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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 






 


Call for Papers zur Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung mit dem Thema Weggehen und Dableiben: Migration, Geschlecht und Religion (30.3. bis 1.4.2017 an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum). Verlängerte Einreichungsfrist: 2.10.2016

  • Migration kann ebenso wie Sesshaftigkeit als historische wie aktuelle Normalität angesehen werden. Dabei kennzeichnen die Begriffe heterogene Phänomene und heterogene Gruppen von Menschen. Im öffentlichen gesellschaftlichen und politischen und z.T. wissenschaftlichen sowie praktisch pädagogischen Umgang mit dieser Heterogenität sind unterschiedliche Linien zu beobachten. Einerseits wird die Heterogenität zum Verschwinden gebracht und einem Defizitdiskurs unterworfen, wenn beispielsweise „Flüchtlinge“ oder „Kinder mit Migrationshintergrund“ als problematische, gefährdete und potentiell gefährliche Gruppen etikettiert und vereinheitlicht werden und dabei gleichzeitig das Phänomen der Einwanderung dramatisiert wird. Im Kontrast dazu erscheinen die „Einheimischen“ als homogene Gruppe bzw. als Nation. Umgekehrt wird andererseits unter dem Label „Vielfalt schätzen“ versucht, Migration als Menschenrecht und als gesellschaftliche Realität und anzuerkennen und anerkennend zu bearbeiten.
    Gleichzeitig wird die berufliche und private Mobilität von Individuen wie Familien zur Normalität und dauerhaften biographischen Erfahrung. Ebenso gilt die Flexibilität, sich in einer globalisierten Welt/in unterschiedlichen Welten zu bewegen, als selbstverständliche Kompetenz: Das Nomad*innentum entspricht viel eher dem Bild gesellschaftlicher Normalität und Modernität als die Sesshaftigkeit. Die Prozesse transnationaler Vergesellschaftung und Multilokalität liegen quer zur Unterscheidung von „Migrant*innen und „einheimischen Sesshaften“ und betreffen beide gleichermaßen bzw. lösen die Unterscheidung im Phänomen der Mobilität auf.
    Im Zusammenhang der gegenwärtigen Flüchtlingssituation und der Einwanderung von Menschen islamisch geprägten Herkunftsländern erfährt darüber hinaus Religion in der öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Debatte als ein weiterer Bezugspunkt sozialer und kultureller Unterschiede eine verstärkte Aufmerksamkeit. Dabei wird Religion – zumindest im öffentlichen Diskurs – zum einen als ein Phänomen thematisiert, das in erster Linie Migrant_innen zuzuordnen ist und als Grundlage homogenisierender Defizit- und Dominanzdiskurse dient. Dagegen schreibt man der Religion für säkularisierte Gesellschaften kaum mehr einen Stellenwert zu oder versteht die dort vertretenden christlichen Religionen als eingesessen bzw. zum Kulturbestand zugehörig. Zum anderen veranschaulicht die sichtbar gelebte Religion von Zuwanderer*innen die Relevanz von Religion und kulturellen
    Deutungsmustern für die Konstruktion von Zugehörigkeit bzw. Nichtzugehörigkeit, Weiblichkeit und Männlichkeit sowie für die Herstellung individueller und kollektiver Identität.
    Die drei genannten Felder von Migration/Sesshaftigkeit, transnationaler Vergesellschaftung und Religion sind nur zugänglich und analysierbar über die Untersuchung von Differenzierungspraktiken, von Fragen des Umgangs mit sozialen, kulturellen, religiösen und geschlechtlichen Differenzen und vor allem mit Fragen der Herstellung und Funktion von Differenzen. Dabei spielt das Geschlecht als Differenzkategorie eine besondere Rolle.
    Auf der 17. Tagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGfE soll es anlässlich der gegenwärtigen erneuten Dramatisierung des Themas darum gehen, die Verschränkungen von Migration bzw. Sesshaftigkeit, Geschlecht und Religion zu untersuchen und der Frage nachzugehen, was daraus für die erziehungswissenschaftliche und pädagogische Praxis folgt. Denn das Feld von Erziehung und Pädagogik spielt eine zentrale Rolle in der Produktion von Zugehörigkeiten und Differenzen, in der Legitimation oder Bekämpfung von Ungleichheiten, in der Vermittlung oder Reflektion dominanter Diskurse.

vollständiger Call http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/gender-studien/Service/Call_for_Papers/01.09.2016_CfP_Weggehen_und_Dableiben.pdf

Call for Papers for The Dutch Journal for Gender Studies on ‘Now What?’ New Feminist Materialisms (NFM)? Contemporary and Future Directions. Deadline: 1.11.2016

  • This special issue of the Dutch Journal for Gender Studies on new feminist materialism first of all hopes to reflect on how new feminist materialist inquiries came into being, how relevant they are/can be for our contemporary neoliberal globalised world today, and to which innovative directions these entangled strands of thought are heading towards. We therefore would like potential contributors to think about the following questions and issues:

    Where is new feminist materialism now, as an (almost canonised?) strand of thought, in the second half of the 2010s, and how do its engagements differ from other contemporary feminist trends and feminist materialist engagements? What are its current modes of engagement in relation to, in response to, and in intra-action with, the issues of global terrorism, war, the current refugee crises, environmental uncertainty and destruction, and human bodily precariousness and vulnerability? What is – or could be – new feminist materialism’s transformatory ethico-political potential with regards to the former (and other) issues? With this issue, we also wish to reflect upon the (existing or not-yet-existing) engagements of critical race studies, queer studies, postcolonial, decolonial, and trans* studies scholars and thinkers with the genealogy and current-day scholarship of new feminist materialism, and the geographical, historical, generational and contextual differences in the engagements of new feminist materialism. What are new feminist materialism’s responses, modes of engagement, conversations and heritages precisely?

