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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 

 

 

 


Call for Papers für  das 4. Kunsthistorisches Forum Irsee - Irsee 03/16 mit dem Thema "Künstlerinnen - Neue Perspektiven auf ein Forschungsfeld der Vormoderne" (Schwabenakademie Irsee; artifex 18.03.2016-20.03.2016, Schwabenakademie Irsee, Klosterring 4, 87660 Irsee). Einsendeschluss: 31.8.2015

  • Genderforschung im Bereich des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit wird seit Jahren intensiv betrieben. Die Theoriebildung des Forschungsansatzes ist weit vorangeschritten, dagegen erweist sich die Beschäftigung mit konkreten Beispielen von Künstlerinnen, Werkstattmitarbeiterinnen bzw. Werkstattleiterinnen als weit weniger produktiv. Zwar fanden einzelne Persönlichkeiten wie Artemisia Gentileschi, Sofonisba Anguissola oder Properzia de' Rossi - der Vasari als einziger Frau eine eigene Vita widmete - große Aufmerksamkeit; damit ist die "Suche" nach bislang unbekannten Künstlerinnen aber sicher nicht abgeschlossen. Schon vor über vierzig Jahren fragte Linda Nochlins: "Why Have There Been No Great Woman Artists"? Nochlin legte damals die kulturellen Praktiken offen, die Künstlerinnen zu einem "Sonderfall" degradierten und "unsichtbar" machten. Bis heute ist im Bereich der Künstlersozialgeschichte vor allem die anonyme Künstlerinnenpersönlichkeit ohne klare Konturen geblieben. Um sich des hochinteressanten Themas der vormodernen Künstlerin anzunehmen, ist eine Erweiterung des Spektrums vonnöten. Der Begriff der Künstlerin schließt im Rahmen dieser Tagung erstmals sämtliche Sparten innerhalb des künstlerischen Schaffens ein: Neben (fürstlichen) Diletantinnen oder Werkstattmitarbeiterinnen gab es etwa zahlreiche Witwen, die die Werkstatt oder die Druckerei nach dem Tod des Künstlers mitunter jahrzehntelang alleine führten. Darüber muss - um ein weiteres Beispiel zu nennen - der Begriff der "Muse" neu definiert werden, da er noch immer einseitig sexualisiert ist und die betreffende Frau dazu degradiert, nur die Sinne des Künstlers anzusprechen. Erst spät im 20.
    Jahrhundert manifestiert sich hier eine tiefgreifende Veränderung. Lange hat es etwa gedauert, bis - um nur ein Beispiel zu nennen - der Konzeptkünstler Christo seine Frau als gleichberechtigte Künstlerin bezeichnete und Jean-Claude nicht mehr allein als Muse degradiert worden ist. Viele sogenannte Musen haben vermutlich in einer Art gleichberechtigtem Schaffensprozess einen aktiven Part übernommen und als Künstlerin "an seiner Seite" dem Werk des Künstlers zentrale Impulse
    gegeben. Zudem muss man davon ausgehen, dass Frauen, die etwa in höfischen Kreisen bereits im Spätmittelalter oftmals belesener waren als Männer und als gebildete Ratgeberinnen weitaus stärker in künstlerische Prozesse einbezogen waren als bislang angenommen.

    Neben den wichtigen Annäherungen in Form von Analysen einzelner Künstlerinnen möchte die Tagung sowohl bezüglich des Begriffs "Künstlerin" ein breites Spektrum abbilden als auch Ausblicke in die Moderne zulassen. Dabei liegt auf der Kunst der Frühen Neuzeit ein Schwerpunkt. Genderwissenschaftliche Methodenreferate sind ebenso willkommen wie (Neu)-Definitionen von Begriffen sowie Referate zur Fach- und Wissenschaftsgeschichte bzw. zur Rolle der Künstlerinnen in der Ausstellungsgeschichte, im Herausbildungsprozess eines kunsthistorischen Kanons bzw. ihrer (vermeintlichen) Verortung innerhalb der Gattungshierarchie.

    Abstracts für bislang unpublizierte Beiträge (max. 2.000 Zeichen incl. Leerzeichen) können in deutscher oder englischer Sprache zusammen mit einem kurzen Lebenslauf und gegebenenfalls einer Auswahl einschlägiger Publikationen bis zum 31. August 2015 gesendet werden an Dr. Birgit
    Ulrike Münch M.A., E-Mail: kfi@uni-trier.de



Call for Papers für die deutsch-französische Tagung für Nachwuchswissenschaftler_innen mit dem Titel "Identität im Spiegel der Interdisziplinarität: Sprach-, Literatur- und Sozialwissenschaften im Dialog" (Zentrum Marc Bloch, Berlin Interdisziplinäre Forschungsgemeinschaft Frankreich-Deutschland (GIRAF-IFFD); Freitag, den 27. November 2015). Einsendeschluss: 31.5.2015

  •  In den aktuellen medialen und politischen Debatten taucht der  Begriff "Identität"  immer wieder vermehrt auf, bspw. in den Diskussionen über den Multikulturalismus oder die Herausbildung einer  gemeinsamen europäischen Identität. Obwohl  sich  unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen den Begriff  "Identität"  zu eigen machen, bleibt der Gebrauch dieses theoretischen Begriffs in der Praxis oft hermetisch. Diese deutsch-französische Tagung  für  NachwuchswissenschaftlerInnen
    thematisiert diese Undurchlässigkeit zwischen den Sozial-, Literatur- und Sprachwissenschaften. Ziel der Tagung ist es, den Begriff "Identität" anhand methodischer Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen sowie aus beiden (deutsch- und französischsprachigen) wissenschaftlichen Traditionen zu hinterfragen. Dabei stehen mögliche Schnittpunkte und  Überlappungen zwischen den Sozial-, Literatur- und Sprachwissenschaften im Fokus.

