Hauptinhalt
Qualifikationen
Der Hauptfachteilstudiengang „Kulturelle und Digitale Bildung“ befähigt Sie dazu, kulturelle und digitale Bildungsprozesse für unterschiedliche Zielgruppen professionell zu gestalten. Sie entwickeln Konzepte, setzen Projekte operativ um und begleiten Bildungsprozesse in Organisationen und Institutionen, in denen kulturelle, künstlerische und digitale Perspektiven zusammenwirken.
Was Sie im Studium aufbauen
Sie erwerben theoretische und praktische Kenntnisse sowie analytische und gestalterische Kompetenzen im Umgang mit vielfältigen kulturellen, künstlerischen und digitalen Konzepten – sowohl in ihren aktuellen Erscheinungsformen als auch in ihren historischen Entwicklungen. Dieses Wissen ermöglicht Ihnen, kulturelle Praktiken und digitale Medien in ihrer Bedeutung für Bildungsprozesse fundiert einzuordnen. Unser Lehrangebot versetzt Sie darüber hinaus in die Lage, pädagogische Prozesse auch mit Hilfe von Methoden der empirischen Sozialforschung abzubilden.
Sie verstehen, wie kulturelle und digitale Bildungsprozesse entstehen, wie sie gestaltet werden können und welche Rolle sie in einer vielfältigen Gesellschaft spielen. Mit diesem Profil sind Sie in der Lage, Bildungsangebote zu entwickeln, kritisch zu reflektieren und in unterschiedlichen institutionellen Kontexten umzusetzen.
Wenn Sie das Studium des Hauptfaches abgeschlossen haben, sollten Sie über folgende Qualifikationen verfügen:
Zentrale fachliche Grundlagen
- Kulturelle Praktiken und künstlerische Ausdrucksformen — ihre gesellschaftliche Bedeutung und ihr Potenzial für Bildungsprozesse
- Digitale Medien und digitale Lernräume — Gestaltung, Reflexion und Einsatz in pädagogischen Kontexten
- Erziehungswissenschaftliche und kulturtheoretische Konzepte — etwa Medienkompetenz, kulturelle Teilhabe oder digitale Bildung
- Übertragung auf pädagogische Settings — Anwendung der Konzepte in Schulen, Kulturinstitutionen, Projekten oder freien Lernumgebungen
Softskills - Was lerne ich außerdem?
Inhalt ausklappen Inhalt einklappen
Kommunikative Kompetenz: Im Studium üben Sie in vielfältigen Situationen ein, komplexe Sachverhalte strukturiert und verständlich zu erläutern. Sie haben gelernt, fachlich begründet zu argumentieren und einen professionellen Standpunkt einzunehmen und kommunikativ zu vertreten.
Sie können in einem Vortrag/Referat Inhalte didaktisch aufbereitet vermitteln und in Gruppen zu guten Arbeitsergebnissen gelangen.Inhalt ausklappen Inhalt einklappen
Organisationskompetenz und Selbststrukturierung: Das Studium stellt Sie vor die Herausforderung, sich selbst und Ihren Lernprozess zu strukturieren, sich Ziele zu setzen und diese innerhalb einer festgesetzten Zeit zu erreichen. Neben der inhaltlichen Ausbildung ist dies ein wichtiger Lernprozess, der Sie auf ein späteres Berufsleben vorbereitet. Nutzen Sie diese Seite eines Hochschulstudiums als Lernfeld! Die Dozent*innen und die Studienberatung stehen Ihnen als Reflexionshilfe zur Verfügung!
Inhalt ausklappen Inhalt einklappen
Ambiguitätstoleranz: Das Wort Ambiguitätstoleranz beschreibt die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit, Widersprüchlichkeit und Unklarheit in Situationen anzunehmen, auszuhalten und damit konstruktiv umzugehen. Erziehungswissenschaftliche Theorieangebote und Denktraditionen sind selten "richtig" oder "falsch", sondern beleuchten jeweils bestimmte Aspekte oder Seiten eines Gegenstandes, nehmen unterschiedliche Standpunkte und Perspektiven ein oder bewerten Sachverhalte unterschiedlich.
Was für die Wissenschaft gilt, gilt um so mehr für pädagogisches Handeln: Pädagogisches Handeln bedeutet immer auch, mit Uneindeutigkeiten und Widersprüchen umzugehen und trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Das Studium bereitet Sie darauf vor.
Diese Fähigkeiten und Ihr Fachwissen bereiten Sie auf eine ganze Reihe von Tätigkeitsfeldern vor, die Sie während des Studiums selbstständig näher beleuchten sollten, zum Beispiel durch Praktika. Denn wenn Sie wissen, was Sie können, was Sie interessiert und welche Anforderungen bestimmte Berufe haben, können Sie ins Berufsleben starten.
Sie erlangen mit diesem Abschluss nicht den Status einer "Pädagogischen Fachkraft" in Hessen gemäß HKJGB §25, 2.
Die staatliche Anerkennung für "Soziale Arbeit"/"Sozialpädagogik" wird mit dem Abschluss des BA "Erziehungs- und Bildungswissenschaft" nicht erworben.