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Call for Papers - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Call for Papers mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.


Call for Papers für den Workshop Historische Dimensionen von Geschlecht (14.10.2017, Hamburg). Frist: 30.06.2017.

Zwar ist es mittlerweile angebracht, Geschlechtervorstellungen vor diesem Hintergrund methodisch-theoretisch zu überdenken. Queere Ansätze darüber hinaus als normativen Maßstab für frühere Geschlechtersysteme anzunehmen wäre jedoch anachronistisch. Ebenso problematisch wäre es, ‚Männlichkeit‘ und ‚Weiblichkeit‘ als historisch durchaus wirkmächtige Kategorien aufzulösen. Aufgabe der Geschlechtergeschichte ist es vielmehr, diese Kategorien aufzugreifen, sie in ihrer Historizität zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

Im Rahmen des Workshops „Historische Dimensionen von Geschlecht“, der von der Hamburger Gruppe der Studierenden und Young Professionals (SYP) in der AG Angewandte Geschichte/Public History im VHD organsiert wird, soll diese Thematik eingehender diskutiert und darüber nachgedacht werden, wie sich geschlechterorientierte Studien für die Geschichtswissenschaft theoretisieren und umsetzen lassen.

Der Workshop richtet sich an Studierende und Young Professionals und hat primär das Ziel, Geschlecht in seiner Historizität epochenübergreifend zu beleuchten. Dabei freuen wir uns auch über interdisziplinäre Ansätze!

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-34082


Call for Papers für den Workshop Frauen in den Revolutionen des 20. Jahrhunderts: interkulturelle Reflexionen (08.-09.03.2018, Berlin). Frist: 30.06.2017.

Die Tagung wird organisiert vom Sozialwissenschaftlichnr Studienkreis für Interkulturelle Perspektiven e.V. in Zusammenarbeit mit Rosa-Luxemburg-Stiftung, Käthe-Kollwitz-Museum und dem Osteuropa-Zentrum Berlin.

Vor hundert Jahren, in der Endphase des Ersten Weltkrieges fanden im Russischen und Deutschen Reich die Revolutionen statt, die die Nachkriegsgeschichte Europas radikal veränderten. In den beiden Ländern führten Revolutionsbewegungen zum Sturz der Monarchie. In Russland etablierte sich nach der Oktoberrevolution 1917 die Macht der Sowjets. In Deutschland entstand eine parlamentarische Demokratie, die Weimarer Republik. Das hundertjährige Jubiläum der Revolutionen gibt Anlass, die Revolutionsereignisse, die Ideen und Personen aus neuen Perspektiven zu betrachten, nämlich mit dem Blick auf differenzpolitische Kontraste in den Wahrnehmungen der damaligen Akteure. Das heißt: In den Mittelpunkt des Workshops soll zum einen der weibliche Blick auf die Revolution rücken.

Dabei geht es vor allem darum, das differentielle Frauenbild in den revolutionären Bewegungen sowie den weiblichen Blick auf Revolutionsteilnehmer und -ereignisse zu  rekonstruieren. Außerdem  ist zu fragen, wie kulturelle Verbundenheiten in nationalen, sozialen oder religiösen Codierungen den Blick der Frauen auf die Revolution im eigenen und im Nachbarland gelenkt haben. Schließlich stellt sich die Frage, welche interkulturellen oder internationalen Kontakte sie entwickelten, bevorzugten oder vermieden. Im Rahmen des Workshops werden die Revolutionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts  als Teil einer globalen Geschichte betrachtet, in der die vergleichende Perspektive interkulturelle Überschneidungen und Grenzüberschreitungen aufdeckt.

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-34276

 

Call for Papers für den Workshop Migration von Krankenschwestern aus Asien in die BRD (16.-17.02.18, Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Frist: 24.07.2017.