see full Call http://blogs.fu-berlin.de/wp-includes/ms-files.php?path=/gender_diversity/&file=2016/09/TvG-cfp-new-feminist-materialisms.pdf 


Call for Papers für das Heft 2/2017 der Feministischen Studien "Postwachstumsgesellschaft" – Feministische Perspektiven. Deadline: 31.10.2016

  • Für das Heft 2/2017 der Feministischen Studien freuen wir uns über Beiträge, die die Debatte zur Postwachstumsgesellschaft feministisch aufnehmen, aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven theoretisch-konzeptionell und/oder empirisch beleuchten und/oder sich mit alternativen Entwürfen und Praktiken einer geschlechtergerechten, solidarischen und herrschaftsfreien Gesellschaft beschäftigen. Die Beiträge können sich beispielsweise um folgende Fragenkomplexe drehen:
    - Was sind die Charakteristika einer geschlechtergerechten Ökonomie, die auch die Grenzen des Wachstums im Blick hat? Wie können das gesellschaftliche Verhältnis zur ´Natur´ und nachhaltiges Wirtschaften in einer geschlechtergerechten Postwachstumsgesellschaft ausgestaltet werden?
    - Lässt sich Wirtschaften und Arbeiten im Postwachstum anders verstehen als entfremdet, ausgebeutet und gegendert? Welche alternativen Formen von Wirtschaft, Konsum und Lebensweisen sind erkennbar und wie sind diese aus einer feministischen Perspektive einzuschätzen?
    - Wie kann eine feministische Perspektive auf das ´Gute Leben´ aussehen, die die Ideen der Wachstumskritik aufnimmt? Welche Konzepte von Geschlechtergerechtigkeit sollten einer ´Postwachstumsgesellschaft´ zugrunde liegen? Wie lassen sich die feministischen Gerechtigkeitskonzeptionen mit den bestehenden Konzeptionen der Postwachstumsgesellschaft verbinden?
    - Wie sähe eine Postwachstumsgesellschaft aus, die von Care ausgeht? Wie ist Arbeit unter Postwachstumsbedingungen zu verstehen, wenn Sorgeverantwortung und Fürsorglichkeit nicht feminisiert und damit abgewertet werden? Lassen sich Sorge um und Verantwortung für andere auch lustvoll und emanzipatorisch leben und nicht, weil es sonst niemand leistet? Welche Qualitäten von Care, die sich auch heute schon empirisch analysieren lassen, sind in einer Postwachstumsgesellschaft unentbehrlich?
    - Wie lassen sich regional unterschiedlich ausgestaltete alternative Wirtschafts-, Lebens- und Konsumweisen aus einer feministischen Perspektive analysieren?
    - Wie sähen verschiedene Handlungsfelder alltäglicher Praxis - Ernährung, Mobilität, Technologie - aus, wenn die Veränderung gesellschaftlicher Praxen nicht zu einer Verlagerung der Folgekosten auf Frauen* führen soll?

vollständiger Call http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/wp-content/uploads/2016/09/Call-for-papers_Postwachstum_Feministische-Studien-1.pdf

Call for Papers for the third biennial, international, interdisciplinary TALKING BODIES conference of the Institute of Gender Studies, University of Chester, UK (19th-22nd April, 2017). Deadline: 7.11.2016

  • 20-minute papers are invited on topics related to its themes. Scholars, practitioners, researchers and postgraduate students from a wide range of disciplines (art, performance, art history, social history, and history of science, medical humanities, literary criticism, theology, (eco)feminism, political theory, medicine, jurisprudence, and more) are invited to submit proposals. Questions to be considered include (but are /absolutely/ not limited to):

    *Where do gender and ideology intersect on the site of ‘the body’?*

    *How do visual artists represent the complexities of the embodied self? Or, how can writers, performers, or musicians do so?*

    *How does the idea of the ‘taboo’ impact on self-perception? How do writers and artists articulate that taboo?*

    *How is sexual identity articulated by and in the body?*

    *What happens when the ‘talking body’ conflicts with the ‘talking mind’?*

    *How do (consensual or non-consensual) body modifications silence the body, or ‘allow’ it to ‘talk’?*

    *What relationships do erotica, porn and the ‘obscene’ have with the embodied self?*

    *How does representation of the body facilitate political activism?*

    *Is language ever sufficient in talking about bodies?*

see full Call http://talkingbodies2017.wordpress.com/call-for-papers/


Call for Articles for the project Anglo-Saxon Women: A Florilegium. Deadline: 30.9.2016

  •  This project confronts the frequent marginalization and erasure of women by contemporary scholarship from the historical record, and shows, by means of brief essays, what can be gained by focusing on female figures in the past. For example, an examination of the roles and rights of women in Anglo-Saxon England undermines narratives of societal progress. This is especially true in areas such as education or property rights, where women often had greater agency in the Anglo-Saxon period than in later periods. The lives and careers of the women featured in this
    collection also illustrate the complexity of Anglo-Saxon authorship and the roles of female audiences in male authorship, sanctity, and heroism.

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31729


Call for Participation Forschungsnetzwerk Care: Kritische Perspektiven auf Sorgearbeit, Care-Praktiken und Reproduktionsverhältnisse / Research Network Care: Critical perspectives on carework, practices of care and conditions of reproduction (Starting in winterterm 2016/17 in Berlin). Deadline: 10.10.2016

english below

  • Mit dem Forschungsnetzwerk Care möchten wir ab dem Wintersemester 2016/17 in Berlin einen interdisziplinären Diskussions- und Arbeitsrahmen schaffen, in dem laufende Forschungsarbeiten (z.B. Masterarbeit, Promotion, Post-Doc-Projekt, aber auch außeruniversitäre selbstorganisierte Forschungen) zu den Themen Sorge, Care, Reproduktion im Mittelpunkt stehen. Eingeladen sind alle, die in diesem Bereich forschen und an einem kontinuierlichen Austausch über Methoden, Theoriebildung und empirische Analysen interessiert sind. Denkbar sind unterschiedliche Formate von der Präsentation von Projekten über die Lektüre eigener und dritter Texte bis hin zur gemeinsamen Interpretation von Rohdaten. Wir freuen uns insbesondere über Personen, die in ihren Forschungsprojekten auf kritische Ansätze, etwa feministische, kapitalismuskritische, de-koloniale, rassismuskritische, queere, disability und intersektionale Perspektiven und Methoden zurückgreifen.

