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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 






 

Call for Papers for the Conference "Women, Religions and Gender Relations" (University of Turin,  9-11 November 2016). Deadline: 15.9.2016

  • Interest in the subject of “Women, Religions and Gender Relations” has intensified especially from the mid-1990s in Europe – more recently in Italy – spreading beyond the borders of the sociology of religion and gender studies. Specifically, attention has been focussed on three critical points that we shall address:

    First, the study of transformations of religious expression within traditional religions and, at the same time, the analysis of contemporary forms of spirituality demonstrate a “feminine specificity” which raises various questions and highlights the necessity to dedicate more attention to the different religious experiences of men and women and to re-interpret critically the basic analytical categories of the sociology of religion;

    Secondly, comparison with non-Christian traditions reveals the importance of a critical reading of women’s role in various forms of religion and spirituality;

    Finally, the development of a gender lens in religion allows analysis of the variegated constructions of the male and the female in different religious traditions.

    The call is designed to offer a platform to scholars to present their research on the topic and exchange their ideas on research findings at an international level. The topics are centred on the following themes:

    • The (often ambivalent) role of women in the administration of the sacred
    • Female religious agency
    • The relationship between body and (public and private) space, not forgetting the dimensions of chastity and sexuality
    • Data, sources and analytical tools necessary for the study of the complex relationship between feminism and women in religions
    • The ever-changing role of women in a social context of hybridization processes and recognition of various religious traditions
    • Female engagement in religious (official/unofficial) institutions

    Designed as a space of dialogue and encounter, the conference promotes original models of interpretation based on different contexts and experiences. It strongly welcomes contributions based on empirical researches (both single cases studies or larger analyses), envisaging an interdisciplinary perspective and employing ethnographic and comparative methodologies.
       

see full Call http://www.olir.it/news.php?notizia=4219&titolo=Torino%3A+Call+for+papers+-quot%3BWomen%2C+Religions+and+Gender+Relations-quot%3B+%289-11+novembre+2016%29-nb

Call for Papers für die Tagung "Weibliche Herrschaft im 18. Jahrhundert - Maria Theresia und Katharina die Große" (11.05.2017-13.05.2017, Mainz, Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Deadline: 05.08.2016

  • Seit einigen Jahrzehnten beschäftigt sich die Frühneuzeitforschung intensiv mit der Herrschaft von Frauen. Zahlreiche Studien haben herausgearbeitet, dass weibliche Herrschaft in der Vormoderne weder ausgesprochen selten noch, wie das die ältere Forschung häufig behauptet hatte, eo ipso eher defizitär und strukturell mit Krisen und einem Machtvakuum verbunden war. Nicht zuletzt sind dank einer kulturalistisch motivierten Erweiterung des Politikbegriffs manche Aktivitäten von Fürstinnen im Bereich der Patronage und Repräsentation neubewertet worden oder überhaupt erst in den Blick der Forschung gekommen. Einen bemerkenswerten blinden Fleck in der mittlerweile üppig blühenden Forschung zu frühneuzeitlichen Herrscherinnen markiert Maria Theresia, Herrscherin über das habsburgische Länderkonglomerat und, als Gemahlin Franz' I., römisch-deutsche Kaiserin (1717/40-1780). Katha-rina II., die Große, von Russland (1729/62-1796), die jüngere Zeitgenossin Maria Theresias, hat das Interesse der Forschung in den letzten Jahrzehnten dagegen in erheblichem Umfang auf sich gezogen. Allerdings beschränkt
    sich dieses Interesse im Wesentlichen auf die Spezialistinnen und Spezialisten für Osteuropäische, vor allem für Russische Geschichte. Die allgemeine Frühneuzeitforschung dagegen tendiert ebenso wie die Gendergeschichte immer noch dazu, Russland auszublenden oder nur am Rande zu beachten. Dies steht in einem merkwürdigen Missverhältnis zu dem Interesse, das die Zeitgenossen der Person Katharinas und ihrem Hof entgegenbrachten.
    Eine gemeinsame Betrachtung der beiden in der Mitte bzw. der zweiten Hälfe des 18. Jahrhunderts regierenden Kaiserinnen ist bislang unterblieben. Dabei verspricht der gemeinsame Blick auf diese in ihrem Profil sehr unterschiedlichen, zugleich aber in bestimmten Parametern durchaus vergleichbaren Herrscherinnen reichen Erkenntnisgewinn. Die projektierte Tagung wird einige für weibliche Herrschaft wichtige und besonders zur vergleichenden Betrachtung Maria Theresias und Katharinas einladende Themenfelder beleuchten:

    1. Herrschaftsnachfolge und Dynastie, (z.B. Regierungsantritt und Herrschaftslegitimation; Nachfolgeregelung; Heiratspolitik)

    2. Hof und Regierung (z.B. Besonderheiten des Hofes einer herrschenden Fürstin; Rolle von Mitregenten und Favoriten; Stellung von Ministern; Kommunikationsstrukturen; Militär)

    3. Repräsentationen und Wahrnehmungen (z.B. Herrschaftslegitimation; Wahrnehmungen der Kaiserinnen, insbesondere auch gegenseitig; Memoria).

            vollständiger Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31366

 

Call for Papers für die Konferenz „Gender und Diversity in die Lehre! Strategien, Praxen, Widerstände" (24.-26. November 2016, Freie Universität Berlin). Deadline: 15.8.2016

  • Die „Frage nach guter Lehre“ gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Innerhalb der Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre nehmen Aktivitäten, die sich mit Gender, Diversität, Antidiskriminierung und Heterogenität auseinandersetzen, einen besonderen Raum ein. Immer mehr Hochschulen entwickeln Strategien, die die Implementierung von Gender und Diversity in die Lehre unterstützen und die Handlungskompetenzen von Lehrenden und Studierenden erweitern sollen. An der Freien Universität Berlin wurde in einem Kooperationsprojekt des Margherita-von-Brentano-Zentrums und des Büros der zentralen Frauenbeauftragten eine Toolbox zu Gender und Diversity in der Lehre entwickelt.

