31.08.2026 US-Kriegsministerium ordnet Überprüfungen an 30 Hochschulen an
Das US-Kriegsministerium hat 30 inländische akademische Einrichtungen angewiesen, umgehend umfassende Prüfungen ihrer wissenschaftlichen, finanziellen und kooperativen Beziehungen zu ausländischen Organisationen durchzuführen. Betroffen sind vor allem Partnerschaften mit Einrichtungen, die unter dem NDAA-Gesetz von 2019 als sicherheitsrelevant eingestuft wurden, sowie mit umbenannten Konfuzius-Instituten. Ziel der vom Forschungs- und Entwicklungsbüro des Ministeriums koordinierten Maßnahmen ist es, US-steuerfinanzierte Forschungsinvestitionen vor Technologietransfer, geistigem Diebstahl und nachrichtendienstlicher Ausbeutung zu schützen.
Die betroffenen Hochschulen müssen bis zum 31. August 2026 alle ausländischen Kooperationen prüfen, sensible oder exportkontrollierte Forschung offenlegen und Maßnahmen zur Risikominimierung umsetzen – notfalls durch Beendigung problematischer Partnerschaften. Andernfalls droht der Verlust künftiger Forschungsförderung. Das Ministerium betont, dass Universitäten zwar wichtige Partner in der Forschung seien, aber die Sicherheit der Investitionen oberste Priorität habe. Die Audits sollen Bedrohungen frühzeitig erkennen und die Innovationsführerschaft der USA sichern; sie erfolgen in Abstimmung mit mehreren Kongressausschüssen.
Quelle: U.S. Department of War