In den 1960er und 70er Jahren wurden aus verschiedenen asiatischen Ländern (Südkorea, Indien, Philippinen u.a.) Krankenpflegekräfte und Auszubildende von Krankenhäusern und Pflegeheimen in der BRD angeworben. Diese Migrationsgeschichte wird bisher in der deutschsprachigen Migrationsforschung nur wenig wahrgenommen. Die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Themenfeld sind vorwiegend auf einzelne Herkunftsländer ausgerichtet. Der Workshop setzt hier an. Zum einen soll er diese Migrationsgeschichte(n), ihre Rahmenbedingungen und Konsequenzen sichtbarer machen. Zum anderen dient er dazu, die nationalstaatliche Orientierung der Forschung zu überwinden, um nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Migrationsgeschichten von Krankenschwestern aus Asien in die BRD (und andere deutschsprachige Länder) zu suchen. Zudem sollen Verbindungen zu den aktuellen Debatten zur Care-Migration gezogen werden.

Der Workshop ist bewusst transdisziplinär angelegt und lädt Einzelbeiträge sowie Panelvorschläge zu allen Aspekten der Migration von Krankenschwestern aus Asien in die BRD (und andere deutschsprachige Länder) ein. Mögliche Themenbereiche können dabei sein: Individuelle und kollektive Migrationsgeschichten und -erfahrungen; Politische, rechtliche, wirtschaftliche, etc. Regelungen der Migration; Selbstorganisation, Strukturen und Widerstand der Krankenschwestern; Arbeitsalltag und -organisation; Familienstrukturen und Genderdynamiken; Nachziehende Familienangehörige; Zweite Generation; Populärkulturelle Repräsentationen etc.

zur vollständigen Ausschreibung: https://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2017/04/cfp-workshop-migration-von-krankenschwestern-aus-asien-in-die-brd-tuebingen-16-17-02-18/


Call for Papers for QueerFemSEE – Queer and Feminist Studies in Eastern Europe International Conference (17.-19.11.2017, University of Bucharest). Deadline: 30.07.2017. 

QueerFemSEE is an interdisciplinary conference that seeks to explore various accounts of South Eastern and Eastern European researchers (and their Western peers with similar interests) concerning topics connected to media studies, cultural studies, public space, and their intersection with gender and queer studies. We aim to offer a space for sharing research, ideas, alternative readings of cultural and media products that are often neglected in various national academic contexts.

One of the key concepts for discussion is intersectionality. Although in the last decades scholars in cultural and media studies have begun to address issues such as gender, race, ethnicity, disability, sexualities in their work, there is still a gap concerning the amount of research in this direction between Western academic spaces and the Eastern ones. QueerFemSEE aims to open a discussion space for students, scholars, artists and activists who are interested in the way different queer and feminist discourses function within their own culture and recent/contemporary history and/or beyond.

We are welcoming proposals for panels and individual papers dealing with, but not limited to the following topics:

  • Gender and sexualities in media. Layers of discrimination, representations and examples of good practices;
  • Transgender issues and related activism as reflected in mass media and other mediums;
  • Queering the Eastern academia;
  • Artistic practices related to queer and feminist topics and their methodologies;
  • Western “models”, homonationalism and the bearing of the “local”;
  • The concept of intersectionality in accounts of race/ethnicity, class, disability and sexualities;
  • Feminism(s) in Eastern European countries and their presence in mass media and popular culture;
  • Lives of LGBTQI+ persons under the former communist regimes. Perspectives on aging;
  • Queer characters in popular culture.
  • Feminist and queer spaces and sites of resistance;

see full Call: https://queerfemsee.wordpress.com/call-for-papers/


Call for Articles für die Zeitschrift Queerulantin (Nr. 10) mit dem Schwerpunktthema "Trans* Aktivismus!". Frist: 15.08.2017.