    Im Rahmen der Konferenz „Gender und Diversity in die Lehre! Strategien, Praxen, Widerstände" an der Freien Universität Berlin vom 24.–26. November 2016 möchten wir gemeinsam mit Akteur*innen unterschiedlicher Arbeitsgebiete an Hochschulen die Implementation von Gender und Diversity in die Lehre kritisch und weiterführend diskutieren.

Sie können Abstracts für folgende Formate einreichen:

  • Vorträge (15-20 Minuten)
  • Panels (90 Minuten, ca. 3-4 Vorträge)
  • Arbeitsgruppen (90 Minuten)
  • Praxisworkshops (90-120 Minuten)

Für Vorträge, Panels und Arbeitsgruppen schlagen wir folgende thematische Schwerpunkte vor, wobei Beiträge zu anderen Fragen aus dem Themenfeld Gender und Diversity in der Lehre ebenfalls willkommen sind:

  • Wer lehrt – wer lernt? Wissen über Arbeits- und Studienbedingungen von Lehrenden und Studierenden an Hochschulen, Sensibilisierung und Empowerment.
  • Dimensionen von Diversität, Dimensionen von Diskriminierung – Erfahrungen mit alltäglichen Ein- und Ausschlüssen an Hochschulen.
  • Diversität, Intersektionalität, Heterogenität, … – Überlegungen zu widerspenstigen Konzepten in Theorie und Praxis.
  • Diversity-Strategien und Gleichstellungspolitik – Ähnlichkeiten und Spezifika unterschiedlicher Dimensionen von Diversität und Konsequenzen für Handlungsstrategien in intersektionalen Machtverhältnissen.
  • Implementation von Gender und Diversity in der Lehre – Hochschulpolitische Strategien, Ressourcen und Rahmenbedingungen, Widerstände und Lösungsansätze auf lokaler und hochschulübergreifender Ebene.
  • Fachkulturen, Inter- und Transdisziplinarität − Kontextuelle und inhaltliche Herausforderungen für gender- und diversitätsbewusste Lehr-/Lernstrategien.
  • MOOCs, PBL, FOL, ScienceSlam, … – Gender- und diversitätsbewusste Anwendung und Weiterentwicklung aktueller hochschuldidaktischer Konzepte.

Im Rahmen von Vorträgen und Panels sollen Forschungsarbeiten, Diskussionsbeiträge und Debattenpositionen detailliert vorgestellt und mit anderen Panelist*innen und Teilnehmenden diskutiert werden. Die Moderation von Panels wird vom Konferenzteam organisiert. Für Vorträge reichen Sie bitte Abstracts im Umfang von max. 350 Wörtern, für Panels max. 350 Wörter plus die Abstracts der einzelnen Vorträge ein.

Arbeitsgruppen bieten Raum, eine Fragestellung gemeinsam mit Konferenzteilnehmer*innen intensiv zu diskutieren. Sie dienen der Weiterentwicklung von work in progress aus Forschung und Praxis und werden von Ihnen selbst moderiert. Wenn Sie eine Arbeitsgruppe anbieten möchten, stellen Sie bitte in einem Abstract im Umfang von max. 500 Wörtern dar, was das Ziel der Arbeitsgruppe ist und wie Sie methodisch vorgehen möchten, um die Diskussion interaktiv und ergebnisorientiert zu gestalten.

Im Rahmen von Praxisworkshops möchten wir außerdem Kolleg*innen die Möglichkeit geben, innovative gender- und diversitätsbewusste Lehrbeispiele und Methoden ihrer eigenen Hochschullehre ‚live‘ vorzustellen und zu diskutieren. Die Praxisbeispiele sollen nicht nur erzählt oder gezeigt werden, sondern mit den Konferenzteilnehmer*innen in der Rolle Studierender erprobt und in einer anschließenden Auswertungsphase kollegial diskutiert und reflektiert werden.

vollständiger Call http://www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de/konferenz/cfp/index.html

 

Call for Papers für den diesjährigen Louise-Otto-Peters-Tag am 21./ 22. Oktober 2016 zum Thema "Die Rechte der Frauen 1791 – 1866 – 2016" der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. Leipzig. Deadline: 15.07.2016

  • Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. führt seit 1993 jährlich den Louise-Otto-Peters-Tag durch, dessen Spezifikum es ist, ausgehend von einem für das Leben und Wirken von Louise Otto-Peters relevanten Thema den Blick zu schärfen für die Gegenwart hin zu der Frage: Wo stehen wir heute? Vor 225 Jahren forderte Olympe de Gouges (1748-1793) in ihrer „Déclaration des droits de la Femme et de la Citoyenne“ Bürgerrechte auch für Frauen. Und vor 150 Jahren veröffentlichte Louise Otto (1819-1895) ihre Gedanken zum „Recht der Frauen auf Erwerb“.
    Vor diesem Hintergrund erinnert der 23. Louise-Otto-Peters-Tag 2016 an diese bahnbrechenden Schriften, fragt nach den Rechten von Frauen heute und bezieht Themen und Forderungen ein, die stärkere aktuell-politische Züge haben: Flucht und Vertreibung, Integration und Neubeginn.
    Der Gegenstand lässt sich sehr gut mit dem intersektionalen Forschungsansatz verbinden. Und er lässt sich öffnen über die geschichtswissenschaftliche Betrachtung hinaus in andere Disziplinen,
    wie z. B. Literatur, Kommunikations- und Medienwissenschaft, Kunst- und Kulturwissenschaft, Philosophie, Theologie, Rechts- und Politikwissenschaft, Soziologie, Pädagogik. Was hat sich im Laufe von 225 Jahren hinsichtlich Frauen*- und Bürger_innenrechten getan? Wo genau enden Menschenrechte und beginnen Rechte, die Differenzen betonen und zugleich schützen wollen?

