Prof. Dr. Doren Wohlleben

Doren Wohlleben

Universitätsprofessorin

Kontaktdaten

+49 6421 28-24663 +49 6421 28-28973 doren.wohlleben@ 1 Deutschhausstraße 3
35032 Marburg
F|04 Institutsgebäude (Raum: B127 bzw. +1/2270)

Organisationseinheit

Philipps-Universität Marburg Germanistik und Kunstwissenschaften (Fb09) Neuere deutsche Literatur Moderne - Gegenwart - Literaturvermittlung in den Medien (Literaturvermittlung)

Sprechstunde

Telefon-Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit im Sommersemester 2020:

Donnerstag, 23. Juli 2020, 10.00-11.00 Uhr

Donnerstag, 6. August 2020, 10.00-11.00 Uhr

Mittwoch, 2. September 2020, 12.00-13.00 Uhr

Donnerstag, 17. September 2020, 10.00-11.00 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober 2020, 10.00-11.00 Uhr

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 12.00-13.00 Uhr

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Zur Person:

geb. 28.7.1976, verheiratet, 2 Söhne (geb. 2005/2008)

seit 2019 W3-Professur für Neuere und neueste deutsche Literatur an der Philipps-Universität Marburg mit Schwerpunkt Literaturvermittlung in den Medien
2018/19 Heisenberg-Stelle (DFG) am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
2017/18 projektbezogene Gastprofessur für transnationale Forschung am Jakob-Fugger-Zentrum Augsburg/Research Center for Transnational Studies im Rahmen eines trilateralen Verbundprojekts (Israel, USA, Deutschland)
2014-2017 Heisenberg-Stipendiatin (DFG) am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg in Kooperation mit der Washington University in St. Louis/ USA sowie dem Literaturmuseum der Moderne, Marbach
X/XI 2014 DAAD-Forschungsaufenthalt am Département des littératures et langues modernes der Université de Montréal/Kanada
2013 Habilitation an der Universität Augsburg: doppelte Venia legendi für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft (Europäische Literaturen)
I-IV 2012 DAAD-Gastprofessorin an der Hebrew University Jerusalem (Department of German, Russian and Eastern European Studies) in Zusammenarbeit mit dem Franz-Rosenzweig Institut, Jerusalem/ Israel
2006-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin (100%) im Rahmen des mitbegründeten interdisziplinären Masterstudiengangs Ethik der Textkulturen (Elitenetzwerk Bayern) zeitgleich am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte/ Department für Germanistik und Komparatistik der FAU Erlangen-Nürnberg sowie am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität Augsburg
2005/06 Postdoc-Stipendiatin (HWP) für exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Augsburg in Kooperation mit der Washington University in St. Louis/USA
2001-2004 Promotionsstipendiatin (DFG) im GK Kulturen der Lüge, 2004: Promotion im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg, Note: summa cum laude/Lehraufträge, Einführungskurse (DAAD) an der LMU München
1996-2001 Studium der Germanistik und Klassischen Philologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie an der Università di Pisa und der Scuola Normale di Pisa/Italien – gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes

Forschungsschwerpunkte:

  • Literaturvermittlung in den Medien (in Kooperation mit Museen, Theater, Rundfunk, Verlagen, Film und Fernsehen)
  • Narratologie und Intermedialität in der Gegenwartsliteratur
  • Literatur und Kulturtheorie in deutsch-jüdischen Kontexten der Moderne
  • Hermeneutik, Ästhetik und Rätsel
  • Ethik und Literatur (Antikenrezeption) 

Aktuelle Forschungsprojekte:

I Literaturvermittlung

 Verfilmte Autorschaft

Internationale Tagung in der Carl Friedrich von Siemens-Stiftung München, 3.-5. April 2019, unter der Leitung von Torsten Hoffmann (Stuttgart) und Doren Wohlleben (Marburg): Der Autor als Filmfigur – gefördert durch die Fritz Thyssen-Stiftung [link zum Programm]

Tagungsband hierzu erscheint unter dem Titel Verfilmte Autorschaft. Auftritte von Schriftsteller*innen in Dokumentationen und Biopics, hg. v. Torsten Hoffmann, Doren Wohlleben, 2020 bei transcript.

 

Studentisches Film-Essay-/ Ausstellungsprojekt Der Autor, das Medium und ich in Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler und Filmregisseur Prof. Dr. Thomas Henke (entwickelt aus dem Kontext des Theorie-Seminars in Kooperation mit Prof. Dr. Malte Hagener im WS 2019/20 Beim Denken zuschauen. Der Essay in Film und Literatur) sowie dem Medienzentrum der Universitätsbibliothek Marburg. Ausstellungseröffnung: Januar 2021.

II Ästhetik, Ethik und Politik in deutsch-jüdischen Kontexten der Moderne

Friedenspoetik

Friede im Gleichnis in politischen, philosophischen und poetischen Texten bei Hannah Arendt, Hermann Broch und Karl Jaspers in Kooperation mit der Washington University St. Louis/USA

Wagnis Wissenschaft: Die Idee der Internationalen Universität – 1945 und heute

Vorträge/Netzwerke hierzu:

Emanzipation und Judentum bei Hermann Broch, Augsburg, Juni 2018 (Tagung: Emanzipation und Religion im 20. Jahrhundert, Organisation: Bettina Bannasch, Doren Wohlleben im Kontext der trilateralen Forschernetzwerkgruppe (Israel, USA, Deutschland) Emanzipation nach der Emanzipation: Jüdische Geschichte, Literatur und Philosophie von 1900 bis heute)

Ewiger Friede – ewiger Wanderer: Hannah Arendt, Hermann Broch, Gershom Scholem, Ascona (Monte Verità) / Italien, August 2018 (Tagung: Aussteigen und Aussteiger – eine Vision der Jahrhundertwende und im Schaffen Hermann Brochs, Organisation: Barbara Mahlmann-Bauer, Paul Michael Lützeler, Sammelband erscheint 2020)

Erziehung zur Demokratie – Brochs Ideen einer Internationalen Universität, ZfL Berlin, Juni 2021 (Tagung: „Verteidigung der Demokratie“. Hermann Brochs amerikanische Erfahrung und die Aktualität seines politischen Denkens, Organisation: Daniel Weidner, Paul Michael Lützeler)

Funktionen/Mitgliedschaften:

  • Vize-Präsidentin im Internationalen Arbeitskreis Hermann Broch (IAB), ca. 300 Mitglieder aus Nordamerika, Europa und Asien
  • Mitglied im Advisory Board der transatlantischen Zeitschrift GegenwartsLiteratur. Ein germanistisches Jahrbuch in Zusammenarbeit mit dem Center for Contemporary German Literatur in St. Louis/ USA
  • Gutachterin bei der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, des DAAD, der Max Kade Stiftung et al.
  • Mentorin beim hessischen Frauen-Förderprogramm Postdoc Career and Mentoring Office
  • Kommissionsmitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes

Publikationen:

Bücher:

Gegenwartsliteratur/Literaturvermittlung in den Medien:

(1) Schwindel der Wahrheit. Ethik und Ästhetik der Lüge in Poetik-Vorlesungen und Romanen der Gegenwart. Ingeborg Bachmann, Reinhard Baumgart, Peter Bichsel, Sten Nadolny, Christoph Ransmayr, W. G. Sebald, Hans-Ulrich Treichel. Freiburg i. Br./Berlin (Rombach Wissenschaften) 2005, 2. Auflage 2017. [= Dissertationsschrift 2004]

(2) Text+Kritik, Band 220: Christoph Ransmayr. Gastherausgeberschaft. Okt. 2018.

(3) Verfilmte Autorschaft. Auftritte von Schriftsteller*innen in Dokumentationen und Biopics, hg. zusammen mit Torsten Hoffmann. Bielefeld (transcript), erscheint 2020. [= Tagungsband zur internationalen Thyssen-Tagung Der Autor als Filmfigur, München, April 2019]

Hermeneutik (Rätsel und Literatur), Ästhetik und Politik (Hermann Broch):

(4) Fragen an die Sphinx. Kulturhermeneutik einer Chimäre zwischen Mythos und Wissenschaft, hg. zusammen mit Bernadette Malinowski, Jörg Wesche. Heidelberg (Carl Winter) 2011. [= Tagungsband zur internationalen und interdisziplinären DFG-Tagung 2010]

(5) Hermann Broch und die Romantik, hg. zusammen mit Paul Michael Lützeler. Berlin/Boston (de Gruyter) 2014. [= Tagungsband zur internationalen und interdisziplinären DFG-Tagung 2012]
rezensiert in: German Quarterly Book Reviews, Vol. 88, No. 3 (Summer 2015), S. 398f.

