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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 

 

Call for Papers for the Sonic Cyberfeminism (05.-06.05.2017, University of Lincoln, UK). Deadline: 12.02.2017.

Sonic Cyberfeminisms will provide an opportunity to critically reflect upon and, in doing so, contribute to current activism and debates concerning sound, gender and technology. The 2-day event follows on from an online reading group, ‘Decolonizing Sonic Cyberfeminisms’ and a panel discussion ‘Doing Sonic Cyberfeminisims’ that took place in 2016. Questions to explore include:

  • In what ways might current activism around sound, gender and technology be understood as a continuation of the cyberfeminist project(s) – for better or for worse?
  • What might cyberfeminism(s) bring to current activism around gender, sound and technology and vice versa?
  • How does current activism around sound, gender and technology continue to be centred on issues of white, middle-class women? How and when do issues of race and coloniality play out in these fields?
  • How does the notion of technology manifest itself in contemporary discussions of gender? What are the problems and possibilities of framing gendered struggles/activism in relation to technology? What (racialized, classed, gendered, geopolitical) perspectives does this prioritize and minimize?
  • What specifically about sonic or musical practices does thinking/acting through sound afford for feminist politics? How might this be realised in practice?
  • Is it possible to decolonize sonic cyberfeminisms? How might this be enacted?
  • How might cyberfeminisms transform our understandings of sonic technologies?

see full Call: https://soniccyberfeminisms.wordpress.com/

 

Call for Papers für die Jahrestagung Versicherheitlichung der Gesellschaft. Queer-Feministische und rassismuskritische Perspektiven (13.07.-14.07.2017, Technische Universität Berlin) der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS, der Sektion Feministische Theorie und Geschlechterforschung der ÖGS und dem Komitee Geschlechterforschung der SGS. Frist: 15.02.2017.

Die Intersektionalität von Macht- und Herrschaftsverhältnissen, die durch neoliberale sowie rechts-nationalistische Versicherheitlichungsprozesse produziert und reproduziert werden, verweist auf grundlegende Herausforderungen und Fragestellungen für queer-feministische Perspektiven, die wir im Rahmen der D-A-CH-Tagung diskutieren möchten. Dabei möchten wir besonderen Fokus auf die Bedingungen und Formen transnational queer-feministischer Solidaritäten vor dem Hintergrund der Artikulationen von Versicherheitlichung als gouvernementaler Regierungsweise legen und alternative Sicherheitskonzepte und– praktiken jenseits von intersektionalen Ungerechtigkeiten diskutieren.

Wir freuen uns über theoretisch-konzeptionelle und/oder empirische Beiträge, die rassismuskritische und geschlechtersoziologische Fragestellungen zur Versicherheitlichung der Gesellschaft bearbeiten. Denkbar sind Vorträge sowohl zu allgemeinen Fragestellungen der Tagung sowie spezifisch zu den folgenden Themenfeldern:

  • Sozialer Raum und Versicherheitlichung/ Verschränkung von Versicherheitlichung, Rassifizierung‚ Gendering und Gentrifizierung öffentlicher Räume
  • Versicherheitlichung von sozialen Konflikten
  • Subjektivität und Affektivität der Versicherheitlichung
  • Rassistische Praktiken und Diskurse der Versicherheitlichung
  • Versicherheitlichung von Sexualität
  • Versicherheitlichung von Migration und Mobilität
  • Sicherheitstechnologien und Kontrolle von ‚ziviler Sicherheit’
  • Sicherheit und (neue) Nationalismen
  • Feministische, homopolitische und queere Bündnisse mit der Versicherheitlichung/
  • Gewaltschutz und Paradoxien der Versicherheitlichung
  • Alternative Konzepte und abolitionistische Praktiken der Sicherheit und des Schutzes

Wir laden herzlich zur Einreichung von Abstracts im Umfang von maximal einer Seite ein. Bitte senden Sie die Abstracts an: versicherheitlichung2017@gmail.com


Call for Papers für die Tagung 100 Jahre Frauenwahlrecht - Frankfurt am Main 09/17 (13.-15.09.2017, Frankfurt am Main). Frist: 15.02.2017.

Über die Einführung des Frauenwahlrechts ist nach wie vor recht wenig bekannt, obwohl sie einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der politischen Entwicklung darstellt und den Beginn der ersten Demokratie in Deutschland markiert. Die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe, die gesamtgesellschaftlichen Debatten und vor allem die Einbettung dieses Ereignisses in die Reformen des Repräsentationssystems im 19. Jahrhundert sind nach wie vor nicht ausreichend ausgeleuchtet. Auch die Einbettung der deutschen Entwicklungen in die internationale Geschichte steckt noch in den Kinderschuhen sowie die Forschungen zu einzelnen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen, die sich für oder gegen das Frauenwahlrecht aussprachen. Darüber hinaus zeigen jüngere Studien, dass politische Konzepte eng mit Geschlechterkategorien verknüpft sind; bei der Einführung des Frauenwahlrechts ging es folglich auch darum, den ursprünglich als "männlich" gedachten Staat und das
ebenfalls männlich konnotierte Staatsbürgertum neu zu definieren und für "weibliche" Konzepte zu öffnen. Auf der Tagung wollen wir in drei Themenfeldern der Entwicklung des Frauenstimmrechts nachgehen.