vollständiger Call  http://www.louiseottopeters-gesellschaft.de/uploads/media/23_LOP_Tag_2016_Call_for_papers_01.pdf

Call for Papers für den Workshop des Doktoratsprogramms "Migration and Postcoloniality Meet Switzerland" der Universität Freiburg, Schweiz (06.10.2016-07.10.2016, Münchenwiler, Schloss Münchenwiler). Deadline: 15.07.2016

  • Das vom Studienbereich Zeitgeschichte an der Universität Freiburg angebotene und von Swissuniversities finanzierte Doktoratsprogramm "Migration and Postcoloniality Meet Switzerland" versteht sich als Beitrag zu den schnell wachsenden Forschungsfeldern der Migration und der Postcolonial Studies in der Schweiz. Es soll Doktorierenden ermöglichen, sich mit aktuellen methodischen und theoretischen Debatten auseinanderzusetzen und Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen. Die thematische Ausrichtung ist breit und reicht von Fragen der Ein- und
    Ausgrenzung, der Mobilität und Personenfreizügigkeit bis zu Einbürgerungspolitiken und Diskriminierungspraktiken. Ferner gilt es, die heutige Immigration (nach Europa) wie auch die frühere Emigration (aus Europa) im Kontext der postkolonialen Gegenwart und der kolonialen Vergangenheit zu betrachten. Das Doktoratsprogramm geht nun erfolgreich in sein drittes Jahr.

Zielgruppe: Das Doktoratsprogramm richtet sich an Doktorierende der Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Sozialanthropologie und Ethnologie, sowie der Kultur-, Religions- und Rechtswissenschaften. Ziel ist es, ein Netzwerk von Doktorierenden und Wissenschaftler/innen zu etablieren, das über disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg reicht.

Mitgliedschaft: Mitglieder des Doktoratsprogramms sind eingeladen an sämtlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Im Gegenzug wird von den Mitgliedern erwartet, dass sie mindestens einmal pro Jahr an einer Veranstaltung teilnehmen und ihr Projekt während ihrer Mitgliedschaft einmal an einem Workshop präsentieren. Genauere Angaben zur Bewerbung, dem Inhalt und den Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des Doktoratsprogramms.

Bewerbungsfrist: Doktorierende, die Mitglied des Doktoratsprogramms "Migration and Postcoloniality Meet Switzerland" werden und am 6. und 7. Oktober 2016 am Workshop teilnehmen möchten, können sich bis zum 15. Juli 2016 bei der Koordinatorin des Programms Linda Ratschiller (linda.ratschiller@unifr.ch) bewerben.

vollständiger Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31171


Call for Papers für die Tagung "Hof und Homosexualität: Praktiken und Diskurse von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert" (05.10.2017-07.10.2017, Würzburg, Julius-Maximilians-Universität Würzburg). Deadline: 28.07.2016

  • Auf Grundlage dieser Analysekategorie strebt unser Tagungsprojekt an, Diskurs und Praxis homosexueller Lebenswelten an Höfen von der Spätantike bis ins 20. nachzuzeichnen. Hierfür lassen sich folgende Leitfragen formulieren:

    - Welche politische, kulturell-künstlerische und militärische Relevanz besaßen homosexuelle Beziehungen in der Geschichte der Höfe?

    - Welchen Niederschlag hat das Thema Hof und Homosexualität in Kunst, Literatur und Musik gefunden?

    - Wie wurde die Figur des homosexuellen Höflings und des homosexuellen Monarchen gezeichnet und ggf. in Beziehung zu anderen Epochen sowie anderen Regimen und Herrschaftsformen gesetzt?

    - Wie kann das Verhältnis von Homosexualität und Nationen-/Nationaldiskursen bzw. zu bestimmten Kulturen beschrieben werden?

    - Welche Rolle spielte Homosexualität als Bestandteil von Hofkritik?

    - Welche (politischen, kulturellen, religiösen) Instrumentalisierungen von höfischer Homosexualität gab es?

    - Welche homosexuellen Patronagenetzwerke lassen sich nachweisen?

    - Welche homosexuellen Identitätskonstruktionen (Zuschreibungen von außen sowie Selbstbilder) lassen sich finden?

