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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 


Call for Papers für den deutsch-französischen Nachwuchs-Workshop Arbeit und Familie in der ständischen Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven im interkulturellen Dialog (08.-09.06.2017, Frankfurt am Main). Frist: 11.03.2017.

Die enge Verwobenheit von Arbeit und Familie in der Vormoderne erscheint in der heutigen westlichen Welt der überwiegenden Lohn- und Gehaltsarbeit außerhalb des eigenen Wohnorts von (nahezu ausschließlich) Erwachsenen fremd. Doch gibt es vielfältige Tendenzen, die Arbeit und das 'Private' wieder näher aneinander rücken
lassen: Freiberuflichkeit, Arbeits- und Lebenskollektive vor allem jüngerer Selbständiger, Arbeit im Homeoffice etc. Diese Entwicklungen rufen auch ein wieder erstarktes Interesse an den historischen Verflechtungen von Arbeit und Familie in Westeuropa hervor. Fragen nach Arbeit bzw. Wirtschaft(en) stehen aktuell im Fokus der
geschichtswissenschaftlichen und rechtshistorischen Forschung: Konferenzen wie "Arbeit und Freizeit in Industriegesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts" (Wien, Januar 2016) und "Gender, Law and Economy in Early Modern and Modern Europe" (Rouen, November 2016) belegen die neue Intensität des Interesses. Der Workshop ergänzt diese Ansätze um den Gesichtspunkt der Familie sowie Fragen nach dem Einfluss verschiedener Normen in Verbindung mit kultureller und sozialer Diversität in der Ständegesellschaft.

Drei Untersuchungsbereiche stehen im Mittelpunkt der Tagung:

  • Normaushandlung: Konformität, Umgehung und Instrumentalisierung: Hier geht es sowohl um die Wahrnehmung von Normen und Praktiken im (Spannungs-)Verhältnis von Arbeit und Familie als auch um (normativ geprägte) Praktiken und Ideologien selbst.
  • Ungleichheiten: Dieser thematische Block rückt die Aufmerksamkeit auf den Einfluss von Kategorien wie Alter, sozialer Stand, Zivilstand, Geschlecht, kultureller Hintergrund, Konfession, Stadt und Land auf den Themenkomplex.
  • Einfluss politischen, kulturellen und sozioökonomischen Wandels

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-33073

 

Call for Papers für das Diversity-Netzwerktreffen 2017 „Intersektionalitätsperspektiven in der Diversitätsforschung" (13.-14.09.2017, Georg-August-Universität Göttingen). Frist: 15.03.2017.

Wie sich indes das Verhältnis von Perspektiven der Intersektionalitätsforschung in der bzw. und der Diversitätsforschung genau ausbuchstabieren lässt, ist unklar. Noch unklarer ist, was es genau bedeutet Diversitätsforschung zu betreiben, die intersektionalen Perspektiven gerecht wird (u.a. Walgenbach 2014). Folgende Fragen sind für die Diskussion zentral:

  • Welche Dimensionen von Vielfalt sind wann, wie und wo für wen von Gewicht?
  • Wie können komplexe Verflechtungen unterschiedlicher Dimensionen adäquat im Forschungsprozess berücksichtigt werden?
  • Auf welcher Forschungsebene wird der Gegenstand im Forschungsfeld fokussiert?

Von Interesse ist hierbei, wie diese analytischen Leitfragen in unterschiedlichen Forschungsfeldern aus u.a. sozialwissenschaftlicher, wirtschaftswissenschaftlicher, erziehungswissenschaftlicher, geistes- wie kulturwissenschaftlicher Perspektiven bearbeitet werden. Ziel der Tagung ist es, einen Raum zu schaffen, der einen inter- und transdisziplinären Austausch ermöglicht, um nicht zuletzt Brücken für Forschungskooperationen und -projekte der Diversitätsforschenden im deutschsprachigen
Raum zu bauen.

zum vollständigen Call: http://www.uni-goettingen.de/de/call-for-papers-zur-netzwerktagung-der-diversittsforschenden-2017-intersektionalittsperspektiven-in-der-diversittsforschung/555961.html


Call for Papers for this year's Queering Paradigms conference "Fucking Solidarity: queering concepts on/from a Post-Soviet perspective" (20.-23.09.2017, University of Vienna). Deadline: 15.03.2017.

The Queering Paradigms network is dedicated to examining the current state and future challenges of queer studies from a broad trans-disciplinary and polythetic perspective, and by interrogating numerous social, political, cultural and academic agendas.

Lately, much activist work, in the global North/West and beyond, has been done under the banner of Queer Solidarity. Much of this solidarity targets human rights violations, homo- and trans*phobia in regions, far away from the north/western metropolitan areas where street protests fight the ‘antihomosexual propaganda law’ in Russia, the re-criminalization of same-sex relationships in India or against homophobic violence in Uganda.