          Über den schwierigen Dialog zwischen Linguistik und Sozialwissenschaften
    Obgleich der Zusammenhang zwischen linguistisch-diskursiven Praktiken,Identitätsbildung und Machtverhältnissen ein klassischer  Gegenstand der Sozialwissenschaften darstellt, haben interdisziplinäre Ansätze bisher noch zu wenig zu empirischen Studien auf diesem Gebiet geführt. Die Arbeiten von diversen  Forschern, wie z.B. Reinhart KOSELLECK,
    Christian GEULEN (Begriffsgeschichte) oder auch Niklas LUHMANN in diachronischer Semantik haben keinen neuen interdisziplinären, deutsch-französischen Weg eingeschlagen, obgleich Forscher wie Jacques GUILHAUMOU oder Dietrich BUSSE sich darum bemüht haben. Die Diskursanalyse  zum  Beispiel, die  sich  als  interdisziplinäres Forschungsfeld (oder  -methode)  an  der  Schnittstelle  zwischen Linguistik  und  Sozialwissenschaften  befindet, ist  in Deutschland und  Frankreich in sehr  verschiedene  Ansätze  gemündet. So ist die deutsche, von FOUCAULT beeinflusste Diskursanalyse, die in  den
    "Diskursregeln" die Offenbarung der "Gesellschaftsregeln" zu sehen vermag (WEDL, 2007: 51), vor allem soziologisch geprägt, während die französische Schule der Diskursanalyse auf die Linguistik fokussiert.

          Identität(en): ein Forschungsgegenstand am Scheideweg der Disziplinen
    Im Hinblick auf das Thema dieser Tagung ist die scheinbare Undurchlässigkeit der verschiedenen  Disziplinen umso  erstaunlicher, als der Begriff  "Identität" für eine dezidiert interdisziplinäre Vorgehensweise geeignet ist. Wie ist das Zusammenspiel zwischen sozialen und diskursiven Identitäten zu deuten? Wie ist die "Performativität" der Sprache (Judith BUTLER), also der Aufbau einer sozialen Realität durch die Sprache zu denken? Jede interdisziplinäre Überlegung zu dieser Frage setzt deren Kontextualisierung voraus: In welcher Umgebung bilden Individuen und/oder Gruppen ihre Identität(en)? Drei
    Forschungsrichtungen werden in diesem Kontext berücksichtigt:

    1. Panel: Identität(en), Kategorie(n) und Machtverhältnisse
    Wenn Identität entweder als ein Prozess der Zuschreibung von außen (insbesondere durch die herrschenden Gruppen, die über die "Benennungsmacht" verfügen), oder als das Ergebnis dieses Prozesses betrachtet wird, kommt man zu einer Herangehensweise, die durch eine binäre Kategorisierung geprägt ist (die traditionelle Dichotomie sie/wir). Welche linguistischen Werkzeuge könnten in der Geschichte und der Soziologie übernommen werden, um die Ko-Konstruktion der
    Identität/Alterität zu erforschen? Wie können wiederum die Sprach- und Literaturwissenschaften die Gegebenheiten aus diesem Kontext nutzen, um die Vorherrschaft mancher "Formeln" (Alice KRIEG-PLANQUE) im kommunikativen   Raum   zu  verstehen? Eine Herangehensweise, die Sozialwissenschaften und Linguistik zusammenbringen würde,  könnte u.a.
    die Analyse der Kategorien von  "Rasse",  "Gender"  oder  Ethnizität erneuern, seien diese getrennt oder in ihren Überkreuzungen (ihrer Intersektionalität) betrachtet.
    2. Panel: Identität als ein Prozess der Selbst-Identifizierung?
    Wie eignen sich Individuen ihre Zugehörigkeiten an, oder wie erfinden sie diese neu, wenn sie unter Zwang stehen? Dieses Panel interessiert sich für empirische Fallstudien, die sich mit den diskursiven Praktiken von individuellen sowie kollektiven Akteuren befassen. Wie drücken soziale Bewegungen ihren Protest gegen externe Identifizierungen aus?
    Wie setzen Minderheitsgruppen ihre Identitätsansprüche durch? Kann sich die linguistische Gegenüberstellung von prä-diskursivem und diskursivem Ethos dem soziologischen Gebrauch des Begriffs Ethos (z.B. des professionellen Ethos) nähern? Dies sind einige der möglichen Fragen, die in diesem Panel zu empirischen Untersuchungen führen könnten.
    3. Panel: Das Ende der Identitäten: Auf dem Weg zu einer post-identity?
    Bereits ab den 1980er Jahren kam es, hervorgerufen durch eine Strömung aus dem Post-Strukturalismus, zu einer Infragestellung  des Identitätsbegriffs  als  analytische  Kategorie, die weitgehend zu oft gebraucht sei (Rogers BRUBAKER, 2001). Die Geisteswissenschaften wurden von den Forschungsarbeiten der  Literaturwissenschaftler  G.K. SPIVAK
    und Edward  SAÏD sowie des Soziologen Paul GILROY inspiriert. Dies führte zum Aufkommen der Hybriditätsidee in den Post-Colonial Studies als einer Alternative zur künstlichen Steifheit des Begriffs "Identität". Allgemein gesehen stellt sich in diesem Zusammenhang außerdem die Frage, ob dieser Begriff überhaupt noch relevant ist. Geht man nicht das Risiko ein, etwas zu reifizieren, was vielleicht nur eine diskursive Konstruktion ist, auch wenn von vielfältigen, ja widersprüchlichen
    Identitäten innerhalb der von vermeintlich homogenen sozialen Gruppen oder der Individuen die Rede ist?