    Interessierte können sich bis zum 10. Oktober 2016 per Email an uns richten (mike.laufenberg@tu-berlin.de, francis.seeck@gmx.de, Email bitte an beide Adressen). Über ein paar Zeilen zu euch und eurem Forschungsthema würden wir uns freuen. Ein erstes Treffen ist für Ende Oktober am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG), TU Berlin geplant.

Zu uns:


Francis Seeck promoviert an der Humboldt Universität zu kollektiven Selbstsorge und Community Care Praktiken in genderqueer und transaktivistischen Räumen.  Über die Beschäftigung mit Trauer- und Bestattungspraktiken und Intersektionalität und als Antidiskriminierungstrainer_in ist Francis zu dem Thema Community Care gelangt.

Mike Laufenberg arbeitet als Postdoc am ZIFG/TU Berlin und forscht u.a. zu gesellschaftlichen Reproduktionsverhältnissen und Lebensformen im Kontext von wohlfahrtsstaatlichem Wandel und multiplen Krisen. Das aktuelle Forschungsprojekt behandelt kollektive Care-Praktiken und Sorge-Arrangements im Zusammenhang mit Altern, Demenz und sozialen Ungleichheiten.

  • Starting in winterterm 2016/17 we want to create an interdisciplinary space to dicuss research projects (e.g. M.A. thesis, Ph.D., Post-doc-project, as well as selforganized research projects outside of academia) that are still in progress and deal with topics of Care and Reproduction. Invited is everyone who does research in this field and is interested to participate in a regular exchange concerning methods, theory and empirical analysis. Possible are different formats such as presentation of projects, reading of our own or other articles and the interpretation of empirical data within the network. We are especially looking forward to working with people who have a feminist, critical of capitalism, anti-racist, de-colonial, queer, disability, and_or intersectional approach within their research project.

    If you are interested, please email us until 10. Oktober 2016 (mike.laufenberg@tu-berlin.de, francis.seeck@gmx.de, please send email to both addresses). Some information concerning you and your research project would be great. A first meeting is planned for end of octobre at the Centre for Interdisciplinary Women’s and Gender Studies, TU Berlin

About us:

Francis Seeck‘s Ph.D. concerns collective self-care and community care practices within genderqueer and trans activist spaces. They became interested in the topic of community care through their work as an antidiscrimination trainer and their engagement with the topic of grief/mourning and intersectionality.

Mike Laufenberg is Post-doc at the Interdisciplinary Centre of Women and Gender Studies, TU Berlin. Amongst others Mike´s current research interests are concerned with social conditions of reproduction and life-forms in times of welfare state change and multiple crisis. The current research project analyzes collective practices and constellations of care regarding ageing, dementia and social inequalities.


Call for Papers Visual Fat Studies Themenheft von /FKW / Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Ausgabe Nr. 62, Frühjahr 2017. Einsendeschluss: 20.10.2016

english below

  • Gegen den von Politik und Gesellschaft produzierten und über verschiedenste Medien kolportierten Diskurs, dem Fett im Namen der Gesundheit den Kampf anzusagen, wird zunehmend aktivistischer und auch wissenschaftlicher Protest laut. Der Stigmatisierung und Bevormundung von Menschen, die nicht den gegenwärtigen Körpernormierungen entsprechen, als ungesund, unsportlich, faul etc. und für eine Akzeptanz von ‚fetten Menschen‘ sind bereits seit Ende der 1960er Jahre verschiedene Gruppierungen entgegen getreten (z.B. /Fat Acceptance Movement/, /Health at Every Size/). Seit Mitte der 2000er Jahre formiert sich unter dem Label der /Fat Studies/ nun auch eine eigene transdisziplinäre Forschungsrichtung. Mit der Infragestellung von Normierungen, Wissensproduktionen und gouvernementaler Regierungstechnologien sowie der Diskussion über Umgangsweisen und Sichtbarkeiten verschiedener Körperformen knüpfen /Fat Studies/ an Fragen und Annahmen feministisch-queerer Wissenschaften an. Feministische Kunst-, Film- und Medienwissenschaftler_innen haben spätestens seit den 1970er Jahren nicht nur die Positionen von /Frauen/ in einem patriarchalen Blicksystem, sondern auch Schönheitsideale und Zuschreibungen an Körper problematisiert. Verwiesen wurde bereits darauf, dass normierende Körperpolitiken hinsichtlich Größe, Gewicht und Umfang von menschlichen Körpern immer auch mit Zuschreibungen an Differenzkategorien wie Geschlecht, Ethnizität, /Rasse/, sexuelle Identität, soziale Herkunft etc. einhergehen. In jüngster Zeit haben Wissenschaftler_innen der Geschlechter- und Queerforschung insbesondere aktuelle Selbsttechnologien und Strategien der Selbstoptimierung im Kontext eines neoliberalen Geschlechterregimes in den kritischen Blick genommen (z.B. Paula-Irene Villa 2008; Angela McRobbie 2010), wobei jedoch das Visuelle wenig Berücksichtigung fand.