(6) Enigmatik – Das Rätsel als hermeneutische Grenzfigur in Mythos, Philosophie und Literatur. Antike – Frühe Neuzeit – Moderne. Heidelberg (Carl Winter) 2014. [= Habilitationsschrift 2013]
rezensiert in: German Quarterly Book Reviews, Vol. 88, No. 1 (Winter 2015), S. 142-144; in: Germanistik, Bd. 56 (2015), Heft 3-4, S. 573f.; in: Bryn Mawr Classical Review 2016.07.21.

Aufsätze

Gegenwartsliteratur (besonders Christoph Ransmayr, W. G. Sebald) / Literaturvermittlung in den Medien:

(1) Poetik des Schwindels und Verschwindens bei Hartmut Lange, W. G. Sebald und Horst Stern. In: Bettina von Jagow; Florian Steger (Hg.): Differenzerfahrung und Selbst. Bewußtsein und Wahrnehmung in Literatur und Gesellschaft des 20. Jahrhunderts. Heidelberg (Carl Winter) 2003; S. 333-353.

(2) (zusammen mit Magdalena Mancas): Fernando Perezʼ Film Das Leben ein Pfeifen auf Lüge und Ideologie, ein Lied auf die (künstlerische) Freiheit. In: Kerstin Kratochwill; Almut Steinlein (Hg.): Kino der Lüge. Bielefeld (transcript) 2004; S. 87‑103.

(3) Poetics in Progress: Accusation and Announcement of Lying as a Literature Promoting Process. In: Jochen Mecke (Hg.): Cultures of Lying. Berlin/Massachusetts 2006; p. 268-280.

(4) Effet de flou: Unschärfe als literarisches Mittel der Bewahrheitung in W.G. Sebalds Schwindel. Gefühle. In: Michael Niehaus; Claudia Öhlschläger (Hg.): W. G. Sebald. Politische Archäologie und melancholische  Bastelei. Berlin (Ernst Schmidt) 2006; S. 127-143.

(5) Über die Photographie hinaus: Zur paraliterarischen Funktion der Photographien in W. G. Sebalds Austerlitz. In: Urs Meyer; Roberto Simanowski; Christoph Zeller (Hg.): PARALITERATUR – HYBRIDKULTUR. Zur Theorie und Geschichte der Transmedialität. Göttingen (Wallstein) 2006; S. 185-202.

(6) Maske – Gesicht – Antlitz? Porträts bei W. G. Sebald in Bild und Text. In: GegenwartsLiteratur. Ein germanistisches Jahrbuch. A German Studies Yearbook, hg. v. Paul Michael Lützeler und Stephan K. Schindler. VI/2007; S. 1-20.

(7) Orte der Anerkennung. Ethische Lektüren der Poetik-Vorlesungen. In: Susanne und Christian Krepold (Hg.): Schön und gut? Studien zur Ethik und Ästhetik in der Literatur. Würzburg (Könighausen & Neumann) 2008; S. 173-184.

(8) Die Gewalt der Gesichte. Zur Affinität von Kunst und Kriminalität am Beispiel von Leo Perutz‘ Der Meister des jüngsten Tages. In: Moritz Baßler; Cesare Giaobazzi; Stephanie Waldow (Hg.): (Be-)Richten und Erzählen. Literatur als gewaltfreier Diskurs? München (Wilhelm Fink) 2011; S. 169-179.

(9) Trost der Literatur? Transformationen des (guten) Endes bei Christoph Ransmayr. In: GegenwartsLiteratur. Ein germanistisches Jahrbuch. A German Studies Yearbook, hg. v. Paul Michael Lützeler und Stephan K. Schindler. XV/2016; S. 65-82.

(10) (zusammen mit Christian Schneider) Die Episode als Erzähl- und Lebensform. Konferenzbericht zur internationalen DFG-Tagung Glück am Ende? Episodisches Erzählen in Mittelalter und Gegenwart. In: DIEGESIS (Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung) 5, Heft 2, 2016, S. 129-139.

(11) Poetik als Praxis. Spielformen mündlichen Weitererzählens bei Felicitas Hoppe und Christoph Ransmayr. In: TEXT+KRITIK IX/16, Sonderband, hg. v. Nadine J. Schmidt; Kalina Kupczynska: Poetik des Gegenwartsromans; S. 154-162.

(12) „Immer anderwärts“. Endlose Reisen, ewige Wiederholung und entstellte Ähnlichkeit bei W. G. Sebald, Sören Kierkegaard und Walter Benjamin. In: Michaela Holdenried; Alexander Honold; Stefan Hermes (Hg.): Reiseliteratur der Moderne und Postmoderne. Berlin (Erich Schmidt) 2017, S. 245-255.