Solidarity was and is a key concept in anticapitalist, Marxist, socialist, workers movements and materialist critique as well as in movements critically questioning globalization. Today, queer solidarity movements seem to have lost these roots within the class struggle and seem less concerned with neoliberal development, globalization, labor conditions (including sexualized and gendered labor), the continuation of colonial exploitation etc. With our conference we want to take a closer look at the current performances of queer solidarity, especially towards the post-soviet context.

What does it mean to perform queer solidarity? Which concepts of solidarity do these movements bring forward? What is queer solidarity for? Who are the recipients of queer solidarity? What are the values of queer solidarity? And what is the motivation for this solidarity?

see full Call: http://qp8.univie.ac.at/

 

Call for Papers für die Tagung Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit? Narrative der europäischen Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert (19.-21.03.2018, Stuttgart-Hohenheim). Frist: 15.03.2017.

Als sich in den 1970er Jahren die zweite Frauenbewegung auf den politischen Bühnen Europas Gehör verschaffte, verstand sie sich weitgehend als neue Bewegung ohne historische Vorläufer. Offenbar war es der alten/ersten Frauenbewegung im letzten Drittel des 19. und frühen 20. Jahrhundert nicht oder nicht ausreichend gelungen, die eigenen Ziele, Aktionen und Errungenschaften in der kulturellen Erinnerung zu verankern. Am deutschen Beispiel lässt sich überdies zeigen, dass in der ersten Frauenbewegung die schriftstellerische Arbeit an der eigenen Traditionsstiftung einigen wenigen Repräsentantinnen überlassen worden war. Sie verankerten die Deutung einer Frauenbewegung, die in wesentlichen Bereichen nicht am bürgerlichen Geschlechtermodell rüttelte, und interpretierten die eigenen Aktivitäten als überparteilich, überkonfessionell, staatstragend und die Nation stärkend. Auch dieses tradierte Selbstbild mag dazu beigetragen haben, Schnittstellen zwischen alter und neuer Frauenbewegung eher zu verschleiern als offenzulegen. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen sind die Leitfragen der geplanten Tagung zu verstehen:

  • In welcher Weise betrieben Akteurinnen der ersten europäischen Frauenbewegung ihre eigene Geschichtsschreibung und Traditionsstiftung?
  • Existierten transnationale Bemühungen zur Geschichtsschreibung und Traditionsstiftung der Frauenbewegungen?
  • Welche Lager in den jeweiligen europäischen Frauenbewegungen waren besonders aktiv und erfolgreich in der Erinnerungsarbeit?
  • Welche Bilder von frauenbewegten Aktivitäten wurden transportiert, welche Bereiche marginalisiert oder gar tabuisiert?
  • Welche Traditionsbrüche sind in den jeweiligen nationalen Frauenbewegungen zu beobachten und wie sind diese zu erklären?
  • In welcher Weise rezipierten die neuen europäischen Frauenbewegungen die Geschichte und die Geschichtsschreibung der Vorläuferorganisationen?

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-33020


Call for Papers for Dutch Journal of Gender Studies: "Trans*: Approaches, Methods and Concepts". Deadline: 15.03.2017.

This special issue of the Dutch Journal of Gender Studies will be dedicated to the exploration of trans* as a critical approach to rethink the projects of gender and sexuality studies, critical race studies, decoloniality, and translation studies, following the June 2016 conference Trans*: Approaches, Methods and Concepts, organised by the Netherlands Research School for Gender Studies (NOG).

This special issue aims to examine underlying assumptions and support reflection on the different layers of meaning in the professional jargon and analytical language of these fields. It provides the space and opportunity for deliberating the multiple workings of trans* as a prefix, as well as for discussing case studies that demonstrate its (un)productivity.

see full Call: https://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2017/02/call-for-abstracts-special-issue-trans-approaches-methods-and-concept/


Call for Papers for international Workshop Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia (08.-10.11.2017,  Ruhr-Universität Bochum). Deadline: 31.03.2017.

At first sight an excellence explosion seems to be taking place: noisy, colourful and promoting the renaissance of meritocratic ideas. However, ideas of excellence have governed science for a long time and thus are not really new in scientific organisation(s). In the light of New Public Management and the new academic governance they seem to be reformulated and produce a paradox situation. On the one hand, embedded in the discourse on scientific excellence and the entrepreneurial university, a strengthening of multiple inequalities between individuals and organisations seems to take place. On the other hand, the discourse on scientific excellence and the entrepreneurial university is accompanied by ongoing reforms to promote gender equality and diversity in scientific organisation(s).

Even though all these developments are allegedly gendered and have implications for gender relations in academia, little explicit attention in science and/or gender studies is paid to a critical analysis of the concept(s) of excellence in scientific knowledge production and scientific organisation(s). What is ongoing in academia with respect to scientific knowledge production, excellence and inequalities? What are the implications and effects of these new formations of power/knowledge in the higher education system, locally and globally? Are there signs for a gendered excellence? Which theories and methodologies are helpful for analysing this paradoxical
situation? The international and interdisciplinary research workshop aims at focusing on these questions from a critical perspective which is informed by gender and intersectionality. Special attention will also be paid to disciplinary comparisons and different geopolitical contexts.

see full Call: http://www.sowi.rub.de/mam/content/sozsug/cfp_excellence_paradigm_bochum_november__08-10__2017.pdf


Call for Papers für die Konferenz Welche Theorie? Welche Praxis? Antidiskriminierung und Gleichstellung in Bildungskontexten (07.-10.11.2017, Erfurt). Frist: 31.03.17.

