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Aktuelles

Gemeinsame RingVL von GenDem und und ZGS im Sommersemester 2026

The interdisciplinary LOEWE Research Focus "Entanglement of Anti-Feminisms: Gender, Democracy, and Authoritarianism in 'Entangled Modernities'" (GenDem), in collaboration with the Center for Gender Studies and Feminist Future Studies (ZGS), is offering a lecture series as well as a Gender Lecture on the topic of Anti/Feminism & Nationalism:

Lecture Series "Mobilizing Gendered Nations: Anti/Feminism and Nationalism, 1900-2026"

When? Thursdays during the 2026 summer semester, 6:00-8:00 p.m.

Where? Lecture Hall 107 (+1/0070), Ketzerbach 63, 35037 Marburg, Germany,  as well as online: Meeting link (BigBlueButton)

For registration, please send an email with your first and last name as well as your institutional affiliation to:

More Information about the lecture series and the gender lecture

About GenDem:
What do anti-feminism, democracy, and authoritarian tendencies have in common? The new LOEWE research focus "Entanglement of Anti-Feminisms: Gender, Democracy, and Authoritarianism in 'Entangled Modernities'" (GenDem) addresses this question. GenDem is funded by the Hessian State Initiative for the Development of Scientific and Economic Excellence (LOEWE). The consortium is led by the University of Marburg. GenDem comprises a total of six subprojects at the University of Marburg, Justus Liebig University Giessen, and the Herder Institute for Historical Research on East Central Europe in Marburg. 

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#4GenderStudies 2025 in Marburg


Am 17. Dezember ist es wieder so weit: Zum neunten Mal findet der Wissenschafts- und Aktionstag #4GenderStudies statt. Wissenschaftler*innen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum machen rund um dieses Datum auf ihre Arbeiten innerhalb der Geschlechterforschung aufmerksam und verdeutlichen, welchen Beitrag ihre Forschung zu gegenwärtigen politischen und kulturellen Diskursen und Herausforderungen leistet.

Auch dieses Jahr beteiligen sich der Arbeitsbereich Politik & Geschlechterverhältnisse und das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg daran. Wir laden alle Interessierten herzlich zu den Veranstaltungen ein!


17.12.25, 10-12 Uhr: Barcamp
- Studierende stellen eigene Haus- und Abschlussarbeiten sowie studentische Forschungsprojekte im Bereich der Gender Studies vor. Ort: Raum 00/0010 (Ersatzhörsaal), Biegenstraße 14.

17.12.25, 18-20 Uhr: Online-Vortrag von Elisa-Maria Hiemer: „Sexualität, Mutterschaft, Moral – Polen zwischen Tradition und Aufbruch“.
Der Vortrag beschäftigt sich mit Polen, welches in der EU das Land mit den strengsten Abtreibungsregelungen ist und im internationalen Ranking zur Sexualpolitik auf den untersten Plätzen rangiert (vgl. G20 Contraception Policy Atlas 2025). Um heutige Debatten zu verstehen, blickt der Vortrag ein Jahrhundert zurück: Polen war nach der Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit 1918 ein Land mit einer starken feministischen und sexualwissenschaftlichen Bewegung und erließ 1932 ein für damalige Zeiten liberales Abtreibungsgesetz. Beispiele aus den Medien und dem rechtswissenschaftlichen Diskurs zeigen auf, wie Frauenrechte als Motor der politischen Modernisierung funktionieren können. Einblicke in Gerichtsverhandlungen zu Schwangerschaftsabbrüchen zeigen aber auch, dass eine große Lücke zwischen diesen Diskursen und Lebensrealität bestand – und bis heute immer noch besteht.
Zugang zum Online-Vortrag

 

21.06.23 - 23.06.23 Internationale Tagung "Anti-Feminism and Anti-Gender Politics in Authoritarian Regimes. The Role of the State, Religion, and Feminist Counter-Strategies in the Near and Middle East and Eastern Europe" am Herder-Institut in Marburg

Die Tagung ist aus einer Kooperation zwischen dem Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung, dem Centrum für Nah- und Mitteloststudien und dem Herder-Institut für Historische Ostmitteleuropa-Forschung hervorgegangen. Das Programm und die Anmeldeinformationen finden Sie hier