    Praktische Informationen

    Die Tagung richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen,  insbesondere Promovierende. Tagungssprachen sind Deutsch und Französisch. Die Vorträge sollen nicht länger als 20 Minuten dauern. Interdisziplinäre Forschungsansätze sowie monodisziplinäre Ansätze,  die unterschiedliche Wissenschaftstraditionen zu vereinen versuchen, sind besonders
    willkommen. Die Tagung findet am Freitag, den 27.11.2015 von 9:00 bis 17:30 im Zentrum Marc Bloch (Berlin) statt. Nach Möglichkeit werden die Reise- und Übernachtungskosten sowie die Verpflegung vor Ort für die TeilnehmerInnen übernommen (max. 135EUR für die Reisekosten).

    Kalender
    Bitte senden Sie Ihren  Beitragsvorschlag (max. 500 Worte)  mit Kurzbiografie bis  spätestens 31.05.2015 an folgende Adressen: naomi.truan@ens-lyon.fr; dchemeta@gmail.com; lea.renard@iepg.fr. Zusagen über angenommene Beiträge werden bis zum 25.06.2015 verschickt.  Für weitere Informationen über GIRAF-IFFD siehe auch die Webseite:
    http://www.giraf-iffd.eu

    Organisationsteam
    Naomi Truan, Université Paris IV-Sorbonne / Freie Universität, Berlin /
    Centre Marc Bloch
    David Chemeta, Université de Strasbourg
    Léa Renard, Université de Grenoble / Université de Potsdam / Centre Marc
    Bloch

 

Call for Papers for the International Conference "Confronting Gender and Faith" from the 10th to 11th of December 2015 (ICI Berlin). Organized by Zairong Xiang (ICI Berlin) and Gero Bauer (ZGD Tübingen). Deadline: 1.8.2015

  • Despite generations of feminist and queer deconstructions of gender and sexual binarisms in diverse disciplines, the modern/colonial belief in the heteronormative sexual (and thus gender) binary between ‘man’ and ‘woman’ seems to be still
    strongly held in contemporary society. In this conference, we would like to explore the relationship between ‘gender’ and systems of ‘faith’ by focusing on three correlations of the two categories: ‘gender as faith’, ‘gender against faith’,
    and ‘gender in faith’.

Papers could address, but are not restricted to, the following questions:
• Can we describe gender as a ‘faith’? If so, how do they complement and contradict each other? What do ‘faith’ and ‘gender’ mean in terms of this comparison?
• If gender is a ‘faith’, is this idea restricted to contexts and cultures strongly influenced by concepts of faith, e.g. Protestantism? Or, can analysing gender heteornormativity as ‘faith’ also be relevant to a cultural and religious context that is not focused on faith?
• If queerness seeks to ceaselessly break boundaries and cast doubt on convictions of gender/sexual identification, are ‘queerness’ and ‘faith’ compatible? How might one make sense of a ‘queer faith’?
• How do actual non-heteronormative gender positions within religious traditions contradict conservative religious demonisations of gender theory as ‘gender ideology’? What are the similarities and differences between ‘ideology’ and ‘faith’ in this context?

see full Call Conference Confronting Gender and Faith CfP

 

Call for Papers für die interdisziplinäre Tagung "'Aus dem Schatten treten'. Frauen an der Seite gelehrter Maenner aus Wissenschaft und Kunst - Historische Erkundungen und systematische Ueberlegungen" (Berlin 27.5.16; Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF). Einsendeschluss: 15.9.2015