Die Konferenz strebt eine kritische Bestandsaufnahme und Reflexion von Praxen, Maßnahmen und theoretischen Ansätze im Feld von Gleichstellung und Antidiskriminierung an, wobei vor allem deren Wechselwirkungen unter die Lupe genommen werden sollen: Inwiefern erhellen bestimmte theoretische Konzepte die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit? Wie werden sie zur Orientierung oder Handlungsbegründung genutzt und wie kann Praxiserfahrung die Theoriedebatten und die Weiterentwicklung konkurrierender Ansätze bereichern? Wissenschaftler*innen/Praktiker*innen/Aktivist*innen sind eingeladen, theoretische Zugänge, aktuelle Forschungsergebnisse, Praxisreflexionen und Erfahrungsberichte in verschiedenen Formaten vorzustellen und zu diskutieren. Auf diese Weise soll ein Dialog zwischen Theorie und Praxis ermöglicht werden, der (biografisches) Erfahrungswissen als Ausgangspunkt nimmt und, darauf aufbauend, umsetzbare Zukunftsperspektiven entwickelt.

Der thematische Schwerpunkt der Konferenz liegt auf dem Bildungssektor, welcher breit gefasst wird und von Hochschulbildung über Kleinkindpädagogik, Schule und Soziale Arbeit bis zur politischen Bildung im öffentlichen Raum reicht. [...] Der angestrebte integrative Zugriff auf Antidiskriminierung und Gleichstellung ist regional auf die thüringische Bildungslandschaft fokussiert, aber zugleich national und global ausgerichtet und folgt der Idee, dass Thüringen von außen lernen kann und vice versa.

zum vollständigen Call: https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/public-docs/Max-Weber-Kolleg/6-pdfs/Tagungen/2017-11-7-call-for-papers-conference.pdf


Call for Papers for the Conference Engendering Difference: Sexism, Power and Politics (12.-13.05.2017, University of Maribor). Deadline: 31.03.2017.

Our conference aims to open exploration of the issues of gender and the difference it creates in human lives, inviting research on both its historical and contemporary effects. Whether in the post-socialist climate of central and eastern Europe, in the historical movements of first-and second-wave feminism, or in cultural expressions such as literature, film and art, constructs of gender underlie our social, political and linguistic assumptions. If a gender imbalance persists (and the issue is open for debate), then redressing it requires an interdisciplinary approach.

To this end, scholars (including graduate students) are invited to submit papers for a presentation of their research on topics including the following:

  • Sexism, Violence and Victimization;
  • Women’s Movements and Activism;
  • Gender Constructs in Literature, Language, and Translation;
  • Aging and Gender: Ageism and Sexism;
  • Gender and Discourse Analysis;
  • Descriptive Aspects of Gender (In)equality: Biology, Psychology, Sociology, Anthropology;
  • Normative Aspects of Gender (In)equality: Ethics, Politics and Law;
  • Women in Academia;
  • Gender (In)equality in the Workplace

see full Call: http://194.249.15.72/engendering2017/en/home/


Call for Papers for the Symposium Black Feminism, Womanism and the Politics of Women of Colour in Europe (07.10.2017, Amsterdam). Deadline: 03.04.2017.

For our second symposium, we seek to expand and deepen our debates about the theory and practice of Black feminism and womanism in Europe but also spotlight the very real conflicts between different types of women who identify as Black feminists and womanists. Our aim is to examine how we might build community, collective strategies for survival and a politics for social justice in an unstable European context wracked by a variety of crises linked to austerity measures, racist and xenophobic public discourses about migration and the rise of far right political parties and groups.

We seek activist narratives, academic papers, practice-based reflections and art/music/film contributions related, but not limited, to:

  • Theorising European Black feminism and womanism
  • Gendering racial capitalism
  • Building Black feminist and womanist activist spaces
  • Black feminism and sex work
  • Women of colour and the European racial contract
  • Developing transnational, intersectional and intergenerational coalitions
  • Queering European Black feminism and womanism
  • Race, gender and affective relations
  • Gendering migration experiences
  • Women of colour and digital diasporas
  • Black feminism and Black Lives Matter in Europe
  • Black feminism and trans* women’s rights
  • Women of colour and anti-fascist resistance

see full Call: https://woceuropeconference.wordpress.com/

 

Call for Papers für einen Sammelband in der Buchreihe „Diversity und Hochschule“ Rassismus an Hochschulen: Analyse – Kritik – Intervention. Einreichungsfrist: 15.04.2017.