    - Wie stark ist höfische Homosexualität dem Wandel gesellschaftlicher, auch religiöser Moralvorstellungen unterworfen?

vollständiger Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31290

Call for Papers für die Internationale Konferenz "Doing Gender in Exile" (18.10.2017-20.10.2017, Wien, Wien). Deadline: 31.10.2016

english below

  • Wir wünschen uns unter anderem Beiträge zu folgenden Themen:

    - Transnationale Netzwerke, persönliche Beziehungen und familiale Strukturen
    - Gender und Sprache
    - Neue Medien, neue Methoden und neue Quellen
    - Geschlecht, Gedächtnis und Kanonisierungsprozesse
    - Exil mit/ohne Zeitzeug_innenschaft - aktuelles (Erinnern ans) Exil
    - Biographische Thematisierungen des Exils und Lebensentwürfe im Exil (Scripting Life in Exile)
    - Repräsentationsformen und Erscheinungsbilder - Selbst-, Außen-, Fremdwahrnehmung im Exil
    - Genderspezifika in Aufnahmegesellschaften

 

  • Topics of interest might include:

    - Transnational networks, personal relationships, family structures
    - Gender and language
    - New media, new methods, new sources
    - Gender, memory and processes of canonisation
    - Exile with/without testimonies - testimonies of current exile
    - Biographical representations of lives in exile (scripting lives in exile)
    - Modes of representation and visualisation - self-perceptions and social perceptions
    - Gender constructions in host societies

http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31221


Call for Papers für die Tagung des Vereins Frauen & Geschichte Baden-Württemberg in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zum Thema "Antisemitischer Antifeminismus / antifeministischer Antisemitismus ?! Ausgrenzungsstrategien im 19. und 20. Jahrhundert" (7.7.2017 -9.7.2017 Bad Urach). Deadline: 31.7.2016

  • Ziel der Tagung ist es, Antisemitismus und Antifeminismus auf ihre Verflechtungen und Wechselwirkungen in langer Zeitlinie zu überprüfen.

    Vortrags- und Präsentationsangebote für die folgenden thematischen Schwerpunkte werden erbeten:
    - Antisemitische / antifeministische Geschlechterstereotypen und Sexismus seit dem 19. Jahrhundert
    -Antifeministischer Antisemitismus /antisemitischer Antifeminismus als kultureller Code
    - Gegenderte Ausgrenzungsmuster im Antisemitismus
    - Frauen als Akteurinnen in Antisemitismus und Antifeminismus
    - Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Verschränkungen von Antisemitismus und Antifeminismus in langer Zeitlinie

vollständiger Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31101

 

Call for Papers für die erste gemeinsame Tagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V. (Deutschland), der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF und der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF mit dem Titel „Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“ (28. Sept. bis 30. Sept. 2017 an der Universität zu Köln). Deadline: 15.9.2016

  • Auf der ersten gemeinsamen Tagung der Fachgesellschaften für Geschlechterforschung/-studien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung diskutiert werden, und zwar in den Feldern:
    - kritische Theoriebildung, empirische Forschung, Methodenfragen
    - Zeitdiagnosen und gesellschaftspolitische Interventionen
    - nachhaltige Institutionalisierung von Lehre und Forschung.
    Der Call lädt dazu ein, Abstracts zu diesen drei zentralen Feldern einzureichen. Vor diesem Hintergrund schlagen wir folgende Themencluster vor, in denen diese Herausforderungen exemplarisch verhandelt werden:

-  globale Ungleichheiten, Flucht- und Migrationsregime
-  dezentrierte Feminismen und Transnationalisierung
-  Antifeminismus, Antigenderismus, Homophobie, Rassismus
-  Heteronormativität, Homonationalismus
-  Wissensproduktion, Anwendungen, Wissensmacht
-  Transformationen des Kapitalismus und Geschlechter(um)ordnungen
-  feministische Perspektiven auf Religion und Säkularismus
-  Menschen-/Rechtsdiskurse, Normativität, Emanzipation
-  medien- und (techno-)politische Strategien
-  Repräsentations-, Partizipations-, Identitätspolitiken
-  Intersektionalität, Diversity, Queer
-  Impulse aktueller Denkströmungen

vollständiger Call http://http://www.fg-gender.de/wp-content/uploads/2016/05/CfP_Geschlechterforschung_2017.pdf

 

Call for Papers: Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung, Band 14: "Weiblichkeit" - Ansätze zur Theoretisierung. Deadline: Ende Juni 2016

  • Die Wahl des Singular für den Titel dieses Bandes soll nicht andeuten, dass es nur eine Form von Weiblichkeit gäbe oder eine (gar hegemoniale) Weise, individuelle Weiblichkeitsentwürfe zu gestalten oder individuelles Frau-Sein gesellschaftlich zu leben. Doch die Wahl des Plurals würde verdecken, dass ‚Weiblichkeit‘ als relationale und immer schon soziale Kategorie sich nur aus dem Kontext zweigeschlechtlicher Gesellschafts- und Geschlechterordnungen verstehen lässt. Angesichts der Tatsache, dass es seit Jahrzehnten – im Unterschied zur gerade sehr produktiven Männlichkeitsforschung – so gut wie keine theoretische Auseinandersetzung mit Weiblichkeit gibt, geht es uns deshalb weniger um ‚Frauen‘ oder die Beschreibung von Phänomenen, sondern um Ansätze zum theoretischen Verständnis von Weiblichkeit und dessen Differenzierung.

    Wir wünschen uns zum einen Beiträge zur Reflexion jener Ordnungen, ihrer historischen Veränderlichkeit bzw. je historischen Veränderungen und zu feministischen und anderen Diskurse über Weiblichkeit. Dazu gehören auch die Frage, ob es ‚neue‘ Weiblichkeiten gibt/geben kann und die Debatte um eine mögliche hegemoniale Weiblichkeit.

    Zweitens wünschen wir uns Beiträge, die das Spannungsfeld von Weiblichkeit-Mütterlichkeit-Sexualität, das Spannungsfeld ethnisch-kultureller Konzepte von Weiblichkeit oder die Dimension des Alter(n)s beleuchten.

