26.07.2018 Religiöse Dinge im Museum - BMBF Forschungsverbund bewilligt

Im August 2018 beginnt das kürzlich bewilligte, am Marburger Zentrum für Interdisziplinäre Religionsforschung angesiedelte, Verbundprojekt „Dynamiken religiöser Dinge im Museum“ (REDIM) in der BMBF Förderlinie „Die Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen“ mit seiner Arbeit.

Kashkul
Objekt der Religionskundlichen Sammlung, Marburg
Objektnummer HN 009
Foto: Katrin Bombardieri
Kashkul, Objekt der Religionskundlichen Samlung

Ausgangspunktvon REDIM ist die gemeinsame These, dass museale Dinge das Potential bergen, die wissenschaftliche und gesellschaftliche Wahrnehmung von Religion zu verändern, in Frage zu stellen, neue Facetten hinzuzufügen und damit in besonderer Weise die Vielfalt religiöser Vorstellungen und Praktiken deutlich zu machen. So werden religiöse Objekte zu Akteuren gesellschaftlicher und religiöser Verhältnisbestimmungen.

Die Leitung und Koordination des Verbundprojektes übernimmt Prof. Dr. Edith Franke (FB03, Religionswissenschaft; Prof. Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler (FB05, Religionsgeschichte) und Prof. Dr. Christoph Werner (FB10, Iranistik) sind ebenso wie das Dom-Museum in Frankfurt und das Grassi-Museum für Völkerkunde in Leipzig mit jeweils eigenen Teilprojekten vertreten. Der Antrag wurde unter Mitarbeit von Dr. Mirko Roth (FB05, Religionsgeschichte) und Anna Matter M.A. (FB03, Religionswissenschaft) eingereicht.

In der Iranistik wird sich ein Teilprojekt mit dem Thema „Schiitische Schreinkomplexe und ihre Sammlungen: Kunstkabinette, religiöse Ritualobjekte und die Entwicklung moderner Museen“ beschäftigen

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