20.10.2026 Forschungssicherheit und Governance am Beispiel des CISPA
Der Fall CISPA: Zwischen institutioneller Kontrolle und wissenschaftlicher Autonomie
Die Veränderungen der Governance-Strukturen des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA) werfen grundlegende Fragen zum Verhältnis zwischen staatlicher Aufsicht, institutioneller Autonomie und Forschungssicherheit auf. In seinem Beitrag untersucht der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda die Änderungen des Gesellschaftsvertrags, durch die die Einflussmöglichkeiten der Gesellschafter Bund und Saarland ausgeweitet und die Kontrollrechte des Aufsichtsrats eingeschränkt wurden. Dies geschah noch vor Abschluss der Sonderprüfung zu möglichen Sicherheitsrisiken und einem möglichen Abfluss sensiblen Forschungswissens nach China.
Der Beitrag beleuchtet offene Fragen zum Vorgehen der Verantwortlichen sowie die möglichen Folgen für die Governance von Forschungseinrichtungen. Zugleich ordnet er den Fall in die breitere politische Debatte über Forschungssicherheit und Wissenschaftsfreiheit ein. Damit bietet er einen Einblick in die Herausforderungen, vor denen Forschungseinrichtungen stehen, wenn Sicherheitsinteressen, institutionelle Kontrolle und wissenschaftliche Autonomie miteinander in Einklang gebracht werden sollen.
Hier den vollständigen Artikel lesen: Entmachtet im Namen guter Governance? – Der Wiarda-Blog