung wollen

    Technikgeschichte als akademisches Fach ist in Österreich nicht etabliert. Aber viele KollegInnen an Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erforschen Technik und technische Kultur mit historischem Blick. Wir suchen Beiträge zur Technikgeschichte aus der Perspektive verschiedener Disziplinen: aus Umwelt- und Mediengeschichte, Sozial- und Kulturanthropologie, Soziologie, Gender Studies sowie Science and Technology Studies. Seit einigen Jahren zeigt
    sich in der Forschung zudem eine Zuwendung zur Materialität und zur Material Culture. Wir möchten diese Ansätze als Veranstalter mit unseren eigenen Sammlungsgruppen in Verbindung bringen: mit den technischen Grundlagenwissenschaften, Information und Kommunikation, Energie und Bergbau, Produktionstechnik, Verkehr und Mobilität sowie mit Alltag und Umwelt.

 

The Technical Museum Vienna is one of the oldest museums of technology in the world. Most of our vast collection dates from the last 200 years, deriving from all over the Habsburg/Austro-Hungarian Empire. We strive to expand and update our collection constantly and are at pains to re-examine and sharpen our perception of technology. Our "Blätter für Technikgeschichte" is a periodical that serves as a forum for the latest findings on the history of technology and is augmented by various
publications about objects chiefly to be found in our collection. Over the next few years most of our objects will be made accessible to the public online. Our goal is to provide a forum for the most recent research in the field of technology in Austria for the presence, past and future. This is the reason for our invitation to attend this
conference.

What is the goal of this conference?

The history of technology has not yet been established as an academic discipline in Austria. However, many colleagues at universities and other scientific institutions have been researching technology and technological culture from a historical perspective for quite some time. We are looking for contributions on the history of technology from the perspective of various disciplines: environmental and media history, social and cultural anthropology, sociology, gender studies as well as
science and technology studies. A growing interest in materiality and material culture has also been evident in science and research for some time now. As the conference's organizers, we have decided to group these different research approaches to reflect our collection areas: Technical & Scientific Principles, Information & Communication, Energy & Mining, Production Technology, Traffic & Transport as well as Everyday Life & Environment.

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-29948

 

Call for Papers for the workshop "Interdependenzen und Transformationen: Gender und Kult im Römischen Reich / Interdependence and Transformation: Gender and Cult in the Roman Empire" (15.07.2016-16.07.2016, Hagen). Deadline: 07.03.2016

  • english below

    Betrachtet man die jüngste Forschung zur Geschichte der römischen Kaiserzeit, so fällt kaum ein Wort so häufig wie "Transformation". Im Rahmen der Religionsgeschichte meint "Transformation" dabei vor allem die Verwandlung der paganen Antike in die christliche Spätantike. Dass diese Transformation aber nicht die einzige Veränderung in der religiösen Kultur des Römischen Reiches war, demonstrieren pagane wie jüdisch-christliche Autoren gleichermaßen: Sowohl Paulus als auch Plutarch berichten von Frauen in zentralen kultischen Stellungen. Während aber Paulus die Frauen zumindest im ersten Korintherbrief Männern unterordnet (1 Kor 11-14), erkennt Plutarch die Leitungsfunktion seiner Schülerin Klea im Dionysos-Kult (Is. 364E) durchaus wohlwollend an. Andererseits galten Plutarch alte Frauen geradezu als Innbegriff abergläubischer Praktiken (superst. 166A-B). In den letzten Jahren ist die Forschung daher vermehrt dazu übergegangen religiöse Praktiken und Handlungsspielräume von Frauen in kultischen Kontexten als interdependent mit anderen Kriterien zu sehen. Besonderes Augenmerk fanden dabei sowohl der sozioökonomische Status als auch der Zugang zu exklusivem Wissen. Weitere Möglichkeiten könnten sich aber auch in all denjenigen Kulten geboten haben, die bei den lokalen Eliten weniger begehrt waren, etwa den sogenannten orientalischen Kulten oder dem Kaiserkult.
    Dass verschiedene soziale Kategorien (z. B. Gender und Ethnie) Minderheiten nicht nur in Form von Intersektionalität marginalisieren, sondern diese Identitätsanteile interdependent sind und durchaus eigene Spielräume und Handlungsfelder eröffnen können, ist abseits der Altertumswissenschaften jüngst immer wieder diskutiert worden. In dem noch jungen Interdependenzdiskurs fallen bislang jedoch vor allem Studien zu Judentum und Christentum mit Beiträgen zur Antike auf. Untersuchungen zum "doing gender" und gleichzeitigem "doing religion" in den paganen Kulten, stehen in dieser Hinsicht jedoch weitestgehend aus. Der Workshop hofft hier neue Impulse schaffen zu können. Ziel des Workshops ist es für das Römische Reich des späten 1. Jahrhunderts vor Christus bis in das 4. Jahrhundert nach Christus zu untersuchen, in wieweit:

    - Frauen in etablierten, wie neuen Kulten zentrale Positionen
    besetzten,
    - wie ihre dortigen Handlungsfelder und -spielräume aussahen oder
    gegebenenfalls von ihnen ausgestaltet werden konnten,
    - ob es Frauen möglich war neue Handlungsfelder in Kultkontexten zu
    besetzen,
    - wie und nach welchen Maßstäben die Handlungen von Frauen in der
    zeitgenössischen Literatur bewertet wurden
    - und welche sozialen und kulturellen Faktoren eine Partizipation von
    Frauen ermöglichten, förderten oder beschnitten.

 

In recent scholarship "transformation" is one of the most often used terms related to the Roman Imperial era. In context of religious history "transformation" usually means the shift from paganism to Christianity. But there were other shifts as well: Both, Paul the Apostle and Plutarch of Chaironea witness women in important cultic functions. But whereas Paul sees women as clearly subordinated to men in at least one instance (1 Cor 11-14), Plutarch clearly respects his student Clea's leading
position in the cult of Dionysos (Is. 364E). On the other hand, Plutarch identified elderly women basically as the epitome of superstitious practices (superst. 166A-B).
Consequently some researchers have suggested to view the history of women's cultic practices and agencies as "interdependent" with other criteria such as access to specific knowledge or socio-economic status. In addition, participating in cultic activities might have been easier in those cults that were less favoured by the elites, such as certain oriental cults or the Imperial cult in the West. Studies on the interdependency of certain social categories and aspects of identity - such as gender and ethnicity - have since followed up on earlier studies of intersectionality, which largely focussed on marginalisation of specific groups. In the much younger discourses on interdependency, researchers focus much more on "doing gender" while simultaneously "doing religion". However, dedicated studies on pagan cults are still rare, even compared to studies on Judaism and Christianity. This workshop hopes to create new impulses by aiming for questions on the Roman Empire from the 1st century BCE to the 4th century CE like:

- In how far did women occupy central roles/functions/positions in
traditional or newly emerging cults?
- What agencies could women pursue in these cults?
- Could women transform cultic agencies by their own liking?
- How were women, their practices and their agencies perceived and
evaluated in contemporary literature?
- Which social or cultural factors allowed, prohibited, enhanced or
diminished the participation of women in cults?

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-29990

 

Call for Papers für die 22. Fachtagung des AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit mit dem Thema "Beziehungsgeschichte(n)" (27.10.2016-29.10.2016, Stuttgart, Stuttgart-Hohenheim) Fristende: 15.5.2016

  • Gesellschaft strukturiert Beziehungen, Beziehungen strukturieren Gesellschaft. Dies gilt auch und besonders für Gesellschaften, die sich durch die Abwesenheit flächendeckender Staatlichkeit auszeichnen. Im frühneuzeitlichen Europa war obrigkeitliches Handeln von lokaler, rechtlicher, religiöser und nicht zuletzt auch geschlechterspezifischer Partikularität gekennzeichnet und blieb es in der Regel auch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Dementsprechend wirkmächtig waren personale Beziehungen und ganze Beziehungsgeflechte.

    Beim 22. Treffen des AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit wollen wir der Frage nachgehen, wie sich Beziehungen bzw. Beziehungsgeflechte konstituierten, wie und von wem sie genützt wurden, wer zu ihnen gehörte und wer nicht, welche Reichweiten sie jeweils hatten und wie sie dargestellt und erinnert wurden. Insbesondere und vor allem aber geht es dabei um die Frage, ob und wie Geschlechterdifferenz in diesen Beziehungen inszeniert ("Geschichten"), idealisiert bzw. realisiert wurde. Es geht also, mit anderen Worten darum, die vielschichtigen Beziehungsebenen und -aspekte, z.B. in Ehe, Haushalt und Verwandtschaft,
    vor Gericht, in der Diplomatie, in Handel und Gewerbe oder in anderen gesellschaftlichen Institutionen, wie etwa in den Gelehrtenzirkeln und Akademien, aber auch in der Historiographie, der Kunst oder der Literatur der Frühen Neuzeit geschlechtergeschichtlich  zu reflektieren und dabei insbesondere eine akteurszentrierte Perspektive zu favorisieren. Auf methodisch-theoretischer Ebene interessieren uns die Erkenntnismöglichkeiten aber auch -grenzen, welche sich ergeben, je nachdem, ob Konzepte wie z.B. das der "Geschlechterbeziehungen" genutzt werden oder gender z.B. als Markierung, als (mehrfach) relational oder als intersektional konzipiert wird.

vollständiger Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-29927

 

