11.08.2017 Seminar-Bericht: Kodikologie und Paläographie

Arbeit mit Originalen aus der UB im Rahmen des Seminars "Die Handschriften des Nibelungenlieds. Überlieferung – Kodikologie – Paläographie"

Studierende beim Handschriftenstudium in der Universitätsbibliothek Marburg

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Arbeit mit Originalen

Einen etwas anderen, abwechslungsreichen Zugang zu dem mittelalterlichen Heldenepos Nibelungenlied und zur mittelhochdeutschen Literatur ermöglichte in diesem Sommersemester 2017 das Seminar Die Handschriften des Nibelungenlieds. Überlieferung – Kodikologie – Paläographie unter der Leitung von Alissa Theiß. In den einzelnen Sitzungen lag der Schwerpunkt auf der Überlieferung des Nibelungenliedes und der Entstehung von Handschriften im Allgemeinen. Dabei wurde sich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigt: Wie steht es um die Überlieferungssituation des Nibelungenliedes? Wodurch gehen Handschriften verloren? Wie kommen Fragmente zustande? Welche Materialien eignen sich als Beschreibstoffe? Wie entwickelten sich die Schriften im Mittelalter?

Einen sehr interessanten Abschluss bildete die Arbeit mit Originalhandschriften aus dem Bestand der Universitäts-Bibliothek. Hier bot sich den Studierenden die Möglichkeit, sich mit originalen Überlieferungen aus verschiedenen Jahrhunderten auseinanderzusetzen und diese selbst zu begutachten. Dadurch konnten einerseits eigene Erkenntnisse gewonnen werden und zugleich entstand die Gelegenheit, das Gelernte aus den vorherigen Sitzungen mithilfe der exemplarischen Beispiele zu vertiefen.

Luisa Hagensieker

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