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Ausstellungen
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Marburger Stadtgeschichte*n
Im Südsaal des Landgrafenschlosses illustrieren 40 Exponate Teile der Geschichte Marburgs. Unterteilt in drei Bereiche – die Häuser der Stadt, Kleider machen Leute und die Dinge der Menschen – ergeben stadtgeschichtliche Exponate vom 12. bis zum 20. Jahrhundert und die zugehörigen Kommentare ein vielseitiges Bild der Universitätsstadt. Zum 800. Stadtjubiläum ist eine dreiteilige stadtgeschichtliche Ausstellung entstanden, die im Rathaus, im Markt 23 und im Landgrafenschloss zu sehen ist. Als Teil des Jubiläumsschwerpunktes „Marburg erinnern“ erzählt sie Aspekte der Geschichte Marburgs als Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven anhand verschiedenster Medien.
DAS LEBEN VERSPRICHT NICHTS, ABER ES HÄLT VIEL
Kunst von Gisela Hoischen-Wiesner und Lothar Hoischen sowie Graphik aus ihrer Sammlung
9. Juli – 20. September 2026, Kleiner Rittersaal
Auf halber Höhe zwischen der Elisabethkirche und dem Landgrafenschloss Marburger wohnte seit den 1970er Jahren das Künstlerpaar Gisela Hoischen-Wiesner (1942–2024) und Lothar Hoischen (1935–2001). Tauchen Sie nun im Landgrafenschloss Marburg in die faszinierende Kunstwelt des Künstlerpaares ein.
Er war aus Westfalen nach Marburg gekommen, um hier Mathematik zu studieren, und wirkte dann von 1970 bis 1999 als Professor für Mathematik in Gießen. Sie stammte aus einer Marburger Familie und betätigte sich beruflich als Handarbeitslehrerin. Beide teilten eine große Leidenschaft für Kunst und Kultur. Lothar Hoischen malte in seinem eigenen spätexpressiven Stil, inspiriert auch durch die Malweise des von ihm bewunderten Vincent van Gogh. Die von Hoischen ins Bild gesetzten Baumgestalten sind von großer Dynamik und Lebenskraft. Zugleich betätigte er sich als Zeichner und Graphiker. Gisela Hoischen-Wiesner widmete sich der Seidenmalerei, fertigte Collagen, Objekte und fantasievolle textile Kreationen wie die hier ausgestellten farbenfreudigen Hauben. Das Paar umgab sich gerne mit klassischer und moderner Kunst und trug eine feine Graphiksammlung zusammen, von der im Kleinen Rittersaal des Schlosses eine Auswahl zu sehen ist, mit zahlreichen Marburg-Ansichten und Blättern Otto Ubbelohdes.
Die aktuelle Ausstellung lädt Sie ein, die Atmosphäre ihres Künstlerhauses zu erleben. Sie dürfen vor Ort auf alten und modernen Möbeln sitzen, Kunstbücher durchblättern, Schach spielen und Musik hören. Erinnerungen an die beiden großen Förderer des Marburger Museum und Eindrücke dürfen gerne in das Gästebuch eingetragen werden.
„Das Leben verspricht nichts, aber es hält viel.“
(Ein Motto, das in ihrer Küche hing – und nun diese Ausstellung prägt.)
MINERALE – Schätze der Erde zu Gast im Landgrafenschloss
September 2024 – 28. Februar 2027
Die Ausstellung zeigt Mineralien aus dem Fundus des Mineralogischen Museums und einen Querschnitt des Museumsbestands des zur Zeit für die Öffentlichkeit noch nicht wieder zugänglichen Museums am Firmaneiplatz.
Burg & Schloss Marburg
Die Ausstellung im Westsaal des Landgrafenschlosses zeichnet die lange und komplizierte Baugeschichte von einer mittelalterlichen Turmburg zum mehrfach erweiterten und veränderten Schloss der Landgrafen zu Hessen anhand von sechs Modellen nach. Über Bodenfenster werden die 1989/90 entdeckten Vorgängerbauten sichtbar.
Dauerausstellung im Wilhelmsbau
Die Kulturgeschichtliche Sammlung im Wilhelmsbau ist wegen Sanierungsarbeiten derzeit geschlossen.
Im Erdgeschoss des Schlosses präsentiert das Museum im historischen Waldecker-Saal eine Keramikausstellung. Der gotischen Fürstensaal, die reich gestaltete Schlosskapelle sowie die hölzernen Schmuckportale der Renaissancezeit finden Sie im Obergeschoß des Schlosses. Die Ausstellung im Westsaal des Landgrafenschlosses zeichnet die lange und komplizierte Baugeschichte von einer mittelalterlichen Turmburg zum mehrfach erweiterten und veränderten Schloss der Landgrafen zu Hessen anhand von sechs Modellen nach. Weiter im Südsaal des Landgrafenschlosses illustrieren 40 Exponate Teile der Geschichte Marburgs.
Einen Rückblick vergangener Ausstellungen finden sie hier.