Call for Papers for the workshop "Sexual Diversity in Visual Culture: A Comparison between the Persianate, Indic and Latinate Spheres c. 1000- 1800" (University of Vienna, WISO (Institut fuer Wirtschafts- und Sozialgeschichte); 19.03.2016) 

  • In world history, phases of the celebration of sexual diversity seem to alternate with phases of reticence or repression. While, around the turn of the first millennium C.E., the outer walls of temples at Khajurao in Central India openly celebrated the range of heterosexual practices (and one or two homosexual ones besides), the visual culture of Europe entered a more reticent phase, certainly when compared with antiquity. John Boswell famously connected the question of the rise of the
    repressive attitude to same-sex sexuality in medieval Europe with the question of social tolerance in general. And it has become something of a cliché in academic works and internet forums that before colonialism "Islamic" and "Hindu" societies or "civilisations" were very tolerant towards queer sexual relations and sexuality in general. Yet visual depictions of sexuality were often highly ambiguous in all the three cultural spheres that we would like to look at and moreover, the changing of attitudes through different periods has been much more intensely studied for the Latinate than for the other two (partly overlapping) spheres. Bringing together art historians and historians, we aim to look at visually expressed perspectives on sexual diversity as embedded in social practice. By perspectives on sexual diversity we understand a range of things, which we might inexhaustively list as: a) views of what we today call queer sexuality, b) views on the range of heterosexual practices c) views of the sexuality of groups different from that of the observer and d) views of sexual practice as it crossed group boundaries. Often these
    perspectives intersected in complex ways, as is partly expressed in the dictum that goes back to the work of Edward Said: "exoticizing and eroticizing the Other." We would like to delve deeper into these intersections, as well as into the values and value judgements expressed in visual perspectives, keeping in mind also the question of audience (which would, as Sussan Babaie points out, have been much broader for a mural than for a wine cup). Were particular acts depicted as
    transgressive or rather celebrated, or both? What can we say about those values and value judgements and what do they tell us in turn about the relative tolerance of the societies in which the images under discussion were created?  Also, what can we say about the ambiguities in these visual expressions and what would those again tell us about the tolerance of ambiguity (Else Frenkel-Brunswik/Thomas Bauer) of the individuals that created them?

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-29925

 

Call for Papers for the 4th International Conference of the Anarchist Studies Network on the topic "Anarcha-feminism" (Loughborough University, U.K. – 14-16 September 2016). Deadline: 14 March 2016

  • Contributions from both within and outside the official academic sphere are invited from any scholarly discipline(s), on any topic relevant to the study of anarchism.

    The central theme for the conference is anarcha-feminism. The purposes are twofold: to stimulate discussion of a form of oppression that anarchists oppose but which continues to be felt in anarchist organising; and to welcome individuals, groups and communities who have not previously participated in ASN events. By recognising the legacy of anarcha-feminists/anarchist feminism and women's activism in anarchism we want to strengthen the ties between contemporary anarchists and feminists in the struggle against oppression and use the recognition of misogynist practices and hierarchical gender structures to open up the event to other marginalised peoples. We therefore particularly encourage submissions from women, trans and non-binary people, queer activists, collectives, people of colour, people with disabilities and we strongly encourage panel and panel stream organizers to overcome exclusion. We are also especially interested in presentations that are concerned with anarchism and one/more of the following:

    •         Anarcha-feminist and queer theory
    •         Anarcha-feminist critiques of the state
    •         Anarcha-feminist histories
    •         Ecofeminism, individualist anarcha-feminism, anarcho-primitivist feminism, posthuman, cyborg and sci-fi anarcho-feminism
    •         Feminist critiques of anarchism and anarchist engagement with feminism
    •         Intersections between gender, sexuality, race, class, abilities and anarchism
    •         Local anarcho-feminist struggles / experiences
    •         Love, sex, relationships (or resistance to)
    •         Masculine and feminine representations and the movement between them
    •         Sex work and reproductive rights
    •         The role of women and non-binary people in the struggle against capitalism

see full Call http://anarchist-studies-network.org.uk/

 

Call for papers for the OpenAccess eJournal On_Culture: The Open Journal for the Study of Culture;Issue 2:The Nonhuman - Concepts, Concerns, and Challenges in the Study of Culture. Deadline: 31 March 2016

  • The second issue of On_Culture focusses on scholarship that draws attention to matter, networks, affect, objects, and media to show how nonhuman entities act and shape our world.* Making such entities visible enables better engagement with contemporary matters and 21st century problems such as global climate change, the collapse of financial markets, and nonhuman internet traffic.