Zu dem ersten Schwerpunktthema „Queer und Gefangenschaft“ kommt jetzt noch ein weiteres dazu. Der zweite Schwerpunkt für die kommende Ausgabe von Queerulant_in ist das Thema Trans*Aktivismus. Wir wollen von euch wissen, welche Formen des Aktivismus ihr wählt im Kampf gegen das Cis-tem, im Streben um eine Welt, in der trans* Leute nicht in Schablonen gezwängt und als ‚falsch‘ abgestempelt werden. Zeichnen, Podcasts machen, im Bett liegen bleiben, Twittern, mit Freund_innen quatschen, Aufklärungsarbeit, Kuchen backen, und und und… Aktivismus ist so viel mehr als auf Demos gehen!

zum vollständigen Call: http://www.queerulantin.de/


Call for Papers für das Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft (Band 15/2019): "Geschlechterreflektierte Professionalisierung– Geschlecht und Professionalität". Frist: 30.08.2017.

Die Herausgeberinnen und Herausgeber sind Prof. Dr.Robert Baar, Uni Bremen, Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, die Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin Jutta Hartmann und Prof. Dr. Marita Kampshoff vom Institut für Erziehungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Sie wünschen sich Beiträge, die sich den Herausforderungen für geschlechterreflektierte und -reflektierende Professionalität und/oder Professionalisierung vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Gendertheorien (etwa sozialkonstruktivistischer, dekonstruktiver, queerer Ansätze) und der dort jeweils entwickelten Diskurse und Debatten stellen. Ansatzpunkte für Beiträge könnten die Auseinandersetzung mit den Begriffen der geschlechterreflektierenden oder der geschlechterreflektierten Professionalisierung sein oder Fragen zu Professionalität in pädagogischen Handlungsfeldern, das Thema Gender in der Lehre, die berufliche Orientierung von bestimmten Gruppen oder auch die Kritik an Dualismen, Differenzreifizierungen oder Stereotypisierungen innerhalb der Debatten.

zum vollständigen Call: https://sozial.de/cfp-jahrbuch-frauen-und-geschlechterforschung-in-der-erziehungswissenschaft-2019.html


Call for Papers for the Journal Transfers (special edition): "Postcolonial Intersections of Mobility and Migration: Asia on the Move". Deadline: 01.09.2017.

Transfers: Interdisciplinary Journal of Mobility Studies is a peer-reviewed journal publishing cutting-edge research on the processes, structures, and consequences of the movement of people, resources, and commodities welcomes papers for a SPECIAL SECTION, titled *Postcolonial Intersections of Mobility and Migration: Asia on the Move*. This special section of the journal seeks contributions from scholars to contribute to broader debates in postcolonial migrants’ experiences and lifestyles and, en route, reflect on the importance of theorizing social position, power relations, individuals’ identities, and how the analysis contributes to the nexus of mobilities and migration studies. 

see full Call: http://berghahnbooks.com/journals/_uploads/trans/transfers_cfp_2017.pdf


Call for Papers für die Konferenz Gender/Wissen/Informatik/Netzwerk (GEWINN) (14.-15.05.2018, Heilbronn). Frist: 31.10.2017.

Die Förderung von Genderperspektiven im digitalen Wandel ist nach wie vor eine große Herausforderung. Was sind vielversprechende und innovative Interventionen und wo liegen die Interessensbereiche? Wie können Wissenschaft und Praxis kooperieren, um problematische Vergeschlechtlichungen zu vermeiden? Wie kann der gegenseitige Austausch von Gender-Wissen und IT-Expertise wirksam gestaltet werden?  Im Rahmen dieser Konferenz sollen inter- und transdisziplinäre Herangehensweisen vorgestellt und diskutiert werden, um den digitalen Wandel geschlechtergerecht zu gestalten. Forschende in der HCI- und der Designforschung, den Science and Technology Studies, den Gender Studies, der Informatik und verwandter Bereiche aus Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Forschungsabteilungen von Unternehmen sind eingeladen, Beiträge einzureichen.

