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Struktur und Studienordnung

Der genaue Verlauf des B.A. Studiums Medienwissenschaft und alle notwendigen Informationen zu seinem Aufbau, seinen Inhalten und seinen Leistungsanforderungen, sind in der jeweiligen Studienordnung festgelegt. Die aktuellen Versionen dieser Ordnung finden Sie auf den Seiten des Fachbereichs unter folgendem Link:

Bitte beachten Sie:

Ab dem Wintersemester 2017/18 gilt für den B.A. Medienwissenschaft eine neue Prüfungsordnung (inkl. neuem Modulhandbuch), die Sie hier auf den Seiten des Fachbereichs finden. Die neue Prüfungsordnung gilt dabei zunächst verpflichtend nur für alle ab Wintersemester 2017/18 neu hinzukommenden Studierenden. Für die vorherigen Jahrgänge bleibt die jeweils zu Beginn des Studiums gültige Studien- und Prüfungsordnung maßgeblich. Alle Ausführungen auf dieser Seite beziehen sich ausschließlich auf die ältere Studien- und Prüfungsordnung vom Wintersemester 2010/11. Erstsemester informieren sich daher bis auf Weiteres bitte über die aktuelle Prüfungsordnung!

 

Untenstehend geben wir Ihnen zwar einen kurzen Überblick über die Grundbestandteile und -inhalte Ihres Studiums sowie über den Semesterverlauf. Die ausführlichen und rechtsverbindlichen Angaben finden Sie allerdings nur in der Studien- und Prüfungsordnung, weswegen eine gründliche Lektüre eben dieser Studien- und Prüfungsordnung jedem Studierenden empfohlen wird!

Modultypen im B.A. Medienwissenschaft (nach PO vom 19.01.2011)

Beim B.A. Medienwissenschaft handelt es sich um einen modularisierten Studiengang; das heißt, verschiedene Einzelveranstaltungen (in der Regel zwei) werden zu einem Modul zusammengefasst, dessen Endnote sich aus verschiedenen Leistungen (Prüfungsleistungen und Studienleistungen) ergibt. Studienleistungen sind dabei Arbeiten, die innerhalb des Semesters geleistet werden, z.B. Referate, Thesenpapier oder Essay; Prüfungsleistungen sind in den meisten Fällen Hausarbeiten, aber auch Projektarbeiten etc., die im Anschluss an die Lehrveranstaltung erbracht werden. Die Prüfungsleistungen sind am Ende dafür ausschlaggebend mit welcher Note das entsprechende Modul insgesamt abgeschlossen wird. Die verschiedenen Module können zudem aufeinander aufbauen.

Je nach erforderlichem Arbeitsaufwand des Moduls werden unterschiedlich viele Leistungspunkte (LP) vergeben, wobei ein Leistungspunkt dabei ca. 30 Arbeitsstunden entspricht. Im Schnitt sollten pro Semester 30 Leistungspunkte erbracht werden. Die Leistungspunkte sind entsprechend dem European Credit Transfer System angelegt und werden deshalb teilweise auch als ECTS-Punkte bezeichnet.

Das Studium gliedert sich in insgesamt fünf Bereiche, die sich jeweils aus unterschiedlichen Modulen zusammensetzen. Die Module sind jeweils verschiedenen Pflicht- und Wahlpflichtbereichen zugeordnet; d.h. es gibt verpflichtende Veranstaltungen, die jeder Studierende besucht haben muss, und es gibt Bereiche, in denen zwischen verschiedenen Modultypen gewählt werden kann.

Ein Modul kann verschiedene Veranstaltungstypen umfassen. Diese sind:
VL = Vorlesung
UE = Übung
SE = Seminar
KO = Kolloquium
PR = Projekt

Pflichtbereiche & Wahlpflichtbereiche

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Pflichtbereich I (120 LP)Pflichtbereich I (120 LP)

    • Modul 1 Propädeutik I, 12 LP
    • Modul 2 Propädeutik II, 12 LP

    Die Module Propädeutik I und Propädeutik II, die nach dem zweiten Semester abgeschlossen werden, vermitteln die Grundlagen des Faches Medienwissenschaft. Sie liefern einen ersten Überblick über die Geschichte der einzelnen Medien und ihre Dynamik. Grundbegriffe und Instrumentarien der Medienanalyse werden erläutert, die wichtigsten Medientheorien und Mediendiskurse vorgestellt.

