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Dr. Dietmar Kammerer

Dietmar Kammerer (Farbportrait)

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Sprechstunde







Raum:
(+49)-6421 / 28-24993
(+49)-6421 / 28-24992

dietmar.kammerer(a)staff.uni-marburg.de
Public Key

in den Semesterferien:

Mo. 18.7., Di. 19.7.
Mo. 01.8., Mo 22.8.
jeweils 15-17 Uhr

Anmeldung per Mail ist Voraussetzung!

Philosophische Fakultät
Wilhelm-Röpke Str. 6
Turm A, 07 A13


Lehrveranstaltung im WS 2016/17


Vita

  • seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter (Habilitand) am Institut für Medienwissenschaft, Marburg
  • 2009-2011 Postdoktorand am Internationalen Graduiertenkolleg «InterArt», Freie Universität Berlin
  • 2007 Promotion am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Philosophie in Konstanz, England und Berlin
  • Filmrezensionen und Artikel für die tageszeitung (taz), Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung, SPEX, junge Welt, intro, tip Berlin, Kölner Stadtrevue, u.a.


Mitgliedschaften

 

Administrative Erfahrung

  • Sprecher Mittelbau Medienwissenschaft
  • Direktoriumsmitglied
  • Mitglied im Zulassungsausschuss M.A. Medien und kulturelle Praxis
  • M.A.-Studienberatung
  • Mitarbeiter im QSL-Mittel-Projekt "Nutzung von AV-Medien in der Lehre" (2015-2016)


Forschungsschwerpunkte

  • Darstellung von Medien und medialen Formen im Film
  • filmische Verfahren und Filmstil
  • Filmtheorie
  • Theorie, Ästhetik und Geschichte visueller und elektronischer Überwachung
  • Medien des Datenschutzes

 

Habilitationsprojekt

Medialität der filmischen Form (2014–2016)

Indem Filme andere Medien beobachten, eröffnen sie ein reflexives Potential auf Medialität. Das Projekt geht davon aus, dass dieses Potential im narrativen, klassischen Film an der filmischen Form ablesbar wird: Medialität konkretisiert sich im Film in besonderen Verfahren. Mit anderen Worten: Wenn die Splitscreen diejenige Form ist, die der klassische Film für das Telefonat gefunden hat – welche Formen verbinden sich historisch mit Radio, Fernsehen, Internet? Zugleich entstehen diese Formen nur in je spezifischen historischen (ökonomischen, technischen, kulturellen) Kontexten, werden also geprägt von einem Außen, das im Film ablesbar wird. Wer verstehen will, welche Formen ein Medium auf der Leinwand hervorbringt, darf von diesem Außen der Leinwand nicht schweigen. Eine Analyse von Medien im Film eröffnet auf diese Weise auch neue Akzente für die Filmgeschichtsschreibung und für die Theorie der Intermedialität.

Forschungs- und andere Projekte

 

Selbständige Publikationen / Monographie

"Die gut lesbare, stellenweise blendend formulierte und unaufgeregt souverän argumentierende Doktorarbeit des jungen Journalisten und Kulturwissenschaftlers geht allen denkbaren Aspekten der Videoüberwachung nach" - Jörg Plath, Deutschlandradio

"Kammerer dekonstruiert überzeugend sowohl die Mythen 'bewährter Technik' der Überwachungsbefürworter als auch die Szenarien der Gegner und Paranoiker" - Dr. Achim Saupe, Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam

"Das Buch besticht durch eine sachkundige und kritische Haltung nicht nur gegenüber der Technik, sondern auch gegen die vielfach reproduzierten Gemeinplätze, die sich mit den scheinbar sicheren Fakten der Überwachung verbinden." - Prof. Dr. Miloš Vec, FAZ

"eine Arbeit am Imaginären der Videoüberwachung, ohne dabei die Realität der Überwachung aus den Augen zu verlieren" - Prof. Dr. Winfried Pauleit, Universität Bremen

 

Herausgeberschaften



Aufsätze (Auswahl)