Themen können sein:

  • Organisationskulturen in der IT
  • Gender und VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity)
  • Agile Methoden und Gleichstellung der Geschlechter
  • Ubiquitous Computing
  • De-Gendering IT
  • DevOps und Gender
  • Gender-sensitives IT-Design
  • Experience Design
  • Geschlecht & HCl
  • Gender und Diversity in der Informatik
  • Gender-Ansätze in IT-Projekten

zur vollständigen Ausschreibung: http://www.gender-wissen-informatik.de/Konferenz

 

Call for papers for the magazine Lambda Nordica - Nordic Journal for LGBTQ Studies: "Queer in the Nordic countryside/Queering the Nordic countryside". Deadline: 01.09.2017.

”Get thee to a Big City” Kath Weston wrote 25 years ago. The imagined necessary move from rural areas to the big city has been a primary feature of LGBTQ coming out narratives. The migration from the rural to the urban completes the movement out of the closet based on the notion that life begins in the big city. The narrative of rural homophobia and urban areas as making (all) queer lives livable has to a great extent been disputed in recent research. Research on LGBTQ lives beyond the metropolitan areas illuminates different strategies, and ways of living, as an LGBTQ person in rural areas. This research focusses mainly on rural areas in the US and Australia, and there is still a lack of knowledge of rural queer lives in the Nordic region.

In Queer in the Nordic countryside/Queering the Nordic countryside the possibilities of queer lives and communities in different parts of the Nordic region are illuminated through a focus on LGBTQ lives beyond the metropolitan areas.

How can the exploration of LGBTQ identities and lives beyond the “big cities” contribute to a more complex understanding of LGBTQ experiences and living conditions and challenge the binary opposition between the progressive big city and the dangerous rural area? What role does social network sites play in LGBTQ lives in rural areas? What queer rural voices are yet to be heard, and what do they say?

see full Call: http://www.lambdanordica.se/en/nyheter/

 

Call for Papers for the magazine Signs. Journal of Women in Culture and Society: "Gender and the Rise of the Global Right". Deadline: 15.09.2017.

As political events across the world have made clear, the right wing is ascendant: from the election of Donald J. Trump in the United States; to the Brexit victory in the United Kingdom; to the rise of rise of rightist, nationalist, anti-immigrant, and neo-Nazi parties across Europe; to the election of the Hindu nationalist Bharatiya Janata Party in India; to the Philippine president’s professed admiration for Adolf Hitler; to the impeachment of a democratically elected woman leader in Brazil; to the military coup and gendered crackdown in Egypt; to the virulently antigay legislation in Uganda, in which US–based Christian evangelicals played no small role. Far less studied are the myriad ways in which the global Right represents a particular politics of gender. Indeed, backlash against perceived shifts in gender and sexual norms may have partly spurred the Right’s rise. And right-wing movements have often justified themselves by invoking gender and sexuality—whether through a desire to return to or preserve “tradition” and “shared values” or by stoking anxieties about the sexual threats represented by racial, foreign, or religious others.

These developments present an urgent need for feminist theorizing, across regions and disciplines. It is of critical importance that the central role of gender and sexuality in the rise of the Right be recognized and that the voices of critique be feminist ones, including investigations of the Rights’ representational politics, its workings in discourse, mass media, human rights, law, and culture broadly conceived. We welcome submissions from all disciplines, and especially submissions that are engaging across disciplines and that are themselves inter- or transdisciplinary. Possible areas of focus might include:

  • The gender politics of local right-wing resurgences, the transnational linkages among them, and comparative critiques of their cultures, discourses, and modes of organizing, funding, coordination, and transmission.
  • Comparisons of the present moment with past historical shifts, such as the colonial encounter, and their gendered implications for the postcolonial present.
  • The fault lines within right-wing gender politics, in which racialization determines which women are to be protected and which are threats, to be deported, jailed, or “liberated.”
  • The role of religion and religious actors in right-wing politics, and the gendered agendas they advance.
  • The Right’s use of the language of women’s rights, human rights, LGBT rights, or other rights discourses; the role of right-wing women in dignifying, legitimating, and speaking for their movements.
  • Right-wing attacks on women’s and gender studies; efforts to discredit the field and establish right-wing ideologues in academic settings.
  • ...

see full Call: http://signsjournal.org/for-authors/calls-for-papers/

 

Call for Papers for the International online Journal AG About Gender: "Between Cultures and Transitions: Gender Perspectives in Youth Studies". Deadline: 31.10.2017.

