16.07.2026 EUPeace beim FOREU4ALL-Workshop: Zugehörigkeit und Inklusion an europäischen Hochschulen stärken
EUPeace nahm am 3. FOREU4ALL-Workshop teil, der im Europäischen Parlament in Straßburg unter dem Titel „Vom Campus zur Gemeinschaft: Stärkung des Engagements und des Zugehörigkeitsgefühls an europäischen Hochschulen“ stattfand.
Am 2. und 3. Juni nahmen Mitarbeitende und eine Studentin von EUPeace am 3. FOREU4ALL-Workshop teil, der im Europäischen Parlament in Straßburg stattfand. Unter dem Titel „Vom Campus zur Gemeinschaft: Stärkung des Engagements und des Zugehörigkeitsgefühls an europäischen Hochschulen“ brachte die Veranstaltung Teilnehmer*innen aus europäischen Hochschulallianzen zusammen, um darüber nachzudenken, wie Hochschuleinrichtungen Inklusion, Teilhabe und eine gemeinsame europäische Identität fördern können.
Die Partneruniversität Marburg wurde vertreten durch Katharina Völsch, Leiterin der unabhängigen Stabsstelle Antidiskriminierung und Diversität (ADiS) und Mitglied des Equality, Diversity and Inclusion Board (EDIB).
Gemeinsames Bekenntnis zu europäischen Werten
Bereits in der Eröffnungssitzung wurde im Rahmen des Workshops deutlich, wie wichtig die Förderung eines starken Zugehörigkeitsgefühls als Grundpfeiler der Initiative „European University“ ist. Die Podiumsdiskussion hob hervor, dass Zugehörigkeit durch gemeinsame Werte, Zusammenarbeit und sinnvolles Engagement entsteht – Prinzipien, die in allen Allianzen großen Anklang finden.
Inspirierender Austausch in den Workshops
Eine zentrale Botschaft, die sich während der gesamten Veranstaltung abzeichnete, war die Bedeutung der Zusammenarbeit über Allianzen hinweg.
Das Programm bot eine Vielzahl interaktiver Workshops zu Schlüsselthemen wie der Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls durch Werte und Beziehungen, der Sensibilisierung für Allianzen, der Verbesserung von Mobilitätsmöglichkeiten und der Anerkennung von Beiträgen innerhalb der Hochschulgemeinschaften.
In den Gesprächen zum Thema Mobilität wurden innovative Wege aufgezeigt, wie Möglichkeiten inklusiver und zugänglicher gestaltet werden können, damit sich alle Studierenden ermutigt und unterstützt fühlen, daran teilzunehmen. Die Sitzungen zum Thema Zugehörigkeitsgefühl verdeutlichten, wie alltägliche Interaktionen, gemeinsame Erfahrungen und ein inklusives Umfeld das Engagement von Studierenden und Mitarbeitern entscheidend beeinflussen können.
„Safe Spaces“ und Inklusion als Fundament der Zugehörigkeit
Im Rahmen einer Postersession stellten Katharina Völsch und Petr Šimon von der Westböhmischen Universität in Pilsen als Delegierte des Equality, Diversity and Inclusion Board (EDIB) ihre Arbeit zur „Safer Spaces Survey“ vor. In ihrem Beitrag betonten sie, dass Inklusion und Sicherheit Voraussetzungen für die Schaffung eines echten Zugehörigkeitsgefühls im Hochschulbereich sind.
Für eine stärkere Beteiligung Studierender
Eine Diskussionsrunde zum Thema „Die Stimme der Studierenden wahrnehmen“ lenkte die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Beteiligung der Studierenden bei der Gestaltung von Allianzen. In den Diskussionen wurde deutlich, dass junge Menschen während ihres gesamten Studiums Wert auf sinnvolle Mitgestaltung, die Anerkennung ihrer Beiträge und starke Unterstützungsnetzwerke legen.
Die Sitzung unterstrich die Notwendigkeit, dass Allianzen über eine hierarchische Top-Down-Kommunikation hinausgehen und Studierende aktiv in Mitgestaltungsprozesse einbeziehen müssen, um sicherzustellen, dass Initiativen relevant, inklusiv und zugänglich sind.
Gemeinsames Lernen für eine starke europäische Hochschulgemeinschaft
In allen Sitzungen und Diskussionen kam eine Botschaft besonders deutlich zum Ausdruck: Zusammenarbeit statt Wettbewerb ist der Schlüssel zum Erfolg. Katharina Völsch fand in diesem Zusammenhang folgende Worte:
Alle haben die gleichen Probleme. Wir können von anderen Allianzen lernen, wie wir mit alltäglichen Fragen und Herausforderungen umgehen.
Am Ende unterstrich der Workshop, wie wichtig es ist, inklusive Umgebungen zu schaffen, das Engagement in allen Hochschulgemeinschaften zu fördern, europäische Werte in konkrete Maßnahmen umzusetzen, die auf dem Campus etwas bewirken und sich über ebendiese Themen auszutauschen. Nur so lässt sich das gemeinsame Zielbewusstsein unter den Allianzen kräftigen.
Mehr Informationen über den FOREU4ALL-Workshop sind hier zu finden.
Kontakt
Alexandre Wipf