Die drei mittelhessischen Hochschulen
Die Philipps-Universität Marburg ist mit bald 500 Jahren die älteste und traditionsreichste Hochschule in Hessen. Sie versteht sich als klassische Voll-Universität mit moderner Prägung. Sie verfügt über ein breites Spektrum geisteswissenschaftlicher Fächer und experimentell anspruchsvoller Naturwissenschaften. Von der Archäologie bis zur Zellbiologie bietet die Philipps-Universität Marburg eine große Fächervielfalt, in der sowohl Spitzenforschung als auch moderne Lehre ihren Platz gefunden haben. 2005 hat die Universität Marburg als eine von fünf deutschen Hochschulen das europäische Qualitätssiegel "E-Quality" von der Europäischen Union für besonders gute Erfolge im internationalen Studierendenaustausch erhalten.
Die Justus-Liebig-Universität Gießen verbindet ein breites Angebot der Rechts-, Wirtschafts- Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften mit einer in Deutschland einzigartigen Fächerkonstellation. Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Veterinärmedizin sind Fächer, die in dieser Kombination nur an sehr wenigen deutschen Hochschulen vertreten sind. Die Justus-Liebig-Universität Gießen liegt 30 km südlich von Marburg. Sie feiert im Jahre 2007 ihr 400jähriges Bestehen. In rund 150 verschiedenen Studienfächern - von den Agrarwissenschaften, der Alten Geschichte oder der Angewandten Theaterwissenschaft im Studiengang "Drama, Theater, Medien" bis zur Zoologie - kann man sich für zahlreiche verschiedene Magister-, Diplom- und Lehramtsstudiengänge, aber auch für Bachelor- und Masterstudiengänge einschreiben.
Die Fachhochschule Gießen-Friedberg – ihre Vorgängerin wurde 1838 als Ingenieurschule gegründet - setzt ihre Schwerpunkte in die Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften, Informatik, Betriebswirtschaft, Gebäude- sowie Bio- und Medizinwissenschaften. Die Fachhochschule hat Standorte in dem 20 km entfernten Friedberg und dem 10 km entfernten Wetzlar.
Alle drei Hochschulen bilden die Hochschulregion Mittelhessen und arbeiten seit 2005 eng zusammen, um Verwaltung, Forschung und Lehre aufeinander abzustimmen und weiter zu entwickeln.