    • Modul 3 Arbeitstechniken der Medienwissenschaft, 12 LP

    Das ebenfalls nach dem zweiten Semester abzuschließende Modul Arbeitstechniken der Medienwissenschaft führt in die medienwissenschaftliche Arbeit ein.

    • Modul 4 Filmanalyse, 12 LP
    • Modul 5 Medien und Textproduktion, 12 LP
    • Modul 7 Fernsehanalyse, 12 LP

    In den Modulen Filmanalyse (Modul 4), Medien und Textproduktion (Modul 5) und Fernsehanalyse (Modul 7) werden analytische Techniken am konkreten Material erprobt. Damit wird bis zum Ende des dritten Semesters eine umfassende Phänomenologie audiovisueller Medien erarbeitet.

    • Modul 6 Praktikum, 12 LP

    Das Praktikum ist als eigenes Modul ausgewiesen und sollte im zweiten Studienjahr absolviert werden.

    • Modul 10 Medienorganisation, 12 LP

    Das Modul Medienorganisation widmet sich den Organisationsformen und Produktionsabläufen der Medien sowie den Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen, aus denen die audiovisuellen Produkte hervorgehen.

    • Modul 12 Medien- und Kommunikationstheorie, 12 LP

    Das Modul Medien- und Kommunikationstheorie vertieft und systematisiert Theorien und Erklärungsmodelle.

    • Modul 13 Abschlussmodul, 12 LP

    Das Abschlussmodul besteht aus der Bachelorarbeit und einer anschließenden, auf der Arbeit aufbauenden mündlichen Prüfung (genannt "Disputation").

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Pflichtbereich II – Visualität: Bild-Objekt-Raum (12 LP)Pflichtbereich II – Visualität: Bild-Objekt-Raum (12 LP)

    Im reinen Importbereich Visualität: Bild-Objekt-Raum aus dem Angebot des B.A. Kunstgeschichte werden unter den Stichworten „Textualität“, „Narrativität“ und „Visualität“ intermediale Austausch- und Übersetzungsprozesse, die gegenseitige Durchdringung der Medien sowie Hybridformen und mediale Ausdifferenzierungen thematisiert.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Wahlpflichtbereich I (12 LP)Wahlpflichtbereich I (12 LP)

    • Modul 9, Berufspraxisbezogene Medienarbeit, 12 LP (Projektmodul)

    oder

    • Importmodule aus der Bildenden Kunst (im Umfang von 12 LP)

    Im Wahlpflichtmodul Berufspraxisbezogene Medienarbeit (Modul 9) soll praktische Medienarbeit vermittelt und eingeübt werden. Alternativ steht ein Angebot von Importmodulen aus der Bildenden Kunst, M.A., zur Verfügung.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Wahlpflichtbereich II (24 LP)Wahlpflichtbereich II (24 LP)

    • Modul 8, Gestaltung digitaler Medien, 12 LP
    • Modul 11, Medienvermittlung, 12 LP,

    oder

    • Importmodule aus der Informatik (im Umfang von 24 LP)

    Im Wahlpflichtbereich II werden in Gestaltung digitaler Medien (Modul 8) analytische Techniken am konkreten Material erprobt, Medienvermittlung (Modul 11) konzentriert sich demgegenüber auf die Kritik und Analyse audiovisueller Gegenstände in der Öffentlichkeit und in den begleitenden Medien, beispielsweise in der Medienpublizistik oder im Onlinejournalismus. Alternativ steht ein Angebot von Importmodulen aus der Informatik, B.A., zur Verfügung.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Wahlpflichtbereich III – Gesellschaftliche Kontexte (12 LP)Wahlpflichtbereich III – Gesellschaftliche Kontexte (12 LP)

    Das Angebot von Importmodulen im Wahlpflichtbereich III Gesellschaftliche Kontexte fokussiert die sozialen Dimensionen medialer Kulturen.

Wichtig!

Genauere Informationen zu den Modalitäten im Bereich der Importmodule (das betrifft Pflichtbereich II und ggf. die Wahlpflichtbereiche) finden Sie hier:

Exemplarischer Studienverlauf

Einen exemplarischen Studienverlaufsplan für den B.A. Medienwissenschaft - strukturiert nach Fachsemestern - finden Sie in der jeweiligen Studienordnung (Link siehe oben!).