06.02.2026 Bundeszentrale für politische Bildung: Die sinophone Diaspora in Deutschland
Der Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt einen Überblick über die vielfältige und historisch gewachsene Gemeinschaft der Sinophonen Diaspora in Deutschland.
Der Begriff "sinophone Diaspora" umfasst eine heterogene Gruppe. Dazu zählen Menschen, die aus der Volksrepublik China, Hongkong, Macao und Taiwan nach Deutschland migriert sind, sowie deren Nachkommen. Auch Personen mit familiären Bezügen zu ethnisch-chinesischen Gemeinschaften aus anderen Ländern (z.B. Vietnam, Malaysia, USA) werden dazugezählt. Die Migrationsgründe sind vielfältig und reichen von Studium und Arbeit über wirtschaftliche Verbesserung bis hin zu Flucht vor politischer Verfolgung.
Die Geschichte dieser Einwanderung reicht über 200 Jahre zurück – von den ersten dokumentierten Chinesen im 19. Jahrhundert über Seeleute in Hamburg und Studierende in der Weimarer Republik bis hin zur Verfolgung während der NS-Zeit (z.B. der "Chinesenaktion" 1944). Nach einer Unterbrechung setzte ab den 1990er Jahren verstärkte Migration ein.
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Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
Autorin: Kimiko Suda
Lizenz CC BY-NC-ND 4.0