  • Erstens fragen wir, welche Rolle das Frauenwahlrecht auf dem Weg zur Gleichberechtigung gespielt hat und wie sich der Kampf darum in die Geschichte der Frauenbewegungen einordnen lässt. Welche anderen Faktoren waren ähnlich wichtig oder sogar bedeutender, etwa die Veränderungen im Familienrecht? Welche Hoffnungen aber auch Ängste verbanden sich gesamtgesellschaftlich mit dem Frauenwahlrecht?
  • Zweitens geht es um die Frage, was das Wahlrecht in der Folge für den Lebensalltag der Frauen, aber auch für die Frauenbewegung bedeutet hat. Welchen Einfluss nahmen die Parlamentarierinnen auf die politische Landschaft? Setzten sie Gesetze durch, die insbesondere das Leben von Frauen betrafen? Und wie entwickelte sich die Frauen(stimm)rechtsbewegung, nachdem sie das Wahlrecht errungen hatte?
  • Schließlich wollen wir analysieren, wie das Frauenwahlrecht konkret durchgesetzt wurde und warum es nach dem Ersten Weltkrieg relativ viele Staaten umgesetzt haben - so dass es sich empfiehlt, den Blick international zu weiten.

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32946

 

Call for Papers for the Conference Transforming Gender Relations in the World? Gender and Intersectionality in EU External Relations (11.-12.05.2017, Amsterdam). Deadline: 15.02.2017.

Our workshop aims at strengthening feminist approaches to the EU’s external relations and bringing together scholars interested in studying the EU’s international policies focusing on gender and intersectionality. We are looking for papers that

  • interrogate the construction of gender in different fields of EU external relations and scrutinize the EU’s external relations from an intersectional viewpoint that allows to address complex inequalities;
  • analyze the consequences of EU foreign policies focusing on gender;
  • suggest theoretical frameworks for analyzing gender and intersectionality in the EU’s external relations and discuss what we can learn from existing feminist work in International Relations for the case of the EU;
  • contribute to the debate on the role of the EU in the world, especially considering its decreasing credibility in times of rising right‐wing parties in Europe.

see full Call: http://www.accesseurope.org/research/calls-for-papers/item/476-transforming-gender-relations-in-the-world

 

Call for papers for the conference Queer' Asia 2017: Desire, Decolonisation, and Decriminalisation (16.06. - 17.06.2017, SOAS, University of London). Deadline: 26.02.2017.

In celebrating the drive towards decolonisation at SOAS and the 50th anniversary of the decriminalisation of homosexuality in Britain, 'Queer' Asia is interested in diverse and new ways of representing, negotiating and mediating queer desires. With a focus on desire and its intersections with decolonisation and decriminalisation in postcolonial global societies the conference aims to examine what desire implies for queer Asians.

What do queers want? How do queers mediate their desires in the face of social opposition, legal persecution, colonial and neo-colonial impositions as well as accelerating globalisation? How is queer desire negotiated and represented both within Asia and in Asian diasporas? Does decriminalisation necessarily emancipate desire? Under what conditions can decolonisation imagine desire? Papers could address, but are not limited to, the following sub-themes:

  • Erasure of marginalised gender expressions and some sexualities within notions of desire.
  • Inter-ethnic relations/intercultural/cross-cultural practices.
  • HIV/AIDS awareness - the globalisation of these movements in Asian contexts.
  • Queering power relations between groups (class, race, ethnicity, religion, age, caste).
  • Homonormativity and its economic, social and political ramifications.
  • Colonial legacies and local histories/ voices.
  • The performance(s) of desire(s).

see full Call: https://queerasia2016.wordpress.com/call-for-papers/

 

Call for Papers für die Tagung Männlichkeiten zwischen Kulturen (01.-03.06.2017, Stuttgart-Hohenheim). Frist: 01.03.2017.

Ziel des Arbeitskreises AIM GENDER ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forschern und Forscherinnen aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten, sowie Vertreter anderer Fachrichtungen sind willkommen.

Die Kölner Silvester-Nacht (2015/2016) hat erneut deutlich gemacht, wie zentral kulturelle Konzepte von Männlichkeit bei der Bewertung der Verhaltensweisen von Männern sind: Problematisches männliches Verhalten wurde hier schnell als kulturell fremd zugeschrieben.[...] Ausgehend von diesem aktuellen Anlass soll bei der Tagung die Konstruktion von Männlichkeit zwischen verschiedenen Kulturen in historischer, soziologischer, ethnologischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive analysiert werden.

Der öffentliche Diskurs mit seinen Vereinfachungen und schnellen Verallgemeinerungen legt nahe, die kulturellen Fremdzuschreibungen und ihre Wirkungsweise auf mehreren Ebenen zu analysieren.

Willkommen sind Zugänge zum Thema sowohl aus der Perspektive empirischer Forschungen als auch aus dem Bereich hermeneutisch-kulturwissenschaftlicher Forschung. Vorschläge für Tagungsbeiträge aus möglichst unterschiedlichen Disziplinen sind angesichts des hohen Vernetzungspotenzials des Themas ausdrücklich erwünscht. Es können bei der Tagung sowohl Dissertations-, Habilitations- und Forschungsvorhaben als auch bereits weit fortgeschrittene oder abgeschlossene Studien vorgestellt werden.

see full Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32863

 

Call for Papers for the 5th Graduate Conference in Political Theory Politics of the Sensate Subject (28.-29.06.2017, Sciences Po Paris). Deadline: 03.03.2017.

Each year, the Graduate Conference in Political Theory brings together young political theorists representing a variety of traditions and methods to discuss the work of one prominent author. This edition will focus on the work of Judith Butler (Maxine Elliott Professor, UC Berkeley), who will be out keynote speaker. A well-known public intellectual, Judith Butler has explored the disquieting relationship between subjects and norms through acclaimed books on gender identity and vulnerability.

Sensitivity, understood as the responsiveness characteristic of living beings, refers to both the possibility of being affected by one’s environment (by others, their discourses and their norms), and the ability to react to it. This notion allows Butler to tie together the concepts of normativity, performativity, vulnerability and viability in an original way. Sensitivity allows us to make sense of how the life of individuals, and their potential precariousness, depends to large extent upon the patterns of conduct that are valued in a given society. This approach gives rise to a number of questions that this conference aims to explore. Our guiding question will be the following: Against or beyond liberalism’s classical view, what politics does this alternative conception of the subject yield?

The objective of this conference is thus twofold. First, it aims to reflect upon the principles and modalities of Judith Butler’s arguments about sensitivity. Second, the conference aims to discern the potential consequences and applications of this notion of the subject’s sensitivity to a range of political questions such as:

  • Political representation and collective action
  • Resistance, pacifism and critiques of power
  • Technique, transhumanism and anthropocentrism
  • War, violence and precarization of life
  • Gender and vulnerability

see full Call: http://www.sophia.be/app/webroot/files/5th%20Graduate%20Conference%20Sciences%20Po%20-%20CAP.pdf

 

Call for Papers für die Frühjahrstagung der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung Wissen Macht Technik (13.-15.07.2017, Deutsche Gesellschaft für Soziologie, TU Darmstadt). Frist: 06.03.2017.

Was gilt als relevantes Wissen für die Gestaltung von Technik? Wer gilt als kompetent für die Gestaltung wie Nutzung technischer Artefakte? Welche lokalen oder globalen Machtverhältnisse realisieren sich in technischen Produkten oder werden von diesen reflexiv adressiert?

Mit dem hier interessierenden Verhältnis von Wissen, Technik und Macht stehen also weniger Wissensbestände über Technik, Technikwissenschaften und Ingenieurtätigkeit im Zentrum, als vielmehr soziale Techniken der Wissenserzeugung, technisierte Formen des Zugriffs auf bzw. der Generierung von Wissen sowie Wissensbestände, die Technologien zugrunde liegen, in Zusammenhang mit den sich in diesen realisierenden Machtverhältnissen. Die Tagung lädt dazu ein, das Verhältnis von Wissen, Technik und Macht und damit ein ‚klassisches‘ Thema der Techniksoziologie hinsichtlich der gegenwärtigen Bedingungen zu sondieren und darüber hinaus die Reflexion der theoretischen Grundlagen der Techniksoziologie weiter anzutreiben. Mögliche Fragen, die von den Tagungsbeiträgen adressiert werden können, lauten:

  • Welches Wissen fließt in aktuelle Technisierungsprozesse wie die Digitalisierung der Arbeitswelt und der privaten Lebensverhältnisse aber auch in die Technisierung des Körpers wie etwa Kryotechnik oder Prothetik ein? Welches Wissen wird in diesen und vermittelt über diese Technologien selbst produziert?
  • In welcher Form findet Wissensgenerierung und -distribution gegenwärtig technikgestützt statt und wo wird Technik selbst zur wissensgenerierenden Instanz? Wie lässt sich diese ggfs. neue Dimension technischer agency konzeptionalisieren? Aber auch: Wo stoßen technisches Wissen bzw. technisierte Zugriffe auf Wissen an ihre Grenzen?
  • Wie ist der Zusammenhang von Wissen und Technik mit Blick auf unterschiedliche Machtdimensionen wie Vergeschlechtlichung, Ethnisierung, Qualifikation und Alter zu verstehen? Sind etwa alte und/oder neue digital divides zu diagnostizieren?
  • Wie ist der Gegenstandsbereich einer Technik(-genese-)forschung zu fassen, die auch die zunehmende Technisierung von Körperpraktiken, Organischem und Lebendem einbezieht? Mit anderen Worten, wo liegen die Grenzen der Techniksoziologie und welche Fragen ergeben sich dabei für das gewählte Technikverständnis?
  • Wie werden die Konzepte Technik, Wissen und Macht in unterschiedlichen technik-soziologischen Theorien verhandelt und welche Reichweite ist diesen zu attestieren? Gibt es Anlass zu einer vergleichenden und systematisierenden Analyse der in den Sozial- und Kulturwissenschaften verwendeten Technik- und Wissensbegriffe?

zum vollständigen Call: http://www.soziologie.de/uploads/media/17-01_CfP-Fruehjahrstagung_WuT-2017.pdf


Call for Papers für den deutsch-französischen Nachwuchs-Workshop Arbeit und Familie in der ständischen Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven im interkulturellen Dialog (08.-09.06.2017, Frankfurt am Main). Frist: 11.03.2017.

Die enge Verwobenheit von Arbeit und Familie in der Vormoderne erscheint in der heutigen westlichen Welt der überwiegenden Lohn- und Gehaltsarbeit außerhalb des eigenen Wohnorts von (nahezu ausschließlich) Erwachsenen fremd. Doch gibt es vielfältige Tendenzen, die Arbeit und das 'Private' wieder näher aneinander rücken
lassen: Freiberuflichkeit, Arbeits- und Lebenskollektive vor allem jüngerer Selbständiger, Arbeit im Homeoffice etc. Diese Entwicklungen rufen auch ein wieder erstarktes Interesse an den historischen Verflechtungen von Arbeit und Familie in Westeuropa hervor. Fragen nach Arbeit bzw. Wirtschaft(en) stehen aktuell im Fokus der
geschichtswissenschaftlichen und rechtshistorischen Forschung: Konferenzen wie "Arbeit und Freizeit in Industriegesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts" (Wien, Januar 2016) und "Gender, Law and Economy in Early Modern and Modern Europe" (Rouen, November 2016) belegen die neue Intensität des Interesses. Der Workshop ergänzt diese Ansätze um den Gesichtspunkt der Familie sowie Fragen nach dem Einfluss verschiedener Normen in Verbindung mit kultureller und sozialer Diversität in der Ständegesellschaft.

Drei Untersuchungsbereiche stehen im Mittelpunkt der Tagung:

  • Normaushandlung: Konformität, Umgehung und Instrumentalisierung: Hier geht es sowohl um die Wahrnehmung von Normen und Praktiken im (Spannungs-)Verhältnis von Arbeit und Familie als auch um (normativ geprägte) Praktiken und Ideologien selbst.
  • Ungleichheiten: Dieser thematische Block rückt die Aufmerksamkeit auf den Einfluss von Kategorien wie Alter, sozialer Stand, Zivilstand, Geschlecht, kultureller Hintergrund, Konfession, Stadt und Land auf den Themenkomplex.
  • Einfluss politischen, kulturellen und sozioökonomischen Wandels

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-33073

 

Call for Papers for this year's Queering Paradigms conference "Fucking Solidarity: queering concepts on/from a Post-Soviet perspective" (20.-23.09.2017, University of Vienna). Deadline: 15.03.2017.

The Queering Paradigms network is dedicated to examining the current state and future challenges of queer studies from a broad trans-disciplinary and polythetic perspective, and by interrogating numerous social, political, cultural and academic agendas.

Lately, much activist work, in the global North/West and beyond, has been done under the banner of Queer Solidarity. Much of this solidarity targets human rights violations, homo- and trans*phobia in regions, far away from the north/western metropolitan areas where street protests fight the ‘antihomosexual propaganda law’ in Russia, the re-criminalization of same-sex relationships in India or against homophobic violence in Uganda.

Solidarity was and is a key concept in anticapitalist, Marxist, socialist, workers movements and materialist critique as well as in movements critically questioning globalization. Today, queer solidarity movements seem to have lost these roots within the class struggle and seem less concerned with neoliberal development, globalization, labor conditions (including sexualized and gendered labor), the continuation of colonial exploitation etc. With our conference we want to take a closer look at the current performances of queer solidarity, especially towards the post-soviet context.

What does it mean to perform queer solidarity? Which concepts of solidarity do these movements bring forward? What is queer solidarity for? Who are the recipients of queer solidarity? What are the values of queer solidarity? And what is the motivation for this solidarity?

see full Call: http://qp8.univie.ac.at/

 

Call for Papers für die Tagung Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit? Narrative der europäischen Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert (19.-21.03.2018, Stuttgart-Hohenheim). Frist: 15.03.2017.

Als sich in den 1970er Jahren die zweite Frauenbewegung auf den politischen Bühnen Europas Gehör verschaffte, verstand sie sich weitgehend als neue Bewegung ohne historische Vorläufer. Offenbar war es der alten/ersten Frauenbewegung im letzten Drittel des 19. und frühen 20. Jahrhundert nicht oder nicht ausreichend gelungen, die eigenen Ziele, Aktionen und Errungenschaften in der kulturellen Erinnerung zu verankern. Am deutschen Beispiel lässt sich überdies zeigen, dass in der ersten Frauenbewegung die schriftstellerische Arbeit an der eigenen Traditionsstiftung einigen wenigen Repräsentantinnen überlassen worden war. Sie verankerten die Deutung einer Frauenbewegung, die in wesentlichen Bereichen nicht am bürgerlichen Geschlechtermodell rüttelte, und interpretierten die eigenen Aktivitäten als überparteilich, überkonfessionell, staatstragend und die Nation stärkend. Auch dieses tradierte Selbstbild mag dazu beigetragen haben, Schnittstellen zwischen alter und neuer Frauenbewegung eher zu verschleiern als offenzulegen. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen sind die Leitfragen der geplanten Tagung zu verstehen:

  • In welcher Weise betrieben Akteurinnen der ersten europäischen Frauenbewegung ihre eigene Geschichtsschreibung und Traditionsstiftung?
  • Existierten transnationale Bemühungen zur Geschichtsschreibung und Traditionsstiftung der Frauenbewegungen?
  • Welche Lager in den jeweiligen europäischen Frauenbewegungen waren besonders aktiv und erfolgreich in der Erinnerungsarbeit?
  • Welche Bilder von frauenbewegten Aktivitäten wurden transportiert, welche Bereiche marginalisiert oder gar tabuisiert?
  • Welche Traditionsbrüche sind in den jeweiligen nationalen Frauenbewegungen zu beobachten und wie sind diese zu erklären?
  • In welcher Weise rezipierten die neuen europäischen Frauenbewegungen die Geschichte und die Geschichtsschreibung der Vorläuferorganisationen?

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-33020


Call for Papers for international Workshop Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia (08.-10.11.2017,  Ruhr-Universität Bochum). Deadline: 31.03.2017.

At first sight an excellence explosion seems to be taking place: noisy, colourful and promoting the renaissance of meritocratic ideas. However, ideas of excellence have governed science for a long time and thus are not really new in scientific organisation(s). In the light of New Public Management and the new academic governance they seem to be reformulated and produce a paradox situation. On the one hand, embedded in the discourse on scientific excellence and the entrepreneurial university, a strengthening of multiple inequalities between individuals and organisations seems to take place. On the other hand, the discourse on scientific excellence and the entrepreneurial university is accompanied by ongoing reforms to promote gender equality and diversity in scientific organisation(s).

Even though all these developments are allegedly gendered and have implications for gender relations in academia, little explicit attention in science and/or gender studies is paid to a critical analysis of the concept(s) of excellence in scientific knowledge production and scientific organisation(s). What is ongoing in academia with respect to scientific knowledge production, excellence and inequalities? What are the implications and effects of these new formations of power/knowledge in the higher education system, locally and globally? Are there signs for a gendered excellence? Which theories and methodologies are helpful for analysing this paradoxical
situation? The international and interdisciplinary research workshop aims at focusing on these questions from a critical perspective which is informed by gender and intersectionality. Special attention will also be paid to disciplinary comparisons and different geopolitical contexts.

see full Call: http://www.sowi.rub.de/mam/content/sozsug/cfp_excellence_paradigm_bochum_november__08-10__2017.pdf


Call for Papers for the Conference Engendering Difference: Sexism, Power and Politics (12.-13.05.2017, University of Maribor). Deadline: 31.03.2017.

Our conference aims to open exploration of the issues of gender and the difference it creates in human lives, inviting research on both its historical and contemporary effects. Whether in the post-socialist climate of central and eastern Europe, in the historical movements of first-and second-wave feminism, or in cultural expressions such as literature, film and art, constructs of gender underlie our social, political and linguistic assumptions. If a gender imbalance persists (and the issue is open for debate), then redressing it requires an interdisciplinary approach.

To this end, scholars (including graduate students) are invited to submit papers for a presentation of their research on topics including the following:

  • Sexism, Violence and Victimization;
  • Women’s Movements and Activism;
  • Gender Constructs in Literature, Language, and Translation;
  • Aging and Gender: Ageism and Sexism;
  • Gender and Discourse Analysis;
  • Descriptive Aspects of Gender (In)equality: Biology, Psychology, Sociology, Anthropology;
  • Normative Aspects of Gender (In)equality: Ethics, Politics and Law;
  • Women in Academia;
  • Gender (In)equality in the Workplace

see full Call: http://194.249.15.72/engendering2017/en/home/


Call for Papers für einen Sammelband in der Buchreihe „Diversity und Hochschule“ Rassismus an Hochschulen: Analyse – Kritik – Intervention. Einreichungsfrist: 15.04.2017.

Antirassistische und postkoloniale Ansätze finden bislang kaum Berücksichtigung in Konzepten und Politikansätzen zur Förderung von Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und Inklusion sowie zum Abbau vielfältiger Benachteiligungen und Barrieren an deutschen Hochschulen. Alltäglichen und strukturellen Rassismen wird somit jedoch nur unzureichend begegnet.

Wir suchen Beiträge, die an die analytischen Perspektiven der Postcolonial Studies, der kritischen Migrationsforschung, der Critical Whiteness Studies oder der Critical Race Theory sowie an Forschungsinitiativen zum Institutionentyp „Hochschule“ anschließen, zu folgenden Themenkomplexen:

  • Rassistische Praxen und Strukturen an Hochschulen:
     * Rassistische Praxen und/oder Strukturen in Lehr- und Forschungskontexten, bei Verwaltungsvorgängen, an den Schnittstellen zwischen Lehre und/oder Forschung und/oder Verwaltung,
     * Rassistische Praxen und/oder Strukturen in Verknüpfung mit weiteren sozialen Kategorien (besonders Religion, Geschlecht und Behinderung),
     * kritisch-historische Auseinandersetzungen mit der Institution Hochschule als (national)staatliche Einrichtung,
     * Kontextualisierung rassistischer Praxen und Strukturen in politische Zusammenhänge (z.B. Stellenwert von Rassismus und Kolonialismus in der bundesdeutschen Politik),
     * Koloniale resp. rassistische Wissensbestände von Disziplinen.
  • Antirassistische Praxen und Strukturen an Hochschulen
     * Maßnahmen und Strategien antirassistischer Hochschulpolitiken,
     * Diskussionen zur Anschlussfähigkeit an bestehende Hochschulpolitiken,
     * Diskussionen zur Verknüpfung von postkolonialer Forschung und antirassistischen Politiken/Praxen,
     * Diskussionen zum Einsatz statistischer Kategorien in antirassistischen Hochschulpolitiken,
     * Internationale Bezüge/Vergleiche,
     * Dekolonisierung von akademischen Wissensbeständen (z.B. auch konkrete Beispiele aus Lehre und Forschung).