  • Videoüberwachung. In: Pop. Kultur & Kritik 9, 2016, 16-32.
  • Überwachung. In: Handbuch Medien- und Informationsethik (Hg. Jessica Heesen). Metzler: Stuttgart 2016, S. 188-194.
  • (mit Malte Hagener) Theoretische Aspekte der Montage, der filmischen Verfahren und Techniken. In: Handbuch Filmtheorie (Hg. Bernhard Groß, Thomas Morsch), S. 1-17. Springer, Wiesbaden 2016 (Zugriff als geschützte Online-Ressource).
  • Der Moment der aufgehobenen Zeit, oder: Von der Karriere und Wandlung eines Spezialeffekts. In: Filmstil. Perspektivierungen eines Begriffs zwischen Ästhetik, Praxis und Theorie  (Hg. Julian Blunk, Tina Kaiser, Dietmar Kammerer, Chris Wahl). edition text-kritik, München 2016, S. 339-359.
  • (mit Tina Kaiser) Bemerkungen zu Filmstil zwischen Theorie, Geschichte und Analyse. In: Filmstil. Perspektivierungen eines Begriffs zwischen Ästhetik, Praxis und Theorie  (Hg. Julian Blunk, Tina Kaiser, Dietmar Kammerer, Chris Wahl). edition text-kritik, München 2016, S. 7-18.
  • Vor und zurück. Von Blockbustern, Sequels und Zeitreisen. Pop, Kultur & Kritik 8, 2016, S. 38-41.
  • (mit Thomas Waitz) Überwachung und Kontrolle. Einleitung in den Schwerpunkt. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft 13 (Überwachung und Kontrolle). Zürich: Diaphanes, S. 10–20.
  • Software, die zur Waffe wird. In: Die Überwacher. Prism, Google, Whistleblower. Edition Le Monde diplomatique n. 16. Berlin 2015, S. 38-41.
  • Werbe-Stil (zu Wes Anderson). In: Pop. Kultur & Kritik 5, 2014, 52-55.
  • Medien des Rechts. Zu Thomas Vesting: Die Medien des Rechts (Sprache, Schrift, Buchdruck). In: Rezensionen MEDIENwissenschaft 2/3, 2014, S. 222-229
  • Fadenkreuz. In: Böttcher, Marius u.a. (Hg.): Wörterbuch kinematografischer Objekte (Schriften des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie 20). Berlin: August Verlag 2014, S. 36-38.
  • Autoren, Piraten und andere Fantasien. Fünf Publikationen und noch mehr Argumente dazu, weshalb die Medienwissenschaft Rechtsfragen nicht länger ignorieren sollte. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft 11 (2/2014), S. 203-206 (mit Malte Hagener)
  • Die automatische Zukunft der Kameraaugen. In: Ulrich Richtmeyer (Hg.): PhantomGesichter. Zur Sicherheit und Unsicherheit im biometrischen Überwachungsbild. Fink: München 2014, S. 149-159.
  • Die Enden des Privaten. Geschichten eines Diskurses. In: Simon Gartnett, Stefan Halft, Matthias Herz, Julia Maria Mönig (Hg.): Medien und Privatheit. (Medien, Texte, Semtiotik Passau, Bd. 7). Karl Stutz: Passau 2014, S. 243–258.
  • »I’ve never stood still«. A conversation with Werner Herzog. In: Eric Ames (Hg.): Werner Herzog. Interviews. Jackson: UP Mississippi 2014, S. 160–163.
  • mit Malte Hagener: Film. In: Jens Schröter (Hg.): Handbuch Medienwissenschaft. Metzler: Stuttgart 2014, S. 288–297.
  • Die Öffentlichkeit der Überwachung. Wie man per Mausklick zum Grenzpolizisten werden kann. In: Christine Taxer, Raul Gschrey (Hg.): Grenzlinien. Von Grenzen, Grenzüberschreitungen und Migration. Frankfurt am Main 2013, S. 164–166.
  • (mit Malte Hagener) Wissenschaft, Medien und Recht. Anmerkungen zu einem problematischen Verhältnis. In: Forschung und Lehre 11/2013, S. 900–902.
  • Kasten-Kameras und Kamera-Domes. Die Verkleidungen der Videoüberwachung. In: Das Archiv. Magazin für Kommunikationsgeschichte 3, 2013, S. 46–53.
  • Eine Bühne, ein Mann, ein Stuhl. Clint Eastwood at the Republican National Convention. In: POP. Kultur & Kritik 2, Frühling 2013, S. 16–21.