  • In dem gesteckten Rahmen von gender studies, Wissenschaftsgeschichte und Einzelfallstudien bzw. Biografieanalysen soll die geplante Tagung verortet sein. Sie lädt ein zu Geschichten über Frauen, aber auch historisch-systematische Beiträge und die Diskussion methodischer Zugänge sind willkommen. Im Zentrum soll die Frage stehen nach dem Zusammenhang von Lebensgeschichte, Geschlecht und Wissenschaft/Kunst, und die Frauen sollen dabei mit ihrem Bildungsgang und Lebensweg als eigenständiger Akteurin Beachtung finden. Wie stellt sich der Zusammenhang von Wissenschaft und Geschlecht in der individuellen Lebensgeschichte dar? Welche Konstruktionen von Weiblichkeit lassen sich im jeweiligen historischen, sozialen und kulturellen Kontext rekonstruieren? Gab es eigene Frauennetzwerke, welche Teilmilieus finden sich? Wo zeigen sich Änderungen, Innovationen, Grenzüberschreitungen im Denken und Handeln dieser Frauen, und wo liegen die Barrieren? Wo zeigen sich Beharrungskräfte? Zu fragen wird auch sein nach der Genese, dem Charakter und der Bedeutung der aufzuzeigenden Interessengebiete und Leistungen der Frauen im Gesamtgefüge ihrer Lebensorientierungen und Handlungsmöglichkeiten. Die Frage nach der Verschiedenheit der Subjektivität von Frauen soll als Querschnittsthema die Einzelstudien verbinden, methodisch die Frage nach Quellen, die als Zeugnis für die „Stimmen der Frauen“ (R. Voltmer) geeignet sind.

vollständiger Call http://bbf.dipf.de/aktuelles/tagungen/cfp-tagung-aus-dem-schatten-treten

 

Call for Papers für die 14. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) (11.-12. Februar 2016, Humboldt Universität zu Berlin). Einsendeschluss: 15.6.2015

  • Auf der Tagung werden ausgewählte Themen in Arbeitsgruppen diskutiert. Für die nächste Jahrestagung wurden als mögliche neue Themen und Aspekte benannt:

    ·Verhältnis von Gender und Diversity-Konzepten (Positionen, Politiken, Institutionen);

    ·Neue inhaltliche Herausforderungen für die Gender-Studiengänge (Kerncurriculum, Internationalisierung, Austausch-Module, Mobilität, E-Learning, Integration von Diversity-Ansätzen, Bezüge zu außeruniversitären Praxisfeldern, etc.);

    ·Wissenschaftsmanagement in den Zentren im Kontext neuer Governancestrukturen;

    ·Geschlechtertheorie und Gleichstellungspolitik: Vertiefte Verständigung über den wechselseitigen konkreten Nutzen (z.B. Wissensproduktion).

    Weiter fortgeführt werden sollen folgende AGs:

    ·Entwicklungen der Zentren für Gender Studies;

    ·Entwicklungen der Gender Studies Studiengänge;

    ·Gender Studies an Kunst- und Musikhochschulen.

vollständiger Call KEG-Arbeitstagung 2016 CfP

 

Call for Papers für die 6. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender e.V. mit dem Thema „Materialität/en und Geschlecht“ (12. und 13. Februar 2016 am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin). Einsendeschluss: 15.6.2015

  • Die Jahrestagung möchte mit *„Materialität/en und Geschlecht“* ein Thema fokussieren, das seit Beginn der Frauen- und Geschlechterforschung mit wechselnden inhaltlichen und theoretischen Schwerpunktsetzungen, vielfältigen fachlichen Perspektiven und geographisch diversen Interessenlagen bis heute im Zentrum der Genderdebatte steht. In den letzten Jahren hat sich die Beschäftigung mit diesem Thema quer durch alle Disziplinen im Zuge der Sondierung der Möglichkeiten und Grenzen von Diskurstheorie und linguistic turn intensiviert und teilweise theoretisch neu ausgerichtet. Damit sollte nicht zuletzt auch aktuellen Herausforderungen wie globalen ökonomischen Krisen, politischen Umbrüchen und Kriegen, Konflikten zwischen kulturellen bzw. religiösen Wertegemeinschaften, intersektionalen Problemlagen, aber auch neuen technologischen und medizinischen Möglichkeiten und erweiterten Körper-, Materialtäts-, Geschlechter- und Sexualitätsverständnissen konzeptuell neu begegnet werden.

Interessierte aus den breiten Feldern der Gender Studies, (Post-)Colonial Studies, Critical Race Theory, Science-and-Technology Studies, Disability Studies, der LGBTI Studies und Queer-Studies sind ebenso ausdrücklich eingeladen sich zu beteiligen wie Akteur_innen innerhalb und außerhalb der Hochschulen.

vollständiger Call FG-Tagung 2016

 

Call for Papers für die deutsch-französische Tagung für Nachwuchswissenschaftler_innen "Identität im Spiegel der Interdisziplinarität: Sprach-, Literatur- und Sozialwissenschaften im Dialog" (Zentrum Marc Bloch, Berlin; Freitag, den 27. November 2015). Bewerbungsschluss: 31.05.2015