    Turning towards the nonhuman in the study of culture, however, is not just about contemporary subject matters. Rather, it is about politics, knowledge, and embodied experience both in the present and throughout history. A nonhuman turn in the study of culture can also just as well be described as a re/turn of the nonhuman, as research on the cultural and social relations of human and nonhuman actors can be traced to a variety of different intellectual and theoretical developments moving back through the 20th century and well before it. Approaches to the nonhuman have included such diverse fields as actor- network theory, affect theory, animal studies, assemblage theory, new media theory, new materialism, speculative and object-oriented realism and systems theory.

    While this second issue of On_Culture acknowledges the discourse on a posthuman turn, the nonhuman is a distinct concept that differs from posthumanism in important ways. While the nonhuman also aims to widen analytical perspectives to include other natural, cultural, and social actors than humans, it does not claim a historic shift from humanism to posthumanism but rather advocates research that takes the various complex relations of humans and nonhumans in contemporary as well as historical cultural and social formations into account.

    On_Culture invites researchers from all fields in the humanities, social sciences, and other areas of the study of culture to submit abstracts pertaining to research on the implications of the nonhuman for the study of culture. Potential topics include, but are not limited to:

      *   Concepts and theoretical frameworks pertaining to the nonhuman within specific fields such as material culture studies, ecological humanities, history, sociology, and philosophy;
      *   The effects of considering the nonhuman in analyses and interpretations of literary texts – how can literary forms and functions be read as responses to new nonhuman constituents of contemporary life, such as the internet, smart phones, and networking technologies?;
      *   The way in which attention to the nonhuman affects empirical research processes;
      *   The production of nonhuman vitality, particularly in delineation of several concepts of human agency (within a historical framework);
      *   Distinction and relevance between ‘analog’ and/or ‘digital’ nonhumans, e.g. in terms of pseudo-vital and media forms of emergence;
      *   Approaches to an idea of an ecology of things; explorations within material culture debates under the umbrella of non humanity;
      *   Theorizations and Analyses of the complex animal-human-relationship within the broader conceptual framework of the nonhuman;
      *   Representations and Reinterpretations of nonhuman agencies, aesthetics, and assemblages.

    On_Culture is an electronic platform geared toward all researchers interested in the study of culture. For an overview of the research areas that reflect new approaches and emerging topics in the study of culture:
    https://www.uni-giessen.de/fbz/faculties/gcsc/gcsc/research/research-areas.

    If you are interested in having a peer reviewed academic article featured in the second issue, please submit an abstract of 200 words with the article title and a short biographical note to content@on-culture.org<mailto: content@on-culture.org> no later than 31 March 2016 with the subject line “Abstract Submission.” You will be notified by 15 April 2016 whether your paper proposal has been accepted. The deadline for submitting the final paper is 15 July 2016.

    Please note: On_Culture also features a section devoted to shorter, creative pieces pertaining to each issue topic. These can be interviews, essays, opinion pieces, reviews of exhibitions, analyses of cultural artifacts and events, photo galleries, videos, works of art...and more! These contributions are uploaded on a rolling basis. Interested in contributing? Send your ideas to the Editorial Board at any time: content@on-culture.org<mailto: content@on-culture.org>

 

Call for Papers for the international workshop "Interrogating the Fertility Decline in Europe: Politics, Practices, and Representations of Changing Genders Orders" (Ruhr-University Bochum, 01-03 June 2016). Deadline: February 8th, 2016

  • We welcome offers of both theoretical and empirical academic papers, in particular those concerning the following themes and related questions:
    • How do (national and transnational) politics and policies problematise the causes and consequences of the fertility decline? Which roles do pronatalism and/or immigration play in gender, family and population politics? How is pronatalism in the ‘late modern world’ linked to nationalist or even postcolonial aspects? Are there any taboos concerning population politics and, if so, why? How does politics address the population in order to stop the fertility decline, and which policies are introduced to support this aim? And what about aspects of gender (in)equality, intersectionality and sexuality in these policies?
    • Some feminists have argued that motherhood strengthens female oppression and gender inequality, whereas others have argued that motherhood can also stand for women’s emancipation and freedom. What can we learn from social practices in different welfare societies about the contribution of motherhood to women’s
    emancipation? In what respect does family formation and having a family play a role in men’s identities and life plans? Which new lifestyles beyond the heterosexual
    gendered family model are emerging in times of the fertility decline? And what about (in)voluntary childlessness in late modern welfare societies, which are still orientated to the heteronormative model of gender and generational relationships?
    • Which constructions of masculinities, femininities, gender and generational relations are sketched in politics, media (e.g. print and social media, internet) and pop culture with respect to the fertility decline? And what about aspects of gender (in)equality, intersectionality and sexuality in these constructions? What future vision(s) of gender and generational orders can be found in cultural representations? What possible ideas of new societal models to divide labour and to organize social reproduction are emerging in public and private spheres and (how) are the introduced new institutional arrangements gendered?