25.04.23, 16:15-17:45 Online-Gastvortrag von Sophia Kuhnle (Ruhr-Universität Bochum):
"Wie kann man eine Rentenreform bestreiken? Aktuelle (gewerkschaftliche) Mobilisierungen in Frankreich"

https://webconf.hrz.uni-marburg.de/b/ann-mcr-ams-l6o

Sophie Kuhnle promoviert mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung an der an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema "Die Frauenbewegung der 1970er und 1980er Jahre in Deutschland und Spanien und ihre Positionen zum Themenkomplex Arbeit - Eine Analyse feministischer Zeitschriften 1976 - 1984". Daneben ist sie in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aktiv und hat Anfang April für das DGB-Bildungswerk in Kooperation mit mit französischen Gewerkschafter*innen eine Veranstaltung zu den Protesten gegen die Rentenreform in Frankreich organisiert.
Im Rahmen des Seminars "Gewerkschaften und Geschlechterverhältnisse am Beispiel aktueller Arbeitskonflikte" bei Prof. Annette Henninger wird sie über Hintergründe der aktuellen Mobiliierungen sprechen und von ihren Erfahrungen aus dem Austausch mit den französischen Gewerkschafter*innen berichten.

01.03.23 Broschüre „Tabula Rasa. Institutionalisierungsprozesse der feministischen Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg“ erschienen

Johana Calle und Tabea Krämer untersuchten im Rahmen eines studentischen Forschungsprojekts im BA Politikwissenschaft die Geschichte feministischer Politikwissenschaft in Marburg. Dafür brauchte es detektivischen Spürsinn und Interviews mit Zeitzeug*innen, da viele Etappen des Institutionalisierungsprozesses bislang nicht dokumentiert waren. Die Ergebnisse lassen sich in dieser mit vielen Fotos, Original-Dokumenten und Interview-Zitaten unterlegten Broschüre nachlesen.

 

08.02.2023 - Online Lecture by Dr. Tamara Martsenyuk: Women’s Participation in Defending Ukraine in Russia's War

Mi., 08.02.2023, 10:15-11:45

Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 2731 385 5931
Meeting Passwort: CDw3JRvNk35

Treten Sie dem Meeting zum gegebenen Zeitpunkt bei.
Meeting link: https://uni-marburg.webex.com/uni-marburg-de/j.php?MTID=m00f351e7cd622a033c6a63b614d25d50

The Euromaidan protests in 2013-2014 inspired women in Ukraine to fight more actively for their rights, especially in the military sphere. When the Anti-Terrorist Operation (ATO) started, women joined the front lines of the Donbas war as volunteers, journalists, medical staff, and military (in combat positions). The lecture examines the successes and challenges of gender equality implementation in the Ukrainian armed forces over the last eight years and the multitudinous forms of resistance exercised by Ukrainian women during the current war. Women’s involvement in war could be analyzed from two major perspectives – agency and victimhood. Women are not only victims of the situation, those who suffer from war and belong to vulnerable groups. They are also actors of resistance, those who have agency and participate actively in different activities. In response to Russia’s full-scale military invasion of Ukraine, women remain active: results of a public opinion survey (March 2022) demonstrate that most Ukrainian women are willing to resist with arms.

Dr. Tamara Martsenyuk holds a Ph.D. in Sociology. She is an Associate Professor at the Department of Sociology, University of Kyiv-Mohyla Academy. After evacuation from Kyiv, Tamara was hosted by Free University Berlin. She is also a visiting scholar at Leuphana University (Germany).

In 2015-2021 Tamara and her team conducted sociological studies called “Invisible Battalion” that demonstrated the successes and challenges of gender equality implementation in the Ukrainian armed forces, the status of female veterans, and the problem of sexual harassment in the military.

Martsenyuk authored chapters in “Gender, Politics, and Society in Ukraine” (2012), “New Imagina­ries: Youthful Reinvention of Ukraine's Cultural Paradigm” (2015), and other books. Her papers have been published in the Journal of Soviet and Post-Soviet Politics and Society, Problems of Post-Communism, Sexuality & Culture, and others.