  • Diese deutsch-französische Tagung für NachwuchswissenschaftlerInnen thematisiert diese Undurchlässigkeit zwischen den Sozial-, Literatur- und Sprachwissenschaften. Ziel der Tagung ist es, den Begriff „Identität“ anhand methodischer Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen sowie aus beiden (deutsch- und französischsprachigen) wissenschaftlichen Traditionen zu hinterfragen. Dabei stehen mögliche Schnittpunkte und Überlappungen zwischen den Sozial-, Literatur- und Sprachwissenschaften im Fokus. Im Hinblick auf das Thema dieser Tagung ist die scheinbare Undurchlässigkeit der verschiedenen Disziplinen umso erstaunlicher, als der Begriff „Identität“ für eine dezidiert interdisziplinäre Vorgehensweise geeignet ist. Wie ist das Zusammenspiel zwischen sozialen und diskursiven Identitäten zu deuten? Wie ist die „Performativität“ der Sprache (Judith BUTLER), also der Aufbau einer sozialen Realität durch die Sprache zu denken? Jede interdisziplinäre Überlegung zu dieser Frage setzt deren Kontextualisierung voraus: In welcher Umgebung bilden Individuen und/oder Gruppen ihre Identität(en)? Drei Forschungsrichtungen werden in diesem Kontext berücksichtigt:

    1. Panel: Identität(en), Kategorie(n) und Machtverhältnisse
    Wenn Identität entweder als ein Prozess der Zuschreibung von außen (insbesondere durch die herrschenden Gruppen, die über die „Benennungsmacht“ verfügen), oder als das Ergebnis dieses Prozesses betrachtet wird, kommt man zu einer Herangehensweise, die durch eine binäre Kategorisierung geprägt ist (die traditionelle Dichotomie sie/wir). Welche linguistischen Werkzeuge könnten in der Geschichte und der Soziologie übernommen werden, um die Ko-Konstruktion der Identität/Alterität zu erforschen? Wie können wiederum die Sprach- und Literaturwissenschaften die Gegebenheiten aus diesem Kontext nutzen, um die Vorherrschaft mancher „Formeln“ (Alice KRIEG-PLANQUE) im kommunikativen Raum zu verstehen?

    2. Panel: Identität als ein Prozess der Selbst-Identifizierung ?
    Wie eignen sich Individuen ihre Zugehörigkeiten an, oder wie erfinden sie diese neu, wenn sie unter Zwang stehen? Dieses Panel interessiert sich für empirische Fallstudien, die sich mit den diskursiven Praktiken von individuellen sowie kollektiven Akteuren befassen. Wie drücken soziale Bewegungen ihren Protest gegen externe Identifizierungen aus? Wie setzen Minderheitsgruppen ihre Identitätsansprüche durch? Kann sich die linguistische Gegenüberstellung von prä-diskursivem und diskursivem Ethos dem soziologischen Gebrauch des Begriffs Ethos (z.B. des professionellen Ethos) nähern? Dies sind einige der möglichen Fragen, die in diesem Panel zu empirischen Untersuchungen führen könnten.

    3. Panel: Das Ende der Identitäten: Auf dem Weg zu einer post-identity?
    Bereits ab den 1980er Jahren kam es, hervorgerufen durch eine Strömung aus dem Post-Strukturalismus, zu einer Infragestellung des Identitätsbegriffs als analytische Kategorie, die weitgehend zu oft gebraucht sei (Rogers BRUBAKER, 2001). Die Geisteswissenschaften wurden von den Forschungsarbeiten der Literaturwissenschaftler G.K. SPIVAK und Edward SAÏD sowie des Soziologen Paul GILROY inspiriert. Dies führte zum Aufkommen der Hybriditätsidee in den Post-Colonial Studies als einer Alternative zur künstlichen Steifheit des Begriffs „Identität“. Allgemein gesehen stellt sich in diesem Zusammenhang außerdem die Frage, ob dieser Begriff überhaupt noch relevant ist. Geht man nicht das Risiko ein, etwas zu reifizieren, was vielleicht nur eine diskursive Konstruktion ist, auch wenn von vielfältigen, ja widersprüchlichen Identitäten innerhalb der von vermeintlich homogenen sozialen Gruppen oder der Individuen die Rede ist?

vollständiger Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-27672

 

Call for Papers for the 16th Symposium of the International Association of Women Philosophers "Women and Philosophy: History, Values, Knowledge" (Monash University, Caulfield Campus, Melbourne, Australia, 7-10 July 2016). Deadline: 30.9.2015

  • Founded in 1976, the International Association of Women Philosophers (IAPh) is an organisation committed to promoting ‘discussion, interaction, and cooperation’ among women in philosophy worldwide. In honour of the IAPh’s 40th anniversary, this symposium proposes to celebrate women’s diverse historical and contemporary contributions to philosophy, and to highlight the work of female philosophers in all branches of philosophical and feminist inquiry. We particularly invite papers that reflect on the history of women’s engagement with philosophy and feminism in Europe, the Americas, Australasia, Asia, Africa,
    and elsewhere, during the past forty years, and back to the earliest periods. The conference themes, history, values and knowledge reflect the broad scope of contemporary research on historical women philosophers, on feminist ethics and politics, and on questions of feminist epistemology. Submissions in other areas of philosophy and feminist theory are also welcome.

