
Forschungsreisen des Zentrums

Studienreise nach Polen
19 Studierende der Sozial- und Geisteswissenschaften haben sich gemeinsam mit drei Begleitpersonen während einer 10-tägigen Studienreise mit dem Umgang der polnischen Gesellschaft mit ihrem jüdischen Erbe beschäftigt. Die Reise führte nach Warschau, Auschwitz und Krakau.
Exkursion nach Bonn - Deutsche Friedens- und
Entwicklungspolitik
Für die Teilnehmer_innen des Seminars Friedens- und Entwicklungspolitik in Deutschland ging es für zwei Tage in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Auf dem Programm standen zahlreiche Besuche bei Institutionen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, darunter das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Welthungerhilfe und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED).
In Fachgesprächen wurde insbesondere über den Nexus zwischen Frieden und Entwicklung gesprochen. Fragen die man sich stellte waren "Was hat Entwicklungszusammenarbeit mit Sicherheit zu tun?", "Welche Konsequenzen ergeben sich aus der in Mode gekommenen zivil-militärischen Zusammenarbeit in der EZ?", "Welche Rolle spielen die Aspekte Sicherheit und Frieden in den Projekten der Entwicklungszusammenarbeit?" usw.
Expertengespräche mit der Wissenschaft (Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung) als auch kompetente Gesprächspartner_innen in Organisationen der Zivilgesellschaften ermöglichten auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Deutschen Entwicklungspolitik. Auf einem Treffen mit Vertretern des Zivilen Friedensdienstes gab es ebenfalls interessante und aufschlussreiche Gespräche. (Autor: Raphael Nabholz)
Forschungsreise nach
Bosnien-Herzegowina

Im Rahmen des Seminars Genealogie des Erinnerns im Spannungsverhältnis von Politik und Politisierung in Bosnien-Herzegowina und Rwanda sind die TeilnehmerInnen dieses Jahr auf eine Studienreise nach Bosnien-Herzegowina gefahren. Mit dieser Reise wurde es den Studierenden ermöglicht einen direkten Theorie-Praxis-Transfer zu erwerben und einen ersten Einblick in die komplexen Problematiken einer Postkonfliktgesellschaft zu erhalten. Die Studienreise wurde finanziell von PROMOS unterstützt.
Einen ausführlichen Reisebericht finden Sie hier.

Studienreise deutscher Studierender nach Uganda und Studienreise ugandischer Studierender nach Deutschland
In einer zwölftägigen Studienreise, gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sowie dem Zentrum für Konfliktforschung, studierten die Marburger gemeinsam mit ugandischen Kommilitonen die Konfliktkonstellationen im Norden Ugandas und die derzeitigen Herausforderungen der Friedensentwicklung, unter anderem indem sie Partnerorganisationen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) im nördlichen Uganda und ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) besuchten.
So erhielten die Studierenden einerseits umfangreiche Einblicke in die Strategien und Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung auf unterschiedlichen Ebenen, und andererseits erfuhren sie durch Interviews mit Studierenden, Projektmitarbeitern und Schülern über gesellschaftliche und individuelle Probleme, die mit den gewaltsamen Konflikten in direktem oder indirektem Zusammenhang stehen.
Drei Wochen später erfolgte der Gegenbesuch der ugandischen Studierenden (15. bis 27. Juli 2009), um die Ergebnisse des Ugandaaufenthaltes mit Vertretern staatlicher Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (Deutscher Entwicklungsdienst, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gruppe Friedensentwicklung sowie Auswärtiges Amt) zu diskutieren.
Die Presseerklärung zur Studienreise mit ausführlicheren Informationen finden Sie hier.
Den Vortrag zur Studienreise finden Sie hier.
Exkursion
des Promotionskolloquiums nach Den Haag
Im September 2011 reisten sieben Doktorandinnen im Rahmen des strukturierten Promotionsprogramms Transitional Justice von Anika Oettler und Susanne Buckley-Zistel nach Den Haag, um am Internationalen Strafgerichtshof und dem Jugoslawientribunale Gespräche mit Richtern und Mitarbeitern zu führen und Verhandlungen beizuwohnen. Wir bedanken uns bei PROMOS für die Förderung.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Exkursion des
Forschungsseminars "Erinnerungspolitik und Vergangenheitsaufarbeitung
nach Genoziden" nach Berlin
Im Rahmen des Forschungsseminars „Erinnerungspolitik und Vergangenheitsaufarbeitung nach Genoziden“ unter der Leitung von Julia Viebach und Christian Braun unternahmen Studierende des Masters Friedens- und Konfliktforschung eine viertägige Studienreise nach Berlin, die Teil eines Ländervergleichs Bosnien-Deutschland-Ruanda war.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