zum vollständigen Call: http://www.gfhf.net/wp-content/uploads/2016/09/CfP_AntiRassismusHochschulen_2016.pdf


Call for Papers für die Tagung Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel (04.-06.10.2017, Goethe-Universität Frankfurt a. M.). Frist: 30.04.2017.

Im Zentrum der Jahrestagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main stehen feministische Kritik und Praktiken des Widerstands im medialen Wandel sowie die damit in Gang gesetzten Veränderungen im Verständnis und in der Formierung von Öffentlichkeiten. Dies wirft vielfältige Fragen auf: Welche Debatten prägen das feministische Verständnis von Öffentlichkeit(en)? Welcher Öffentlichkeiten bedienen sich feministische Akteur*innen und wie stellt sich das durchaus ambivalente Verhältnis zu traditionellen Massenmedien dar? Welche Rolle hat der feministische Journalismus in der Geschichte der Frauen*bewegungen bis heute gespielt? Welchen Herausforderungen müssen sich Frauen*bewegungen und queer-feministische Interventionen historisch und gegenwärtig stellen? Was bedeutet die Infragestellung von Geschlechterkategorien für feministische Handlungsmacht und die Artikulation feministischer Forderungen in medialen Öffentlichkeiten? In welcher Form finden feministische Forderungen und Positionen in fiktionalen, non-fiktionalen und sozialen Medien Verbreitung? Und wie werden diese rezipiert? Im Rahmen der Tagung laden wir dazu ein, Fragestellungen nach dem Verhältnis von Femi-nismus und Öffentlichkeit insbesondere entlang von drei Themenfeldern nachzugehen:

  • Frauen*bewegungen und in historischer und aktueller Perspektive
  • (Queer-)Feministische Bewegungsöffentlichkeiten und Bewegungsmedien
  • Gegenangriffe: Antifeministische Öffentlichkeiten

zum vollständigen Call: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/download/CfP_TagungFeminismusundOeffentlichkeit4.-6.10.Frankfurta.M..pdf


Call for Papers for the ESSHC Conference Women and Gender Network. Practicing Women and Gender History Today (04.-07.04.2018, Queen's University Belfast). Deadline: 01.05.2017.

Organized by the International Institute of Social History, the ESSHC aims at bringing together scholars interested in explaining historical phenomena using the methods of the social sciences. The conference is characterized by a lively exchange in many small groups, rather than by formal plenary sessions. The conference is organized in a large number of networks covering all periods and a wide range of systematic fields.

As society and history are changing, also gender history meets new challenges. Information flows, digitalization and globalization pose new demands to the understanding, conceptualizing and presentation of gender history. We particularly invite sessions and papers which discuss the ways of writing and presenting women and gender history today, give insight in the finding and interpretation of sources, reflect on the preservation of and access to sources, reflect on theories and discuss the recent critical, challenging potential of women and gender perspectives. Of course this discussion cannot do without empirical research.

Possible topics include (but are not limited to):

  • Digital humanities and gender history
  • Gender and visual culture
  • Gender in oral history
  • Gender and the senses, gender and emotions
  • Gender and memory
  • Gender in public history and popular history (from museums to mass media, 'histotainment'; schools)
  • Gender in the construction of knowledge, the politics of approaches
  • Agency and experience as gendered historical concepts; gender in the history of concepts
  • Anthropological approaches to gender
  • Gender and urban spaces
  • Gender and migration
  • Gender and religious identity
  • Gender in the history of aging and life course

see full Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32812


Call for Papers for the GLQ: A Journal of Lesbian and Gay Studies Special Issue: “Queers Read This”: LGBTQ Literature Now (Volume 23.2/3). Deadline: 31.05.2017.

Is there such a thing as LGBT literature anymore? Clearly, Lambda Literary still thinks so, recognizing and awarding emergent and established LGBTQ authors annually.

We ask for essays that explore how new theoretical interventions in the study of literary history might offer tools for queer theory; at the same time, we seek to develop a dialogue about the value, appeal, and purchase of an identifiable, and ever-growing, LGBTQ literary sphere. In so doing, we seek innovative approaches to the study of queer literary formations that deploy multi-disciplinary analytics including, but not necessarily limited to, critical interpretation and close reading, ethnographic research, first-person accounts of reading practices, materialist histories of print media, and phenomenological accounts of the texture and feel of queer reading and writing, without presuming divisions between these methods.

We seek essays on these possible topics:

  • LGBTQ Literature after AIDS / Queer Fan Fiction / Lesbian Literature / New Queer Literary Histories / Queer YA Literature / “Street” Lit and Queerness / LGBTQ Lit and Publishing / Prisons, Jails, Mass Incarceration and Queer Lit / Trans*, GNC Lit / Queer Lit Reading Groups / LGBTQ Bookstore / Banned Books / Pleasure Reading / Digital Cultures and the Circulation of LGBTQ Literature / Porn, Plot What Plot (PWP), Smut / Women of Color Writing / Sentiment and Nostalgia / Queer Lit post-9/11 / Publishing and LGBTQ audiences / Queer Lit as Queer Theory / Author Studies

see full Call: http://shanteparadigm.com/post/141039316673/cfp-special-issue-of-glq-queers-read-this 


Call for Papers für die Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg): "Der Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms" (Heft 24). Frist: 31.05.2017.

Wo liegt im Hinblick auf das kritisch-politische Potenzial das „Neue“ in den theoretischen Ansätzen und empirischen Analysen der Feminist Materialisms? Im Anschluss an aktuelle Debatten adressieren wir mit diesem Call for Papers die Frage nach dem Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms als Spannungsmoment zwischen Körpern, Technologien und Subjekten im Rahmen individueller und kollektiver Praxen, gesellschaftlicher Strukturen und symbolischer Normen. Im Plural betonen wir die verschiedenen theoretischen Fokussierungen und die entsprechend differierenden Begriffe der aktuellen feministisch-materialistischen Konzepte (u.a. Barad, Haraway, Sullivan, Wuttig). Mit dem Zusatz Critical verweisen wir auf den politischen Zugang von Gender Studies, Feminismus, Intersektionalität, Queer und Postcolonial Studies, auf die sich alle Feminist Materialisms gemeinsam beziehen.

Erwünscht sind Aufsätze entlang der Perspektiven von Feminist Materialisms und Kritischer Theorie, des Embodying-Ansatzes, der Soma Studies sowie der Verknüpfung von Queer, Intersektionalität und die Rolle der Materialität.

zum vollständigen Call: http://www.fzg.uni-freiburg.de/fzg-cfp-critical-feminist-materialisms.pdf


Call for Papers für den Workshop der HU Berlin Historische Perspektiven auf 'Prostitution' (23.02. - 24.02.2017). Einreichungsfrist: 15.12.2017.

Historische Forschung über „Prostitution“ spielt in Deutschland weiterhin eine marginale Rolle. In der öffentlichen Wahrnehmung prägen insbesondere Journalist*Innen das Bild von Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch sexuelle Arbeit verdienen. Im angloamerikanischen Raum hingegen hat sich Forschung über dieses Thema nicht nur etabliert, sondern ist auch theoretisch, methodisch und konzeptionell inzwischen sehr differenziert.

Ziel dieses Workshops ist es, eine Plattform zu bieten, auf der sich Forschende im Bereich „Prostitution" austauschen und vernetzen können. Ein weiteres Ziel besteht darin, die historische Forschung zu „Prostitution“ sichtbar zu machen und ihre Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Debatten aufzuzeigen. Dabei wollen wir uns insbesondere (aber nicht nur) folgenden Aspekten widmen:

  • der staatliche Umgang mit „Prostitution“ in Theorie und Praxis: Wie präsentierten Staaten ihren Umgang mit Prostitution – in nationalen, internationalen und lokalen Foren? Wie setzten ihrerseits zuständige Behörden und Akteure auf lokaler Ebene Prostitutionspolitiken um? Inwiefern können Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Behörden im Umgang mit Prostitution ausgemacht werden (Polizei, Gesundheitsämter, Ordnungsämter, Länder und Kommunen, Grenzbehörden, zivilgesellschaftliche Akteure, usw.)?
  • „Prostitution“ aus der Perspektive der Akteure und Akteurinnen; wer identifiziert wen als „Prostituierte“? Welche Akteure sind zu unterschiedlichen historischen Zeitpunkten und wie mit „Prostitution“ verwickelt? Wie und welche Erfahrungswelten können historisch aufgearbeitet werden? Wie kann der Arbeitsalltag und die Praxis sowie Organisation der sexuellen Arbeit im historischen Kontext rekonstruiert werden? Welche (Selbst-)Deutungen treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf und wie verschieben sie sich? Welchen Einfluss haben veränderte Rahmenbedingungen auf „Prostitution“? Welche Handlungsmöglichkeiten entwickelten „Prostituierte“ in verschiedenen Systemen?
  • Politischer Aktivismus zum Thema „Prostitution“: Welche Akteure engagierten sich zum Thema „Prostitution“? Welche normativen Annahmen und politischen Ziele prägten das Engagement der Aktivist*innen? Wie veränderten oder verschoben sich diese im Laufe des 20. Jahrhunderts und insbesondere seit dem Aufkommen sozialer Bewegungen? 
  • Konzeptionelle Überlegungen über die Verwendung der Begriffe „Prostitution“, „Sexarbeit“, sexueller Arbeit“ u. a. im Kontext historischer Forschung. Welche Analysebegriffe eignen sich zur Untersuchung von „Prostitution“ im historischen Kontext? Wie ist mit der Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung historischer Akteure umzugehen? Welche Folgen haben begriffliche Überlegungen für die historiographische Einbettung der historischen Prostitutionsforschung über die Frauen- und Geschlechtergeschichte hinaus? 
  • methodische und praktische Überlegungen mit Blick auf die Quellenlage insbesondere für die bisher kaum erforschte Zeit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; Erfahrungsberichte aus dem Recherchealltag im Archiv; rechtliche Vorgaben in lokalen, nationalen und internationalen Archiven und Kontexten.

