Hauptinhalt

Monographien:

Schlegel und Schleiermacher. Frühromantische Kunstkritik und Hermeneutik. Paderborn, München, Wien, Zürich 2011 (Schlegel-Studien, Bd. 4).

Ökonomische Menschen. Literarische Wirtschaftsanthropologie des 19. Jahrhunderts. Göttingen 2016 (Palaestra 342).

Der literarische Faust-Mythos. Grundlagen - Geschichte - Gegenwart. Stuttgart, Weimar 2018.

Herausgeberschaft:

Texte zur Theorie des Epos. Hg. v. Manuel Bauer, Nathanael Busch u. Regine Reck. Stuttgart 2015 (Reclams Universalbibliothek 19219).

Das Unheimliche. Schwerpunktthema in: literaturkritik.de Nr. 3, März 2016.

Kriminalliteratur. Schwerpunktthema in: literaturkritik.de Nr. 8, August 2016.

Fantasy / Phantastik. Schwerpunktthema in: literaturkritik.de Nr. 3, März 2018.

Täter, Opfer, Strafen – Facetten des Kriminalgenres. Schwerpunktthema in: literaturkritik.de Nr. 3, März 2019.

Und wozu Dichterjubiläen in dürftiger Zeit – zum 250. Geburtstag Friedrich Hölderlins. Schwerpunktthema in: literaturkritik.de Nr. 3, März 2020.

Epen der Weltliteratur. Eine komparatistische Einführung. Hg. v. Manuel Bauer und Nathanael Busch. Darmstadt 2022 (im Druck).

Aufsätze u. Handbuchartikel (in Auswahl):

August Wilhelm Schlegels Vorlesungen über schöne Literatur und Kunst – die „Summe" der Frühromantik? In: Der Europäer August Wilhelm Schlegel. Romantischer Kulturtransfer – romantische Wissenswelten. Hg. v. York-Gothart Mix u. Jochen Strobel. Berlin, New    York 2010. S. 125-140.

Geselligkeit in „sehr gemischten Kreisen“. Der literarische Salon der Romantik. In: Romantische Frauen. Die Frau als Autorin und als Motiv von der Romantik bis zur romantic fantasy. Tagungsband 2009. Hg. v. Thomas Le Blanc u. Bettina Twrsnick. Wetzlar 2011 (Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Bd. 105). S. 178-189.

Die unwirkliche Poesie des Zinseszinses. Fiktionalität der Geldwirtschaft in Martin Walsers Roman Angstblüte. In: Finanzen und Fiktionen. Grenzgänge zwischen Literatur und Wirtschaft. Hg. v. Christine Künzel u. Dirk Hempel. Frankfurt, New York 2011. S. 201-216.

Die Revision dessen, was wir glaubten verstanden zu haben. Schleiermachers Hermeneutik heute – Betrachtungen anlässlich einer Neuedition. In: literaturkritik.de 15 (2013), H. 11. S. 179-188.

Konversionen in Friedrich Schlegels später Literaturkritik, Philologie und Hermeneutik. In: Figuren der Konversion. Friedrich Schlegels Übertritt zum Katholizismus im Kontext. Hg. v. Winfried Eckel u. Nikolaus Wegmann. Paderborn, München, Wien, Zürich 2014 (= Schlegel-Studien, Bd. 5). S. 160-179.

Ökonomische Kultur. Literarische Kultivierung und Vertextung des Ökonomischen. In: Textualität der Kultur. Gegenstände, Methoden und Probleme der kultur- und literaturwissenschaftlichen Forschung. Hg. v. Christian Baier, Nina Benkert u. Hans-Joachim Schott. Bamberg 2014. S. 223-240.

Der geschundene Mensch. Ferdinand von Schirach oder der Anwalt als Erzähler. In: Dichterjuristen: Studien zur Poesie des Rechts vom 16. bis 21. Jahrhundert. Hg. v. Yvonne Nilges. Würzburg 2014. S. 281-296.

Taugenichtse, Unnütze und Müßiggänger. Zur Wirtschaftsanthropologie des bürgerlichen Realismus. In: Ökonomie des Glücks. Muße, Müßiggang und Faulheit in der Literatur. Hg. v. Mirko Gemmel u. Claudia Löschner. Berlin 2014. S. 259-271.

Zwischen den Traditionen. Literarische Faust-Adaptionen im 20. und 21. Jahrhundert. In: Faust im Wandel: Faust-Vertonungen vom 19. bis 21. Jahrhundert. Hg. v. Panja Mücke u. Christiane Wiesenfeldt. Marburg 2014. S. 122-151.

Wie wird aus einem Grimm’schen Kinder- und Hausmärchen ein Kunstmärchen aus Zamonien? Walter Moers’ Ensel und Krete und die Transformation eines romantischen Märchenmodells. In: Märchen, Mythen und Moderne. 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Hg. v. Claudia Brinker-von der Heyde, Holger Ehrhardt, Hans-Heino Ewers, Annekatrin Inder. Frankfurt am Main 2015. S. 403-412.

Hermeneutische ›Teufeleyen‹? Schleiermacher und die frühromantische Kritik. In: Der Begriff der Kritik in der Romantik. Hg. v. Ulrich Breuer u. Ana-Stanca Tabarasi-Hoffmann. Paderborn, München, Wien, Zürich 2015 (Schlegel-Studien, Bd. 8). S. 173-198.

Grundzüge der Epostheorie. In: Texte zur Theorie des Epos. Hg. v. Manuel Bauer, Nathanael Busch u. Regine Reck. Stuttgart 2015 (Reclams Universalbibliothek 19219). S. 7-26. (Gemeinsam mit Regine Reck u. Nathanael Busch)

Ein unbekannter Klassiker der Literaturkritik? Schleiermacher als Rezensent. In: Literaturkritik heute. Tendenzen – Traditionen – Vermittlung. Hg. v. Heinrich Kaulen u. Christina Gansel. Göttingen 2015. S. 197-211.

Die Poetik der Bestrafung in Franz Kafkas In der Strafkolonie. In: Kafkas narrative Verfahren. Hg. v. Harald Neumeyer u. Wilko Steffens (Forschungen der Deutschen Kafka-Gesellschaft Bd. 3). Würzburg 2015. S. 11-28.

Bürgerrecht im Reiche der Kunst. Anmerkungen zum Verhältnis von Hermeneutik und Kunstreligion – von der Frühromantik bis zum Selbstverständnis der Geisteswissenschaften. In: Metamorphosen des Heiligen. Struktur und Dynamik von Sakralisierung am Beispiel der Kunstreligion. Hg. v. Hermann Deuser, Markus Kleinert u. Magnus Schlette. Tübingen 2015. S. 213-227. 

Diesseits der Verklärung. Georg Weerths Kritik der kaufmännischen Arbeit. In: Arbeit und Protest in der Literatur vom Vormärz bis zur Gegenwart. Hg. v. Iuditha Balint u. Hans-Joachim Schott. Würzburg 2015. S. 33-49.

Das Unheimliche. Vorbemerkungen zum Schwerpunkt. In: literaturkritik.de Nr. 3, März 2016.

Der unheimliche Spekulant. Die Poetik des wiederkehrenden verdrängten Wirtschaftsmenschen in Wilhelm Raabes Zum wilden Mann und Thomas Manns Königliche Hoheit. In: Ordnungen des Unheimlichen. Kultur – Literatur – Medien. Hg. v. Florian Lehmann. Würzburg 2016. S. 119-132.

Kriminalliteratur. Vorbemerkungen zum Schwerpunkt. In: literaturkritik.de Nr. 8, August 2016. 

HamletWilhelm Meister und die ästhetische Auslegungskunst. Anmerkungen zu einem Dissens bei August Wilhelm und Friedrich Schlegel. In: August Wilhelm Schlegel im Dialog. Epistolarität und Interkulturalität. Hg. v. Jochen Strobel. Paderborn, München, Wien, Zürich 2016. S. 53-66.

Die Gefahr der Rettung. Wege aus Wirtschaftskrisen bei Johann Wolfgang Goethe und Thomas Mann. In: Der große Crash. Wirtschaftskrisen in Literatur und Film. Hg. v. Nicole Mattern u. Timo Rouget. Würzburg 2016. S. 55-74.

Freud und der Schauplatz des Erzählens. In: Wirkendes Wort 66 (2016). S. 397-414.

„Faustische Interpretationen unserer Zeitgenossenschaft“. Entgrenzungs-Reflexionen in aktuellen Faust-Adaptionen (R. Hochhuth, F. Ch. Delius, R. Menasse, E. Jelinek, Th. Dorn). In: Faust Jahrbuch 6 (2017-2019). S. 13-38.

(Un-)Verständlichkeit. In: Friedrich-Schlegel-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hg. v. Johannes Endres. Stuttgart 2017. S. 334-336.