Antirassistische und postkoloniale Ansätze finden bislang kaum Berücksichtigung in Konzepten und Politikansätzen zur Förderung von Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und Inklusion sowie zum Abbau vielfältiger Benachteiligungen und Barrieren an deutschen Hochschulen. Alltäglichen und strukturellen Rassismen wird somit jedoch nur unzureichend begegnet.

Wir suchen Beiträge, die an die analytischen Perspektiven der Postcolonial Studies, der kritischen Migrationsforschung, der Critical Whiteness Studies oder der Critical Race Theory sowie an Forschungsinitiativen zum Institutionentyp „Hochschule“ anschließen, zu folgenden Themenkomplexen:

  • Rassistische Praxen und Strukturen an Hochschulen:
     * Rassistische Praxen und/oder Strukturen in Lehr- und Forschungskontexten, bei Verwaltungsvorgängen, an den Schnittstellen zwischen Lehre und/oder Forschung und/oder Verwaltung,
     * Rassistische Praxen und/oder Strukturen in Verknüpfung mit weiteren sozialen Kategorien (besonders Religion, Geschlecht und Behinderung),
     * kritisch-historische Auseinandersetzungen mit der Institution Hochschule als (national)staatliche Einrichtung,
     * Kontextualisierung rassistischer Praxen und Strukturen in politische Zusammenhänge (z.B. Stellenwert von Rassismus und Kolonialismus in der bundesdeutschen Politik),
     * Koloniale resp. rassistische Wissensbestände von Disziplinen.
  • Antirassistische Praxen und Strukturen an Hochschulen
     * Maßnahmen und Strategien antirassistischer Hochschulpolitiken,
     * Diskussionen zur Anschlussfähigkeit an bestehende Hochschulpolitiken,
     * Diskussionen zur Verknüpfung von postkolonialer Forschung und antirassistischen Politiken/Praxen,
     * Diskussionen zum Einsatz statistischer Kategorien in antirassistischen Hochschulpolitiken,
     * Internationale Bezüge/Vergleiche,
     * Dekolonisierung von akademischen Wissensbeständen (z.B. auch konkrete Beispiele aus Lehre und Forschung).

zum vollständigen Call: http://www.gfhf.net/wp-content/uploads/2016/09/CfP_AntiRassismusHochschulen_2016.pdf


Call for Papers for the Conference Subaltern Women’s Narratives: Subversion, Resilience, and Shifting Responses (23.06.2017, University of Sheffield). Deadline: 23.04.2017.

This conference aims to look at the material histories and lives of subaltern women. In her 1988 essay ‘Can the Subaltern Speak?’, Gayatri Spivak extends the definition of the ‘subaltern’, going beyond “strict class analysis”, to incorporate a range of different subject positions, not predefined by dominant political discourses. We draw on her definition in our usage of the word ‘subaltern’, to focus on the experience of marginalised women in the present day. Most of the current academic discourse on subaltern women concentrates heavily on narratives of subjugation. However, the varied nature of lived experiences of these women has presented challenges in the knowledge and understanding of their experiences through an overarching critical narrative. The dominant approach of acknowledging only their subjugation eclipses the narratives of resistance and subversion by women. This conference seeks to focus on alternative narratives to such prevailing discourse.

This is an interdisciplinary conference for postgraduates and early career researchers working in diverse fields, including English, Modern Languages, History, Geography, Social Sciences, Political Science. We invite 200—300 word abstracts for papers, case studies, or presentations lasting twenty minutes. We also encourage posters, poetry, prose readings, or performances—all relating but not limited to the following areas: Displacement and Migration, Exile, Diasporic experiences, Silence and silencing, Representation versus re-presentation, Language and rape analogy, Bodies, Sexualities, and Control, Violence, Religion, Identity, Mobilisation, Power and resistance, Negotiating space.

see full Call: https://subalternnarratives.wordpress.com/


Call for Papers für das Symposium Körper und Lager - eine interdisziplinäre Betrachtung der Verflechtungen von Herrschaft, Leben und Sterben in nationalsozialistischen Lagern (26.-27.10.2017, HU Berlin). Frist: 23.04.2017.

Ziel des Symposiums ist es, die Begriffe "Körper" und "Lager" als analytische Kategorien für die wissenschaftliche Erforschung nationalsozialistischer Herrschaft in Lagern fruchtbar zu machen. Sowohl der Zusammenhang der Kategorien, ihre wechselseitige Abhängigkeit als auch gegenseitige Beeinflussung sollen untersucht werden, wobei
gleichzeitig eine ausführliche Begriffsreflexion angestrebt wird. Das Symposium soll historisch-empirische und theoretische Perspektiven verschiedener Disziplinen zusammenbringen. Insbesondere wird angestrebt, den Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftler_innen und profilierten Wissenschaftler_innen zu fördern.