(13) „Geht los. Erzählt“. Ein Streifzug durch Christoph Ransmayrs Werk. Podiumsdiskussion Jan Bürger, Sigrid Löffler und Doren Wohlleben. Text+Kritik, Band 220: Christoph Ransmayr. Gastherausgeberin: Doren Wohlleben. Oktober 2018, S. 16-28.

(14) Christoph Ransmayr – Kalligraph und Kartograph. Text+Kritik, Band 220: Christoph Ransmayr. Gastherausgeberin: Doren Wohlleben. Oktober 2018, S. 9-15.

(15) Komik und Katastrophe in Christoph Ransmayrs Die Unsichtbare. Tirade an drei Stränden (2001) sowie Damen und Herren unter Wasser (2007). In: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXIX. Herausgeberkollegium: Alexander Košenina, Mark-Georg Dehrmann, Claudia Stockinger, Ulrike Vedder. Heft 3 (2019), S. 573-586.

(16) (zusammen mit Alexandra Kemmerer) Im Kalten Krieg der Geschlechter: Mythos und Recht, Poetik und Politik in Christa Wolfs Kassandra-Projekt. Publiziert in: Max Planck Institute for Comparative Public Law & International Law (MPIL). Research Paper No. 2019-21
Erscheint auch in: Martina Engelbrecht, Klaus Kempter (Hg.): Krise(n) der Moderne. Über Literatur und Zeitdiagnostik. Heidelberg (Carl Winter) 2020.

(17) Dichter dran: Vermittelte Autorschaft im experimentellen Filmporträt Felicitas Hoppe sagt (2017). In:  Renate Stauf; Christian Wiebe (Hg.): Erschriebenes Leben. Autobiographische Zeugnisse von Marc Aurel bis Knausgård. Heidelberg (Carl Winter) 2020, S. 359-371.

 (18) (zusammen mit Torsten Hoffmann): Verfilmte Autorschaft. Zur Einführung. In: Verfilmte Autorschaft. Auftritte von Schriftsteller*innen in Dokumentationen und Biopics, hg. zusammen mit Torsten Hoffmann. Bielefeld (transcript) 2020.

 (19) Porträt im Porträt. Hilde Domin und Felicitas Hoppe als Filmfiguren. In: Verfilmte Autorschaft. Auftritte von Schriftsteller*innen in Dokumentationen und Biopics, hg. zusammen mit Torsten Hoffmann. Bielefeld (transcript)

Literatur und Kulturtheorie der Moderne / Hermann Broch

(20) Friedrich Nietzsches Zarathustra im poetologischen Spannungsfeld von Schatten und Erscheinung. In: Mathias Mayer (Hg.): Also wie sprach Zarathustra? West-östliche Spiegelungen  im kulturgeschichtlichen Vergleich.  Würzburg  (Ergon) 2006; S. 125-138.

(21) Der Äneas-Mythos. Ethisch-poetische Korrespondenzen bei Hannah Arendt und Hermann Broch. In: Wolfgang Heuer; Irmela von der Lühe (Hg.): Dichterisch denken. Hannah Arendt und die Künste. Göttingen (Wallstein) 2007; S. 70-83.
Virtuell verfügbar in: TRANS Nr. 16. Internet Zeitschrift für Kulturwissenschaften No. 16/2005.

(22) Narrative (-) Initiative. Das „Rätsel des Anfangs“ als ethisches und poetologisches Konzept in Hannah Arendts Denktagebuch und ihrer Vorlesung Über das Böse. In: Claudia Öhlschläger (Hg.): Narration und Ethik. München (Wilhelm Fink) 2009; S. 53‑63.

(23) Vom „Verlöschen der Gesichter in der Landschaft“. Porträts in Hermann Brochs Roman Die Schlafwandler. In: Paul Michael Lützeler; Alice Stašková (Hg.): Hermann Broch und die Künste. Berlin/ New York (de Gruyter) 2009; S. 39-54.

(24) Rätsel und Literatur. Ethische Perspektiven einer hermeneutischen Grundfigur. In: Günter Butzer; Hubert Zapf (Hg.): Theorien der Literatur IV. Basel (A. Francke Verlag) 2009; S. 131-148.

(25) Obscuritas und Curiositas. Das Rätsel als neuzeitliche Denkform mit Blick auf Francis Bacons Weisheit der Alten (De sapientia veterum, 1609). In: Variations (Literaturzeitschrift der Universität Zürich) 18 (2010): Rätsel/Énigmes/Riddles; S. 15‑27.

