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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.

 

 

 

 

Call for Contributions for the a day conference on the topic "Researching Sex ans Sexualities" (University of Sussex, May 8th and 9th 2015). Deadline: 06.02.2015

  • The Researching Sex and Sexualities conference aims to open up new conversations about doing research and being a researcher on sexual practices, lives and subjectivities. Researchers from across the disciplines are invited to shed
    light upon the multiple problems, possibilities and questions that arise from the lived experience of exploring this ostensibly private and intimate area of social life.
    Responding to keynotes from, and conversations with, leading international scholars in the field, the event will have a participatory focus. Instead of traditional paper presentations participants will be asked to submit a piece of writing prior to the event. Papers will be available ahead of the conference to provide a shared starting point for discussions. Contributors are invited to submit papers along two potentially overlapping strands of enquiry: Methodologies and Interdisciplinarity.

see full Call Researching Sex and Sexualities CfP

 

Call for Papers für die 3. Tagung der ÖGGF (Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung) mit dem Thema
"Kritik der Repräsentation – Geschlechterimaginäres im Wandel Visueller Kulturen" (21.- 23. September 2015, Universität Klagenfurt). Einreichungsfrist: 27. Januar 2015

  • Die Tagung beleuchtet die Relevanz des Visuellen und des Audiovisuellen, seine argumentativen und politischen Handlungspotentiale bzw. seine ästhetischen, analytischen und bildlich-textuellen Praktiken in Hinblick auf die Konstituierung und Destituierung von Geschlecht und Geschlechterherrschaftsverhältnissen. Mit dem Begriff des Geschlechterimaginären ist die Gesamtheit der Imaginationen, Vorstellungen, Affekte, Bilder, Bedeutungen, Symbole und Konstruktionen zu bzw. von Geschlecht gemeint, die unter spezifischen historischen und politischen Bedingungen in der Gesellschaft zirkulieren. Dies, sowie Blickregime und Einbildungskraft, audio-visuelle Kultur im weitesten Sinn, können dabei aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven kritisch hinterfragt werden. Zudem sollen inter- und transdisziplinäre Ansätze zu neuen methodischen Verknüpfungen beitragen. „Audio-Visuelle Kultur“ und Repräsentationskritik als dynamische Forschungsfelder in und zwischen den Disziplinen bieten sich für diese doppelte Erhellungsstrategie in besonderer Weise an.

    Wir freuen uns auf Beiträge, die sich an der Schnittstelle von Repräsentationskritik, Audio-/Visueller Kultur, Kunst-, Kultur-, Medien-, Textwissenschaften und Genderforschung ansiedeln. Mit ihrer 3. Tagung will die ÖGGF der Geschlechterforschung in ihrer ganzen Breite quer durch alle Generationen wieder ein Forum bieten. Eine besondere Einladung ergeht an BeiträgerInnen, die sich mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen im Alpen-Adria-Raum und in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien beschäftigen.

ausführlicher Call Kritik der Repräsentation CfP

 

Call for Papers für die Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg) mit dem Thema "Vision (Im-)possible?! Visionen und visionäres Potenzial in der Geschlechterforschung". Einreichungsfrist: 26.04.2015

  • In diesem Heft wollen wir die Frage nach dem visionären Potenzial in den unterschiedlichen Feldern der Geschlechterforschung stellen und eine inter-disziplinäre Debatte über den Stellenwert von Visionen in der Geschlechter-forschung anregen. Was bleibt heute von den visionären Konzepten und Ideen feministischer Bewegung und Theoriebildung übrig? Welches visionäre Potenzial besitzt die Geschlechterforschung aktuell? Braucht die Geschlechterforschung überhaupt noch Visionen und wenn ja, wie könnten diese aussehen?

ausführlicher Call CfP - fzg Visionen


Call for Papers for the Feminist Pedagogy Conference: Transformations (April 17, 2015 at the CUNY Graduate Center, in New York, NY). Hosted by the Feminist Studies Group and the Center for the Study of Women and Society. Deadline: January 15, 2015

  • The Feminist Pedagogy Conference is a venue for conversation between scholars and activists across the disciplines around the present state of feminist pedagogy and work on gender, both within and beyond the academy. Building on previous work, this is a forum to share pedagogical methods and ideas for teaching in women and gender studies and/or feminist approaches to learning and classroom strategies in various disciplines. Our aim is to address issues of gender and sexuality, in conjunction with race and class, both inside and outside of the academy.