    FKW nimmt in seiner 62. Ausgabe (Frühjahr 2017) die Debatten der /Fat Studies/ und jene um aktuelle Schönheitssysteme auf und fokussiert aus einer geschlechtertheoretischen Perspektive auf die visuellen Repräsentationen und Leerstellen von /fetten Körpern/ – deren Definition selbst schon mit Normierungen einhergeht. Kritisch befragt werden sollen Bilder und visuelle Inszenierungen von /Dicken/ in Kunst, Medien und visueller Kultur (z.B. in Werbung, Zeitschriften, Social Media, usw.). Ein zentraler Ausgangspunkt des Heftes ist der Eindruck, dass weibliche große Körper aktuell besonders provozierend und beunruhigend sind, sie scheinen das Empfinden von Norm und Normalität extrem zu verunsichern und als Bedrohung /der Allgemeinheit/ wahrgenommen zu werden. So löscht Facebook zum Beispiel häufiger Fotografien dicker Frauen. Gleichzeitig gibt es im Netz Kampagnen, die sich gegen diese Form des /fat shaming /engagieren, und insgesamt finden sich immer mehr populäre Beispiele eines /fetten/ Selbstbewusstseins wie u.a. durch Beth Ditto, Melissa McCarthy etc.

    Die 62. FKW-Ausgabe möchte Beiträge zusammenbringen, die sich mit den immer auch vergeschlechtlichten Darstellungen von /fetten Körpern/ in den verschiedenen Bereichen der visuellen Kultur befassen. Zu fragen ist, an welche ikonografischen aber auch gouvernementalen Traditionen diese Repräsentationen anknüpfen und wie sie diese innerhalb aktueller Geschlechterregime fortschreiben oder umarbeiten. Analysiert werden könnte, inwiefern Bilder /fetter Körper/ bzw. deren spezifische Abwesenheiten neoliberale Schlankheitsdiskurse stützen und sich mit anderen Ausgrenzungsmechanismen und Körperdiskursen (z.B. über Hautfarben) verknüpfen – gerade auch dort, wo sie zunächst zu einer Diversifizierung von zu sehen gegebenen Körpern beizutragen scheinen. Weiterhin interessiert uns, wo und wie normierende Schönheitssysteme kritisch befragt und durchkreuzt werden. Wo, d.h. in welchen Kontexten und /Kulturen/ (z.B. Subkulturen), werden /andere Bilder/ von Körperlichkeit etabliert, ohne zugleich neue oder andere Vorstellungen von devianten Körpern zu provozieren? Der überwiegende Teil der Veröffentlichungen der /Fat Studies/ stammt bislang aus den USA und Kanada, ob sich deren Erkenntnisse auf andere Regionen und Gesellschaften einfach übertragen lassen, inwiefern Schönheitsdiskurse /global/ sind und/oder migrieren, ist ein weiteres Feld, das bearbeitet werden könnte. Wir wünschen uns Beiträge, die aus queer-feministischen Perspektiven gegenwärtige und zugleich historisch gewordene Diskurse über /fette Körper/ analysieren und kritisch befragen.

 

  • Activists and scientists are protesting increasingly against the discourse produced by politics and society, and spread by diverse media, that obesity be combatted in the name of healthy living. Already since the late 1960s, various groups (e.g., /Fat Acceptance Movement/, /Health at Every Size/) have campaigned vociferously against the stigmatizing and patronizing of persons failing to comply with prevailing body norms as unhealthy, unsporty, lazy, etc. Since the mid-noughties, an independent transdisciplinary research direction has emerged under the label of /Fat Studies/. Challenging normalization, knowledge production systems, the governmental technologies of states, and dominant approaches to body forms and their visibility, /Fat Studies/ builds on the questions and assumptions of feminist and queer studies. Since the 1970s at the very latest, feminist art historians, film and media scholars have problematized not only the positions of /women/ within the patriarchal gaze, but also the prevailing ideals of beauty and body-related attributions. Researchers have observed that standardizing body politics, as regards the size, weight, and circumference of human bodies, always coincides with attributions to categories of difference such as gender, ethnicity, /race/, sexual identity, social background, etc. Most recently, scholars in the fields of gender and queer studies have critically examined especially the current technologies of the self and self-optimization strategies within the context of a neoliberal gender regime (e.g., Paula-Irene Villa 2008; Angela McRobbie 2010). The visual, however, has so far received little attention.

    The 62nd issue of FKW (Spring 2016) takes up the debates in /Fat Studies/ and those on current beauty systems. From the perspective of gender theory, it focuses on the visual representations and gaps of /fat bodies/ — whose definition overlaps with body norms and standardizations. Contributors are invited to critically explore the images and visual stagings of /fat persons/ in art, the media, and visual culture (e.g., advertising, magazines, social media, etc.). A crucial starting point for the forthcoming issue is the impression that large female bodies are currently perceived as especially provocative and disquietening, as radically upsetting current body norms and the sense of normalcy, and as posing a /public/ threat. Thus, Facebook deletes images of fat women more frequently than those of slim women while online campaigns against such /fat shaming/ have emerged concurrently. On balance, examples of a /fat/ self-confidence are now evident (Beth Ditto, Melissa McCarthy, etc.).

    The 62nd issue of FKW seeks to gather contributions dedicated to the forever gendered representations of /fat bodies/ across visual culture. Critical treatments of the iconographic and governmental traditions that inform such representations are most welcome, especially discussions that illuminate how these representations continue or reshape those traditions within the current gender regime. Contributors may also wish to analyze how far fat bodies, i.e., their specific absences, support neoliberal discourses of slimness and intersect with other exclusion mechanisms and body discourses (e.g., via skin colors) — indeed precisely where such discourses and mechanisms at first seem to contribute to diversifying the bodies on display. Other issues and topics of interest include where and how standardizing beauty systems are critically investigated and thwarted. Thus, in which contexts and /cultures /(e.g., subcultures) are other images of corporeality established without, however, provoking new or other notions of deviant bodies? So far, the large majority of publications in /Fat Studies/ have come from the USA and Canada. But whether these findings and insights can simply be transferred to other regions and societies, i.e., whether discourses of beauty are /global/ and/or migrate, is a vast field calling for more detailed study. We welcome contributions that analyze and critically debate current and historical discourses on /fat bodies/ from queer and feminist perspectives.