Im theoretischen Teil soll der Fokus auf Begriffe von "Körpern" und "Lagern" mit Bezug zum Nationalsozialismus gerichtet werden. Es geht insbesondere um eine Begriffsreflexion. Interessant ist die Frage nach der Besonderheit des Lagers als Bedingung für ebenjene Konstitution von Körpern. Damit sind die (mögliche) Spezifik des Lagers als Herrschaftsraum im Vergleich zum Außen sowie (mögliche) Interdependenzen angesprochen. Es sind Beiträge erwünscht, die sich mit jeglichem Aspekt
theoretischer, begriffszentrierter Perspektive auf "Körper" und "Lager" befassen. Darüber hinaus sind Arbeiten zu beiden Themenfeldern erwünscht, die jene in Bezug zu ihrer Historizität (Nationalsozialismus) setzen und damit das Spannungsverhältnis zwischen Geschichte und Theorie aufmachen und diskutieren.

zum vollständigen Call: https://koerperundlager.wordpress.com/


Call for Papers für die Tagung Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel (04.-06.10.2017, Goethe-Universität Frankfurt a. M.). Frist: 30.04.2017.

Im Zentrum der Jahrestagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main stehen feministische Kritik und Praktiken des Widerstands im medialen Wandel sowie die damit in Gang gesetzten Veränderungen im Verständnis und in der Formierung von Öffentlichkeiten. Dies wirft vielfältige Fragen auf: Welche Debatten prägen das feministische Verständnis von Öffentlichkeit(en)? Welcher Öffentlichkeiten bedienen sich feministische Akteur*innen und wie stellt sich das durchaus ambivalente Verhältnis zu traditionellen Massenmedien dar? Welche Rolle hat der feministische Journalismus in der Geschichte der Frauen*bewegungen bis heute gespielt? Welchen Herausforderungen müssen sich Frauen*bewegungen und queer-feministische Interventionen historisch und gegenwärtig stellen? Was bedeutet die Infragestellung von Geschlechterkategorien für feministische Handlungsmacht und die Artikulation feministischer Forderungen in medialen Öffentlichkeiten? In welcher Form finden feministische Forderungen und Positionen in fiktionalen, non-fiktionalen und sozialen Medien Verbreitung? Und wie werden diese rezipiert? Im Rahmen der Tagung laden wir dazu ein, Fragestellungen nach dem Verhältnis von Femi-nismus und Öffentlichkeit insbesondere entlang von drei Themenfeldern nachzugehen:

  • Frauen*bewegungen und in historischer und aktueller Perspektive
  • (Queer-)Feministische Bewegungsöffentlichkeiten und Bewegungsmedien
  • Gegenangriffe: Antifeministische Öffentlichkeiten

zum vollständigen Call: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/download/CfP_TagungFeminismusundOeffentlichkeit4.-6.10.Frankfurta.M..pdf


Call for Papers for the ESSHC Conference Women and Gender Network. Practicing Women and Gender History Today (04.-07.04.2018, Queen's University Belfast). Deadline: 01.05.2017.

Organized by the International Institute of Social History, the ESSHC aims at bringing together scholars interested in explaining historical phenomena using the methods of the social sciences. The conference is characterized by a lively exchange in many small groups, rather than by formal plenary sessions. The conference is organized in a large number of networks covering all periods and a wide range of systematic fields.

As society and history are changing, also gender history meets new challenges. Information flows, digitalization and globalization pose new demands to the understanding, conceptualizing and presentation of gender history. We particularly invite sessions and papers which discuss the ways of writing and presenting women and gender history today, give insight in the finding and interpretation of sources, reflect on the preservation of and access to sources, reflect on theories and discuss the recent critical, challenging potential of women and gender perspectives. Of course this discussion cannot do without empirical research.

Possible topics include (but are not limited to):

  • Digital humanities and gender history
  • Gender and visual culture
  • Gender in oral history
  • Gender and the senses, gender and emotions
  • Gender and memory
  • Gender in public history and popular history (from museums to mass media, 'histotainment'; schools)
  • Gender in the construction of knowledge, the politics of approaches
  • Agency and experience as gendered historical concepts; gender in the history of concepts
  • Anthropological approaches to gender
  • Gender and urban spaces
  • Gender and migration
  • Gender and religious identity
  • Gender in the history of aging and life course

see full Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32812


Call for Papers for the Queer Screens Conference 2017 (02.-03.09.2017, Northumbria University, Newcastle Upon Tyne, UK). Deadline: 01.05.2017.

We invite submissions which tackle diverse aspects of queer representation, and that question the extent to which the new influx of queer on-screen visibility works at once both to liberate and obfuscate certain queer identities and cultures. How, for example, should we perceive representations of the legalization of gay marriage in numerous countries, while taking into account that these changes in law also mark the entrance of queer individuals into reproductive and familial time? In England and Wales, 2017 marks the 50th anniversary of the Sexual Offences Act, which decriminalized private homosexual acts between male individuals aged 21 or over. As such, this anniversary comes at what is arguably a troubling time; one where right-wing nationalism spreads across the US and Europe and ‘homonationalism’ (Puar, 2007) allows for the appropriation of queer and feminist discourses so as to legitimize xenophobia and contemporary colonialism.

