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Stipendien - Überregional

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen, überregionalen Ausschreibungen für Stipendien mit Bezug zu Frauen- und Geschlechterforschung, Gender Studies oder ähnlichen Themenfeldern.


Weitere Informationsmöglichkeiten:

  • Zahlreiche Stipendien in geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereichen finden Sie im Newsletter des Marburger Promotionskolleg für Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Online-Version des Newsletter finden Sie hier.

 

  • Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMFB) bietet eine Stipendien-Datenbank, die es potentiellen Stipendiaten ermöglicht, sich umfassend und zielgerichtet über aktuelle Stipendienprogramme zu informieren. Die Datenbank ist unter www.stipendienlotse.de zu finden.



 

 

 


5 Promotionsstipendien à 3 Jahre am Collegium Philosophicum der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sind im Rahmen der Verbundforschung ‚Intersektionalität interdisziplinär‘ zum 1. Januar 2016. Bewerbungsfrist: 15.9.2015

  • ‚Intersektionalität interdisziplinär‘ ist der Titel eines Verbundprojektes, das vom Collegium Philosophicum der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel ins Leben
    gerufen wurde. Das Projekt schließt an jüngste Debatten in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften an und fragt danach, wie kategoriale Zuschreibungen wie z.B. Geschlecht, Ethnizität, Klasse/Schicht/sozialer Status sowie Behinderung, Generation, Lokalität oder auch religiöse Zuordnung, Bildungs- und Berufsstand oder sexuelle Orientierung in Vergangenheit und Gegenwart dazu dien(t)en, hierarchisierte Alterität zu konstruieren und beispielsweise Minderheiten als solche zu definieren. In der bisherigen Forschung wurden diese Differenzkategorien in der Regel separat analysiert. In der
    vom Verbundprojekt verfolgten Perspektive sollen hingegen Personen, Personengruppen bzw. Interaktionen, Prozesse und Strukturen untersucht werden, in
    denen mindestens zwei Differenzkategorien zur Geltung kommen. Unter Rückgriff auf den Intersektionalitätsansatz werden dabei die Überschneidungen und Interdependenzen der verschiedenen kategorialen Zuordnungen ins Zentrum der Untersuchung gestellt: Wie interagier(t)en beispielsweise Behinderung und Ethnizität
    oder Geschlecht und religiöse Zuordnung miteinander? Verstärk(t)en sich diese Kategorisierungen in ihrer abgrenzenden oder auch diskriminierenden Wirkung? Oder
    heben bzw. hoben sie sich gegenseitig auf? Oder relativier(t)en sie die jeweilige Relevanz bzw. deut(et)en sie um? In diesem Zusammenhang können die Herstellung
    von Differenz und damit die Differenzierungs- und Klassifizierungsprozesse in Form von Selbst- oder Fremdbeschreibungen analysiert werden, zum anderen aber auch die gesellschaftlichen Folgen dieser Kategorisierungen und damit die Komplexität gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse.
    Im Verbundprojekt ‚Intersektionalität interdisziplinär‘ können diese Fragestellungen entweder gegenwartsbezogen oder in ihrer historischen Tiefendimension beantwortet werden. Da eine explizit interdisziplinäre Herangehensweise verfolgt wird, rufen wir Kandidatinnen und Kandidaten der Fächer Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Englische Literaturwissenschaft, Europäische Ethnologie, Gender- und Diversity-Studien, Germanistische Mediävistik sowie Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte, Klassische Archäologie sowie Mittelalter- und Neuzeit-Archäologie, Mittelalterliche Geschichte sowie Neuere/Neueste Geschichte, Musikwissenschaft, Nordamerikastudien, Politikwissenschaft, Praktische Philosophie, Romanistik, Sinologie, Soziologie, Sportwissenschaft oder Theologie auf, sich um eines der Stipendien zu bewerben. Erwartet werden das Anfertigen einer Dissertation innerhalb des Förderzeitraumes, die Mitwirkung an der gemeinsamen Projektarbeit, die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Kolloquien und weiteren Veranstaltungen - aus diesem Grund sollte der Wohnsitz in Kiel genommen werden. Geboten werden neben dem Stipendium in der Höhe von monatlich €1.000 außerdem eine monatliche Forschungs-/ Reisemittelpauschale in Höhe von €100, ein Arbeitsplatz sowie die intensive Betreuung des Promotionsvorhabens.

vollständige Ausschreibung http://www.graduiertenzentrum.uni-kiel.de/de/doc/stipendienausschreibung-collegium-philosophicum

 

Promotionsstipendium "Rolle der Männer in der Pflege" vom 01.10.2015 bis 30.09.2018 (Stuttgart, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung). Bewerbungsschluss: 15.9.2015

  • Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart schreibt ein Promotionsstipendium zur Stärkung seines Forschungsbereichs Sozialgeschichte der Pflege aus. Es soll die Rolle der Männer in der Pflege im Zeitraum vom Ende des 19. Jahrhunderts bis ca. 1970 im deutschsprachigen Kulturraum untersucht werden.