see full Call Interrogating the Fertility Decline in Europe

 

Call for Papers für den Forschungsworkshop "Veränderte Governance und Geschlechterarrangements in der Wissenschaft" am 4./5. Juli 2016 in Köln. Fristende: 15.02.2016

  • Der Call richtet sich an Wissenschaftler_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen, die in einem der Themenfelder „Governance“, „Hochschulentwicklung“ und „Geschlechterarrangements und Gleichstellungspolitik“ ausgewiesen sind. Wir wünschen uns Beiträge, die auf (kritische) Implikationen für die Praxis der Gleichstellungsarbeit vor dem Hintergrund veränderter Hochschulgovernance abzielen und/ oder Anregungen für einen gelungenen TheoriePraxis-Dialog nicht zuletzt zwischen Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung sowie der Governance-Forschung geben.

Drei Fragekomplexe kristallisieren sich gegenwärtig als zentral heraus:
1. Anforderungen an die Wissenschaft und Geschlechterarrangements
Dies umfasst Fragen wie: Werden Kriterien wie 'Exzellenz' zum neuen Instrument der geschlechtlichen Selektion im Wissenschaftssystem? Wie wirkt Geschlecht in den Evaluationssystemen? Wie nachhaltig ist es, Wettbewerbsstrukturen und finanzielle Anreizsysteme mit Gleichstellungsbestrebungen zu verbinden, wie dies z.B. in den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG geschieht? Werden Gleichstellungsanliegen damit zum Wettbewerbsinstrument?
2. Governance von Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen
Dies umfasst Fragen wie: Wie wirkt sich die interne Steuerung auf Gleichstellungspolitik aus? Unter welchen Bedingungen wird Gleichstellung zum Bestandteil von Profilbildung an Hochschulen? Wie kann Gleichstellung in den Steuerungs- und Managementinstrumenten nachhaltig integriert werden? Welche Erfahrungen existieren damit?
3. Governance der Gleichstellungspolitik
Dies umfasst Fragen wie: Wie verändern sich die institutionellen Rahmenbedingungen für Gleichstellungspolitik. Welche neuen Anforderungen werden gestellt? Inwiefern entstehen neue Strukturen und neue Gleichstellungsakteurinnen und –akteure? Erhalten Gleichstellungsbeauftragte mehr Einfluss bei Entscheidungen, wenn von Drittmittelgebern Gleichstellungsinstrumente abgefragt werden?

vollständiger Call Veränderte Governance und Geschlechterarrangements in der Wissenschaft

 

 

Call for Articles: Zeitschrift GENDER: Praxeologien des Körpers – Geschlecht neu denken. Deadline: 14.02.2016

  • Körper und Geschlecht sind seit den 1970er Jahren zentrale Gegenstände der
    Politisierung, der theoretischen Reflexion und der empirischen Forschung.
    Zentral ist dabei die Einsicht, dass Körper und Geschlecht ‚gemacht’ und
    ‚getan’ werden, dass sie ‚hervorgebracht’ und ‚hergestellt’ werden. Was aber
    bedeutet es, Körper und Geschlecht zu ‚machen’ und zu ‚tun’? Welche Arten
    von Tätigkeit und Praxis sind dabei gemeint? Wer sind die Akteur*innen? Und
    wie können auch jene Gegebenheiten und Prozesse einbezogen werden, die –
    entsprechend einer langen Denktradition – oft als „passiv“ bezeichnet
    werden?

    Im geplanten Sonderheft der Zeitschrift GENDER sollen diese Fragen nach der
    Produktivität praxeologischer Zugänge für ein Verständnis von Körper und
    Geschlecht aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven empirisch
    und theoretisch diskutiert werden.

    Herausgeberinnen: Dr. Bettina Brockmeyer, PD Dr. Susanne Lettow, Dr. Ulrike
    Manz und Dr. Sabine Schäfer

    Wir bitten um die Einreichung eines ein- bis zweiseitigen Abstracts bis zum
    14.02.2016.

>>...zum vollständigen Call

 

Call for Papers: Die Grenzziehungen von „öffentlich“ und „privat“ im neuen Blick auf die Geschlechterverhältnisse. Deadline: 15.03.2016

  • Aufbauend auf Diskussionen und Ergebnisse im Rahmen eines Kolloquiums am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU planen wir ein Heft in der Reihe Bulletin-Texte. Wir freuen uns auf weitere Beiträge. Wer einen Artikel beisteuern möchte, melde sich bitte umgehend.

Einreichungsfrist für die Artikel ist der 15. März 2016.