  • Rekonkretisierungen. Der Filmemacher Romuald Karmakar über das Himmler-Projekt und Hamburger Lektionen. In: Uta Daur (Hg.): Authentizität und Wiederholung. Künstlerische und kulturelle Manifestationen eines Paradoxes. Bielefeld 2013, S. 199-211.
  • Counter-Survillance: Inversionen des überwachenden Blicks. In: Frauke A. Kurbacher/Agnieszka Igiel/Felix von Boehm (Hg.): Inversion. Öffentlichkeit und Privatsphäre im Umbruch. Königshausen & Neumann: Würzburg 2012, S. 151-157.
  • Softdrinks besiegt Kameras. Videoüberwachung als Motiv in der Werbung. In: Ausgabe1 (2/3), Herbst und Winter 2012, S. 294–300.
  • Surveillance in literature, film and television. In: Kirstie Ball/Kevin D. Haggerty/David Lyon (Hg.): Routledge Handbook of Surveillance Studies. London/New York 2012, S. 99–106.
  • Bildbesprechung: Körperscanner, in: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik 8(2), 2011, S. 51–53.
  • Menschen vor Bildschirmen. Was bekommen wir zu sehen, wenn wir das Bild des toten Terroristen nicht sehen dürfen?«. In: Polar 11: Sicherheit, 2011, S. 157–159.
  • Das Werden der ›Kontrolle‹. Herkunft und Umfang eines Deleuze'schen Begriffs. In: Zurawski, Nils (Hg.): Überwachungspraxen — Praktiken der Überwachung. Analysen zum Verhältnis von Alltag, Technik und Kontrolle, Opladen: Budrich UniPress 2011, S. 19-34.
  • Frontalansichten. Jeden Tag ein Bild von sich machen, in: Pauleit, W./Rüffert, C./Schmid, K.-H./Tews, A. (Hg.): Public Enemies. Film zwischen Identitätsbildung und Kontrolle. Berlin: Bertz + Fischer 2011, S. 141-151.
  • ›Looking Out For You‹. Überwachungsbilder als Technologien und Spuren, Zeithistorische Forschungen/Studien in Contemporary History 7(2), 2010, S. 304-313.
  • Denken im Zickzack. Das Abécédaire von Gilles Deleuze, Kolik Film 13, 2010, S. 131-133.
  • Every Move You Make …, Kulturaustausch. Zeitschrift für internationale Perspektiven 1/2010, S. 48.
  • Stichwort: Automatische Gesichtserkennung, in: Schwellenatlas. Arch+ 191/192, 2009.
  • Stichwort: Rolltreppe, in: Schwellenatlas. Arch+ 191/192, 2009.
  • Frisch war zu klug, um anderen irgendwelche Wahrheiten um die Ohren zu hauen. Matthias von Gunten im Gespräch mit Dietmar Kammerer, in: Max Frisch. Citoyen, filmedition suhrkamp 13, 2009, S. 6-17.
  • Traum-Reisen, Traum-Geschichte. Lars von Triers Europa-Trilogie, in: W. Pauleit/C. Rüffert/K. Schmid (Hg.): Das Kino träumt. Projektion, Imagination, Vision. Berlin: Bertz + Fischer 2009, S. 145-151.
  • Die Fernsehspiele von Samuel Beckett für den SDR und Deleuze' Erschöpft, in: He Joe, Quadrat I und II, Nacht und Träume, Schatten, Geistertrio, Nur noch Gewölk, Was, wo, filmedition suhrkamp 3.
  • Sicherheitsstaat am Ende, Kriminologisches Journal 41, H.1, 2009, S. 32-36.
  • Police use of public video surveillance in Germany from 1956: management of traffic, repression of flows, persuasion of offenders, Surveillance & Society 6(1), S. 43-47.
  • Welches Gesicht hat das Verbrechen? Die›bestimmte Individualität‹ von Alphonse Bertillons ›Verbrecherfotografie‹, in: Nils Zurawski (Hg.): Sicherheitsdiskurse. Angst, Kontrolle und Sicherheit in einer ›gefährlichen‹ Welt, Frankfurt/Main: Peter Lang, 2007, S. 27-38.
  • Herumtollen verboten. Der eingeschränkte Zugang zum Kino im Zeitalter seiner Digitalisierung, kolik.film 4, Oktober 2005, S. 6-14.
  • ›Are you dressed for it?‹ Der Mythos der Videoüberwachung in der visuellen Kultur, in: Leon Hempel/Jörg Metelmann (Hg.), Bild, Raum, Kontrolle. Videoüberwachung als Zeichen gesellschaftlichen Wandels, Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2005, S. 91-105.



Consulting/Peer Reviewer

Zuletzt aktualisiert: 23.09.2016 · Burkhard Röwekamp

 
 
 
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