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31768


Call for Papers für die 14. efas Jahrestagung des Ökonominnen-Netzwerks (1. und 2. Dezember 2016 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin). Deadline: 1.10.2016

  • efas wurde im März 2000 gegründet und ist ein Netzwerk von Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus angrenzenden Disziplinen. efas hat sich die Förderung geschlechtsbezogener Forschung und Lehre in den Wirtschaftswissenschaften und die Förderung von Nachwuchswissenschaftler_innen unter Einbeziehung der angrenzenden Wissenschaften zur Aufgabe gemacht.

Die diesjährige Tagung soll den aktuellen Forschungsthemen der efas-Mitglieder Raum geben und eine Möglichkeit des Austauschs darüber bieten.
Mitglieder, aber auch interessierte Nicht-Mitglieder, können Beiträge aus unterschiedlichen Gebieten der Wirtschaftswissenschaften einreichen, in denen Ansätze der Frauen- und Geschlechterforschung an zentraler Stelle Berücksichtigung finden und die sich kritisch mit dem Forschungsstand sowie dem aktuellen wissenschaftlichen bzw. politischen Diskurs zum Thema auseinandersetzen.

vollständiger Call http://efas.htw-berlin.de/wp-content/uploads/CFP_14EFT_2016.pdf


Call for Papers Interdisziplinäres Symposium: Historische Perspektiven auf die Essentialisierung und Biologisierung von Geschlecht  // Historical Perspectives on Essentialisation and Biologisation of Gender (06.07.2017-07.07.2017, Bochum, Ruhr-Universität Bochum). Deadline: 30.09.2016

english below

  • Folge Themen wären denkbar:
    - Vergleich aktueller und historischer Ontologisierungs- und Anthropologisierungsansätze
    - Biologisierung bzw. Essentialisierung von Geschlecht in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften
    - Familie, Ehe und Kindeswohl (als biologisch definierte Einheiten)
    - (Biologisch definierte) Arbeits- und Leistungsfähigkeit
    - Definitionen geschlechtsspezifischer Intelligenz
    - Reflektionen/Kategorisierungen von geschlechtlichen Zuschreibungsprozessen
    - Anti-essentialistische Strategien in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

 

  • Proposed topics may include, but are certainly not limited to:
    - Comparison of current and historical approaches toward ontologisation and anthropologisation
    - Biologisation and essentialisation of gender in the health and life sciences
    - Family, marriage and well-being of the child (as biologically defined entities)
    - (Biologically defined) capability of work and performance
    - Definition of gender-related intelligence
    - Reflection/categorisation of interactional processes of gendered attribution
    - Anti-essentialist strategies in past, present and future

see full Call http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31698

Call for Papers for the Yearbook of Women’s History 2017 in collaboration with Atria on Gender and Archiving. Deadline: 16.9.2016

  • There is an increasing interest in the significance of Women’s archives. Contemporary theory on gender and women’s archives and women’s libraries emphasizes that libraries and archives are more than storehouses of knowledge (De Jong en Koevoets 2013). Eichhorn, writing on feminist archiving, states that: “A turn toward the archive is not a turn toward the past but rather an essential way of understanding and imagining other ways to live in the present”(Eichhorn 2014). What is the meaning of archiving for the women’s movement then, now and in the future? What is the impact of practices of libraries and archives as they are undergoing profound transformations under the influence of new (technological) developments? What concepts, categories, discoveries, and theories can help expand our understanding of the meaning and potential of women´s archives and other institutions in the domain of history and gender research for enhancing gender equality and the position of women worldwide?

    This issue will discuss these questions taking into account historical, contemporary and future perspectives. The focus will be international and comparative, looking at women’s archives from various parts of the globe and in different geopolitical settings. We would particularly welcome contributions outside Europe, notably on the role of women’s organisations in evolving democracies.

see full Call http://jaarboekvrouwengeschiedenis.com/


Call for Papers for the Annual Conference in Memory of Valeria Solesin Come on girls, let’s work! Allez les filles, au travail! Forza ragazze, al lavoro! (Venice, 11 November 2016). Deadline: 30th September 2016

  • The Department of Economics of the Ca’ Foscari University of Venice, jointly with the University of Trento and the University Paris 1 Panthéon-Sorbonne and INED (Institut National d’Études Démographiques), are pleased to announce the first Conference in Memory of Valeria Solesin.
    A trained sociologist and demographer, Valeria was starting the final stage of her PhD at the University Paris 1 Panthéon-Sorbonne on contemporary fertility behavior in Italy and France. Her main research interests involved marriage and family, the role of women in the labour market and in society, and fertility decisions. This one-day conference provides an opportunity for presentations and discussions on recent developments in the fields of Demography, Economics, and Sociology as described below. Contributions to the conference can be either theoretical, empirical or policy oriented. Contributions addressing the following specific topics will be particularly welcome:
    - Gender inequalities
    - The role of women in the labour market and in society
    - Welfare policies targeted to the labour supply of women and fertility decisions
    - Marriage, family and sexuality

see full Call http://static.unive.it/server/eventi/368/call.pdf


Call for Papers for the International Workshop of the Chair of Sociology/Social Inequality and Gender Feminist Politics of Knowledge in Times of Globalisation:
Epistemologies, Strategies and Conditions
(Ruhr-University Bochum (Germany), 01–02 December 2016). Deadline: September 30th, 2016

