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Why can’t we live together – Sammlung Peters-Messer

25 März 2022 — 19 Mai 2022

Vor einer Barrikade steht ein Protestierender mit nacktem Oberkörper und Mundschutz.
© Julian Röder

Die Sammlung Florian Peters-Messer kombiniert bekannte Positionen zeitgenössischer Kunst mit Werken
junger Künstler*innen. Sie umfasst ein breites Spektrum künstlerischer Haltungen, die sich mit den Lebensbedingungen der Gegenwart auseinandersetzen und politische sowie gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren – mal mit verstörender Direktheit, mal in expressiven Gesten oder von konzeptueller Klarheit.
Raumgreifende Installationen gehören genauso dazu wie Malerei, Zeichnung, Fotographie und Videokunst.

Das spannungsreiche Konfliktpotential innerhalb unserer westlichen Hemisphäre, aber auch im Verhältnis
zum globalen Süden, wird in der Doppelausstellung im Marburger Kunstmuseum und Marburger Kunstverein facettenreich reflektiert. Die Künstler*innen der Sammlung Peters-Messer entlarven den schönen Schein und treffen zielsicher den wunden Punkt.

www.sammlung-peters-messer.com

Julian Röder, Protest against G 8 Summits Genoa VI, 2001 © Julian Röder

Sammlung Hilde Eitel

© Bildarchiv Foto Marburg

Aktuell zeigt das Kunstmuseum Marburg erstmals den gesamten Bestand der „Sammlung Hilde Eitel“, wie ihn die Unternehmerin (1915-2010) dem Marburger Universitätsbund vermachte. Beginnend in den 1950er Jahren entwickelte sich ihre Sammeltätigkeit im Laufe der Jahrzehnte stetig weiter bis hin zur Formung der Sammlung im Hinblick auf eine museale Präsenz. Während ihrer eigenen Tätigkeit für das Familienunternehmen, die Marburger Tapetenfabrik, nutzte die studierte Designerin die Kunst als Inspirationsquelle. Eitels Leidenschaft für Farben, Formen und Strukturen lassen sich an ihrer Sammlung ablesen und damit auch die Begeisterung für künstlerische Experimente ihrer Zeit. Die 57 neu ins Museum gekommenen Werke gehören zur internationalen Avantgarde von 1945 bis in die 1970er Jahre. Die Arbeiten, unter anderem von Josef Albers, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein und Niki de Saint Phalle, erweitern das Spektrum der Kunst im Marburger Museum und erfüllen den Wunsch der Sammlerin, einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu moderner Kunst zu ermöglichen.

Ernst Ludwig Kirchner, Trauriger Frauenkopf, 1928/29 © Bildarchiv Foto Marburg / Foto: Fenchel, Horst.