    Das dritte Themenfeld ist das im engeren Sinne erziehungswissenschaftliche – hier würden uns Beiträge zur ‚Erziehung zur Weiblichkeit‘ interessieren sowie solche, die diese mit der Struktur pädagogischer Institutionen in Verbindung setzen.

    Wie seit einigen Jahren üblich, können auch Beiträge zum ‚Offenen Teil‘ des Jahrbuchs eingereicht werden sowie Vorschläge für Rezensionen, Sammelrezensionen und Tagungsberichte (möglichst, aber nicht ausschließlich, zum Schwerpunkt des Bandes).

vollständiger Call http://kw.uni-paderborn.de/gender-studien/service/call-for-papers/call-for-papers-weiblichkeit/

 

Call for Papers for the 8th conference of the network Gender Differences in the History of European Legal Cultures "North vs. South? Gender, law and economy in early modern and modern Europe (15th-19th century)" (17.11.2016-18.11.2016, Rouen, University of Rouen Normandie). Deadline: 30.7.2016

  • The aim of the 8th conference of the network Gender Differences in the History of European Legal Cultures will be to analyse the consequences of different European juridical systems on the development of specific economic roles for men and women. At the core of the comparative analysis, at the European scale, there will be the different economic evolutions of European regions in the early modern and modern times. Customary laws characterized Northern Europe and Roman law characterized Southern Europe, but at the local level there were many differences,
    depending on urban statutes, craft rules, family structures, political and economic systems.

More generally, the aim of the conference is to question the narrative of the "great divergence" between the economies of Northern and Southern Europe in relation with the opportunities that different juridical systems gave to women and men to act in the society as economic actors. Were they so different? Were women allowed to play a public role, recognised at an institutional level? Which role did women's property play in the urban economy? And how did a specific kind of marital economy influence the economic development? Are "industrious" and "industrial" revolutions useful tools to understand the economic development and, if it is the case, are they related to specific juridical systems?

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31064

 

 

Call for Papers for International Workshop "Governance, Governmentality and the State: Postcolonial, Queer and Feminist Interventions", 17. and 18. November 2016, University of Vienna. Deadline: 30th of June 2016

  • Postcolonial-queer-feminists are caught in an ambivalent, double-bind vis-à-vis the state: On the one hand, the state has historically been the source of racial, sexual and gendered violence and repression. And yet, postcolonial-queer-feminist strategies seek to address the state to promote justice and equality through progressive policy-making and good governance in the economic, political and social spheres. Even as the state is known to perpetuate racial, gender and heteronormative politics, the hope is that the state can function as a site of redress towards racial, gender and sexual equality. Due to the impact of globalization, states are undergoing processes of dynamic and radical transformation. These processes have been dubbed as erosion, internationalization and transnationalization of the state. In the course of this transformation, the characteristics of the state with regard to the reproduction of inequalities based on gender, sexual orientation, race, and class seem to undergo concomitant changes, which are not always easy to grasp.
    In some areas of the globe, progressive and active state intervention seems to succeed in mitigating inequalities. In other parts, marginalized groups have gained access to mainstream society through processes of the weakening of the state in the wake of neoliberal transformation. However, one also witnesses a steep intensification of racism (European migration policy), sexism (new conservatives in Russia, Turkey, Thailand, Egypt) and homophobia (Russia, Uganda) accompanying the transformation of the state.
    Despite the problematic track-record with regard to racial, gender and sexual politics of all nation-states, whether European or non-European, it is dangerous to disregard the immense political implications of anti-state positions. If subjects are not simply governed but are made governmentalizable, then the challenge is to constitute a state capable of addressing the needs and aspirations of its vulnerable citizens. The workshop explores theoretical perspectives that can address these ambivalences and discusses strategies and tactics that explore how the state can function as a motor of undoing global inequality and injustice.

organized by Nikita Dhawan, Gundula Ludwig, Birgit Sauer and Wolfram Schaffar

Keynote: Shirin Rai (University of Warwick)

see full Call http://blogs.fu-berlin.de/wp-includes/ms-files.php?path=/gender_diversity/&file=2016/05/CfPGovernanceGovernmentalityStateVienna2016.pdf

 

Call for Papers for the online journal Outskirts on the Issue "Feminist Readings of Film & Television". Deadline: 31.7.2016

  • Feminists have been reading film/television and developing theories of the visual for decades. This issue of Outskirts invites articles from 5000-7000 words that develop feminist readings of film or television or film theory and contemporary televisual media. Topics might include but are not limited to:

- Feminist readings of specific film/television series

- Gender and sexuality in film/television

- The Bechdel test and quantifying trends

- New forms of the gaze

- Representational regimes

- Feminists producing film/television

- Representing feminism on film/television

- Challenging gender regimes on film/television

- Feminist comedy

see full Call http://www.outskirts.arts.uwa.edu.au/future-issues

 

Call for Papers for the GLQ: A Journal of Lesbian and Gay Studies Special Issue: “Queers Read This”: LGBTQ Literature Now (Volume 23.2/3) Deadline: March 31, 2017

  • We ask for essays that explore how new theoretical interventions in the study of literary history might offer tools for queer theory; at the same time, we seek to develop a dialogue about the value, appeal, and purchase of an identifiable, and ever-growing, LGBTQ literary sphere. In so doing, we seek innovative approaches to the study of queer literary formations that deploy multi-disciplinary analytics including, but not necessarily limited to, critical interpretation and close reading, ethnographic research, first-person accounts of reading practices, materialist histories of print media, and phenomenological accounts of the texture and feel of queer reading and writing, without presuming divisions between these methods. Queer theorists have developed numerous conceptual tools for the study of sexuality through engagement with classical and contemporary LGBT literary texts. Ironically, the major scholarly texts of queer theory have oftentimes become more popular and widely read than the actual literary products queer theorists analyze. We seek papers that can illuminate both the stakes of LGBT literary formation in the contemporary moment, as well the complex relationship that queer theory has to both helping forge, shape, and often, volatilize the very notion of LGBT literature and literary history. We seek to ask, what is LGBT literature now? And what kinds of stories, theories, and politics can it produce in the age of queer theorizing?