  • For the workshop, we welcome both theoretical as well as empirical submissions, in particular those concerning the following questions:
    • How does feminist knowledge production reflect the epistemological and methodological challenges of transnational and postcolonial developments? What about social and epistemic
    inequalities in this process? And how can concepts like intersectionality and/or queer be integrated in contemporary feminist epistemologies and methodologies?
    • What is the scientific, but also the societal meaning of feminist knowledge? What happens to feminist knowledge under conditions of societal, economic or political use, e.g. is it strengthened, weakened or translated, and if so, how and why? Is there a mobilisation of feminist knowledge for social development, and if so, why? Who are the mobilising people, groups and/or institutions? What are the societal arenas where feminist knowledge is used?
    • How do the current material conditions of feminist knowledge production and dissemination suffer or profit from the neoliberalisation of universities and new academic governance all over
    the world? Where are alternative sites for feminist knowledge production and dissemination emerging and how do they look like?

see full Call http://fwsablog.org.uk/2016/09/09/cfp-feminist-politics-of-knowledge-in-times-of-globalisation-epistemologies-strategies-and-conditions/


Call for Papers for the 2017 European Conference on Politics and Gender (June 8-10 | University of Lausanne, Switzerland). Deadline: 15.11.2016



Call for Papers für die 15. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)" (27. bis 28. September 2017, Universität zu Köln). Deadline: 15.10.2016

  • Die nächste Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)" bietet wieder die Möglichkeit, inhaltliche und hochschulpolitisch brisante Entwicklungen in den Gender Studies mit Fachkolleg_innen zu erörtern. Anhaltendes Grundanliegen der KEG ist der qualifizierte Erfahrungsaustausch zwischen den institutionalisierten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Er soll zur diagnostischen Sicht auf Trends und Fallen der Hochschulentwicklung verhelfen und dazu beitragen, Formen und Strategien der Institutionalisierung zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Ausgewählte Themen werden in Arbeitsgruppen diskutiert.
    Für die nächste Jahrestagung wurden als mögliche neue Themen und Aspekte benannt:
    • Zentren und Institutionen der Geschlechterforschung im Kontext von neuen Governancestrukturen
    • Institutionalisierungen, Politiken und Programme zur Nachwuchsförderung
    • Herausforderungen für die Gender-Studiengänge (Kerncurriculum, Internationalisierung, E-Learning, Integration von Diversity-Ansätzen, Bezüge zu außeruniversitären Praxisfeldern)
    • Geschlechtertheorie und Gleichstellungspolitik: Verständigung über den wechselseitigen konkreten Nutzen (z.B. Wissensproduktion, Berufungskommissionen)
    • Institutionalisierung von Gender und Diversity (Konzepte, Positionen, Politiken)
    Weiter fortgeführt werden sollen folgende AGs:
    • Entwicklungen der Zentren für Gender Studies
    • Entwicklungen der Gender Studies Studiengänge
    • Gender in der Medizin
    • Gleichbehandlungspolitik und Gender Studies an Kunsthochschulen und -universitäten

vollständiger Call http://www.genderkonferenz.eu/downloads/2016/CfP_KEG_2017.pdf



Call for Papers für das Online Nachschlagewerk Gender Glossar mit dem Thema Gendersensibler und diskriminierungsarmer Sprachgebrauch

  • Debatten um interdependente Diskriminierungsverhältnisse wie Rassismus und Sexismus ebenso wie um Barrierefreiheit und Diversität werfen u. a. folgende Fragen auf: Wie finden in unserem alltäglichen Sprachgebrauch Ausgrenzungen und gewaltförmige Praxen statt? Wie werden diese Machtverhältnisse in Sprache sichtbar? Welche diskursiven Auseinandersetzungen um Sprachpolitiken werden aktuell und historisch sowie wissenschaftstheoretisch und aktivistisch in welcher Form verhandelt? Wie können konkrete sprachliche Interventionsmöglichkeiten aussehen? Und welche Kritik kann gegenüber derzeit gängigen Analyse- und Interventionsversuchen geübt werden?

    Sprache ist als performativer Akt an der Konstituierung von Wirklichkeit(en) beteiligt. In diesem Prozess werden Differenzen, zum Beispiel durch Normen und Normierungen, geschaffen, begründet, irritiert und verstetigt. Ausgehend von diesem Wissenschaftsverständnis, das auch beinhaltet, dass durch eine reflektierte Sprachpraxis Stereotypisierungen und Kulturalisierungen vermieden bzw. sicht- und bearbeitbar gemacht werden können, möchten wir anregen, folgende Themenkomplexe in Bezug auf gendersensibles und diskriminierungsarmes Sprachhandeln zu bearbeiten. Ebenso interessiert sind wir an wissenschaftstheoretischen Beiträgen, die sich kritisch mit bestehenden Analysezugriffen auseinandersetzen und/oder weitere wissenschaftliche Bezüge herstellen (z. B. zur kritischen Theorie, Ideologiekritik, Diskurstheorie, zum spatial turn, Sozialkonstruktivismus, etc.):

  • linguistic turn
  • cultural turn
  • Selbst- und Fremdbezeichnung(en)
  • antidiskriminierende Sprachhandlungen (schwarz/ weiß)
  • Sprach- und Schrifthandeln (Gendergap_, Gendersternchen*, x-Form, a-Form, etc.)
  • leichte Sprache/ barrierefreie Sprache
  • Othering/ Subjektpositionierung

vollständiger Call http://www.gender-glossar.de/images/dokumente/CfP_Sprache_2016.pdf


Call for Papers for the Panel Interweaving Ethnicities, Faiths, LGBTIQ Genders and Sexualities (1-4 May 2017, Athens, Greece) as part of the 11th Annual International Conference on Sociology. Deadline: 3.10.2016