    We invite proposals related to the theory and practice of feminist pedagogy in a rapidly transforming university context. For example, proposals might address new forms of pedagogy given the increasing adjunctification of the university, the translation of radical redistributive demands into symbolic gestures of recognition and inclusion, and the increasing reliance upon and exploitation of the affective labor disproportionately performed by marginalized subjects.

    We also seek proposals for feminist pedagogical practices that respond to and resist new and old forms of colonial, carceral, racist, or neoliberal feminist thought. How can feminist teachers respond effectively to practices and ideologies of mass incarceration, settler colonialism, homonationalism, pink washing/watching, and the neoliberal rhetoric of personal responsibility and choice that obscures the elimination of the welfare state?

see full Call http://feministstudies.commons.gc.cuny.edu/

 

Call for Articles für das Sonderheft von GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft zum Thema "Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre". Einreichungsfrist: 12.04.2015

  • (...) Alle Befunde zu Geschlechterdifferenzierung und sozialer Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zeigen, dass die ungleiche und asymmetrische Verknüpfung von Er-werbssystem und privater Lebensführung einen nach wie vor machtvollen Resonanzboden für Geschlechterungleichheit darstellt (Wetterer), auch wenn die Ungleichheitsmechanismen subtiler werden und nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind. Die anhaltende Diskussi-on über Vereinbarkeit, Work Life Balance und Lebensführung macht darüber hinaus deutlich, dass die Trennungen und Verknüpfungen zwischen den Lebensbereichen, ihre Entgrenzung und Durchdringung mehr denn je nicht nur ein individuelles Handlungsproblem, sondern auch ein (ungelöstes) gesellschaftliches Strukturproblem darstellen, das in seinen ungleich-heitsgenerierenden Effekten nicht länger nur auf das weibliche Geschlecht beschränkt ist.
    Das GENDER-Sonderheft Nr. 3 hat zum Ziel, die Asymmetrien, Entgrenzungen und Neukon-figurationen im Verhältnis der gesellschaftlichen Sphären von Erwerbsarbeit und privater Le-bensführung sowohl theoretisch als auch empirisch neu in den Blick zu nehmen, Zuschrei-bungsprozesse, Geschlechterkonstruktionen und Ungleichheitseffekte entlang und quer zu diesen Sphären zu analysieren und aktuelle Entwicklungstendenzen und Perspektiven zu diskutieren.

ausführlicher Call Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

 

Call for Articles für GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft mit dem Thema "Gender in Kindheit und Jugend(forschung)". Einreichungsfrist: 31.05.2015

  • (...) Ein Blick auf Gender aus einer dezidierten Perspektive der Kindheits- und Jugendforschung scheint, auch aufgrund der Ausdifferenzierung gegenwärtiger Jugendforschung, ausstehend. Der geplante Schwerpunkt soll sich Geschlecht in Kindheit und Jugend aus inter- und trans-disziplinärer Perspektive annähern. Für uns ist interessant, wie sich das Verhältnis verschie-dener Disziplinen der Kinder- und Jugendforschung zu Fragen der Geschlechterforschung verhält. Gesucht werden daher Beiträge aus der Soziologie, der (Entwicklungs-)Psychologie, den Erziehungs- und Bildungswissenschaften, der Sozialen Arbeit u. a., die die Frage auf-greifen, welche Bedeutung das Geschlecht/das Geschlechterverhältnis in den Lebensphasen Kindheit und Jugend hat. Dabei verstehen wir Geschlecht in einer intersektionalen Perspek-tive und freuen uns über Beiträge, die auf weitere Dimensionen sozialer Ungleichheit (z. B. Migration, sexuelle Orientierung, verschiedene kulturelle Hintergründe etc.) Bezug nehmen.