    We seek essays on these possible topics:

    LGBTQ Literature after AIDS / Queer Fan Fiction / Lesbian Literature / New Queer Literary Histories / Queer YA Literature / “Street” Lit and Queerness / LGBTQ Lit and Publishing / Prisons, Jails, Mass Incarceration and Queer Lit / Trans*, GNC Lit / Queer Lit Reading Groups / LGBTQ Bookstore / Banned Books / Pleasure Reading / Digital Cultures and the Circulation of LGBTQ Literature / Porn, Plot What Plot (PWP), Smut / Women of Color Writing / Sentiment and Nostalgia / Queer Lit post-9/11 / Publishing and LGBTQ audiences / Queer Lit as Queer Theory / Author Studies

see full Call http://shanteparadigm.com/post/141039316673/cfp-special-issue-of-glq-queers-read-this

 

Call for Papers für die Konferenz  "Prekarisierung Unbound? Zum gegenwärtigen Stand der Prekarisierungsforschung aus interdisziplinärer Perspektive" (2./3. März 2017, Humboldt-Universität zu Berlin). Deadline: 15.9.2016

  • Die Tagung möchte möglichst breit aktuelle Forschungen im Themenfeld „Prekarisierung“ versammeln. Erwünscht sind theoretische und / oder empirische – qualitative und/oder quantitative – Beiträge aus verschiedenen Disziplinen.
    Nachfolgend werden einige Themenbereiche benannt, die in verschiedenen Panels behandelt werden sollen (die aber auch um weitere anschlussfähige Themen ergänzt werden können):

1. Prekarisierung und Soziale Ungleichheiten* In diesem Panel stehen aktuelle Forschungen zu Prekarisierung und sozialen Ungleichheiten im Zentrum. Mögliche Fragen sind: Haben sich Ungleichheiten des fordistischen Ernährermodells verringert, und/oder sind mit dem Leitbildwandel zum aktivierenden Sozialstaat neue Ungleichheiten
entstanden? Welche Deutungen von Ungleichheiten liegen der Prekarisierungsforschung zugrunde? In welchem Verhältnis stehen Konzepte wie ‚prekär’ und ‚ungerecht’ sowie ‚prekär’ und ‚arm’? Werden gegenwärtige soziale Ungleichheiten mit dem Vokabular und den Instrumenten der Ungleichheitsforschung und/oder der Prekarisierungsforschung noch angemessen abgebildet? In welchem Verhältnis stehen Prekarisierungsforschung und Sozialstrukturanalyse?

*2. Theorien der Prekarisierung*
Mögliche Fragen lauten hier: Welche Vorzüge und Fallstricke halten theoretische Angebote zu Prekarisierung bereit, wie etwa Durkheims Anomietheorie, Hegemonietheorien, die Diskurs- und Gouvernementalitätsforschung sowie Theorien der Anerkennung? Welche weiteren gesellschafts-, sozial- und kulturtheoretischen Ansätzen erscheinen vielversprechend, um Prekarisierungsprozesse zu analysieren? Wie kann dabei die Ambivalenz der Prozesse berücksichtig, wie die Reichweite von
Prekarisierung bestimmt werden: Stellt Prekarisierung ein globales Phänomen dar? Falls ja, worin bestehen Spezifika und wie können sie konzeptionell gefasst werden? Wie kann Prekarisierung im Rahmen einer global Sociology erweitert werden? Was würde dies für im Westen situierte theoretische Konzepte wie etwa Anomie, Hegemonie, Gouvernementalität und Anerkennung bedeuten?

*3. Prekarisierung von Arbeit*
In diesem Panel stehen Fragen nach der Prekarisierung von (Erwerbs-)Arbeit im Zentrum. Mögliche Fragen sind: Was sind Ursachen, wie ist das Ausmaß von Prekarität in der Erwerbssphäre? Welche subjektiven Deutungs- und Handlungsmuster entwickeln prekär Beschäftigte? Ausgehend von einem weiten Arbeitsbegriff ist weiter nach Veränderungen in der Haus- und Sorgearbeit zu fragen, etwa durch Rassifizierungen und neue Vergeschlechtlichungen. Mit welchen Konzepten können die globalen Ungleichheiten in der Haus- und Sorgearbeit beschrieben werden? Wie wird Selbstsorge durch Prekarisierungsprozesse herausgefordert? Welche Auswirkungen haben Prekarisierungsprozesse auf die körperliche und seelische Gesundheit von Beschäftigten? Welche Gruppen (Alleinerziehende, Menschen auf der Flucht) und Berufsbranchen sind warum besonders gefährdet? Welche (politischen) Handlungsnotwendigkeiten lassen sich hieraus ableiten?