  • The Athens Institute for Education and Research (ATINER), a world association of academics and researchers, organizes A Panel on Interweaving Ethnicities, Faiths, LGBTIQ Genders and Sexualities, 1-4 May 2017, Athens, Greece as part of the 11th Annual International Conference on Sociology, 1-4 May 2017, Athens, Greece. Please submit a 300-word abstract before 3 October 2016, by email (atiner@atiner.com), addressed to Dr. Maria Pallotta-Chiarolli, Academic Member, ATINER & Senior Lecturer, Deakin University, Australia.
    Please include with this order: Title of Paper, First Name, Family name of all co-authors, Current Position of all co-authors, Institutional Affiliation (University/Organization) of all co-authors, Country of all co-authors, an email address of all co-authors and at least 3 keywords that best describe the subject of your submission. Decisions will be reached within four weeks of your submission.

full Call http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2016/07/cfp-panel-interweaving-ethnicities-faiths-lgbtiq-genders-and-sexualities-athens-greece-1-4-may-2017/



Call for Papers für die Internationale Konferenz "Doing Gender in Exile" (18.10.2017-20.10.2017, Wien, Wien). Deadline: 31.10.2016

english below

  • Wir wünschen uns unter anderem Beiträge zu folgenden Themen:

    - Transnationale Netzwerke, persönliche Beziehungen und familiale Strukturen
    - Gender und Sprache
    - Neue Medien, neue Methoden und neue Quellen
    - Geschlecht, Gedächtnis und Kanonisierungsprozesse
    - Exil mit/ohne Zeitzeug_innenschaft - aktuelles (Erinnern ans) Exil
    - Biographische Thematisierungen des Exils und Lebensentwürfe im Exil (Scripting Life in Exile)
    - Repräsentationsformen und Erscheinungsbilder - Selbst-, Außen-, Fremdwahrnehmung im Exil
    - Genderspezifika in Aufnahmegesellschaften

 

  • Topics of interest might include:

    - Transnational networks, personal relationships, family structures
    - Gender and language
    - New media, new methods, new sources
    - Gender, memory and processes of canonisation
    - Exile with/without testimonies - testimonies of current exile
    - Biographical representations of lives in exile (scripting lives in exile)
    - Modes of representation and visualisation - self-perceptions and social perceptions
    - Gender constructions in host societies

http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31221

 

Call for Papers for the GLQ: A Journal of Lesbian and Gay Studies Special Issue: “Queers Read This”: LGBTQ Literature Now (Volume 23.2/3) Deadline: March 31, 2017

  • We ask for essays that explore how new theoretical interventions in the study of literary history might offer tools for queer theory; at the same time, we seek to develop a dialogue about the value, appeal, and purchase of an identifiable, and ever-growing, LGBTQ literary sphere. In so doing, we seek innovative approaches to the study of queer literary formations that deploy multi-disciplinary analytics including, but not necessarily limited to, critical interpretation and close reading, ethnographic research, first-person accounts of reading practices, materialist histories of print media, and phenomenological accounts of the texture and feel of queer reading and writing, without presuming divisions between these methods. Queer theorists have developed numerous conceptual tools for the study of sexuality through engagement with classical and contemporary LGBT literary texts. Ironically, the major scholarly texts of queer theory have oftentimes become more popular and widely read than the actual literary products queer theorists analyze. We seek papers that can illuminate both the stakes of LGBT literary formation in the contemporary moment, as well the complex relationship that queer theory has to both helping forge, shape, and often, volatilize the very notion of LGBT literature and literary history. We seek to ask, what is LGBT literature now? And what kinds of stories, theories, and politics can it produce in the age of queer theorizing?

    We seek essays on these possible topics:

    LGBTQ Literature after AIDS / Queer Fan Fiction / Lesbian Literature / New Queer Literary Histories / Queer YA Literature / “Street” Lit and Queerness / LGBTQ Lit and Publishing / Prisons, Jails, Mass Incarceration and Queer Lit / Trans*, GNC Lit / Queer Lit Reading Groups / LGBTQ Bookstore / Banned Books / Pleasure Reading / Digital Cultures and the Circulation of LGBTQ Literature / Porn, Plot What Plot (PWP), Smut / Women of Color Writing / Sentiment and Nostalgia / Queer Lit post-9/11 / Publishing and LGBTQ audiences / Queer Lit as Queer Theory / Author Studies

see full Call http://shanteparadigm.com/post/141039316673/cfp-special-issue-of-glq-queers-read-this

 

Call for Papers for the "Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy" on the topic Gender & the Politics of Shame (Volume 33, Issue 3, 2018). Deadline: 1.12.2016

  • Significant advances in recent years in the development of shame theory make this issue especially timely.  The issue will evince   unprecedented feminist scholarly interest in affect and the politics of emotion. Shame has been theorized as a particularly gendered emotion, given women’s frequent inability to act as authors of shaming narratives in patriarchal societies. This special issue on the gendered politics of shame interrogates the relationship between gender, shame, and power. It examines how the politics of shame comes to be enacted against a variety of normatively transgressive bodies and subjectivities, and how shame informs the construction, inter alia, of gendered, racialized, and classed Others. Inversely, “Gender and the Politics of Shame” asks how Others respond to their construction as shameful. How have feminists subverted shaming narratives, or indeed, performed a politics of shame in the service of liberatory projects?