Humboldt-Universität zu Berlin
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
Sitz: Georgenstraße 47, 10117 Berlin

Email: ztg-sekretariat@gender.hu-berlin.de
http://www.gender.hu-berlin.de

Tel.: 030 2093-46200
Fax:  030 2093-46215

Die Erkenntnis, dass es sich bei „dem Öffentlichen“ und „dem Privaten“ nicht um statische Entitäten jenseits einer hierarchisierenden Ordnung handelt, ist zu einem großen Teil auf geschlechterpolitische, –theoretische und –historische Analysen zurückzuführen. Feministische Kritik richtete sich gegen die Annahme, „Privatheit“ und „Öffentlichkeit“ ließen sich sauber trennen; es ist eine wesentliche feministische Errungenschaft, diese vermeintlich strikte Trennung als ideologisch herauszuarbeiten. Vor allem gehört aber auch zum Grundbestand der Geschlechterstudien, dass es eine in der Neuzeit entstandene Verknüpfung der Dichotomien öffentlich/privat und männlich/weiblich gibt, die nicht naturgegeben ist, sondern die jeweils unter den Bedingungen von Herrschaft gesetzt wird.

Dabei ist das, was als privat und als öffentlich gilt, immer auch an kulturellen, rechtlichen, politischen etc. Wandel geknüpft. Aktuell unterlaufen etwa die großen Themen ‚Datenschutz im digitalen Zeitalter‘ und ‚Internet‘ die bestehende Grenzziehungen zwischen privat und öffentlich und setzen neue Aushandlungsprozesse in Gang.

Doch auch die feministische Analyse, die sich kritisch mit den Setzungen beschäftigt, ist einem Wandel unterworfen. Bis in die 90er Jahre ging es insbesondere darum, die in der Frühneuzeit entstandenen Verknüpfungen des Weiblichen mit dem Privaten und des Männlichen mit dem Öffentlichen zu kritisieren, zu historisieren und zu dekonstruieren. Die enthüllten Strukturen, die z.B. eine vergeschlechtlichte Arbeitsteilung oder den beschränkten Zugang von Frauen zur Öffentlichkeit und zu substantieller Gleichheit im Recht zur Folge haben, sind nach wie vor wirkmächtig und ein wichtiger Anknüpfungspunkt für heutige Kritik an der Grenzziehungen von privat und öffentlich. Um jedoch zu einer differenzierteren Auseinandersetzung mit der Bedeutung von privaten und öffentlichen Bereichen im Hinblick auf die Geschlechterverhältnisse zu gelangen, wurde das Einbringen einer intersektionalen Perspektive zentral. Hiermit wurde offensichtlich, dass das Private nicht einfach nur Ort der Repression ist, wie es für das stark thematisierte Beispiel der häuslichen Gewalt sehr deutlich wurde, sondern auch ein Ort des Widerstands oder der Freiheit sein kann, in dem etwa würdevolle Beziehungen gelebt werden, abseits einer von Rassismus und Heteronormativität geprägten Öffentlichkeit. Zudem haben sich die feministischen Perspektiven in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen auch in den letzten zwanzig Jahren durch die Globalisierung, den Wandel von Staatlichkeit, durch die Entwicklung des Internet und den Medienwandel geändert. Dabei ist noch offen und es wird weiterhin kontrovers diskutiert, welche Bedeutung dies für die Geschlechterverhältnisse hat. Einerseits wird in ersten Analysen beschrieben, wie sich alte Herrschaftsverhältnisse auf neue Weise stabilisieren, andererseits wird nach Verschiebungen im Machtgefüge gesucht, die sozialen Wandel oder zumindest emanzipatives Potenzial hervorbringen.

 

Fragestellungen

Das Bulletin Texte-Heft soll Raum geben, aktuelle feministische Fragestellungen und Forschungen zu der Setzung  privat/öffentlich in einem transdisziplinären Setting zu diskutieren. Es geht insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung der Theorie darum, diese auf ihre geschlechterpolitische Aktualität und die Konsequenzen für auch empirische Forschungsfragen hin zu untersuchen.

Dabei ist klar, dass die Bereiche „privat“ und „öffentlich“ nie getrennt betrachtet werden können, sondern als aufeinander bezogenes Verhältnis verstanden werden müssen. Wichtig sind insofern die Grenzziehungen bzw. Aushandlungen der Setzung von „privat“ und „öffentlich“.

Gefragt werden soll beispielsweis:

  • Was hat das Private/respektive das Öffentliche im jeweiligen Kontext für eine Funktion? Was soll als privat /respektive als öffentlich geschützt werden, welche Werte verbinden sich damit?
  • Auf welche Machtverhältnisse sind die Grenzziehungen und Setzungen des Privaten/ respektive des Öffentlichen zurückzuführen? Auf welche Weise, durch was und wen, sind die Grenzziehungen organisiert?  
  • Was sind geschlechterpolitische Konsequenzen? Welche Bedeutung haben also „Privatheit“ und „Öffentlichkeit“ für gender bzw. die Geschlechterverhältnisse? 