(26) (zusammen mit Bernadette Malinowski und Jörg Wesche): Zur kulturhermeneutischen Disposition des Sphinx-Mythos. Einleitende Überlegungen. In: Bernadette Malinowski; Jörg Wesche; Doren Wohlleben (Hg.): Fragen an die Sphinx. Kulturhermeneutik einer Chimäre zwischen Mythos und Wissenschaft. Heidelberg (Carl Winter) 2011; S. 7-22.

(27) Dramatische Phantasie. Handeln und Handlung bei Leo Perutz und Hermann Broch. In: Graham Bartram; Paul Michael Lützeler (Hg.): Hermann Brochs Die Schlafwandler. Tübingen (Stauffenburg) 2012; S. 51-66.

(28) Restauration des Menschen. Alfred Döblin und der (Radio-) Essay. In: Stefan Keppler-Tasaki (Hg.): Massen und Medien bei Alfred Döblin. 18. Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium. Frankfurt am Main et al. (Peter Lang) 2013; S. 291-302.

(29) Rätsel und Gesicht(e): Literarische Auflösungs- und Erlösungsverfahren. Friedrich Nietzsche, Franz Rosenzweig, Hermann Broch, in: Interjekte 4 (2013), hg. v. Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (Hg.: Mona Körte, Judith Elisabeth Weiss; Direktion: Sigrid Weigel); S. 68-77.

(30) (zusammen mit Paul Michael Lützeler): Einleitung. Hermann Brochs moderne Romantik(kritik) – Herkunft, Horizonte, Perspektiven. In: Doren Wohlleben; Paul Michael Lützeler (Hg.): Hermann Broch und die Romantik. Berlin/ Boston (de Gruyter) 2014; S. 1-8.

(31) Metaphysischer Humor zwischen Romantik und Moderne in Hermann Brochs Die Schuldlosen. In: Doren Wohlleben; Paul Michael Lützeler (Hg.): Hermann Broch und die Romantik. Berlin/ Boston (de Gruyter) 2014; S. 167-183.

(32) Theorie des Sinnbilds. Zum Symbol des Schiffes in Hermann Brochs Der Tod des Vergil. In: Elena Agazzi; Paul Michael Lützeler (Hg.): Hermann Brochs Der Tod des Vergil. Tübingen (Stauffenburg) 2016, S. 268-281.

(33) Parabel von der Stimme. Hermann Brochs Hermeneutik des Gleichnisses in chassidischer Tradition. In: Yearbook for European Jewish Literature Studies. Diagnosen der Moderne 4 (2017), hg. von Arvi Sepp und Paul Michael Lützeler, Berlin (de Gruyter) 2017,  S. 33-43.

(34) Geist und Geld. Ideen einer Krisen- und Reformpolitik in den Universitätsschriften von Karl Jaspers und Hermann Broch. In: Jürgen Heizmann, Bernhard Fetz (Hg.): Hermann Broch und die Ökonomie. Wuppertal (Arco) 2018, S. 169-186.

(35) Friedenspoetik – Perspektiven einer literaturwissenschaftlichen Friedensforschung der Moderne am Beispiel von Hermann Brochs Vergil-Erzählungen. In: Christine Lubkoll, Anna Hampel, Manuel Illi (Hg.): Politische Literatur: Debatten, Begriffe, Aktualität. Stuttgart (Metzler) 2018, S. 217-232.

(36) Hermann Brochs geistige Wanderschaft zum Wahrheitsberg. Mystische Korrespondenzen mit Hannah Arendt, Daniel Brody, Karl Kerényi und Gershom Scholem. In: Barbara Mahlmann-Bauer, Paul Michael Lützeler (Hg.): Aussteigen und Aussteiger – eine Vision der Jahrhundertwende und im Schaffen Hermann Brochs. Göttingen (Wallstein), erscheint 2020.

Lexikon-/ Handbuchartikel:

(1)-(2) ,Fotografie‘/ ,Stein‘. In: Günter Butzer; Joachim Jacob (Hg.): Lexikon literarischer Symbole. Stuttgart (Metzler) 2008.

(3)-(5) ,Geheimnis‘/ ,Rätsel‘/ ,Zitat‘. In: Oda Wischmeyer et al. (Hg.): Lexikon der Bibelhermeneutik. Berlin/ New York (de Gruyter) 2009.