see full Call Symposium Women and Philosophy

 

Call for Papers for the Workshop "Working with Paper: Gendered Practices in the History of Knowledge" (January 6-8 2016; Max Planck Institute for the History of Science, Berlin, Germany). deadline: 15.05.2015

  • In recent years, the practices, tools and material objects of knowledge production have taken centre stage in histories of science. Studies have focused on uncovering the processes of observing nature, constructing scientific instruments and models, and collating, managing and appropriating information; this has led to a deeper understanding of how intimately learned and scientific activities were embedded in artisanal, cultural and social contexts. This workshop builds on this rich historiography to explore the ways in which such practices were impacted by notions of gender. We will do so by focusing on practices surrounding one of the most basic materials used for knowledge-making and knowledge-keeping: paper. To date, investigations of paper technologies and paper work have rarely addressed issues of gender, a fact all the more surprising considering the ample evidence that these practices were performed by women, often even more so than by men. Additionally, many of these activities also occurred in highly gendered spaces, such as the household, the office, or the laboratory. This workshop intends to merge the analytical frameworks of material culture and gender by asking the following questions: How did working with paper impact notions of masculinity and femininity in different contexts? How did paper-related epistemic practices shape working cultures in the history of knowledge? What role did paper play in the construction and codification of knowledge? By focusing on paper use in a variety of contexts, we aim to examine the myriad of nuanced ways in which gender framed knowledge production practices and, in turn, how paper tools, technologies and objects themselves materialized knowledge and notions of gender.
    Our aim is to address gendered paper practices, broadly defined, since the early modern period. We invite proposals using innovative methods to analyze both gender and paper. We particularly welcome projects that investigate:
    - paper objects (e.g. instruments, models, toys, theatres)
    - paper technologies and information management systems (e.g. notebooks, card catalogues, tabulation and computing, tables, and graphs)
    - paper making (e.g. materials, technologies, paper reuse, and recycling)
    We warmly welcome proposals which explore the above topics in non-European contexts.

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-27517

 

Call for Papers für den 5. Landesweiten Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 12. November 2015, 10-18Uhr). Einreichungsfrist: 31. Mai 2015

  • Die Tagung richtet sich an Promovierende und Postgraduierte. Nachwuchswissenschaftler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und laufenden Projekte zur Genderforschung vorzustellen und mit den weiteren Teilnehmer*innen der Konferenz zu disku-tieren. Der Landesweite Tag der Genderforschung widmet sich einerseits dem interdisziplinären Austausch junger Wissenschaftler*innen, möchte andererseits die Möglichkeit zur Diskussion weiterführender methodischer Orientierungen und Standortbestimmungen unter allen Teilnehmer*innen an der Tagung bieten.

siehe vollständigen Call: 5. Tag der Genderforschung Sachsen-Anhalt

 

Call for Papers for the Special Issue of the Journal of Critical Realism: Critical Realism, Gender and Feminism. Deadline: October 1, 2015

  • An increasing number of gender scholars have become familiar with critical realism, finding it a robust alternative to the poststructuralist perspectives that currently dominate gender studies and feminism.

This trend has coincided with an increased interest among feminist theorists in the issues of ontology, materiality and nature, which have always been at the heart of critical realist interventions. However, despite these thematic alignments, and despite the fact that both critical realism and feminist theory are inherently critical-emancipatory, the critical realist approach continues to occupy a marginal role within both feminist and gender studies debates. Concurrently, the field of critical realism is decidedly ‘masculine’ in nature, both in the sense that men dominate the field, and in terms of the issues with which critical realists have most commonly concerned themselves. Recent critical realist feminist work, the International Association of Critical Realism’s adoption of a proactive policy to enhance the representation of women in its organs and activities, and the growing critical realist preoccupation (particularly in Bhaskar’s philosophy of metaReality) with historically ‘feminine’ topics such as love, mark a potential shift away from these unfortunate trends. In order to encourage the development of this emerging field of critical realist feminism and gender studies, as well as critical exchanges between the respective branches of critical realism (including dialectical critical realism and metaRealism) and feminist theory/gender studies, we are happy to invite submissions for a special issue of Journal of Critical Realism on Critical Realism, Gender and Feminism. We welcome not only contributions that draw on critical realism in studying gender relations and/or engaging with feminist concerns but also critiques of critical realism from feminist or gender-based points of view.

see full Call http://www.maneyonline.com/pb/assets/raw/PRT/REA_special_issue_gender.pdf


Call for Papers for the two-day workshop on "The ART of reproducing difference - Discussing (in)equality in the context of reproductive travel" (29-30 October 2015, University of Bern, Switzerland). Deadline: 15.05.2015

  • In this workshop, we pay attention to this dual nature of reproductive traveling and explore how we can make sense of the involved differences and (in)equalities, particularly along the lines of ‘race’, whiteness and national identity. We would like to discuss the following questions: Whose bodies are made “bioavailable” (Cohen 2005) in the market of assisted reproduction? In which ways are global/ (post-)colonial inequalities (re-)produced through this new bio-economy? What are the reasons for the emergence of different travel routes in cross-border fertility care and how are these developments linked to different categories of inequality? What are the specific biopolitics underlying these movements? How can (feminist) notions of agency and autonomy be discussed in the context of the mentioned inequalities? How do new global intimacies both reproduce and challenge national, racial, social, and economic boundaries? We invite empirically or theoretically informed papers that address one or more of these questions.

