Klinische Linguistik (M.A.)

Mit dem Masterstudiengang Klinische Linguistik qualifizieren sich die Studierenden im Anschluss an ein sprachwissenschaftliches Bachelorstudium (z.B. B.A. „Sprache und Kommunikation“ in Marburg) als akademische Sprachtherapeut/innen. Leitprinzip ist eine enge Verzahnung zwischen linguistischer Theorie, psycholinguistischer Forschung und sprachtherapeutischer Praxis. Die Studierenden erwerben aktuelles Wissen über vielfältige Formen von Sprach- und Sprechstörungen und lernen dieses in der Praxis des späteren Berufsfeldes anzuwenden. Der Studiengang bietet die Möglichkeit eine sprachtherapeutische Berufstätigkeit auszuüben und für relevante Indikationsbereiche eine Zulassung der Krankenkassen zu erhalten. Die praxisnahe Vermittlung klinischer Kompetenzen ist daher ein zentraler Bestandteil des Studiums.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Auf einen BlickAuf einen Blick

    Studiengang Klinische Linguistik
    Studienbeginn Wintersemester 
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Studienabschluss Master of Arts
    Fachbereich FB 09 Germanistik und Kunstwissenschaften
    Zulassungsmodus NC
    Unterrichtssprache Deutsch (Niveau DSH-II)
    Bewerbungsfristen zur Fristen-Übersicht

    Webseite des Fachbereichs zum Studiengang
    PDF-Kurzinfo

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StudienberatungStudienberatung

    Zentrale Allgemeine Studienberatung (ZAS)

    Die Zentrale Allgemeine Studienberatung (ZAS) ist die zentrale Anlaufstelle für Informations- und Beratungsfragen zum Studium an der Philipps-Universität.

    Offene Sprechzeiten Mo 9:30-12:30 Uhr, Mi 14:00-17:00 Uhr, Do 14:00-17:00 Uhr.
    Beratung für Berufstätige Di 17:00-19:00 Uhr nach vorheriger Vereinbarung.

    Studienfachberatung zum Studiengang

    Prof. Dr. Christina Kauschke
    Institut für Germanistische Sprachwissenschaft
    Raum +1/0180
    Pilgrimstein 16
    35037 Marburg

    Tel.: 06421/28-24672
    E-Mail: kauschke@uni-marburg.de

    Sprechzeiten:
    Mittwoch: 11:00 bis 12:00 Uhr

    Marburger Stud-i-fon für Fragen rund ums Studium

    Telefonische Auskünfte rund ums Studium und bei Bedarf Vermittlung zu universitären Beratungsstellen.

    Tel.: 06421 / 28 22222

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen ZulassungsbedingungenZulassungsbedingungen

    vorausgesetzter Hochschulabschluss

    Abschluss eines fachlich einschlägigen Bachelorstudienganges im Bereich Sprachwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Sprachtherapie, Kognitionswissenschaft oder der Nachweis eines vergleichbaren in- oder ausländischen berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses. 1

     

    nachzuweisende studiengangspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten

     

    • Nachweis über Kenntnisse in Englisch auf dem Niveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmen des Europarats
       
    • Nachweis über linguistische Fachmodule bzw. Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 24 LP. Der erforderliche Anteil an linguistischen Lehrveranstaltungen über 24 LP, die im Rahmen des Bachelorstudiums erworben sein müssen, muss sich aus folgenden linguistischen Teilgebieten zusammensetzen:

      Phonetik/Phonologie, Morphologie, Semantik, Syntax, Textlinguistik/Pragmatik, Neuro- und Psycholinguistik. Davon müssen mindestens 4 LP aus psycholinguistisch orientierten Lehrveranstaltungen enthalten sein: 2 LP zum Bereich Sprachverarbeitung (Sprachproduktion/ Sprachwahrnehmung) und 2 LP zum Bereich Spracherwerb. Die Bachelorarbeit sollte zu einer einschlägigen sprach- bzw. kommunikationswissenschaftlichen Thematik verfasst worden sein. 2
       
    • Nachweise über 18 LP aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik und sprachtherapeutische Handlungskompetenzen gemäß den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes. 6 LP müssen in Lehrveranstaltungen zur Psychologie (vorrangig Neuropsychologie, Entwicklungspsychologie, Lernpsychologie, Kognitive Psychologie), weitere 6 LP müssen in Lehrveranstaltungen zur Pädagogik (Rehabilitations- bzw. Sonderpädagogik oder Sprachbehindertenpädagogik) erworben worden sein. 6 LP müssen aus Lehrveranstaltungen zu sprachtherapeutischen Handlungskompetenzen nachgewiesen werden. Diese sollen aus den Bereichen Wissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden, Qualitätssicherung, Diagnostik, Therapiedidaktik, Beratung, Therapeutenverhalten stammen.
       
    • Vorlage eines phoniatrischen Gutachtens, das ein normales Hörvermögen sowie die stimmliche und artikulatorische Eignung für das Studium und die spätere Ausübung eines Sprechberufs attestiert und nicht älter als 12 Monate ist. Das Gutachten über das Hörvermögen kann auch von einem Facharzt für HNO angefertigt werden.
       
    • Nachweis über ein sechswöchiges Hospitationspraktikum an einer sprachtherapeutischen Einrichtung (Rehabilitationsklinik, logopädische bzw. sprachheiltherapeutische Praxis o.ä.). In seinem Rahmen soll die Möglichkeit bestehen, verschiedene Störungsbilder kennen zu lernen und bei der Diagnostik und Therapie von Sprach- und Sprechstörungen zu hospitieren. 3

     

    Zulassungsmodus

    aufnahmebeschränkt (nach der hessischen Vergabeverordnung)

    ACHTUNG: Aufgrund der Zulassungsbeschränkung (NC) müssen beglaubigte Kopien eingereicht werden!

    Höhere Fachsemester sind ggf. zulassungsfrei. >> Weitere Informationen

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Bewerbung & FristenBewerbung & Fristen

    Über die geltenden Bewerbungsfristen informiert Sie unsere Fristen-Übersicht.

    Über Form und Inhalt der Bewerbung informiert Sie unser Bewerbungsleitfaden für Masterstudiengänge.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen AuslandsstudiumAuslandsstudium

    Ab ins Ausland – aber wie?

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    Informationen und Beratung zum Studium weltweit im außereuropäischen Ausland (+ weitere Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt) bekommen Sie beim Referat für Studium und Praktika im Ausland und im International Office.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Studium & BerufStudium & Beruf

    „…und was macht man dann mit dem Studium?“

    Angebote zur Berufsorientierung

    Tätigkeitsfelder

    Angebote zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen

    Beratungsangebote 

    Praktikums- und Stellensuche 

    Die Philipps-Universität Marburg unterstützt Sie, wenn Sie sich über Ihre berufliche Zukunft Gedanken machen, sich mit der Arbeitswelt auseinandersetzen und Ihre wissenschaftliche Qualifikation berufsstrategisch einsetzen wollen. 

    Weitere Informationen, Vortrags- und Beratungsangebote zur beruflichen Orientierung hält insbesondere das Career Center der Zentralen Allgemeinen Studienberatung bereit.

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