Forschung
Die Forschungsaktivitäten des Zentrums für Konfliktforschung zeichnen sich durch ein hohes Maß an multi- und interdisziplinärer Kooperation aus. Insgesamt sind fünfzehn Fachbereiche am Zentrum vertreten.
Ein Schwerpunkt des Zentrums sind Konfliktdynamiken, die Motor oder Resultat sozialen Wandels sind. Sozialer Wandel ist einerseits häufig konfliktbeladen, weil es in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen immer Gewinner und Verlierer gibt. Darüber hinaus führt sozialer Wandel in der Regel zur Erosion geltender Normen und institutioneller Muster, die neue Konfliktlagen entstehen lassen.
Andererseits bedeutet die gewaltlose Austragung von Konflikten auch die Möglichkeit sozialen Wandels und damit die gesellschaftliche Institutionalisierung des Pluralismus von Meinungen, Werten oder Interessen. Zum Ausdruck kommt sozialer Wandel beispielsweise in den gegenwärtig verstärkt zu beobachtenden Prozessen des Bedeutungswandels des Nationalstaats, in gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen, in der Veränderung gemeinsam geteilter Werte und Identitäten, in der Aufarbeitung kollektiver Verbrechen oder im Wandel der Struktur des internationalen Systems.
Folgende Forschungsschwerpunkte haben sich am Zentrum etabliert:


