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Ausstellungen

PENNY STOCKS #4

5. März – 14. Juni 2026

Die Ausstellungsreihe PENNY STOCKS geht in die vierte Runde. Entstanden aus einer Kooperation zwischen dem Institut für Bildende Kunst der Philipps-Universität Marburg und dem Kunstmuseum Marburg, präsentiert die Ausstellung aktuelle Arbeiten von Professorin Helmi Ohlhagen und Studierenden.

Helmi Ohlhagen © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Die Besucher*innen erwartet eine vielseitige Auswahl an Werken aus unterschiedlichen Medien und Techniken. Die gezeigten Arbeiten eröffnen individuelle Perspektiven, greifen verschiedenste Motive auf und laden dazu ein, miteinander in Dialog zu treten – zwischen den Werken, den Künstlerinnen und dem Publikum.
Die künstlerische Leitung von PENNY STOCKS #4 liegt bei Professorin Helmi Ohlhagen und Karin Brosa vom Institut für Bildende Kunst am Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg.

Ausstellende Künstler*innen:
Helmi Ohlhagen, Faezeh Alavidamanabi, Anna-Maria Cataldo, Yen-Ling Chen, Marlene Hick, Lee-Ceshia Lemcke, Gina Loges, Jule Rickert und Yichuan Wei.

Susanna Hertrich – Crystalline Cosmologies. Unruhige Anordnungen

Landgrafenschloss: 21.11.25 – 19.04.26

CRYSTALLINE COSMOLOGIES – UNRUHIGE ANORDNUNGEN ist eine gemeinsame Ausstellung des Kunstmuseums und des Mineralogischen Museums mit der Künstlerin Susanna Hertrich. Im Landgrafenschloss (Kleiner Rittersaal) entfaltet sich eine Präsentation, in der ästhetisch präzise Kunstwerke mit wissenschaftlichen Denkmodellen und experimenteller Forschung verwoben werden.

Blick in die Ausstellung im Kleinen Rittersaal. In Bilderahmen und auf Tapeten sind unterschiedliche kristalline Strukturen zu sehen.
Foto: Imogen Grönninger
Blick in die Ausstellung "Susanna Hertrich – Crystalline Cosmolgies. Unruhige Anordnungen" im Kleinen Rittersaal im Landgrafenschloss.

Im Schloss präsentiert Hertrich unter anderem neue Arbeiten zu sogenannten Zeitkristallen – quantenphysikalischen Zuständen, in denen Materie eine zeitliche Ordnung bildet. Die Werke machen unsichtbare Phänomene erfahrbar und eröffnen einen poetischen Blick auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Einige Installationen laden dazu ein, diese Prozesse aktiv wahrzunehmen und selbst zu erleben. Ergänzt wird die Präsentation durch Objekte aus den universitären mineralogischen und physikalischen Sammlungen sowie durch weitere Werke aus Hertrichs aktueller künstlerischer Praxis.
Kuratiert von Dr.  Isabel Balzer.

Sammlung Hilde Eitel

© Bildarchiv Foto Marburg

Aktuell zeigt das Kunstmuseum Marburg erstmals den gesamten Bestand der „Sammlung Hilde Eitel“, wie ihn die Unternehmerin (1915-2010) dem Marburger Universitätsbund vermachte. Beginnend in den 1950er Jahren entwickelte sich ihre Sammeltätigkeit im Laufe der Jahrzehnte stetig weiter bis hin zur Formung der Sammlung im Hinblick auf eine museale Präsenz. Während ihrer eigenen Tätigkeit für das Familienunternehmen, die Marburger Tapetenfabrik, nutzte die studierte Designerin die Kunst als Inspirationsquelle. Eitels Leidenschaft für Farben, Formen und Strukturen lassen sich an ihrer Sammlung ablesen und damit auch die Begeisterung für künstlerische Experimente ihrer Zeit. Die 57 neu ins Museum gekommenen Werke gehören zur internationalen Avantgarde von 1945 bis in die 1970er Jahre. Die Arbeiten, unter anderem von Josef Albers, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein und Niki de Saint Phalle, erweitern das Spektrum der Kunst im Marburger Museum und erfüllen den Wunsch der Sammlerin, einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu moderner Kunst zu ermöglichen.

Ernst Ludwig Kirchner, Trauriger Frauenkopf, 1928/29 © Bildarchiv Foto Marburg / Foto: Fenchel, Horst.