 

Genere e religioni. Libertà, identità e confini. A cura di: Orsetta Giolo (Università di Ferrara) e Laura Scudieri (Università di Genova). Deadline: 15 aprile 2016.

//Call for articles: Gender and religions. Freedom, identity and limits. Edited by: Orsetta Giolo (Ferrara University) and Laura Scudieri (Genoa University). Deadline: 15th of April 2016.

 

>>...Call Italiano/English

 

Call for papers “Genesis. Rivista della Società Italiana delle Storiche” (2017,1): Gender and food. Social dynamics, cultures, politics. Deadline: 30.04.2016

 
  • This special issue of “Genesis” ‒ http://www.viella.it/riviste/testata/6/ ‒ will explore the gender issues related to the production, circulation, distribution and consumption of food, within different spatial and chronological contexts, from the early modern to the contemporary era. The issue will add to the extensive research that has emerged around this topic in the last decades by adopting a specific gender perspective. Although increasing attention has been given to the gender dimension of food, much remains to be explored.
The production and consumption of food have been so far analysed from many stimulating points of view. Anthropologists have investigated nutritional practices in connection with the symbolic order that permeates societies (M. Douglas) and, in particular, as a crucial point of entry into the daily dynamics of families (M. de Certeau): the division of labour between different family members; the set-up of the domestic areas devoted to the food preparation; the connection between meal consumption and the construction of family routines, are all examples of the issues explored by this kind of analysis.
However, the investigation on food plays a crucial role within the entire domain of social history, providing precious insights into the evolution of social inequalities and cultural diversities: different styles of consumption, as Pierre Bourdieu pointed out, may be a significant evidence of the reproduction of inequalities even within the societies “of abundance”. Moreover, due to its connection with the constant redefinition of the private and the public spheres, the consumption of food sheds light on the rituals of gender and generational identification, situating the historical investigation at the intersection between the production of subjectivity and the public agencies which regulate societies: the State, the educational system, and the media.
A focus on the relationship between food and cultural identities has provided the opportunity to illuminate the political dimension of consumption. Around food have been and are still produced many different narratives, which either exalt processes of cultural hybridisations or claim for a radical recognition of presumed “natural” and stable cultural diversities between nations, civilizations, etc. As a matter of fact, the ritual dimension of food consumption and the circulation of food and cooking practices provide social groups with a crucial mean of belonging, but at the same time erode their material and symbolic basis. As the research on migrations clearly shows, gender, ethnicity, class and religion are altogether useful categories of analysis within this specific field.
Food is also intimately connected with the cultures and the politics of the body. Here, food studies cooperate with the history of science and medicine (but also with the history of religions and the related models of vituosity) in enhancing the study of the production of body norms and models of health, beauty, morality, which are always gendered. This political dimension of nutrition does not pertain only to individuals’ life, but has a crucial collective dimension. From the soup kitchen for the poor in the early modern times to the contemporary school and work canteens, the allocation of food has been at the intersection between public policies and the globalisation of food markets. Once again a gendered perspective is useful in order to highlight the dialectic connection between the norms that regulate social life and the destabilising redefinition of the balance of power within the global market.
This special issue aims at investigating in particular the following topics:
•       Food, family and gender roles, with special reference to the construction of the parental roles (motherhood, fatherhood, parenthood).
•       Food, discipline and body politics: shifting constructions through space and time.
•       State policies on food, with particular reference to war periods; and more generally, the various forms of social control on nutrition practiced by the State, including the role played by the Welfare State in influencing gender roles.
•       Food, cultural, religious and national identities, with particular reference to migrations and exchanges of food and cooking cultures, from the modern age to the contemporary.
•       The construction of gender roles through the process of “mediatisation” of food: from cookbooks to contemporary cooking shows.
•       Politics of food resources and gender asymmetries on a global scale, with references also to radical thinkers and eco-feminist movements which challenge current food production and distribution processes.
 
Proposals must be sent by e-mail by the 30/4/2016 to the editors Enrica Asquer (enrica.asquer.sis@gmail.com) and Paolo Capuzzo (paolo.capuzzo@unibo.it) and should contain an abstract (max 3.000 characters) and a brief scientific profile of the author with a list of her/his publications. Authors whose proposals are selected for possible publication must sent their articles (max 60.000 characters, spaces and footnotes included) by the 26/09/2016. Articles will be submitted to the editorial board’s scrutiny and to a double blind peer review. The publication of the issue is expected for the end of spring 2017.
Articles in Italian, English, French and Spanish will be considered for publication. A language revision by a mother tongue must be guaranteed by authors.