Through the essays collected in this issue of the Journal, our aim is to make a contribution in terms of application of the gender perspective as a dimension through which to overcome the “traditional” boundaries between the strands of cultural and transitional Youth Studies.

On the basis of the reflections developed so far, this issue of the Journal focuses, first, on the way through which the gender dimension has been approached within the Youth Studies tradition and, second, on the contribution of the gender perspective to contemporary research on young people, youth cultures, life courses and generations.

see full Call: http://www.rc34youth.org/call-for-articles-between-cultures-and-transitions-gender-perspectiv-es-in-youth-studies/


Call for Papers für die Konferenz Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des
interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN) (14.-15.05.2018, Heilbronn). Frist: 31.10.2017.

Die Förderung von Genderperspektiven im digitalen Wandel ist nach wie vor eine große Herausforderung. Was sind vielversprechende und innovative
Interventionen und wo liegen die Interessensbereiche? Wie können Wissenschaft und Praxis kooperieren, um problematische Vergeschlechtlichungen zu vermeiden? Wie kann der gegenseitige Austausch von Gender-Wissen und IT-Expertise wirksam gestaltet werden? Im Rahmen dieser Konferenz sollen inter- und transdisziplinäre Herangehensweisen vorgestellt und diskutiert werden, um den digitalen Wandel geschlechtergerecht zu gestalten. Forschende in der HCI- und der Designforschung, den Science and Technology Studies, den Gender Studies, der Informatik und verwandter Bereiche aus Universitäten,
Forschungseinrichtungen sowie Forschungsabteilungen von Unternehmen sind eingeladen, Beiträge einzureichen.

zum vollständigen Call: http://www.gender-wissen-informatik.de/Conference/


Call for Papers für den Workshop der HU Berlin Historische Perspektiven auf 'Prostitution' (23.02. - 24.02.2017). Einreichungsfrist: 15.12.2017.

Historische Forschung über „Prostitution“ spielt in Deutschland weiterhin eine marginale Rolle. In der öffentlichen Wahrnehmung prägen insbesondere Journalist*Innen das Bild von Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch sexuelle Arbeit verdienen. Im angloamerikanischen Raum hingegen hat sich Forschung über dieses Thema nicht nur etabliert, sondern ist auch theoretisch, methodisch und konzeptionell inzwischen sehr differenziert.

Ziel dieses Workshops ist es, eine Plattform zu bieten, auf der sich Forschende im Bereich „Prostitution" austauschen und vernetzen können. Ein weiteres Ziel besteht darin, die historische Forschung zu „Prostitution“ sichtbar zu machen und ihre Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Debatten aufzuzeigen. Dabei wollen wir uns insbesondere (aber nicht nur) folgenden Aspekten widmen:

  • der staatliche Umgang mit „Prostitution“ in Theorie und Praxis: Wie präsentierten Staaten ihren Umgang mit Prostitution – in nationalen, internationalen und lokalen Foren? Wie setzten ihrerseits zuständige Behörden und Akteure auf lokaler Ebene Prostitutionspolitiken um? Inwiefern können Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Behörden im Umgang mit Prostitution ausgemacht werden (Polizei, Gesundheitsämter, Ordnungsämter, Länder und Kommunen, Grenzbehörden, zivilgesellschaftliche Akteure, usw.)?
  • „Prostitution“ aus der Perspektive der Akteure und Akteurinnen; wer identifiziert wen als „Prostituierte“? Welche Akteure sind zu unterschiedlichen historischen Zeitpunkten und wie mit „Prostitution“ verwickelt? Wie und welche Erfahrungswelten können historisch aufgearbeitet werden? Wie kann der Arbeitsalltag und die Praxis sowie Organisation der sexuellen Arbeit im historischen Kontext rekonstruiert werden? Welche (Selbst-)Deutungen treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf und wie verschieben sie sich? Welchen Einfluss haben veränderte Rahmenbedingungen auf „Prostitution“? Welche Handlungsmöglichkeiten entwickelten „Prostituierte“ in verschiedenen Systemen?
  • Politischer Aktivismus zum Thema „Prostitution“: Welche Akteure engagierten sich zum Thema „Prostitution“? Welche normativen Annahmen und politischen Ziele prägten das Engagement der Aktivist*innen? Wie veränderten oder verschoben sich diese im Laufe des 20. Jahrhunderts und insbesondere seit dem Aufkommen sozialer Bewegungen? 
  • Konzeptionelle Überlegungen über die Verwendung der Begriffe „Prostitution“, „Sexarbeit“, sexueller Arbeit“ u. a. im Kontext historischer Forschung. Welche Analysebegriffe eignen sich zur Untersuchung von „Prostitution“ im historischen Kontext? Wie ist mit der Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung historischer Akteure umzugehen? Welche Folgen haben begriffliche Überlegungen für die historiographische Einbettung der historischen Prostitutionsforschung über die Frauen- und Geschlechtergeschichte hinaus? 
  • methodische und praktische Überlegungen mit Blick auf die Quellenlage insbesondere für die bisher kaum erforschte Zeit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; Erfahrungsberichte aus dem Recherchealltag im Archiv; rechtliche Vorgaben in lokalen, nationalen und internationalen Archiven und Kontexten.

zum vollständigen Call: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32491

 

Call for Papers für die Online Zeitschrift Gender Glossar zum Thema "Feminismen"

Das Gender Glossar ist ein Online-Nachschlagewerk, in dem Wissen um Geschlecht und Sexualität multiperspektivisch, inter- und transdisziplinär sowie diskurskritisch dargestellt und öffentlich zugänglich gemacht wird. Ziel des Gender Glossars ist es, ein kostenloses, fundiertes und zitierfähiges Nachschlagewerk aufzubauen, in dem allen Interessierten aus der Wissenschaft – Forschenden, Lehrenden, Studierenden – und aus der Gesellschaft insgesamt – z. B. Politiker_innen, Journalist_innen, Aktivist_innen – wissenschaftliche Beiträge zu Begriffen, Themen, Personen und Organisationen aus den Gender Studies online zur Verfügung gestellt werden.

Was ist Feminismus? Unter dem Begriff „Feminismus“ werden sehr verschiedene, teils auch widersprüchliche theoretische, (identitäts-)politische, transnationale, globale, glokale, etc. Bedeutungskonzepte subsumiert, um die an vielen Stellen und aus verschiedenen Positionen heraus gerungen wird. Deshalb schreiben wir hiermit einen Call zu „Feminismen“ aus, der ganz unterschiedliche Lemmata umfasst und umfassen kann. Wir wollen damit Feminismus in seiner Pluralität der Zugänge, der Konzepte und der Vereinnahmungen gerecht werden und zugleich auf die konflikthafte politische und wissenschaftliche Theorie und Praxis eingehen, Einseitigkeiten und Verkürzungen vermeiden sowie interdisziplinäre Perspektiven sichtbar machen.

