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Münzsammlung des Archäologischen Seminars

"Digitales Münzkabinett der Philipps-Universität Marburg"
Das Digitale Münzkabinett ist ein Teilprojekt des Verbunds NUMiD (Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland)

Die Münzsammlung des Archäologischen Seminars der Philipps-Universität Marburg umfasst ca. 1000 griechische und römische Münzen. Sie ist Teil der Antikensammlung, die 1878 durch Ludwig von Sybel (1846–1929), Professor für Klassische Archäologie, begründet wurde. Eine besondere Bereicherung der Sammlung ist die Schenkung aus dem Jahr 2017 von Hans-Werner Ritter von fast 300 gut erhaltenen Münzen aus allen Epochen und Regionen der Antike.

Digitales Münzkabinett der Philipps-Universität Marburg
Das Archäologische Seminar erschließt nun seine Münzsammlung erstmal wissenschaftlich und präsentiert sie digital. Die Grundlage hierfür bildet das Verbundprojekt „Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland“ (NUMiD), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. NUMiD ist ein Portal, das künftig die Bestände akademischer Münzsammlungen deutscher Universitäten virtuell zusammenführt. Die Münzen werden zudem in groß angelegte Metadatenbanken exportiert, wie z. B. OCRE (Online Coins of the Roman Empire). Zu den Datenbanken entstehen auch eLearning-Module, online-Ausstellungen und weitere Angebote aus dem Bereich numismatischer Forschung und Lehre. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin: Münzdatenbank und Onlinekatalog nach Vorlage http://ikmk.smb.museum und mit gemeinsamer Stamm- und Normdatenverwaltung im NUMiD-Netzwerk für das semantische Web.

Projektleitung: Winfried Held
Wissenschaftliche Berarbeitung: Bärbel Ruhl unter studentischer Mitarbeit von Nils Schnorr
Fotos: Martina Klein  (Nachweise in der Druckansicht bei jedem einzelnen Objekt).
Layout: Goldland Media
Karten: Goldland Media, Dr. Jürgen Freundel

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