23.10.2026 Chinesische Forschende und Promovierende in Deutschland
Wissenschaftlicher Austausch mit China stärken
Die Zahl chinesischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen ist zwischen 2019 und 2024 um 52 Prozent auf über 5.100 gestiegen. Auch unter den internationalen Promovierenden in Deutschland bilden Chinesinnen und Chinesen mit gut 8.100 Personen die mit Abstand größte Gruppe. Diese Zahlen verdeutlichen die zentrale Bedeutung Chinas für die deutsche Hochschul- und Forschungslandschaft.
Gleichzeitig wird der wissenschaftliche Austausch zwischen Deutschland und China zunehmend von politischen Spannungen und sicherheitspolitischen Debatten geprägt. Die Frage, wie Hochschulen mit diesen Herausforderungen umgehen können, gewinnt damit an Bedeutung. Dabei gilt es, Risiken ernst zu nehmen, ohne die Chancen internationaler Zusammenarbeit aus dem Blick zu verlieren.
Der Austausch mit chinesischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist ein wichtiger Bestandteil internationaler Forschung und akademischer Zusammenarbeit. Ein differenzierter Umgang mit China erfordert daher sowohl ein Bewusstsein für mögliche Herausforderungen als auch die Bereitschaft, wissenschaftliche Beziehungen aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.
Zum Weiterlesen: Die Angst vor China und der Wert des Austauschs