23.02.2026 EUPeace veröffentlicht „Education for Open Science“-Strategie
Mit der "EUPeace Education for Open Science Strategy" veröffentlicht die Allianz einen gemeinsamen Ansatz, um freien Zugang zu Wissen, Transparenz und Kooperation fest in Lehre und Lernen zu verankern. Ziel ist es, Lehrende und Studierende dazu zu befähigen, Open Science als zentrales Bildungsprinzip zu verstehen und aktiv zu leben.
Die neu veröffentlichte Strategie beschreibt eine gemeinsame Vision für die Integration frei zugänglicher, transparenter und kollaborativer Praktiken in Studium und Lehre innerhalb der gesamten Allianz. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden digitalen Transformation und eines verantwortungsvollen Umgangs mit Wissen betont die Strategie die zentrale Rolle von Hochschulen, Studierenden und Lehrenden frühzeitig den Zugang zu Open Science zu ermöglichen.
Die Strategie bietet einen gemeinsamen Rahmen, um Ansätze wie Open-Access-Publizieren, FAIR-Prinzipien im Datenmanagement, reproduzierbare Forschungsansätze und partizipative Wissensproduktion in Lehr- und Lernformate aller Disziplinen zu integrieren.
Lehre und Lernen durch Open Science stärken
Aufbauend auf bestehenden Bildungsinitiativen der Partneruniversitäten versteht sich die Strategie als Absichtserklärung, die Dialog, gemeinsames Lernen voneinander und eine koordinierte Weiterentwicklung fördert. Statt einheitliche Lösungen vorzugeben, unterstützt sie flexible Ansätze, die der Vielfalt der Fachkulturen und institutionellen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.
Lehrende als zentrale Multiplikator:innen stärken
Durch den Fokus auf Peer Learning sowie auf Train-the-Trainer-Ansätze legt die Strategie den Grundstein für eine nachhaltige und inklusive Open-Science-Lehrkultur. Lehrende werden als zentrale Akteure anerkannt, die frei zugängliche Praktiken in den Lehr- und Lernalltag integrieren und damit zukünftige Generationen von Lernenden prägen.
Kontakt
Sarah Langenbeck
sarah.langenbeck@admin.uni-giessen.de