Ökonomie als Kommunikation. Literarische und theoretische Perspektiven. In: Transformationen literarischer Kommunikation: Kritik, Emotionalisierung und Medien vom 18. Jahrhundert bis heute. Hg. v. Jörg Schuster, André Schwarz u. Jan Süselbeck. Berlin, New York 2017. S. 139-155.

Der Parasit. Die literarische Wirtschaftsanthropologie des Schädlings und Schmarotzers. In: literaturkritik.de 20 (2018), H. 2. S. 17-30.

Vom „unverschämten Unflat“ zur „mythologischen Hauptperson“ der Deutschen – und zurück? Wandlungen des literarischen Faust-Mythos in mehr als 500 Jahren In: literaturkritik.de 20 (2018), H. 5. S. 100-126.

Phantastik als Machtkritik? Georg von der Gabelentz’ E.T.A.-Hoffmann-Roman Das Rätsel Choriander (1929). In: Kritische Ausgabe 35 (2018). S. 31-38.

Verbrechen – und Strafe? Unsystematische Überlegungen zum systematischen Ort eines verdrängten Handlungselements der Kriminalliteratur. In: literaturkritik.de 21 (2019), H. 3. S. 49-64.

Vom Schall und Wahn der Ich-Maschine. Ein Versuch über Reflexionen zu Musik und Literatur in der Songlyrik von Tocotronic und Blumfeld. In: literaturkritik.de 21 (2019), H. 8. S. 15-28.

Literarhistorische Erkenntnis und Sozialgeschichte: Heinz Schlaffers Philologie. Ein Beitrag zur Geschichte der germanistischen Literaturwissenschaft. In: Wirkendes Wort 70 (2020). S. 77-104.

Mörder und Maigret, Mythos und Methode. Beobachtungen zu Georges Simenons Kriminalliteratur. In: literaturkritik.de 22 (2020), April 2020.

Who killed Laura Palmer? Twin Peaks und die Regeln des Krimi-Genres. In: Mysterium Twin Peaks. Zeichen – Welten – Referenzen. Hg. v. Caroline Frank und Markus Schleich. Wiesbaden 2020. S. 241-259.

Faust’s Medieval Origins. In: Latin Literatures in Medieval and Early Modern times inside and outside Europe. A millennium history. Ed. by Francesco Stella et al.. Amsterdam 2022 (im Druck).

Die entsetzlichsten Menschen ihrer Zeit? Verbrecher als Figur(ation)en der Gegenwart. In: Figur(ation)en der ‚Gegenwart‘. Hg. v. Giuseppina Cimmino, Natalie Dederichs, Dana Steglich und Eva Stubenrauch. Hannover 2021 (im Druck).

Mord als Gemütserregungskunst betrachtet. Überlegungen zu den Funktionen eines kriminalliterarischen Kernelements. In: Limbus, Band 14 (2021): Mord / Murder (im Druck).

Im Fernsehen über Literatur reden. „Das Literarische Quartett“ im Wandel der Zeit. In: Literatur, Film und Fernsehen der Gegenwart. Intermediale Schnittstellen und Verhandlungsräume. Hg. v. Andrea Bartl, Corina Erk und Jörn Glasenapp. Paderborn 2021 (im Druck).

Schema oder Variation? Jakob Arjounis Kayankaya-Romane und der Hardboiled-Architext. In: Gesellschaftskritische Literatur – Texte, Autoren und Debatten: Jakob Arjouni. Hg. v. Robin-M. Aust. Göttingen 2021 (im Druck).

„Prahlerischer Überfluss“ und „ausbeutender Appetit“. Thomas Manns Lebensmittelökonomie. In: Kulturthema Essen bei Thomas Mann. Hg. v. Alois Wielacher. Würzburg 2021 (im Druck).

Literaturtheorie. In: Handbuch Literaturkritik: Geschichte – Theorie – Praxis. Hg. v. Sabine Brenner-Wilczek und Christoph auf der Horst. Stuttgart 2021 (im Druck).

Spion. In: Handbuch „Literatur und Recht“ (= HKP / Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie).  Hg. v. Claudia Lieb, Hania Siebenpfeiffer und Peter Schneck. Berlin 2021 (im Druck).

Verhör. In: Handbuch „Literatur und Recht“ (= HKP / Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie).  Hg. v. Claudia Lieb, Hania Siebenpfeiffer und Peter Schneck. Berlin 2021 (im Druck).