*4. Prekarisierung von Geschlecht, von Lebens- und Familienformen*
In diesem Panel ist zu fragen, was nach dem männlichen Ernährermodell kommt. Etwa: Wird für Männlichkeitskonstruktionen die Orientierung an Erwerbsarbeit brüchig, wenn immer weniger Männer eine männliche Ernährerrolle realisieren können? Bedeutet die Prekarisierung des Ernährermodells ein Aufweichen der heteronormativen Ordnung, die bislang auf die Privilegierung der nur Heterosexuellen vorbehaltenen Ehe gerichtet war? Wie erfahren und bewältigen Alleinerziehende ihre oft prekäre Lebenslage? Welche Bedeutung haben Paarbeziehungen und Freundschaften in Prekarisierungsprozessen und welche alternativen Familienkonzepte werden notwendig?

*5. Repräsentation des Prekären in Medien und Protestformen*
Hier werden mediale Diskurse, Narrationen und Repräsentationen des Prekären verhandelt. Etwa: Welches Wissen wird über prekäre Lebensverhältnisse in Medien und Protestformen vermittelt? Welche Narrative des Prekären bringen Protestbewegungen hervor? Wird das Prekäre anders in Szene gesetzt als Armut? Wie wird Herkunft, Geschlecht, ‚Race’, ‚Körperlichkeit’ und Alter inszeniert? Was wissen wir über Rezeption und Aneignungen der Repräsentationen des Prekären? Welche gesellschaftlichen Bedeutungen und welche sozialen Funktionen haben die Repräsentationen?

*6. Prekäre Gemeinschaften – neue Kollektive?*
Mögliche Fragen diesen Panels lauten: Welche Politiken resultieren aus Prekarisierungsprozessen? Was lässt sich aus der Prekarisierungsperspektive über antifeministische und rassistische Diskurse zeigen (etwa PEGIDA)? Wo gerät die Prekarisierungsperspektive an ihre Grenzen? Wie ist es progressiven Protestbewegungen gelungen, mit Prekarität und Prekärsein zu mobilisieren? Welche Vorzüge und Grenzen weisen postoperaistische Begriffe wie Multitude und Sorgemeinschaft auf? Wie ist
möglich, Solidarität nach der Subjektkritik zu denken?

ausführlicher Call http://www.soziologie.de/uploads/media/16-04_CfP_Prekarisierung_unbound.pdf

 

Call for Papers for the "Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy" on the topic Gender & the Politics of Shame (Volume 33, Issue 3, 2018). Deadline: 1.12.2016

  • Significant advances in recent years in the development of shame theory make this issue especially timely.  The issue will evince   unprecedented feminist scholarly interest in affect and the politics of emotion. Shame has been theorized as a particularly gendered emotion, given women’s frequent inability to act as authors of shaming narratives in patriarchal societies. This special issue on the gendered politics of shame interrogates the relationship between gender, shame, and power. It examines how the politics of shame comes to be enacted against a variety of normatively transgressive bodies and subjectivities, and how shame informs the construction, inter alia, of gendered, racialized, and classed Others. Inversely, “Gender and the Politics of Shame” asks how Others respond to their construction as shameful. How have feminists subverted shaming narratives, or indeed, performed a politics of shame in the service of liberatory projects?

    Just as shame itself is often contested as either a negative or productive experience, so the politics of shame may invoke a diversity of conceptualizations that conflict with each other. “Gender and the Politics of Shame” invites such competing and varied theorizations, and asks feminist scholars from philosophy, other disciplines, and those doing interdisciplinary work, to present new and promising ways of thinking about the gendered politics of shame. Contributions from disability studies, critical race theory, queer studies, transnational and postcolonial feminism are particularly welcomed. Articles may cover the following themes:

    - Shame and theories of emotion/affect: how can the recent “turn to affect” help us to reconceptualize or advance theorizations of shame? What contribution have canonical expositions of shame made to feminist scholarship and how might these relate to contemporary critical thought on the gendered politics of shame? Which theoretical models of shame are most convincing and conducive to feminist political projects?
    - Shame and subjectivity: what is the relationship between shame and subjectivity? Is shame necessarily debilitating or is it an emotion that contributes productively to human and/or animal development?
    - Shame and related emotions (disgust, embarrassment, guilt, pride): what is the relationship between shame and other emotions/affects, particularly the self-conscious emotions? How can we distinguish between closely related feeling-states such as guilt and shame or disgust and shame? How is shame best understood ontologically?
    - Body shame and disability: how are certain bodies constructed as shameful? How do norms of (gendered) embodiment and ablebodiedness inform the politics of shame? How have critical disability theorists conceptualized shame?
    - Racialized shame: how is the politics of shame racialized? Which racist and gendered tropes does the politics of shame engage? How has racialized shaming underpinned and sustained colonial and imperialist systems?
    - Queer shame: what is the relationship between heteronormativity and shame? What role have heteronormative state policies and cultural sanctions played in the performance of the politics of shame? How have queer theorists advanced theorizations of shame in recent years?
    - Classed shame: what is the relationship between economic inequality and shame? Has the shaming of classed Others intensified in light of the global financial crisis and related, recent events? How is poverty construed as shameful?
    - Shame and activism/subversion: how do shamed constituencies deal with shame? What strategies have been developed to counter shaming narratives? How do activists draw on shame to highlight and remedy injustices committed by the state?
    - Shame and political institutions/systems: what role does the state play in performing the gendered politics of shame? How do its institutions produce shaming narratives? Are institutionalized Others particularly subject to a politics of shame?
    - Shame and humiliation: what is the difference between shaming and humiliating? Are shamed Others also humiliated Others?
    - Shame and aesthetics: what role does the aesthetic countering of shame (evinced, for example, by ‘black is beautiful’) play in liberatory politics? How are shameful Others constructed in art? How do feminist artists engage shame and the gendered politic of shame?