 

We encourage submissions dealing with queer representation in any on-screen form (ranging from the established forms of film and TV to gaming, music videos, advertisement, web-series, and social media, amongst others) in what can be broadly defined as a contemporary context, promoting both explorations of the historical development of queer visibility and of its recent media examples. Additionally, we welcome further explorations of what it means to be ‘queer’ on screen, to gaze queerly, and the value of queerness as not only a political but aesthetic term. Topics may include yet are not limited to:

 

  • Queer intersectionality on contemporary screens
  • Queer temporalities and geographies
  • Specific regional, national or transnational contexts of queer representation
  • The relationship between various media platforms and queer visibility
  • Representations of queer activism and the (re)framing of activist debates
  • The queer body and its relationship to the neoliberal context
  • Adaptations and appropriations that queer canonical authors and texts
  • Queering notions of success and failure in neoliberalism
  • Homonationalism and its role in representation
  • Queer anarchism. Queerness as a vehicle for change. Queer utopias and potentialities.

see full Call: https://queerscreens2017.wixsite.com/conference


Call for Papers fpr the Workshop Queer Lives Past & Present: Interrogating the Legal (29.11.2017, University of London). Deadline: 01.05.2017.

2017 marks the fiftieth anniversary of the passing of the Sexual Offences Bill, which partially decriminalised male homosexual acts in England and Wales. But what is the position of legal reform in the field of queer history?

Above all, we are interested in how the legal affected, and continues to affect, everyday queer lives. How have differences of age, class, locality and race influenced the impact of legal reform? And how have queer lives been "regulated" through means other than legal statutes?

Topics engaged in 'interrogating the legal' could include:

  • Transnational networks and legal reform
  • The law and the construction of queer identities
  • distinctions between legal jurisdictions, for example between England, Scotland and Northern Ireland, or between civilians and members of the military
  • Homosexual law reform in the communist world
  • Legal reform as a generational experience
  • "failed" homosexual law reform campaigns
  • Criminalisation and decriminalisation in the postcolonial world
  • Other legal measures, and their role for facilitating or delimiting activism and subjectivities, including the politics of gender reassignment, marriage, adoption, and the regulation of pornography, prostitution and sado-masochism

see full Call: http://www.raphael-samuel.org.uk/interrogating-the-legal/


Call for Papers for the GLQ: A Journal of Lesbian and Gay Studies Special Issue: “Queers Read This”: LGBTQ Literature Now (Volume 23.2/3). Deadline: 31.05.2017.

Is there such a thing as LGBT literature anymore? Clearly, Lambda Literary still thinks so, recognizing and awarding emergent and established LGBTQ authors annually.

We ask for essays that explore how new theoretical interventions in the study of literary history might offer tools for queer theory; at the same time, we seek to develop a dialogue about the value, appeal, and purchase of an identifiable, and ever-growing, LGBTQ literary sphere. In so doing, we seek innovative approaches to the study of queer literary formations that deploy multi-disciplinary analytics including, but not necessarily limited to, critical interpretation and close reading, ethnographic research, first-person accounts of reading practices, materialist histories of print media, and phenomenological accounts of the texture and feel of queer reading and writing, without presuming divisions between these methods.

We seek essays on these possible topics:

  • LGBTQ Literature after AIDS / Queer Fan Fiction / Lesbian Literature / New Queer Literary Histories / Queer YA Literature / “Street” Lit and Queerness / LGBTQ Lit and Publishing / Prisons, Jails, Mass Incarceration and Queer Lit / Trans*, GNC Lit / Queer Lit Reading Groups / LGBTQ Bookstore / Banned Books / Pleasure Reading / Digital Cultures and the Circulation of LGBTQ Literature / Porn, Plot What Plot (PWP), Smut / Women of Color Writing / Sentiment and Nostalgia / Queer Lit post-9/11 / Publishing and LGBTQ audiences / Queer Lit as Queer Theory / Author Studies

see full Call: http://shanteparadigm.com/post/141039316673/cfp-special-issue-of-glq-queers-read-this 


Call for Papers für die Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg): "Der Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms" (Heft 24). Frist: 31.05.2017.

Wo liegt im Hinblick auf das kritisch-politische Potenzial das „Neue“ in den theoretischen Ansätzen und empirischen Analysen der Feminist Materialisms? Im Anschluss an aktuelle Debatten adressieren wir mit diesem Call for Papers die Frage nach dem Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms als Spannungsmoment zwischen Körpern, Technologien und Subjekten im Rahmen individueller und kollektiver Praxen, gesellschaftlicher Strukturen und symbolischer Normen. Im Plural betonen wir die verschiedenen theoretischen Fokussierungen und die entsprechend differierenden Begriffe der aktuellen feministisch-materialistischen Konzepte (u.a. Barad, Haraway, Sullivan, Wuttig). Mit dem Zusatz Critical verweisen wir auf den politischen Zugang von Gender Studies, Feminismus, Intersektionalität, Queer und Postcolonial Studies, auf die sich alle Feminist Materialisms gemeinsam beziehen.