   

Call for Papers für die Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien (fzg) mit dem Thema Berufsorientierung – Erwerbsbiografie – Geschlecht. Einreichungsfrist: 31.5.2016

  • Beruflichkeit und Erwerbstätigkeit sind in gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaften zentrale Strukturgeber des Lebenslaufs. Auch wenn Erwerbszentriertheit inzwischen die Lebensläufe aller Individuen kennzeichnet, wirkt das ‚männliche Normalarbeitsverhältnis‘ immer noch normierend. Aktuelle Analysen des Kapitalismus diagnostizieren paradoxe Modernisierungsprozesse der Entgrenzung, Auflösung, Projektförmigkeit und Re-Konsolidierung von Erwerbsarbeitsverhältnissen und Geschlechterverhältnissen. (Geschlechtliche) Individuen sollen dabei als „Unternehmer*in ihrer selbst“ aktiv sein bzw. sollen von Bildungs- und sozialstaatlichen Institutionen aktiviert werden. Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf Berufsorientierung und Erwerbsbiografien von Frauen*, Männer*, Trans* und Inter* - (Zwei)Geschlechtlichkeiten und Geschlechternormen werden unterschiedlich reproduziert und möglicherweise durchkreuzt.
    Die Herausgeber*innen laden Sie ein, Beiträge einzureichen, die sich mit ‚Berufsorientierung und Erwerbsbiografie‘ aus gender/queerer Perspektive befassen und diese Themen theoretisch und/oder empirisch bearbeiten. Dabei können folgende Fragen fokussiert werden:
    - Welche (vergeschlechtlichten) Bedeutungen kommen Erwerbsarbeit und Beruflichkeit in unterschiedlichen Lebensphasen zu? Wie verändern sich diese im Lebensverlauf? Wie wirkt sich Erwerbsdruck auf vergeschlechtlichte Individuen in verschiedenen Lebens-phasen und in unterschiedlichen Milieus aus?
    - Wie sind Übergangsphasen (Schule-Ausbildung, Ausbildung-Beruf, Arbeitslosigkeit, (Wieder-)Einstieg, Erwerbspausen, Renteneintritt usw.) mit Geschlecht und/oder anderen Differenzkategorien verknüpft?
    - Wie wird geschlechts(un)spezifische) Berufs(um)orientierung plausibilisiert; mit welchen Hürden und Privilegierungen ist der Berufseinstieg verbunden? Wie werden berufliche Neuanfänge, Quereinstiege und Umorientierungen in (geschlechtliche) Lebenslaufkonzepte integriert?
    - Wie wird Erwerbsarbeit und Berufsorientierung in Zusammenhang mit Care-Verantwortung organisiert? Wer arbeitet warum wann Teilzeit oder Vollzeit und über-nimmt welche und wie viele Care-Arbeiten? Welche Bedeutung hat Work-Life-Balance für sich verändernde Erwerbs- und Geschlechterverhältnisse?
    - Wie geschieht die sozialpolitische Steuerung von vergeschlechtlichter Erwerbsbiografie und Berufsorientierung durch Institutionen (z.B. Schule, Universität, Jobcenter, Arbeitsagentur u.ä.)? Wie deuten Frauen*, Männer*, Trans* und Inter* Arbeitslosigkeit?

vollständiger Call fzgberufsorientierungerwerbsbiografiegeschlecht.pdf

 

Call for Papers: Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg), Heft 23_2 Kulturalisierung und Geschlecht. Deadline: 30.06.2016

  • Kulturalisierung ist eine Differenzkonstruktion, die generalisierend Fremdheit und Archaik oder Dekadenz anderer Kulturen postuliert und im Gegensatz dazu die eigene Kultur als überlegen in den Singular setzt. Im Globalen Norden werden angesichts von Fluchtbewegungen aber auch der dauerhaften Etablierung und Ausdifferenzierung von Diaspora-Gemeinschaften Überfremdungsängste produziert, die unterschiedlichen Rechtspopulismen Nahrung geben. Die Vorstellung möglicher Bedrohungen übersetzt sich in die Idee einer Unvereinbarkeit von Kulturen. Zentrale Kampffelder von Kulturalisierung sind Geschlechterverhältnisse, Sexualität und Familie.

    Mit diesem ‚Call for Papers‘ bitten die Herausgeber*innen der fzg um Beiträge, die den Zusammenhängen von Kulturalisierung und Geschlecht aus historischer oder aktueller Perspektive nachgehen. Erwünscht sind Aufsätze, die über Hegemonie(selbst)kritik hinausgehen und sowohl postmigrantische, transnationale als auch postsäkulare und queere Blickachsen eröffnen.


    >>Link zum vollständigen Call

 


Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts
  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
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Zuletzt aktualisiert: 04.02.2016 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

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