Folter. In: Handbuch „Literatur und Recht“ (= HKP / Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie).  Hg. v. Claudia Lieb, Hania Siebenpfeiffer und Peter Schneck. Berlin 2021 (im Druck).

Epen der Weltliteratur. Einleitende Überlegungen. In: Epen der Weltliteratur. Eine komparatistische Einführung. Hg. v. Manuel Bauer und Nathanael Busch. Darmstadt 2022 (im Druck).

Der letzte Homeride und das Epos des deutschen Bürgertums. Johann Wolfgang Goethes Hermann und Dorothea. In: Epen der Weltliteratur. Eine komparatistische Einführung. Hg. v. Manuel Bauer und Nathanael Busch. Darmstadt 2022 (im Druck).

Rezensionen (in Auswahl):

Rivalen und Zwillinge. Matthias Buschmeier über das Wechselverhältnis von Poesie und Philologie in der Goethe-Zeit. (Rezension über: Matthias Buschmeier: Poesie und Philologie in der Goethe-Zeit. Studien zum Verhältnis der Literatur mit ihrer Wissenschaft. Tübingen: Max Niemeyer 2008.) In: IASLonline [11.05.2009] URL: http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3030

Werks- und Lebensansichten des Autors Hoffmann. (Rezension über: Detlef Kremer [Hg.]: E.T.A. Hoffmann. Leben - Werk - Wirkung. Berlin: Walter de Gruyter 2009.) In: IASLonline [30.10.2009] URL: http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3 109

"Postmoderne? Was für ein Quatsch! Was für eine Farce!" Gilbert Adairs Roman "Und dann gab's keinen mehr" befremdet den Leser mit einem vergnüglichen Verwirrspiel. (Rezension über: Gilbert Adair: Und dann gab's keinen mehr. Evadne Mounts dritter Fall. Übersetzt aus dem Englischen von Jochen Schimmang. Verlag C. H. Beck, München 2008.) In: literaturkritik.de 11 (2009), H. 5. S. 165-168.

Nietzsche und Schlegel als „Begriffsdichter“ und Transzendentalpoeten. Der erste Band der „Schlegel-Studien“ untersucht das Verhältnis von Poesie und Philosophie. (Rezension über: Friedrich Schlegel und Friedrich Nietzsche. Transzendentalpoesie oder Dichtkunst mit Begriffen. Hg. v. Claus Vieweg. Schöningh Verlag, Paderborn 2009.) In: literaturkritik.de 12 (2010), H. 5. S. 298-301.

Von der wilden Ironie zum Universalkatholizismus. Harro Zimmermanns Wagnis einer Biografie Friedrich Schlegels. (Rezension über: Harro Zimmermann: Friedrich Schlegel oder die Sehnsucht nach Deutschland. Schöningh Verlag, Paderborn 2009.) In: literaturkritik.de 12 (2010), H. 7. S. 198-201.

Weiblicher Konsum, substanzlose Kredite und nervöse Börsengeschäfte. Franziska Schößler diskutiert in „Börsenfieber und Kaufrausch“ Diskurse zu Ökonomie, Judentum und Weiblichkeit um 1900. (Rezension über: Franziska Schößler: Börsenfieber und Kaufrausch. Ökonomie, Judentum und Weiblichkeit bei Theodor Fontane, Heinrich Mann, Thomas Mann, Arthur Schnitzler und Émile Zola. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2009.) In: literaturkritik.de 12 (2010), H. 9. S. 246-249.

„Ihr Täppischen! Ein artiger Schein soll gleich die plumpe Wahrheit sein?“ Dieter Schnaas reflektiert in seiner „Kleinen Kulturgeschichte des Geldes“ über Wesen, Vergangenheit und Zukunft des Zahlungsmittels (Rezension über: Dieter Schnaas: Kleine Kulturgeschichte des Geldes. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2010). In: literaturkritik.de 13 (2011), H. 1. S. 235-239.

Keine Oden an die Arbeit. Susanne Heimburger diskutiert die neue Rolle der Arbeit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Rezension über: Susanne Heimburger: Kapitalistischer Geist und literarische Kritik. Arbeitswelten in deutschsprachigen Gegenwartstexten. edition text + kritik, München 2010). In: literaturkritik.de 13 (2011), H. 3. S. 204-207.