(6) ,Rätsel‘. In: Enzyklopädie der Neuzeit. Hg. v. Friedrich Jaeger im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern. Bd. 10. Stuttgart/ Weimar (Metzler) 2009.

(7) ,Die Schuldlosen‘. In: Michael Kessler; Paul Michael Lützeler (Hg.): Hermann-Broch-Handbuch. Berlin/ Boston (de Gruyter) 2016, S. 199-216.

(8) ,Ein Sommer auf dem Lande. Les enfants du marais (Regie: Jean Becker)‘. In: Jürgen Heizmann (Hg.): Heimatfilm international. Stuttgart (reclam) 2016, S. 130-136.

(9) ,Ethik des Schriftstellers‘. In: Michael Niehaus, Claudia Öhlschläger (Hg.): W.G. Sebald-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart/ Weimar (Metzler) 2017, S. 250-254.

(10) Christoph Ransmayr: ,Atlas eines ängstlichen Mannes‘. In: Kindlers Literatur Lexikon (online-Ausgabe), Oktober 2018. 

(11) Christoph Ransmayr: ,Cox oder Der Lauf der Zeit‘. In: Kindlers Literatur Lexikon (online-Ausgabe), 2018.

(12) Christoph Ransmayr [Werk von 2007-2018]. In: Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur, 2019.

(13) ,Christoph Ransmayr: Die letzte Welt (1988)‘. In: Stefanie Kreuzer (Hg.): Klassiker österreichischer Literatur. Eine ,Literaturgeschichte‘ in Einzeltextanalysen vom 19. bis 21. Jahrhundert. München (Fink), voraussichtlich 2020.

  

Rezensionen:

(1) Bismark, Heike: Rätselbücher. Entstehung und Entwicklung eines frühneuzeitlichen Buchtyps im deutschsprachigen Raum. Mit einer Bibliographie der Rätselbücher bis 1800. Tübingen 2007. In: Germanistik, Bd. 49 (2008), Heft 1-2, S. 148f.

(2) Picht, Barbara: Erzwungener Ausweg. Hermann Broch, Erwin Panofsky und Ernst Kantorowicz im Princetoner Exil. Darmstadt 2008. In: Germanistik, Bd. 49 (2008), Heft 3-4, S. 877.

(3) Reinacher, Pia: Liebe, Lüge, Libertinage. Eine Expedition zu den Leidenschaften in der zeitgenössischen Literatur. Berlin 2008. In: Germanistik,  Bd. 50 (2009), Heft 1-2, S. 468.

(4) Stanitzek, Georg: Essay – BRD. Berlin 2011. In: Germanistik, Bd. 52 (2011), Heft 3-4, S. 905f.

(5) Bannasch, Bettina; Rochus, Gerhild (Hg.): Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur von Heinrich Heine bis Herta Müller. In: Germanistik, Bd. 54 (2013), Heft 3-4, S. 378f.

(6) Leśniak, Sławomir: Die Entwicklung des Essays. Literarische Transformationen der mathematischen Funktionalität bei Rudolf Kassner, Walter Benjamin, Robert Musil und Vilém Flusser. In: Germanistik, Bd. 56 (2015), Heft 1-2.

(7) Theisohn, Philipp: Die kommende Dichtung. Geschichte des literarischen Orakels 1450-2050. In: Arbitrium, Heft 33/2, 2015.

(8) Holdenried, Michaela (Hg.): Felicitas Hoppe. Das Werk. In: Germanistik, Bd. 56 (2015), Heft 1-2; S. 367f.

(9) Geisenhanslüke, Achim: Textkulturen. Literaturtheorie nach dem Ende der Theorie. In: Germanistik, Bd. 56 (2015), Heft 3-4, S. 567.

(10) Röhricht, Karin: Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Korpusanalyse der Anthologie Klagenfurter Texte (1977-2011). In: Germanistik, 2018.

(11) Henke, Daniela: Geschichte neu denken. Postmoderne Geschichtsphilosophie und Historiographie im Romanwerk Christoph Ransmayrs. In: Germanistik, 2018.

(12) Broch, Hermann; Thiess, Frank: Briefwechsel 1929-1938 und 1948-1951. Hrsg. v. Paul Michael Lützeler. In: Germanistik, 2019.

 (13) Mohs, Johanne; Zimmermann Katrin; Caffari, Marie (Hg.): Schreiben im Zwiegespräch. Praktiken des Mentorats und Lektorats in der zeitgenössischen Literatur. In: Germanistik, 2020.

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