see full Call The Art of reproducing difference CfP

 

Call for Papers für den Band 7 der "Leipziger Gender-Kritik" mit dem Thema Durchgehen oder nicht… Geschlechtersemantiken und Passing be- und hinterfragen. Einreichungsfrist: 15.5.2015

  • Mit dem Ansinnen, geschlechtliche und sexuelle Diversität in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, verfolgten die vom Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig im Jahr 2014 veranstalteten interdisziplinären Tagungen „Vom Umgang mit der Norm: Passing_Scheitern_Leben for all gender“ und „Kritische Männlichkeitsforschung“ das Credo, mit Vertre-ter*innen akademischer und nicht-wissenschaftlicher Herkunft bestehende Vorstellungen von Ge-schlecht, Geschlechterrollen und -stereotypen und damit verbundene heteronormative Konzepte von Körper und Normalität kritisch-kreativ zu betrachten und emanzipatorische Konzeptionen zum Abbau einer starren Gender-Bias zu diskutieren.

Zusätzlich zu Artikeln, die aus den Vorträgen beider Tagungen generiert werden, suchen wir für den siebten Band der „Leipziger Gender-Kritik“ Beiträge, die ihren Blick vielgestaltig auf individuell-persönliche, kollektive und gesamtgesellschaftliche Momente oder Prozesse von Anpassung, Verweige-rung und kreativer VerUneindeutigung innerhalb der Korrelationen von Sexualität – Gender – Körper legen und damit verschiedene Zugänge zum genannten Topos offenlegen. Dabei sind Zugänge und Fokusse disziplinär nicht festgelegt.
Wir bitten um Beiträge wissenschaftlicher wie auch nicht-wissenschaftlicher Provenienz resp. Fragestel-lungen sowie auch aus queer* oder feministisch-aktivistischen Zusammenhängen.

vollständiger Call Band 7 Leipziger Gender Kritik


Call for Contributions: "Zwischen Freude und Beunruhigung" - eine experimentelle Workshop-Tagung zu Erfahrungen und Strategien in der macht- und diskriminierungskritischen Praxis (18. bis 20.09.2015 Philipps-Universität Marburg / Institut für Erziehungswissenschaft). Wunsch um Rückmeldung bis 15.3.2015

  • Wenn wir gesellschaftliche Machtverhältnisse zusammen mit anderen kritisch hinterfragen und angehen – ob in sozialen Bewegungen, der politischen Bildungsarbeit oder in alltäglichen Begegnungen – so machen wir dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen, die zuweilen irritieren: Wir erleben Solidarität und Freude an der Begegnung und Auseinandersetzung, aber auch Momente der Beunruhigung und Erschütterung. Diese Erfahrung teilen wir, wenn auch aus je unterschiedlichen Perspektiven; wir teilen die Lust und ein leidenschaftliches Interesse mit anderen darüber in einen Austausch zu treten. Die von uns für September 2015 geplante Workshop-Tagung soll einen Raum für diesen
    Austausch eröffnen.
    Folgende Fragen liegen verbindend zwischen uns:
    • Wie sprechen, wenn Sprache zwar die gesellschaftlichen Machtverhältnisse zu
    benennen vermag, und doch zugleich die Gefahr der Reifikation („Bestätigung“ durch
    Benennung) und Verletzung mit sich führt?
    • Wie fühlen, wenn unser Empfinden und körperliches Spüren von gesellschaftlichen
    Machtverhältnissen durchzogen ist?
    • Wie zum Ausdruck bringen, was wir erfahren und verändern wollen?
    Und nicht zuletzt:
    • Wie Bildung(sarbeit) gestalten, im Spannungsfeld von Identitätszuschreibung,
    -verflüssigung, -suche?
    Gemeinsam geht es uns darum Handlungswege zu finden und sichtbar zu machen, einen Austausch zu ermöglichen über unsere Umgangsweisen mit den angesprochenen Dilemmata. Dabei interessieren uns gerade die subversiven und kreativen (auch leiblich/körperlichen) Praktiken und politischen Aktionen. Dazu gehört für uns auch eine (selbst-)kritische
    Forschungs- und Erkenntnispraxis. Nicht zuletzt in diesem Sinne soll die Tagung einen Raum gemeinsamer Beunruhigung
    schaffen, in dem wir uns aus der Ruhe bringen lassen, aber auch die Bedürfnisse nach Beruhigung wahrnehmen können.
    Einen Raum, in dem die Notwendigkeit der Beunruhigung beachtet und geachtet wird. Einen Raum, in dem auch die Freude ihren Ausdruck findet - die Freude am Austausch über Strategien und Praktiken gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu begegnen und ihnen etwas entgegen zu setzen, im Außen wie im Innen. Die experimentelle Workshop-Tagung lebt vom Zusammenspiel unterschiedlicher Beiträge in Form von Vorträgen, kürzeren theoretischen wie praktischen Inputs, Workshops und sich spontan ergebenden Laboratorien. Damit wollen wir die Möglichkeit schaffen, in offener und vielfältiger Weise an den uns umtreibenden Fragen zu arbeiten.
    Willkommen sind Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, Sozialen Bewegungen und Kunst (Tanz, Theater, Musik, Malerei). Es ist uns möglich Beiträge auf englisch, spanisch, französisch und türkisch mit Übersetzungen zu begleiten. 