Der Markt ist aus den Fugen. Joseph Vogls gefeierte Fundamentalanalyse des Kapitalismus hinterfragt harmonisierende Konzepte der Finanzökonomie (Rezension über: Joseph Vogl: Das Gespenst des Kapitals. Diaphanes Verlag, Zürich 2010). In: literaturkritik.de 13 (2011), H. 5. S. 229-232.

Wie du mir, so ich Dir? Iris Därmann hat eine Einführung zu „Theorien der Gabe“ vorgelegt (Rezension über: Iris Därmann: Theorien der Gabe zur Einführung Junius Verlag, Ham-burg 2010). In: literaturkritik.de 13 (2011), H. 10. S. 218-220.

Marx auf Umwegen. Bernd Ternes Einführung zu Karl Marx führt den Leser auf verschlungene Pfade (Rezension über: Bernd Ternes: Karl Marx. Eine Einführung. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2008). In: literaturkritik.de 13 (2011), H. 12. S. 59-61.

Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm! Ein interdisziplinärer Sammelband thematisiert Luxus als ambivalentes Phänomen (Rezension über: Christine Weber und Maximilian Bergengruen (Hg.): Luxus. Die Ambivalenz des Überflüssigen in der Moderne. Wallstein Verlag, Göttingen 2011). In: literaturkritik.de 13 (2011), H. 12. S. 74-76.

Die neue Beliebtheit der Wortliebhaberei. Ein Sammelband mit Grundlagentexten positioniert die Philologie als Kulturwissenschaft (Rezension über: Kai Bremer und Uwe Wirth (Hg.): Texte zur modernen Philologie. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2010). In: literaturkritik.de 14 (2012), H. 8. S. 195-198.

Romantischer Realismus eines vergessenen Bestsellers. Irmtraud Hnilica unternimmt eine poetologische Neupositionierung von Gustav Freytags „Soll und Haben“ (Rezension über: Irmtraud Hnilica: Im Zauberkreis der großen Waage. Die Romantisierung des bürgerlichen Kaufmanns in Gustav Freytags „Soll und Haben“. Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren, Heidelberg 2012). In: literaturkritik.de 14 (2012), H. 11. S. 233-236.

Und fröhlich dem Untergang entgegen gewalzt! Bob Dylans neues Studioalbum „Tempest“ krönt ein erstaunliches Spätwerk (Rezension über: Bob Dylan: Tempest. Sony Music 2012). In: literaturkritik.de 14 (2012), H. 12. S. 223-226.

Die Wandlungen des „weitbeschreyten Schwartzkünstlers“. Marina Münkler untersucht narrative Transformationen in den frühen Faustbüchern (Rezension über: Marina Münkler: Narrative Ambiguität. Die Faustbücher des 16. bis 18. Jahrhunderts. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011). In: literaturkritik.de 14 (2012), H. 12. S. 267-269.

Albträume eines Geistersehers. Frank Schirrmacher malt ein düsteres Bild von den Auswirkungen des Informationskapitalismus und beschwört die Wiederkehr des Homo oeconomicus (Rezension über: Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens. Karl Blessing Verlag, München 2013). In: literaturkritik.de 15 (2013), H. 3. S. 121-124.

Goethe und kein Ende! Neue und altbekannte Bücher zur Karriere Fausts um 1800 (Sammelrezension über: Ulrich Gaier: Lesarten von Goethes „Faust“. Edition Isele, Eggingen 2012 / Ortrud Gutjahr (Hg.): Faust I/II von Johann Wolfgang von Goethe. Nicolas Stemanns Neuinszenierung am Thalia Theater Hamburg. Königshausen & Neumann, Würzburg 2012 / Friedrich Müller: Fausts Leben. Hg. v. Bernhard Seuffert. Europäischer Hochschulverlag, Bremen 2010 / Gerd Eversberg: Das Marionettenspiel vom Doktor Faust. Georg Geißelbrecht und seine Faust-Version um 1800. Wallstein Verlag, Göttingen 2012 / Sabrina Habel: Die Signatur des Bösen. „Fausts Leben, Thaten und Höllenfahrt“ von Friedrich Maximilian Klinger). In: literaturkritik.de 15 (2013), H. 7. S. 229-236.

Über Wahrheit und Lüge im außerjuristischen Sinne. Ferdinand von Schirachs Roman „Tabu“ droht unter seinem eigenen Gewicht zu zerbrechen. (Rezension über: Ferdinand von Schirach: Tabu. Roman. Piper Verlag, München 2013). In: literaturkritik.de 15 (2013), H. 12. S. 153-156.