Erwünscht sind Aufsätze entlang der Perspektiven von Feminist Materialisms und Kritischer Theorie, des Embodying-Ansatzes, der Soma Studies sowie der Verknüpfung von Queer, Intersektionalität und die Rolle der Materialität.

zum vollständigen Call: http://www.fzg.uni-freiburg.de/fzg-cfp-critical-feminist-materialisms.pdf


Call for Articles for Social Sciences: "Understanding Muslim Mobilities and Gender". Frist: 15.06.2017.

Social Sciences (ISSN 2076-0760) is an international, open access journal with rapid peer-review, which publishes works from a wide range of fields, including anthropology, economics, law, linguistics, education, geography, history, political science, psychology and sociology. Social Sciences is published quarterly online by MDPI.

The goal of this Special Issue is to advance the literature on how Muslim religious conceptions of travel and movement intersect with gender. Contributions might address, for example, how Muslim perceptions of space and place influence mobility and are influenced by gender; how concepts of travel and mobility are negotiated by Muslim women and men; how religious beliefs, institutions, practices, and discourses shape the spatial experiences of Muslim women and men; how theorizations of pilgrimage, tourism, migration and other forms of Muslim travel can be grasped with a gender optic; or any other questions that engage the reciprocal influences among Islam, mobility, gender, and the broader society.

see full Call: http://www.mdpi.com/journal/socsci/special_issues/muslim_mobilities_gender


Call for Papers für den Workshop der HU Berlin Historische Perspektiven auf 'Prostitution' (23.02. - 24.02.2017). Einreichungsfrist: 15.12.2017.

Historische Forschung über „Prostitution“ spielt in Deutschland weiterhin eine marginale Rolle. In der öffentlichen Wahrnehmung prägen insbesondere Journalist*Innen das Bild von Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch sexuelle Arbeit verdienen. Im angloamerikanischen Raum hingegen hat sich Forschung über dieses Thema nicht nur etabliert, sondern ist auch theoretisch, methodisch und konzeptionell inzwischen sehr differenziert.

Ziel dieses Workshops ist es, eine Plattform zu bieten, auf der sich Forschende im Bereich „Prostitution" austauschen und vernetzen können. Ein weiteres Ziel besteht darin, die historische Forschung zu „Prostitution“ sichtbar zu machen und ihre Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Debatten aufzuzeigen. Dabei wollen wir uns insbesondere (aber nicht nur) folgenden Aspekten widmen:

  • der staatliche Umgang mit „Prostitution“ in Theorie und Praxis: Wie präsentierten Staaten ihren Umgang mit Prostitution – in nationalen, internationalen und lokalen Foren? Wie setzten ihrerseits zuständige Behörden und Akteure auf lokaler Ebene Prostitutionspolitiken um? Inwiefern können Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Behörden im Umgang mit Prostitution ausgemacht werden (Polizei, Gesundheitsämter, Ordnungsämter, Länder und Kommunen, Grenzbehörden, zivilgesellschaftliche Akteure, usw.)?
  • „Prostitution“ aus der Perspektive der Akteure und Akteurinnen; wer identifiziert wen als „Prostituierte“? Welche Akteure sind zu unterschiedlichen historischen Zeitpunkten und wie mit „Prostitution“ verwickelt? Wie und welche Erfahrungswelten können historisch aufgearbeitet werden? Wie kann der Arbeitsalltag und die Praxis sowie Organisation der sexuellen Arbeit im historischen Kontext rekonstruiert werden? Welche (Selbst-)Deutungen treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf und wie verschieben sie sich? Welchen Einfluss haben veränderte Rahmenbedingungen auf „Prostitution“? Welche Handlungsmöglichkeiten entwickelten „Prostituierte“ in verschiedenen Systemen?
  • Politischer Aktivismus zum Thema „Prostitution“: Welche Akteure engagierten sich zum Thema „Prostitution“? Welche normativen Annahmen und politischen Ziele prägten das Engagement der Aktivist*innen? Wie veränderten oder verschoben sich diese im Laufe des 20. Jahrhunderts und insbesondere seit dem Aufkommen sozialer Bewegungen? 
  • Konzeptionelle Überlegungen über die Verwendung der Begriffe „Prostitution“, „Sexarbeit“, sexueller Arbeit“ u. a. im Kontext historischer Forschung. Welche Analysebegriffe eignen sich zur Untersuchung von „Prostitution“ im historischen Kontext? Wie ist mit der Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung historischer Akteure umzugehen? Welche Folgen haben begriffliche Überlegungen für die historiographische Einbettung der historischen Prostitutionsforschung über die Frauen- und Geschlechtergeschichte hinaus? 
  • methodische und praktische Überlegungen mit Blick auf die Quellenlage insbesondere für die bisher kaum erforschte Zeit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; Erfahrungsberichte aus dem Recherchealltag im Archiv; rechtliche Vorgaben in lokalen, nationalen und internationalen Archiven und Kontexten.