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32491

 

Call for Papers für die Online Zeitschrift Gender Glossar zum Thema "Feminismen"

Das Gender Glossar ist ein Online-Nachschlagewerk, in dem Wissen um Geschlecht und Sexualität multiperspektivisch, inter- und transdisziplinär sowie diskurskritisch dargestellt und öffentlich zugänglich gemacht wird. Ziel des Gender Glossars ist es, ein kostenloses, fundiertes und zitierfähiges Nachschlagewerk aufzubauen, in dem allen Interessierten aus der Wissenschaft – Forschenden, Lehrenden, Studierenden – und aus der Gesellschaft insgesamt – z. B. Politiker_innen, Journalist_innen, Aktivist_innen – wissenschaftliche Beiträge zu Begriffen, Themen, Personen und Organisationen aus den Gender Studies online zur Verfügung gestellt werden.

Was ist Feminismus? Unter dem Begriff „Feminismus“ werden sehr verschiedene, teils auch widersprüchliche theoretische, (identitäts-)politische, transnationale, globale, glokale, etc. Bedeutungskonzepte subsumiert, um die an vielen Stellen und aus verschiedenen Positionen heraus gerungen wird. Deshalb schreiben wir hiermit einen Call zu „Feminismen“ aus, der ganz unterschiedliche Lemmata umfasst und umfassen kann. Wir wollen damit Feminismus in seiner Pluralität der Zugänge, der Konzepte und der Vereinnahmungen gerecht werden und zugleich auf die konflikthafte politische und wissenschaftliche Theorie und Praxis eingehen, Einseitigkeiten und Verkürzungen vermeiden sowie interdisziplinäre Perspektiven sichtbar machen.

Zum Begriff „Feminismen“ können innerhalb folgender Themenfelder spezifische Lemmata eingereicht werden. Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr laden wir ausdrücklich dazu ein, sie zu erweitern und eigene Vorschläge zu unterbreiten:
  • Feminismus und

Materialität/en; Ethnizität; Historien; Körper; MINT; Race; Identitäten; Erinnerungskultur; Sexualitäten; Sport; Begehren; Kolonialität/en; (Sub)kultur; (Dis)Ability; DDR; Geschlecht; Gewalt; Bildende Kunst; Inklusion; BRD; Religion; Wissenschaft; Literatur; Sprache; ???

zum Glossar und Richtlinien: http://www.gender-glossar.de/de/glossar

zum vollständigen Call: Gender-Glossar Feminismen CfP


Call for Papers für das Online Nachschlagewerk Gender Glossar mit dem Thema Gendersensibler und diskriminierungsarmer Sprachgebrauch

Debatten um interdependente Diskriminierungsverhältnisse wie Rassismus und Sexismus ebenso wie um Barrierefreiheit und Diversität werfen u. a. folgende Fragen auf: Wie finden in unserem alltäglichen Sprachgebrauch Ausgrenzungen und gewaltförmige Praxen statt? Wie werden diese Machtverhältnisse in Sprache sichtbar? Welche diskursiven Auseinandersetzungen um Sprachpolitiken werden aktuell und historisch sowie wissenschaftstheoretisch und aktivistisch in welcher Form verhandelt? Wie können konkrete sprachliche Interventionsmöglichkeiten aussehen? Und welche Kritik kann gegenüber derzeit gängigen Analyse- und Interventionsversuchen geübt werden? Sprache ist als performativer Akt an der Konstituierung von Wirklichkeit(en) beteiligt. In diesem Prozess werden Differenzen, zum Beispiel durch Normen und Normierungen, geschaffen, begründet, irritiert und verstetigt. Ausgehend von diesem Wissenschaftsverständnis, das auch beinhaltet, dass durch eine reflektierte Sprachpraxis Stereotypisierungen und Kulturalisierungen vermieden bzw. sicht- und bearbeitbar gemacht werden können, möchten wir anregen, folgende Themenkomplexe in Bezug auf gendersensibles und diskriminierungsarmes Sprachhandeln zu bearbeiten. Ebenso interessiert sind wir an wissenschaftstheoretischen Beiträgen, die sich kritisch mit bestehenden Analysezugriffen auseinandersetzen und/oder weitere wissenschaftliche Bezüge herstellen (z. B. zur kritischen Theorie, Ideologiekritik, Diskurstheorie, zum spatial turn, Sozialkonstruktivismus, etc.):

  • linguistic turn
  • cultural turn
  • Selbst- und Fremdbezeichnung(en)
  • antidiskriminierende Sprachhandlungen (schwarz/ weiß)
  • Sprach- und Schrifthandeln (Gendergap_, Gendersternchen*, x-Form, a-Form, etc.)
  • leichte Sprache/ barrierefreie Sprache
  • Othering/ Subjektpositionierung

zum vollständigen Call: http://www.gender-glossar.de/images/dokumente/CfP_Sprache_2016.pdf


Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts

  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
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Zuletzt aktualisiert: 06.02.2017 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
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