Mögliche Fragestellungen für die eingereichten Beiträge könnten sein:
- Wie wird Geschlecht in Kindheit und Jugend hergestellt/performt? Welche Bedeutung hat das Geschlecht in diesen Lebensphasen?
- Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welche aktuellen Debatten, Theorien, Begriffe und empirische Studien gibt es dazu?
- Welche aktuellen (öffentlichen, medialen oder wissenschaftlichen) Diskurse und Dis-positive zu Kindheit, Jugend und Geschlecht lassen sich identifizieren? Welche Be-
deutung haben dabei heteronormative Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität, Verhandlungen von ‚Normalität‘ und Devianz oder die Angst vor der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Medien, politische Strömungen, ideologische Vor-stellungen usw.?
- Welche Relevanz hat Geschlecht in Kindheit und Jugend aus wohlfahrtsstaatlichen und institutionellen Perspektiven, welche Wechselwirkungen und Abhängigkeiten von Geschlecht und generationaler Ordnung lassen sich identifizieren?
- Welcher Einfluss wird den sich wandelnden Geschlechterverhältnissen auf Kinder und Jugendliche zugeschrieben?

ausführlicher Call Gender in Kindheit und Jugend(forschung)

 

Call for Papers and Publication for the Social Science History Association (SSHA) Conference (November 12-15, 2015; Hyatt Regency Baltimore, Maryland) with the topic "Gender and Sexuality in the Global Sixties". Deadline: 01.02.2015

  • The 1960s are often remembered as an era of progressive global liberation when a myriad of social movements gained momentum, when armed revolutionaries toppled governments, and when young people braved fierce opposition in their attempts to push the world towards freedom and equality. We want to draw back this nostalgic curtain to re-examine this crucial decade. Who were the global social actors of the long 1960s? How did they re-imagine society and what actions did they take to either provoke-or resist-change? What were some of the (unexpected) alliances among individuals and groups that emerged in the process? What kinds of conflicts existed, arose, were resolved, or persisted?  And how can we trace key points of reference between individuals and groups as they challenged (or upheld) political structures, gender systems, and models of sexual desire? Arguing that the 1960s are still too easily conflated with explicitly countercultural movements, and too often celebrated as a period of emancipatory sexual and other "revolutions," we seek papers that expand the more "familiar" frames of reference - for example by stretching back from 1968 to the early 1960s, or by looking beyond the student protests that most visibly interrupted life in such capitals as Paris and Mexico City, to investigate the broader socio-political landscape of the period.  We encourage contributions that both acknowledge and complicate the centrality of gender and sexuality in the making of cultural and political ideologies - and that re-address questions of beginnings and endings, continuity and change, as well as the relations between local understandings and global paradigms of the long sixties.

see full Call http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=26659

 

Call for Presentations for the 5th Global Meeting of the Feminities and Masculinities Project with the Topic "Feminities, Masculinities and the Posthuman" (Saturday 2nd May – Monday 4th May 2015; Dubrovnik, Croatia). Deadline: Friday 30th January 2015

  • We live in times in which what it means to be human is in a flux. Our identities, including our gender identities, are in the state of becoming and performing themselves. As illustrated in Spike Jonze’s film Her (2013), technology has created a situation in which our lived, offline realities and increasingly mediated, shaped and in some cases supplanted by relationships and identities fashioned online. Body enhancements and medical innovations enable us to shape our bodies to the extent unknown before, which is exemplified, for insance, by Nicki Minaj’s alleged buttocks augmentation for enhanced femininity. Yet, there is also a trend to look for our inherent nature — our human essence — in the growingly posthuman world. Consequently, the concept of the posthuman is inextricably tied to conceptions of femininity, masculinity and gendered subjects as a whole. At the same time, because this interplay between technologies and bodies takes place against a backdrop of commercial and biotechnological innovation that constantly changes the playing field, fundamental questions about what it means to be posthuman remain open to ongoing debate.

The conference is part of the Critical Issues programme of research projects. It aims to bring together people from different areas and interests to share ideas and explore various discussions which are innovative and exciting. All papers accepted for and presented at the conference must be in English.

The conference is organised by the Network Inter-Disciplinary.Net.

see full Call http://www.inter-disciplinary.net/critical-issues/gender-and-sexuality/femininity-and-masculinity/call-for-papers/

 

Call for Papers für den internationalen Workshop "Family Narratives/Nation(alistic) Narratives" (10. – 12. Juni 2015, Universität Zürich). Eingabetermin: 28. Februar 2015