18.12.2022 - Veranstaltungen im Rahmen des Wissenschaftstags #4genderstudies

Barcamp zum Aktionstag #4GenderStudies

 Der Wissenschaftstag #4GenderStudies findet am 18.12.2022 zum sechsten Mal im gesamten deutschsprachigen Raum statt. Rund um dieses Datum machen Wissenschaftler*innen, Forschungseinrichtungen und andere wissenschaftsnahe Institutionen und Personen unter dem Hashtag #4GenderStudies auf ihre Arbeiten innerhalb der Geschlechterforschung aufmerksam und zeigen so, welchen Beitrag ihre Forschung zu aktuellen politischen und kulturellen Diskursen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen leistet.

Der Arbeitsbereich Politik und Geschlechterverhältnisse der Philipps-Universität Marburg und das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung beteiligen sich auch in diesem Jahr am bundesweiten Aktionstag #4Gender Studies.

Neben weiteren Aktionen und Veranstaltungen findet am Mittwoch, den 14.12.22 von 10-12 Uhr ein Barcamp statt, bei welchem Studierende ihre Projekte und Abschlussarbeiten im Bereich der Gender Studies vorstellen.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein am Barcamp teilzunehmen.

Referierende:

 Murat Kara: Benachteiligung im deutschen Bildungssystem aus intersektionaler Perspektive
10:15 – 11:00 Uhr im Hörsaal 00/0030

 Johana Calle: Geschichte feministischer Politikwissenschaft in Marburg
11:00 – 11:45 Uhr im Hörsaal 00/0030

 Hannah Jacobs: Die Rolle von Antifeminismus in der Mobilisierung des verschwörungs-ideologischen Spektrums gegen die Impfpflicht
10:15 – 11:00 Uhr im Raum +1/0040

Denise Leinweber: Sexist Ideologies as Presupposed Knowledge in Andrew Tate‘s Language Use
11:00 – 11:45 Uhr im Raum +1/0040

#4GenderStudies in Marburg

Auf der Homepage des Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung finden Sie weitere InformationenVeranstaltungshinweise zum Aktionstag #4GenderStudies 2022.

Resolutionen zur Verurteilung des Kriegs in der Ukraine

03.03.22 – Feministinnen in Russland protestieren gegen Putins Krieg: Feministische Einzelpersonen und Gruppen in ganz Russland haben ein Manifest gegen Putins Angriffskrieg auf die Ukraine verfasst und bitten um Verbreitung

02.03.22 – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert in einer Resolution: „Krieg sofort beenden! Waffenstillstand jetzt!“

Digitaler Fachtag "Out im öffentlichen Dienst"

Beim Digitalen Fachtag "Out im öffentlichen Dienst" am 04.11.2021 nahm Prof. Dr. Annette Henninger an einer Talkrunde teil zum Thema „Ein Coming-out hat niemand allein! – Unternehmen und Role-Models, die sich öffnen“. Der Fachtag war eine gemeinsame Veranstaltung der Landesantidiskriminierungsstelle Hessen und der Antidiskriminierungsstelle für Studierende an der Philipps-Universität Marburg.

Podcast des Hessischen Wissenschaftsministeriums: "Gender(n) - Wahn oder Sinn?"

In der podcast-Serie des hessischen Wissenschaftsministeriums "Stunde der Wahrheit" diskutierten am 19.10.21 Prof. Annette Henninger (Marburg) und Prof. Helma Lutz (Frankfurt) mit der hessischen Wissenschaftsministerin Angela Dorn und dem Moderator Tim Berendonk zum Thema "Gender(n) - Wahn oder Sinn?". Der podcast hat eine Dauer von 1:52 Minuten.

Neuerscheinung

Forscherinnen aus dem Marburger Antifeminismus-Projekt REVERSE sind federführend an der Herausgabe des neuen Sonderhefts der Zeitschrift GENDER beteiligt: Annette Henninger, Denise Bergold-Caldwell, Sabine Grenz, Barbara Grubner, Helga Krüger-Kirn, Susanne Maurer, Marion Näser-Lather, Sandra Beaufays (Hg.), 2021: Mobilisierungen gegen Feminimus und 'Gender'. Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien. Sonderheft 6 von GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.
https://www.gender-zeitschrift.de/start
https://www.uni-marburg.de/de/genderzukunft/forschung/reverse