    Das eingesandte Forschungsprojekt sollte das in Aussicht genommene Thema im aktuellen Forschungskontext situieren, Forschungshypothesen und -ziele klar umreißen, Quellenbestände benennen sowie einen Zeit- und Arbeitsplan enthalten. Außerdem sollen eine Übersicht zum bisherigen Studienverlauf und -abschlüssen sowie ein tabellarischer Lebenslauf und ein Gutachten von einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin beigefügt werden.

    Ein Abschluss (Master oder Staatsexamen) in der Geschichtswissenschaft ist zwingende Voraussetzung. Bewerberinnen und Bewerber, die zusätzlich einen Berufs- oder Hochschulabschluss im Bereich Pflege oder einschlägige Erfahrung in der Pflege (z. B. Zivildienst) haben, werden bevorzugt. Eine weitere Bedingung ist, dass die Promotion vom Institutsleiter Prof. Dr. Robert Jütte oder von seinem Stellvertreter Prof. Dr. Martin Dinges betreut wird. Das Verfahren muss deshalb an der geschichtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Stuttgart oder Mannheim durchgeführt werden.

    Das Stipendium in Höhe von EUR 1200 monatlich (zuzüglich eines Beitrags zur Krankenversicherung und Sachmittel) wird zunächst für zwei Jahre vergeben und kann höchstens um ein Jahr verlängert werden. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen werden individuell betreut sowie in die internationalen und nationalen Tagungen bzw. Arbeitskreise sowie Kooperationen des Instituts mit einbezogen. Außerdem findet regelmäßig eine eigene Doktorandenfortbildung statt, in der aktuelle Methoden und Theorien der Geschichtswissenschaften diskutiert werden.

vollständige Ausschreibung http://www.hsozkult.de/grant/id/stipendien-11683

 

3 Doctoral Fellowships "History of Race/Ethnicity, Knowledge, and Religion" (GHI Washington) Washington, DC, 01.03.2016-31.08.2016
Deadline: 15.09.2015

  • The German Historical Institute, Washington, DC, is now accepting applications for 6-month doctoral fellowships in the History of Race and Ethnicity, in the  History of Knowledge and in the History of Religion and Religiosity. The recipients should begin the term March 1, 2016:
    The fellow will be expected to be in residence at the GHI and participate in GHI activities and events. The fellowship is primarily for research and is not intended simply to aid manuscript composition or revision. The fellow will have the opportunity to make use of the resources in the Washington, DC, area, including the Library of Congress and the National Archives, while pursuing his or her own research agenda. Travel within the US to work in archives and libraries will also
    be possible. The monthly stipend is EUR1,700 for doctoral students from European institutions; students based at North American institutions will receive a stipend of $1,900. In addition, fellowship recipients based in Europe will receive reimbursement for their round-trip airfare to the US.

see full Call http://www.hsozkult.de/grant/id/stipendien-11695

 

Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) und Friedrich Ebert-Stiftung: Promotionsstipendien zum Thema "Arbeit in der sich globalisierenden Welt"

  • Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) möchten Forschungen zum Thema „Arbeit in der sich globalisierenden Welt, 1880 bis heute. Historischer Wandel und gegenwärtige Effekte in Europa“ besonders stärken. Das Interesse zielt dabei auf Studien, die den (nicht-)arbeitenden Menschen und die Veränderung seiner sozialen und gesellschaftlichen Position in den Blick nehmen, als auch der Entwicklung moderner europäischer Arbeitsgesellschaften insgesamt nachgehen. Hierfür stehen 4 Promotionsstipendien zur Verfügung. Das Doktorandenprogramm ist an die BGHS angebunden und wird am Lehrstuhl für die Geschichte moderner Gesellschaften an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie von Prof. Dr. Thomas Welskopp betreut.
FES Studienförderung (homepage)

Promotionsstipendium zum Thema (homepage)

Zuletzt aktualisiert: 06.08.2015 · dierkes

 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, D-35032 Marburg Tel. +49 6421/28-24823, Fax +49 6421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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