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32491

 

Call for Papers für die Online Zeitschrift Gender Glossar zum Thema "Feminismen"

Das Gender Glossar ist ein Online-Nachschlagewerk, in dem Wissen um Geschlecht und Sexualität multiperspektivisch, inter- und transdisziplinär sowie diskurskritisch dargestellt und öffentlich zugänglich gemacht wird. Ziel des Gender Glossars ist es, ein kostenloses, fundiertes und zitierfähiges Nachschlagewerk aufzubauen, in dem allen Interessierten aus der Wissenschaft – Forschenden, Lehrenden, Studierenden – und aus der Gesellschaft insgesamt – z. B. Politiker_innen, Journalist_innen, Aktivist_innen – wissenschaftliche Beiträge zu Begriffen, Themen, Personen und Organisationen aus den Gender Studies online zur Verfügung gestellt werden.

Was ist Feminismus? Unter dem Begriff „Feminismus“ werden sehr verschiedene, teils auch widersprüchliche theoretische, (identitäts-)politische, transnationale, globale, glokale, etc. Bedeutungskonzepte subsumiert, um die an vielen Stellen und aus verschiedenen Positionen heraus gerungen wird. Deshalb schreiben wir hiermit einen Call zu „Feminismen“ aus, der ganz unterschiedliche Lemmata umfasst und umfassen kann. Wir wollen damit Feminismus in seiner Pluralität der Zugänge, der Konzepte und der Vereinnahmungen gerecht werden und zugleich auf die konflikthafte politische und wissenschaftliche Theorie und Praxis eingehen, Einseitigkeiten und Verkürzungen vermeiden sowie interdisziplinäre Perspektiven sichtbar machen.

Zum Begriff „Feminismen“ können innerhalb folgender Themenfelder spezifische Lemmata eingereicht werden. Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr laden wir ausdrücklich dazu ein, sie zu erweitern und eigene Vorschläge zu unterbreiten:
  • Feminismus und

Materialität/en; Ethnizität; Historien; Körper; MINT; Race; Identitäten; Erinnerungskultur; Sexualitäten; Sport; Begehren; Kolonialität/en; (Sub)kultur; (Dis)Ability; DDR; Geschlecht; Gewalt; Bildende Kunst; Inklusion; BRD; Religion; Wissenschaft; Literatur; Sprache; ???

zum Glossar und Richtlinien: http://www.gender-glossar.de/de/glossar

zum vollständigen Call: Gender-Glossar Feminismen CfP


Call for Papers für das Online Nachschlagewerk Gender Glossar mit dem Thema Gendersensibler und diskriminierungsarmer Sprachgebrauch

Debatten um interdependente Diskriminierungsverhältnisse wie Rassismus und Sexismus ebenso wie um Barrierefreiheit und Diversität werfen u. a. folgende Fragen auf: Wie finden in unserem alltäglichen Sprachgebrauch Ausgrenzungen und gewaltförmige Praxen statt? Wie werden diese Machtverhältnisse in Sprache sichtbar? Welche diskursiven Auseinandersetzungen um Sprachpolitiken werden aktuell und historisch sowie wissenschaftstheoretisch und aktivistisch in welcher Form verhandelt? Wie können konkrete sprachliche Interventionsmöglichkeiten aussehen? Und welche Kritik kann gegenüber derzeit gängigen Analyse- und Interventionsversuchen geübt werden? Sprache ist als performativer Akt an der Konstituierung von Wirklichkeit(en) beteiligt. In diesem Prozess werden Differenzen, zum Beispiel durch Normen und Normierungen, geschaffen, begründet, irritiert und verstetigt. Ausgehend von diesem Wissenschaftsverständnis, das auch beinhaltet, dass durch eine reflektierte Sprachpraxis Stereotypisierungen und Kulturalisierungen vermieden bzw. sicht- und bearbeitbar gemacht werden können, möchten wir anregen, folgende Themenkomplexe in Bezug auf gendersensibles und diskriminierungsarmes Sprachhandeln zu bearbeiten. Ebenso interessiert sind wir an wissenschaftstheoretischen Beiträgen, die sich kritisch mit bestehenden Analysezugriffen auseinandersetzen und/oder weitere wissenschaftliche Bezüge herstellen (z. B. zur kritischen Theorie, Ideologiekritik, Diskurstheorie, zum spatial turn, Sozialkonstruktivismus, etc.):

  • linguistic turn
  • cultural turn
  • Selbst- und Fremdbezeichnung(en)
  • antidiskriminierende Sprachhandlungen (schwarz/ weiß)
  • Sprach- und Schrifthandeln (Gendergap_, Gendersternchen*, x-Form, a-Form, etc.)
  • leichte Sprache/ barrierefreie Sprache
  • Othering/ Subjektpositionierung

zum vollständigen Call: http://www.gender-glossar.de/images/dokumente/CfP_Sprache_2016.pdf


Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts

  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
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Zuletzt aktualisiert: 07.03.2017 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
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