    Just as shame itself is often contested as either a negative or productive experience, so the politics of shame may invoke a diversity of conceptualizations that conflict with each other. “Gender and the Politics of Shame” invites such competing and varied theorizations, and asks feminist scholars from philosophy, other disciplines, and those doing interdisciplinary work, to present new and promising ways of thinking about the gendered politics of shame. Contributions from disability studies, critical race theory, queer studies, transnational and postcolonial feminism are particularly welcomed. Articles may cover the following themes:

    - Shame and theories of emotion/affect: how can the recent “turn to affect” help us to reconceptualize or advance theorizations of shame? What contribution have canonical expositions of shame made to feminist scholarship and how might these relate to contemporary critical thought on the gendered politics of shame? Which theoretical models of shame are most convincing and conducive to feminist political projects?
    - Shame and subjectivity: what is the relationship between shame and subjectivity? Is shame necessarily debilitating or is it an emotion that contributes productively to human and/or animal development?
    - Shame and related emotions (disgust, embarrassment, guilt, pride): what is the relationship between shame and other emotions/affects, particularly the self-conscious emotions? How can we distinguish between closely related feeling-states such as guilt and shame or disgust and shame? How is shame best understood ontologically?
    - Body shame and disability: how are certain bodies constructed as shameful? How do norms of (gendered) embodiment and ablebodiedness inform the politics of shame? How have critical disability theorists conceptualized shame?
    - Racialized shame: how is the politics of shame racialized? Which racist and gendered tropes does the politics of shame engage? How has racialized shaming underpinned and sustained colonial and imperialist systems?
    - Queer shame: what is the relationship between heteronormativity and shame? What role have heteronormative state policies and cultural sanctions played in the performance of the politics of shame? How have queer theorists advanced theorizations of shame in recent years?
    - Classed shame: what is the relationship between economic inequality and shame? Has the shaming of classed Others intensified in light of the global financial crisis and related, recent events? How is poverty construed as shameful?
    - Shame and activism/subversion: how do shamed constituencies deal with shame? What strategies have been developed to counter shaming narratives? How do activists draw on shame to highlight and remedy injustices committed by the state?
    - Shame and political institutions/systems: what role does the state play in performing the gendered politics of shame? How do its institutions produce shaming narratives? Are institutionalized Others particularly subject to a politics of shame?
    - Shame and humiliation: what is the difference between shaming and humiliating? Are shamed Others also humiliated Others?
    - Shame and aesthetics: what role does the aesthetic countering of shame (evinced, for example, by ‘black is beautiful’) play in liberatory politics? How are shameful Others constructed in art? How do feminist artists engage shame and the gendered politic of shame?

see full Call http://feministphilosophers.wordpress.com/2016/03/16/cfp-gender-and-the-politics-of-shame-hypatia-special-issue/

 


Call for Papers für die Online Zeitschrift Gender Glossar zum Thema "Feminismen"

  • Zum Gender Glossar:
    Das Gender Glossar ist ein Online-Nachschlagewerk in dem Wissen in Bezug auf Geschlecht und Sexualität multiperspektivisch, transdisziplinär, diskursiv und zitierfähig zur Verfügung gestellt wird und das als Projekt an der Professur für Schulpädagogik/Schulentwicklungsforschung und am Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig angesiedelt ist.
    Ziel des Gender Glossars ist es, unter der Mitwirkung von Autor_innen und durch die Unterstützung von Gutachter_innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen ein kostenloses, leicht zugängliches und zitierfähiges Nachschlagenetzwerk sukzessive aufzubauen. Es bietet sowohl Nachwuchswissenschaftler_innen als auch bereits etabliert Forschenden eine Publikationsplattform und die Möglichkeit zur Vernetzung.
    Im Gender Glossar werden der scientific community, Multiplikator_innen, Studierenden und Interessierten zitierfähige, wissenschaftliche Beiträge zu genderrelevanten Begriffen, Themen, Personen und Organisationen kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Gutachter_innen verschiedener Fachrichtungen und Hochschulen (via Blind-Peer-Review-Verfahren) werden Qualität und Aktualität der veröffentlichten Beiträge gewährleistet. Jeder Beitrag wird personalisiert und jede Veränderung, die sich durch Erweiterungen und Aktualisierungen in der Zukunft ergeben kann, protokolliert, wodurch die Beiträge in ihrer ursprünglichen Version weiterhin verfügbar und zitierfähig bleiben. Das Gender Glossar ist im Juli 2013 gestartet und sucht seitdem kontinuierlich nach Autor_innen, die über Expertise in relevanten Themengebieten verfügen und die für das Glossar publizieren möchten.

Zum Thema:

Was ist Feminismus? Unter dem Begriff „Feminismus“ werden sehr verschiedene, teils auch widersprüchliche theoretische, (identitäts-)politische, transnationale, globale, glokale, etc. Bedeutungskonzepte subsumiert, um die an vielen Stellen und aus verschiedenen Positionen heraus gerungen wird.
Deshalb schreiben wir hiermit einen Call zu „Feminismen“ aus, der ganz unterschiedliche Lemmata umfasst und umfassen kann. Wir wollen damit Feminismus in seiner Pluralität der Zugänge, der Konzepte und der Vereinnahmungen gerecht werden und zugleich auf die konflikthafte politische und wissenschaftliche Theorie und Praxis eingehen, Einseitigkeiten und Verkürzungen vermeiden sowie interdisziplinäre Perspektiven sichtbar machen. Über unsere Publikationsplattform bieten wir einen Raum an, in dem Autor_innen verschiedene feministische Positionen, Bewegungen, Themenfelder, Ausdrucksformen und Theorien in ihrer Komplexität und Heterogenität beschreiben, kontextualisieren und einordnen können.
Zum Begriff „Feminismen“ können innerhalb folgender Themenfelder spezifische Lemmata eingereicht werden. Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr laden wir ausdrücklich dazu ein, sie zu erweitern und eigene Vorschläge zu unterbreiten:
Feminismus und

Materialität/en; Ethnizität; Historien; Körper; MINT; Race; Identitäten; Erinnerungskultur; Sexualitäten; Sport; Begehren; Kolonialität/en; (Sub)kultur; (Dis)Ability; DDR; Geschlecht; Gewalt; Bildende Kunst; Inklusion; BRD; Religion; Wissenschaft; Literatur; Sprache; ???

zum Glossar und Richtlinien: http://www.gender-glossar.de/de/glossar

zum Call: Gender-Glossar Feminismen CfP

 


Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts
  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
 Pdf

Zuletzt aktualisiert: 28.09.2016 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, 35032 Marburg Tel. +49 6421/28-24823, Fax +49 6421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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