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher: Vorlesungen zur Hermeneutik und Kritik. Hg. v. Wolfgang Virmond unter Mitwirkung von Hermann Patsch. Kritische Gesamtausgabe. Zweite Abteilung, Band 4. Berlin / Boston: Walter de Gruyter 2012. In: Athenäum 23 (2013). S. 167-171.

Das ist keine Erzählung, das ist nur ein Protokoll. Die „Tocotronic Chroniken“ sind eine gewichtige Werkschau eines popkulturellen Gesamtkunstwerks. In: literaturkritik.de Nr. 2, Februar 2016.

Wie wir lernen, das Verdrängte zu lieben. Ein interdisziplinärer Sammelband belegt die aktuelle akademische Konjunktur des „Unheimlichen“. In: literaturkritik.de Nr. 3, März 2016.

Rechtsprechung und Moral im Angesicht des Terrors. Ferdinand von Schirachs erstes Drama will zur Grundsatzreflexion zwingen. In:literaturkritik.de Nr. 4, April 2016.

Die Eulen schauen ins Dunkel: Unterwegs nach Twin Peaks. Als Präludium zur Fortsetzung der Kult-Serie zementieren zwei Neuerscheinungen einen Mythos (Rezension über: Mark Frost: Twin Peaks. Die geheime Geschichte. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2016; Gunther Reinhardt: Twin Peaks. Reclam Verlag, Stuttgart 2016). In: literaturkritik.de 19 (2017), H. 2. S. 311-316.

Die Geburt der Moderne aus dem Geiste der Phantastik? Charles Baudelaires Edition von Edgar Allan Poes Erzählungen liegt in neuer Übersetzung vor (Rezension über: Edgar Allan Poe: Unheimliche Geschichten. Herausgegeben von Charles Baudelaire. Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Andreas Nohl. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2017). In: literaturkritik.de 20 (2018), H. 3. S. 70-74.

Zeremonielle Manifestationen politischer Macht. Mit den Vorlesungen zu Institutionen der Strafe von 1971/72 liegt ein weiterer Baustein in der Genese von Michel Foucaults Theoriegebäude vor (Rezension über: Michel Foucault: Theorien und Institutionen der Strafe. Vorlesungen am Collège de France 1971-1972. Übersetzt aus dem Französischen von Andrea Hemminger. Suhrkamp Verlag, Berlin 2017). In: literaturkritik.de 20 (2018), H. 7. S. 236-239.

Gibt es ein richtiges Lesen im falschen? Jörg Magenau erkundet als Liebender das Phänomen des Bestsellers (Rezension über: Jörg Magenau: Bestseller. Bücher, die wir liebten – und was sie über uns verraten. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2018). In: literaturkritik.de 20 (2018), H. 8. S. 416-420.

Eine Bewunderung epochaler Sturzflüge. Florian Illies vermittelt Impressionen aus dem eigentümlichen Jahr 1913. Erneut (Rezension über: Florian Illies: 1913. Was ich unbedingt noch erzählen wollte. S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2018). In: literaturkritik.de 20 (2018), H. 12. S. 355-359.

So viel mehr als Rätselspannung! Das „Handbuch Kriminalliteratur“ manifestiert die literaturwissenschaftliche Aufwertung eines lange Zeit geringgeschätzten Genres (Rezension über: Susanne Düwell / Andrea Bartl / Christof Hamann / Oliver Ruf (Hg.): Handbuch Kriminalliteratur. Theorien – Geschichte – Medien. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2018). In: literaturkritik.de 21 (2019), H. 3. S. 93-99.

Die repressive Wende und die (un-)heimliche Lust der Peiniger. Didier Fassin legt eine kritische Theorie des Strafens vor (Rezension über: Didier Fassin: Der Wille zum Strafen. Suhrkamp Verlag, Berlin 2018). In: literaturkritik.de 21 (2019), H. 3. S. 108-112.

Überschreiten Sie diese Grenze! Gérard Genettes Überlegungen zur Metalepse liegen in deutscher Sprache vor (Rezension über: Gérard Genette: Metalepse. Wehrhahn Verlag, Hannover 2018). In: literaturkritik.de 21 (2019), H. 6. S. 188-191.

Hinein in einen Wald aus Zeichen. Dirk von Lowtzow legt mit dem geordnet-labyrinthischen „Aus dem Dachsbau“ sein erstes Buch vor (Rezension über: Dirk von Lowtzow: Aus dem Dachsbau. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019). In: literaturkritik.de 21 (2019), H. 8. S. 67-71.