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Keltologie (M.A.)

Kurzbeschreibung

Gegenstand der Keltologie sind die Sprachen und Literaturen der inselkeltischen Völker (Irisch, Schottisch-Gälisch, Manx, Kymrisch (Walisisch), Bretonisch und Kornisch) sowie das nur fragmentarisch überlieferte Festlandkeltische.

Der Fokus des Studiums liegt neben der Arbeit mit (Original-) Texten aus unterschiedlichen Perioden und Textsorten einerseits auf philologischen, andererseits auf literaturtheoretischen und -historischen Fragen der Texterschließung. Um das Wissen um kulturelle und literarische Hintergründe zu vertiefen, wird auch die Kultur- und Geistesgeschichte der betreffenden Völker in die Betrachtung mit einbezogen.

Schwerpunkte

Im Marburger Masterstudiengang "Keltologie" steht die sprach- und literaturgeschichtliche Erforschung von zwei mittelalterlichen keltischen Sprachen im Zentrum, dem Irischen und dem Kymrischen, deren reiche Textkorpora neben ihrer sprachgeschichtlichen Bedeutung auch einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Kulturentwicklung des Mittelalters darstellen.

Ziele

Berufliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Keltologie“ finden sich insbesondere im Bereich der Erwachsenenbildung, des Bibliotheks- und Verlagswesens (Print- und audiovisuelle Medien), der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements, des Sprachunterrichts sowie der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Schlüsselkompetenzen auf organisatorischer, kommunikativer und sozialer sowie auf geistiger Ebene (Kompetenz zur selbstständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbstständige Organisation eigener Projekte; Lernfähigkeit; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Moderationskompetenz, analytische und kognitive Kompetenz) und die Fremdsprachenkenntnisse erweitern das Berufsfeld in Wirtschaftsunternehmen.

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