vollständiger Call Zwischen Freude und Beunruhigung Call

 

Call for Articles für das Schwerpunktheft der Feministischen Studien mit dem Thema "Hochschule im Neoliberalismus". Deadline: 15.5.2015

  • Die Orte der hegemonialen Wissensproduktion, Universitäten und Hochschulen, zu denen sich Frauen vor mehr als 100 Jahren Zutritt erkämpften und die in Deutschland spätestens mit den ersten Frauenseminaren und Sommerunis zu zentralen Orten feministischer Intervention geworden sind, erfahren gegenwärtig einen grund­legenden Umbau, der den mittlerweile akademischen Feminismus nicht nur direkt betrifft, sondern zur Stel­lungnahme herausfordert. Die Gastherausgeberinnen für die Feministischen Studien freuen sich über Beiträge, die sich aus soziologischer, medientheoretischer, politikwissenschaftlicher, historischer, gesellschaftstheoretischer, kultur- und literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Thema „Hochschule im Neoliberalismus“ befassen.

vollständiger Call Hochschule im Neoliberalismus / feministische studien

 

Call for Papers für die Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg) mit dem Thema "Vision (Im-)possible?! Visionen und visionäres Potenzial in der Geschlechterforschung". Einreichungsfrist: 26.04.2015

  • In diesem Heft wollen wir die Frage nach dem visionären Potenzial in den unterschiedlichen Feldern der Geschlechterforschung stellen und eine inter-disziplinäre Debatte über den Stellenwert von Visionen in der Geschlechter-forschung anregen. Was bleibt heute von den visionären Konzepten und Ideen feministischer Bewegung und Theoriebildung übrig? Welches visionäre Potenzial besitzt die Geschlechterforschung aktuell? Braucht die Geschlechterforschung überhaupt noch Visionen und wenn ja, wie könnten diese aussehen?

ausführlicher Call CfP - fzg Visionen

 

Call for Articles für GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft mit dem Thema "Gender in Kindheit und Jugend(forschung)". Einreichungsfrist: 31.05.2015

  • (...) Ein Blick auf Gender aus einer dezidierten Perspektive der Kindheits- und Jugendforschung scheint, auch aufgrund der Ausdifferenzierung gegenwärtiger Jugendforschung, ausstehend. Der geplante Schwerpunkt soll sich Geschlecht in Kindheit und Jugend aus inter- und trans-disziplinärer Perspektive annähern. Für uns ist interessant, wie sich das Verhältnis verschie-dener Disziplinen der Kinder- und Jugendforschung zu Fragen der Geschlechterforschung verhält. Gesucht werden daher Beiträge aus der Soziologie, der (Entwicklungs-)Psychologie, den Erziehungs- und Bildungswissenschaften, der Sozialen Arbeit u. a., die die Frage auf-greifen, welche Bedeutung das Geschlecht/das Geschlechterverhältnis in den Lebensphasen Kindheit und Jugend hat. Dabei verstehen wir Geschlecht in einer intersektionalen Perspek-tive und freuen uns über Beiträge, die auf weitere Dimensionen sozialer Ungleichheit (z. B. Migration, sexuelle Orientierung, verschiedene kulturelle Hintergründe etc.) Bezug nehmen.

Mögliche Fragestellungen für die eingereichten Beiträge könnten sein:
- Wie wird Geschlecht in Kindheit und Jugend hergestellt/performt? Welche Bedeutung hat das Geschlecht in diesen Lebensphasen?
- Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welche aktuellen Debatten, Theorien, Begriffe und empirische Studien gibt es dazu?
- Welche aktuellen (öffentlichen, medialen oder wissenschaftlichen) Diskurse und Dis-positive zu Kindheit, Jugend und Geschlecht lassen sich identifizieren? Welche Be-
deutung haben dabei heteronormative Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität, Verhandlungen von ‚Normalität‘ und Devianz oder die Angst vor der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Medien, politische Strömungen, ideologische Vor-stellungen usw.?
- Welche Relevanz hat Geschlecht in Kindheit und Jugend aus wohlfahrtsstaatlichen und institutionellen Perspektiven, welche Wechselwirkungen und Abhängigkeiten von Geschlecht und generationaler Ordnung lassen sich identifizieren?
- Welcher Einfluss wird den sich wandelnden Geschlechterverhältnissen auf Kinder und Jugendliche zugeschrieben?

ausführlicher Call Gender in Kindheit und Jugend(forschung)

 

Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts
  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
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Zuletzt aktualisiert: 28.05.2015 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
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