Sabine Lauber
Lehrbeauftragte
Philipps-Universität Marburg » Erziehungswissenschaften » Institut für Erziehungswissenschaft
| Telefon* | 28-23029 |
|---|---|
| Fax* | 28-23028 |
| E-Mail* | sabine.lauber@staff |
| Raum | 12 |
| Gebäude | Geb. St. Jost 15 |
| Adresse |
Bei St. Jost 15 35032 Marburg (Paketpost: 35039 Marburg) |
Sabine Lauber
-
Doktorandin, Lehrbeauftragte, Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/AJB
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Die Sprechstunde am 6.6.2013 entfällt.
Kontaktdaten
Büro: Bei St. Jost 15, Zimmer 12
Telefon: 06421 28 23029
Fax: 06421 28 23028
Mail:lauber@staff.uni-marburg.de
Sabine Lauber
- wissenschaftliche Mitarbeiterin Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/Außerschulische Jugendbildung
aktuelle Projekte
- Projekt "EVAL-LPF II:
Evaluation des Konzeptes und der Wirksamkeit des Unterricht in
Lebenspraktischen Fähigkeiten – LPF". Vertiefende Analyse der Daten aus
EVAL-LPF mit den Schwerpunkten "Gesundheitsrelvante Aspekte der
Schulung" und "Weiterentwicklung des Curriculums"
- Projekt "Re-BuS:
Gesundheitsbezogene Lebensqualität und Rehabilitationsmaßnahmen bei
blinden und sehbehinderten Erwachsenen". Ziel des Projektes ist es, die
Wirksamkeit der beiden Rehabilitationsmaßnahmen Schulung in
Orientierung und Mobilität (O&M) und Schulung in Lebenspraktischen
Fähigkeiten (LPF) für blinde und sehbehinderte Erwachsene in Bezug auf
die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Teilnehmenden zu
untersuchen.
abgeschlossene Projekte
- Projekt "Evaluation des Konzeptes und der Wirksamkeit des Unterricht in Lebenspraktischen Fähigkeiten – LPF (EVAL-LPF)"
Re-BuS:
Gesundheitsbezogene Lebensqualität und Rehabilitationsmaßnahmen (LPF, O&M) bei blinden und sehbehinderten Erwachsenen
Ziel des Projektes: "Re-BuS: Gesundheitsbezogene Lebensqualität und Rehabilitationsmaßnahmen (LPF, O&M) bei blinden und sehbehinderten Erwachsenen" ist es, die Auswirkungen der beiden Rehabilitationsmaßnahmen "Schulung in Orientierung und Mobilität" und "Schulung in Lebenspraktischen Fähigkeiten" auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von blinden und hochgradig sehbehinderten Erwachsenen zu untersuchen.
In der Evaluationsstudie „EVAL-LPF“ zur Wirksamkeit von Schulungen in Lebenspraktischen Fähigkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen, die von April 2009 bis Juni 2010 im Auftrag der blista an der Universität Marburg durchgeführt wurde, zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Teilnehmenden und den Rehabilitationsmaßnahmen „Schulung in Orientierung und Mobilität“ (O&M) und „Schulung in Lebenspraktischen Fähigkeiten“ (LPF). Gleichzeitig wurde deutlich, dass für vertiefende Analysen eine breitere Datenbasis notwendig ist. Aus dieser Überlegung heraus entstand die Forschungsidee, die Veränderungen in der Wahrnehmung der individuellen, gesundheitsbezogenen Lebensqualität durch O&M und LPF mithilfe eines standardisierten Messinstruments zu erfassen und damit eine breitere Datenbasis und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
In einer bundesweiten Studie sollen daher ein Jahr lang blinde und sehbehinderte Erwachsene, die an einer der Schulungsmaßnahmen teilnehmen, zu ihrer Lebensqualität befragt werden. Auftraggeber für die Nachfolgestudie ist der Bundesverband Rehabilitationslehrer /-lehrerinnen für Blinde und Sehbehinderte e.V., Leipzig, der für die Studie finanziell von der Stiftung der Deutschen Blindenstudienanstalt - blista, Marburg unterstützt wird.
Projektlaufzeit: April 2011 - März 2012
Kontaktdaten:
Tel: 0 64 21 282 30 29
Mail: rebus@staff.uni-marburg.de
Projektsprechstunden:
Di: 10.30 - 12.00 Uhr und Do: 13.30 - 15.30 Uhr
EVAL-LPF I
Die Studie "EVAL-LPF I: Evaluation des Konzeptes und der Wirksamkeit des Unterrichts in Lebenspraktischen Fähigkeiten - LPF“ wurde am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Marburg im Zeitraum von April 2009 bis Juni 2010 im Auftrag der Deutschen Blindenstudienanstalt – blista e.V. durchgeführt. Ziel des Projektes war es, empirisch abgesicherte Befunde über die Wirksamkeit und die Konzeption des Unterrichts in Lebenspraktischen Fertigkeiten (LPF) als zentrales Element der Aufrechterhaltung einer selbstständigen Lebensführung von blinden und sehbehinderten Menschen zu erheben.
Dazu wurde ein komplexes Methodendesign entwickelt. Die Gruppe der Teilnehmenden bestand aus zwölf Erwachsenen im höheren Lebensalter, die nicht mehr im Beruf standen. Der Schwerpunkt der Erkrankungsformen lag auf AMD, Diabetische Retinopathie und Glaukom. Die Wirksamkeit des Unterrichts wurde auf zwei Ebenen erfasst. Zum einen ging es darum festzuhalten, inwieweit die in den Schulungen erarbeiteten Inhalte im Alltag umgesetzt und nachhaltig angewendet werden konnten. Zum anderen wurde erhoben, wie sich Selbstständigkeit und Lebensqualität der Teilnehmenden durch die Schulung in LPF verändert bzw. stabilisiert haben.
Zu Beginn stand eine ethnografische Erkundung des Feldes, der eine empirische Studie folgte. Diese bestand zum einen aus der Erhebung quantitativer Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität mithilfe des Fragebogens WHOQOL-BREF sowie die Vertiefung der quantitativen Daten durch qualitative Interviews zu drei Zeitpunkten. Die vertiefenden Interviews konnten die positiven Ergebnisse des WHOQOL-BREF bestätigten. Es konnte deutlich gezeigt werden, dass sich sowohl Selbstständigkeit als auch Lebensqualität der Teilnehmenden durch die Schulung in LPF gesteigert wurden.
EVAL-LPF II
Im Nachfolgeprojekt EVAL LPF II werden derzeit die Daten aus den Interviews unter zwei Aspekten erneut ausgewertet.
1) Gesundheit und Schulungen in LPF
Ziel der Reanalyse ist es die Gesundheitspädagogischen Konzepte der Salutogenese und der Prävention mit den Inhalten der Schulungen in LPF zu verknüpfen. Von besonderem Interesse sind hierbei wie die Schulung der praktischen Fähigkeiten auf einer sekundären Ebene Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung und Stabilisierung der allgemeinen Gesundheit der Teilnehmenden auswirken. Dazu werden sechst Themebereiche gesondert betrachtet: allgemeine Aktivität, Ernährung, Körperpflege, Mediaktion, Unfallvermeidung und soziale Interaktion.
2) Altersgerechte Didaktik
Im Rahmen der Studie wurde deutlich, dass eine altersgerechte Didkatik im Bereich der Blinden und Sehbehindertenpädagogik eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Schulung in Lebenspraktischen Fähigkeiten zukommt. Die Lebenssituation der oftmals späterblindeten ist geprägt von einer langen Lebenserfahrung und lang erprobten Strategien im Alltagsleben, die nun an die neue gesundheitlich Situation angepasst werden müssen. Die Lehrenden wenden oft intuitiv altersgerechte, erwachsendidaktische Konzepte und Elemente an um diesen Lernprozess zu unterstützen, es gibt bisher aber kaum systematische Erkenntnisse zur altersgerechten Didkatik bei Schulungen für blinde und sehbehinderte Erwachsene im höheren Lebensalter. Die Reanalyse will hierzu ihren Beitrag leisten. Themeschwerpunkte sind Lernwiderstände und -hindernisse bei den Teilnehmende sowie insbesondere spezifische didaktische Anforderungen der Zielgruppe.
aktuell:
SoSe 2012: Vorlesung Lebenslanges Lernen B10b, BSJ 5, Do.
10.00 - 12.00 Uhr
Lernen und Bildung ist ein lebensbegleitender Prozess. Er reicht von
der Vorschule bis zur Seniorenbildung und bezieht sich auf formelle,
informelle und halb-formale Bildung. In der Vorlesung wird die
außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung in ihrer politischen,
gesellschaftlichen und biografischen Bedeutung vorgestellt. Dazu
wechseln sich im Rahmen der Vorlesung Einführungsvorträge zu den
verschiedenen Themen mit der gemeinsamen Diskussion zu passenden,
klassischen Texten ab.
(s.a. Vorlesungsverzeichnis)
abgeschlossen:
"Vorlesung Lebenslanges Lernen", B 10b, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft SoSe 2011
„Pädagogik und Raum“, M B6, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS 08/09
„Weiterbildung in Europa“, Proseminar, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 08
„Lernen im Internet“, Proseminar, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 08
„Pädagogik und Raum“, M B6, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS 07/08
„Soziale Netzwerke in der Erwachsenenbildung“, Seminar, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS 07/08
„Content Analysis with MAXQDA“, International Research Workshop in der Akademie Sankelmark, Universität Flensburg, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung i. Gr., Sep. 2007 (zusammen mit T. Ebert)
„Lernen im Internet“, Proseminar, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 07
„Qualität und Evaluation in der Erwachsenen- und Jugendbildung“, Proseminar, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 07
„Theorien (in) der Erwachsenenbildung“, Seminar, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 07
„Seminarmethoden in der Erwachsenenbildung“, Proseminar,
Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS
2006/07
„Online Lernen und Soziales Umfeld - Interviewstudien „, Seminar,
Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS
2006/07 (zusammen mit W. Seitter)
„Weiterbildung in Europa“, Seminar, Philipps-Universität Marburg,
Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 2006
„Erwachsenenbildung und Raum“, Proseminar, Philipps-Universität
Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 2006
„MAXQDA – Grundkurs“, Weiterbildung f. wiss. Mitarbeiter, Universität
Flensburg, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung i. Gr., Dezember
2005
„Qualität in der Erwachsenenbildung“, Seminar, Philipps-Universität
Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS 2005/6
„Theorien der Erwachsenenbildung- ein Lektüreseminar“,Seminar,
Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS
2005/6
„Methoden der Erwachsenenbildung“, Proseminar, Philipps-Universität
Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 2005
„Netzwerktheoretische Ansätze in der Erwachsenenbildung“, Seminar,
Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe
2005
„Erwachsenenbildung und Raum“, Proseminar, Philipps-Universität
Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, WS 2004/05
„Bildungsräume - Architektur, Raumgestaltung und Pädagogik“, Seminar,
Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe
2004
„Vom Medienverbund zum Netzwerk: Erwachsenenbildung als
polyfunktionales Lernarrangement“, Seminar, Philipps-Universität
Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, SoSe 2003, (zusammen mit
W. Seitter)