see full Call http://feministphilosophers.wordpress.com/2016/03/16/cfp-gender-and-the-politics-of-shame-hypatia-special-issue/

 


Call for Papers für die Online Zeitschrift Gender Glossar zum Thema "Feminismen"

  • Zum Gender Glossar:
    Das Gender Glossar ist ein Online-Nachschlagewerk in dem Wissen in Bezug auf Geschlecht und Sexualität multiperspektivisch, transdisziplinär, diskursiv und zitierfähig zur Verfügung gestellt wird und das als Projekt an der Professur für Schulpädagogik/Schulentwicklungsforschung und am Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig angesiedelt ist.
    Ziel des Gender Glossars ist es, unter der Mitwirkung von Autor_innen und durch die Unterstützung von Gutachter_innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen ein kostenloses, leicht zugängliches und zitierfähiges Nachschlagenetzwerk sukzessive aufzubauen. Es bietet sowohl Nachwuchswissenschaftler_innen als auch bereits etabliert Forschenden eine Publikationsplattform und die Möglichkeit zur Vernetzung.
    Im Gender Glossar werden der scientific community, Multiplikator_innen, Studierenden und Interessierten zitierfähige, wissenschaftliche Beiträge zu genderrelevanten Begriffen, Themen, Personen und Organisationen kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Gutachter_innen verschiedener Fachrichtungen und Hochschulen (via Blind-Peer-Review-Verfahren) werden Qualität und Aktualität der veröffentlichten Beiträge gewährleistet. Jeder Beitrag wird personalisiert und jede Veränderung, die sich durch Erweiterungen und Aktualisierungen in der Zukunft ergeben kann, protokolliert, wodurch die Beiträge in ihrer ursprünglichen Version weiterhin verfügbar und zitierfähig bleiben. Das Gender Glossar ist im Juli 2013 gestartet und sucht seitdem kontinuierlich nach Autor_innen, die über Expertise in relevanten Themengebieten verfügen und die für das Glossar publizieren möchten.

Zum Thema:

Was ist Feminismus? Unter dem Begriff „Feminismus“ werden sehr verschiedene, teils auch widersprüchliche theoretische, (identitäts-)politische, transnationale, globale, glokale, etc. Bedeutungskonzepte subsumiert, um die an vielen Stellen und aus verschiedenen Positionen heraus gerungen wird.
Deshalb schreiben wir hiermit einen Call zu „Feminismen“ aus, der ganz unterschiedliche Lemmata umfasst und umfassen kann. Wir wollen damit Feminismus in seiner Pluralität der Zugänge, der Konzepte und der Vereinnahmungen gerecht werden und zugleich auf die konflikthafte politische und wissenschaftliche Theorie und Praxis eingehen, Einseitigkeiten und Verkürzungen vermeiden sowie interdisziplinäre Perspektiven sichtbar machen. Über unsere Publikationsplattform bieten wir einen Raum an, in dem Autor_innen verschiedene feministische Positionen, Bewegungen, Themenfelder, Ausdrucksformen und Theorien in ihrer Komplexität und Heterogenität beschreiben, kontextualisieren und einordnen können.
Zum Begriff „Feminismen“ können innerhalb folgender Themenfelder spezifische Lemmata eingereicht werden. Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr laden wir ausdrücklich dazu ein, sie zu erweitern und eigene Vorschläge zu unterbreiten:
Feminismus und

Materialität/en; Ethnizität; Historien; Körper; MINT; Race; Identitäten; Erinnerungskultur; Sexualitäten; Sport; Begehren; Kolonialität/en; (Sub)kultur; (Dis)Ability; DDR; Geschlecht; Gewalt; Bildende Kunst; Inklusion; BRD; Religion; Wissenschaft; Literatur; Sprache; ???

zum Glossar und Richtlinien: http://www.gender-glossar.de/de/glossar

zum Call: Gender-Glossar Feminismen CfP

 

Call for Papers: Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg), Heft 23_2 Kulturalisierung und Geschlecht. Deadline: 30.06.2016

  • Kulturalisierung ist eine Differenzkonstruktion, die generalisierend Fremdheit und Archaik oder Dekadenz anderer Kulturen postuliert und im Gegensatz dazu die eigene Kultur als überlegen in den Singular setzt. Im Globalen Norden werden angesichts von Fluchtbewegungen aber auch der dauerhaften Etablierung und Ausdifferenzierung von Diaspora-Gemeinschaften Überfremdungsängste produziert, die unterschiedlichen Rechtspopulismen Nahrung geben. Die Vorstellung möglicher Bedrohungen übersetzt sich in die Idee einer Unvereinbarkeit von Kulturen. Zentrale Kampffelder von Kulturalisierung sind Geschlechterverhältnisse, Sexualität und Familie.

    Mit diesem ‚Call for Papers‘ bitten die Herausgeber*innen der fzg um Beiträge, die den Zusammenhängen von Kulturalisierung und Geschlecht aus historischer oder aktueller Perspektive nachgehen. Erwünscht sind Aufsätze, die über Hegemonie(selbst)kritik hinausgehen und sowohl postmigrantische, transnationale als auch postsäkulare und queere Blickachsen eröffnen.


    >>Link zum vollständigen Call

 


Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts
  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
 Pdf

Zuletzt aktualisiert: 29.06.2016 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, 35032 Marburg Tel. +49 6421/28-24823, Fax +49 6421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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