  • Das Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft ISEK sowie das Gender Studies Programm der Universität Zürich richtet diesen Call for
    Proposals an Nachwuchsforscher_innen, welche die Konstruktion von sozialen Diskursen zu Nation und symbolische Konstruktionen der Familie anhand von
    Diskursanalyse erforschen. Geschichtenerzählen (story-telling) wird als wesentlicher Bestandteil von Identitätskonstruktionen erachtet. Unsere storied selves entstehen im Spannungsfeld von diskursiven Kategorien wie Nationalität, Familie, Sprache, Gender, Religion, kinship etc. Das Subjekt setzt sich aus dieser Perspektive über individuelle stories in Bezug zu kulturellen Meta-narrationen. Der Workshop eröffnet einen interdisziplinären Dialog im Bereich von
    Sozialanthropologie, Psychologie und Literaturwissenschaft.

ausführlicher Call http://www.ipk.uzh.ch/news/narratives2015/CfpDeutsch.pdf

 

Call for Papers die Tagung "Gender, Ernährung und Gesundheit. Gegenwärtige Fragestellungen und historische Annäherungen" des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (25. bis 26. Juni 2015, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart). Einsendeschluss: 15.02.2015

  • Im Rahmen der Tagung sollen verschiedene Themen aus dem Spannungsfeld Gender, Ernährung und Gesundheit in historischer Perspektive diskutiert werden. Folgende Fragekomplexe bieten sich für eine nähere Betrachtung beispielsweise an:

    1. Medizinisch-diätetische Konzepte und kulinarische Praktiken: Wie unterschieden sich Ernährungsgewohnheiten von Männern und Frauen in bestimmten Epochen, sozialen Kontexten und Kulturen? Welchen Einfluss hatten medizinisch-diätetische Konzepte und gesundheitliche Überlegungen auf Ernährungspraktiken? Welche Nahrungsmittel waren wann und wo besonders stark geschlechtsspezifisch markiert und welchen Anteil hatte die medizinische Forschung daran?

    2. Gesunde Ernährung und geschlechtliche Identitäten: Welche Bedeutung kam der Ernährung als geschlechtsspezifischer Subjektivierungspraktik zu und welchen Stellenwert nahm dabei das Thema „Gesundheit“ ein? Welche subversiven Esskulturen gab es im Spannungsfeld von Gesundheit und Geschlecht? Wie überschnitten sich geschlechtsspezifische Ernährungsideale mit anderen identitätsstiftenden Kategorien?

    3. Körpervorstellungen und Geschmackserfahrungen: Welche Körpererfahrungen und -vorstellungen waren mit bestimmten Ernährungsnormen und -praktiken verbunden? Inwiefern kann die Ernährung als eine körperliche Praxis zur Darstellung von Geschlecht im Sinne eines Doing Gender interpretiert werden? Welche Assoziationen bestanden zwischen pathologisierten Körpern und geschlechtsspezifischen Ernährungsidealen?

    Neben diesen Aspekten sind weitere Ansätze und Themen denkbar und willkommen.

ausführlicher Call Gender, Ernährung und Gesundheit

 

Call for Articles für GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft mit dem Thema "Liebe - Annäherungen aus geschlechtertheoretischer Sicht". Deadline: 18.01.2015

  • GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft ist eine 2009 gegründete Zeit-schrift, die der Frauen- und Geschlechterforschung sowie den Gender Studies ein übergrei-fendes Forum für wissenschaftliche Debatten, aber auch für die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis bietet. Die Zeitschrift erscheint dreimal jährlich je-weils mit einem thematischen Schwerpunkt und einem Jahresumfang von rd. 480 Seiten.

Zum Thema:

Romantische Liebe hat sich seit Ende des 18. Jahrhunderts zu einer der wichtigsten Grund-lagen für Paarbeziehungen entwickelt. Sie stand und steht aber auch immer wieder unter Veränderungsdruck – in den Spannungsverhältnissen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, Autonomie und Hingabe, Individualität und Verschmelzung, Authentizität und Kommerziali-sierung, Heteronormativität und queeren Geschlechterbeziehungen.
AutorInnen wie Eva Illouz, Axel Honneth, Niklas Luhmann, Anthony Giddens und andere in-terpretieren Liebe mit Blick auf die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen der Moder-ne: Liebe ist eine wichtige Form der sozialen Anerkennung in individualisierten, differenzier-ten Gesellschaften. Welche Rolle Liebe für die Reproduktion und Veränderung von Ge-schlechterverhältnissen spielt, darüber wird kontrovers debattiert.
Liebe, betrachtet aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln, bietet somit spannende Anschlussmöglichkeiten für geschlechterbezogene Fragestellungen. Im geplanten Schwer-punkt soll „die Liebe“ in ihren verschiedensten Ausprägungen untersucht werden. Willkom-men sind Beiträge, die sich aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven – z. B. sozial- oder kulturwissenschaftlichen, historisch, literatur- oder musikwissenschaftlich – theo-retisch oder empirisch mit dem Phänomen der Liebe unter Berücksichtigung der Geschlech-terverhältnisse beschäftigen.
Mögliche Fragestellungen können sein:
- Welche Bedeutungsverschiebungen sind mit den unterschiedlichen Konzeptionen von Liebe im historischen Verlauf verbunden?
- Welche Geschlechterkonzeptionen zeichnen sich in unterschiedlichen Vorstellungen von Liebe und Beziehungen ab?
- Auf welche Geschlechterkonzeptionen wird in künstlerischen Beschäftigungen mit der Liebe zurückgegriffen? Welche Darstellungen von Liebespaaren finden sich in Film und Literatur?
- Wie lässt sich Liebe nicht als Konzept oder Ideal, sondern als Praxisform analysie-ren? Wie sind Liebespraktiken mit Geschlechterverhältnissen verstrickt?
- Wie lässt sich der Begriff der Ökonomisierung der Liebe fassen? Welche politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen werden für die Liebe gesetzt?
- In welchem Verhältnis steht Liebe zu Individualisierungsprozessen und Autonomie-Idealen? Welche Auswirkungen ergeben sich hieraus für Geschlechterverhältnisse?
- In welchem Verhältnis stehen die heteronormative Geschlechterordnung und Vorstel-lungen über Liebe und Beziehungen?
- Welche Rolle spielt Sexualität in Bezug auf die Liebe?

ausführlicher Call http://www.gender-zeitschrift.de/fileadmin/media/media-fgf/download/zeitschrift-gender/CfP_Liebe.pdf

 

Call for Papers für die Gender-Zeitschrift Quer des Frauenbüros der Alice Salomon Hochschule mit dem Thema "Care Ökonomie - Perspektiven für geschlechtergerechtes Wirtschaften". Deadline: 15.02.2015
  • Der Begriff der Care-Ökonomie -- oder dt. Sorgeökonomie - bezieht sich auf die Frage, wie eine Gesellschaft die alltägliche Versorgung für ihre Mitglieder organisiert (Madörin 2009). Zur Care Ökonomie gehören beispielsweise die Betreuung kleiner Kinder, die Pflege älterer Menschen, die Versorgung von Kranken oder Tätigkeiten im Bereich der sozialen Arbeit. Stärker als jedes andere Wirtschafts- und Arbeitsfeld ist die Care-Ökonomie von asymmetrischen Geschlechterverhältnissen geprägt. Die Sorgearbeit wird zu einem Großteil von Frauen verrichtet, ist weiblich konnotiert und in der Regel schlecht bezahlt. Gendersensible Analysen der Care Ökonomie sind in den vergangenen Jahren verstärkt zum Gegenstand wissenschaftlicher Debatten geworden. Mit dem Fächerkanon Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung im Kindesalter, Gesundheits- und Pflegemanagement sowie Physio- und Ergotherapie bildet die ASH Berlin Studierende für zentrale Bereiche der bezahlten Care Ökonomie aus. Dennoch wurde die wissenschaftliche Debatte in Lehre und Forschung bisher kaum sichtbar aufgegriffen. In der 21. Ausgabe der Quer, die im Sommer 2015 erscheinen wird, soll das Thema Care Ökonomie aus den verschiedenen Fächerperspektiven beleuchten werden.

    Wir möchten alle Interessierten einladen, Artikel zu dem Thema einzureichen. Möglich sind beispielsweise Theoriebeiträge, Fallstudien, Essays, Konferenzberichte oder Darstellungen studentischer Arbeiten, die etwa folgendes Spektrum umfassen:

    -       Was kennzeichnet die Care Ökonomie im Vergleich zur klassischen Ökonomie?

    -       Welche Probleme kennzeichnen die bezahlte Sorgearbeit?

    -       Welche Probleme der Care Ökonomie ergeben sich aus intersektionaler Perspektive?

    -       Wie entstehen globale Sorgeketten und welche Folgen haben sie für Herkunfts- und Aufnahmeländer?