Zum Begriff „Feminismen“ können innerhalb folgender Themenfelder spezifische Lemmata eingereicht werden. Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr laden wir ausdrücklich dazu ein, sie zu erweitern und eigene Vorschläge zu unterbreiten:
  • Feminismus und

Materialität/en; Ethnizität; Historien; Körper; MINT; Race; Identitäten; Erinnerungskultur; Sexualitäten; Sport; Begehren; Kolonialität/en; (Sub)kultur; (Dis)Ability; DDR; Geschlecht; Gewalt; Bildende Kunst; Inklusion; BRD; Religion; Wissenschaft; Literatur; Sprache; ???

zum Glossar und Richtlinien: http://www.gender-glossar.de/de/glossar

zum vollständigen Call: Gender-Glossar Feminismen CfP


Call for Papers für das Online Nachschlagewerk Gender Glossar mit dem Thema Gendersensibler und diskriminierungsarmer Sprachgebrauch

Debatten um interdependente Diskriminierungsverhältnisse wie Rassismus und Sexismus ebenso wie um Barrierefreiheit und Diversität werfen u. a. folgende Fragen auf: Wie finden in unserem alltäglichen Sprachgebrauch Ausgrenzungen und gewaltförmige Praxen statt? Wie werden diese Machtverhältnisse in Sprache sichtbar? Welche diskursiven Auseinandersetzungen um Sprachpolitiken werden aktuell und historisch sowie wissenschaftstheoretisch und aktivistisch in welcher Form verhandelt? Wie können konkrete sprachliche Interventionsmöglichkeiten aussehen? Und welche Kritik kann gegenüber derzeit gängigen Analyse- und Interventionsversuchen geübt werden? Sprache ist als performativer Akt an der Konstituierung von Wirklichkeit(en) beteiligt. In diesem Prozess werden Differenzen, zum Beispiel durch Normen und Normierungen, geschaffen, begründet, irritiert und verstetigt. Ausgehend von diesem Wissenschaftsverständnis, das auch beinhaltet, dass durch eine reflektierte Sprachpraxis Stereotypisierungen und Kulturalisierungen vermieden bzw. sicht- und bearbeitbar gemacht werden können, möchten wir anregen, folgende Themenkomplexe in Bezug auf gendersensibles und diskriminierungsarmes Sprachhandeln zu bearbeiten. Ebenso interessiert sind wir an wissenschaftstheoretischen Beiträgen, die sich kritisch mit bestehenden Analysezugriffen auseinandersetzen und/oder weitere wissenschaftliche Bezüge herstellen (z. B. zur kritischen Theorie, Ideologiekritik, Diskurstheorie, zum spatial turn, Sozialkonstruktivismus, etc.):

  • linguistic turn
  • cultural turn
  • Selbst- und Fremdbezeichnung(en)
  • antidiskriminierende Sprachhandlungen (schwarz/ weiß)
  • Sprach- und Schrifthandeln (Gendergap_, Gendersternchen*, x-Form, a-Form, etc.)
  • leichte Sprache/ barrierefreie Sprache
  • Othering/ Subjektpositionierung

zum vollständigen Call: http://www.gender-glossar.de/images/dokumente/CfP_Sprache_2016.pdf


Ausschreibung: Veröffentlichung von Abschlussarbeiten - Bachelor-, Master und/oder Diplomarbeiten - Feministisches Forum, Hamburger Texte zur Frauenforschung, Zentrum GenderWissen, Zentrale Bibliothek Frauenforschung & Gender Studies - laufende Einsendemöglichkeit für Abstracts

  • Wir möchten in unserer Reihe „Feministisches Forum“ neben unseren thematischen Sammelbänden auch hin und wieder geeignete und qualifizierte Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten aus den Bereichen Frauen-, Gender-, Queer- und Männerforschung, die für ein breites Lesepublikum geeignet sind, veröffentlichen.Es wird eine geringe Beteiligungsgebühr erhoben und die Autorin/der Autor verpflichtet sich zu der Durchführung einer Lesung bzw. Buchvorstellung in Hamburg, deren Organisation und Öffentlichkeitsarbeit wir selbstverständlich unterstützen.
 Pdf

Zuletzt aktualisiert: 20.06.2017 · dierkes

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, 35032 Marburg Tel. +49 6421/28-24823, Fax +49 6421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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