    -       Welche Voraussetzung und welche Folgen hat gute Sorgearbeit?

    -       Wie kann Sorgearbeit geschlechtergerecht gestaltet werden?

    -       Was bedeutet der Diskurs über Care Ökonomie für mich als Student_in einer Hochschule mit den Schwerpunkten Soziale Arbeit, Erziehung und Gesundheit?

    -       Wie kann die Hochschule zur Entwicklung einer geschlechtergerechten Sorgearbeit beitragen?

    -       Wie sieht eine Politik der geschlechtergerechten Sorgearbeit aus?

    -       Inwiefern kann die Care Ökonomie Basis einer geschlechtergerechten Wirtschaftstheorie sein?

    Bitte melden Sie Ihren Artikel bis zum 31.12.2014 per E-Mail bei der Redaktion der Quer an: quer@ash-berlin.eu. Abgabefrist für die Artikel ist der 15.02.2015.


    Wichtige Informationen für die Artikel:

    Zeichenumfang: Max. 12.000 Zeichen (mit Leerzeichen, längere Artikel nach Absprache möglich)
    Bilder: Bitte reichen Sie zu Ihrem Artikel passende Bilder (jpg) in möglichst hoher Auflösung ein (mind. 300 dpi).
    Dateiformat: doc-Datei oder rtf-Datei ohne Vorformatierungen

    Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Frauenbeauftragten der ASH in Raum 322/320 zur Verfügung. Wir freuen uns auch über die Mithilfe bei der Quer-Redaktionsarbeit. Interessent_innen sind jederzeit herzlich willkommen.
    Die alten Ausgaben der Zeitschrift Quer finden Sie hier:  http://www.ash-berlin.eu/profil/frauenbeauftragte/quer-genderzeitschrift/online-versionen/ 

 

Call for Papers for the Second International Conference on Advances on Women's Studies 2015. Ryerson University, Toronto, Canada (09-10.06.2015). Deadline: 15.01.2015

  • AWS 2015 is the premier forum for the presentation of new trends, advances and research results in the fields of Women Studies. It will bring together leading academics, scientists and researchers from around the world. AWS 2015 invites individual or panel proposals for presentations on any topic on women and/or gender issues in all scholarly fields and disciplines, including but not limited to education, arts, design, business, law, humanities, social sciences and sports. We welcome abstracts from broad definitions in local, national, and global contexts. We welcome individual paper presentations, panel sessions, round table discussions, performances, short films and posters.

    Participants are encouraged to dealing with historical, contemporary and future issues, including topics such as

    • Women & Leadership
    • Women & Gender
    • Women & Media
    • Women & Politics
    • Women & Aging
    • Women & family
    • Women in the Third World
    • Women & Cyber World
    • Women & Globalization
    • Women & Health
    • Women & Education
    • Women & Sports

see full Call http://www.womenstudies.info/call-for-papers.php

 

Call for Papers zum Thema "Islamophobia: Gender, Sexuality and Racism" des Special Issue of the Islamophobia Studies Journal. Deadline für Abstracts: 10.10.2014, Deadline für Artikel: 02.03.2015

 

First Call for Papers for Sex & Capital - The 9th European Feminist Research Conference (3-6 June, 2015 University of Lapland, Rovaniemi, Finland). Call for papers will be sent out September 1, 2014

  • Recent economic crises and their worldwide impacts have highlighted the relationship between global politics and the economy. Indeed, economic discourses reign supreme and it looks like capitalism has won, which raises feminist concern. The power of economics has become palpable: the scramble for natural resources has put the multi-ethnic Arctic on centre stage; new sectors – education and care among them - are being commercialized; and trafficking in women and the consumption and commodification of sexed bodies appear in new, intensified forms. Then again, issues that feminist research and politics have promoted are now realities for a large number of women: multicultural life, diversification of family forms and sexual identities, and the women's economy. Despite this progress, the need for equality politics and feminist activism has not diminished.

    Sex & Capital invites scholars, students, policy makers and activists to gather and discuss and reflect upon these themes.

for more information see http://www.ulapland.fi/InEnglish/About-us/News--Events/Events/Events-2015/EFRC-2015

 

Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts
  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
 Pdf

Zuletzt aktualisiert: 12.01.2015 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, D-35032 Marburg Tel. +49 6421/28-24823, Fax +49 6421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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