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BLICK AUF MARBURG – PORTRÄTS EINER STADT

Verlängert! 21.07. – 03.10.2022

Lithographie einer Stadtansicht Marburgs aus dem Ende des 19. Jahrhunderts
© Bildarchiv Foto Marburg, Foto: Franziska Klose

Die Stadt Marburg feiert in diesem Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass zeigt das Kunstmuseum ausgewählte Werke der Graphischen Sammlung und zwei besondere Gemälde. Die Exponate aus dem 16. bis 20. Jahrhundert stellen die Universitätsstadt an der Lahn in vielen Facetten ihrer künstlerischen Inszenierung vor.

KLAUS LOMNITZER. überunter maulwurfshügeln

23. Juni – 03. Oktober 2022

© VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Dirk Uebele

Im Fokus der Ausstellung stehen die Werkserien das staunen des kleibers über sein dasein als spechtmeise (seit 2013) und überunter den maulwurfshügeln (seit 2016). In ihnen bringt Klaus Lomnitzer Naturbeobachtungen und der Kultur entlehnte Formen in neue Konstellationen, die zu einer offenen Entschlüsselung einladen. Seit 2016 leitet Professor Lomnitzer das Institut für Bildende Kunst der Philipps-Universität Marburg.

Abb.: Klaus Lomnitzer, o.T. (vögel), 2016, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Dirk Uebele

PENNY STOCKS #1 Anja Köhne und Sinja Kemper

Verländert! 30. Juni – 04. September 2022

Mit Anja Köhne und Sinja Kemper eröffnet eine neue Reihe von Präsentationen, die im Rahmen einer Kooperation des Instituts für Bildende Kunst der Philipps Universität Marburg mit dem Kunstmuseum Marburg entstand. Gezeigt werden Arbeiten von Lehrenden und Studierenden, die einen Einblick in ihr aktuelles Schaffen geben. Die gegenseitige Beeinflussung im Arbeitsprozess, die Studierende und Lehrende aufeinander ausüben, zeigt sich in der Interaktion der Bildsprachen.

PENNY STOCKS #1 werden kuratiert von Anja Köhne, Karin Brosa und apl. Prof. Helmi Ohlhagen, Institut für Bildende Kunst, Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg. Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Bildende Kunst der Philipps-Universität Marburg e. V.

Sammlung Hilde Eitel

© Bildarchiv Foto Marburg

Aktuell zeigt das Kunstmuseum Marburg erstmals den gesamten Bestand der „Sammlung Hilde Eitel“, wie ihn die Unternehmerin (1915-2010) dem Marburger Universitätsbund vermachte. Beginnend in den 1950er Jahren entwickelte sich ihre Sammeltätigkeit im Laufe der Jahrzehnte stetig weiter bis hin zur Formung der Sammlung im Hinblick auf eine museale Präsenz. Während ihrer eigenen Tätigkeit für das Familienunternehmen, die Marburger Tapetenfabrik, nutzte die studierte Designerin die Kunst als Inspirationsquelle. Eitels Leidenschaft für Farben, Formen und Strukturen lassen sich an ihrer Sammlung ablesen und damit auch die Begeisterung für künstlerische Experimente ihrer Zeit. Die 57 neu ins Museum gekommenen Werke gehören zur internationalen Avantgarde von 1945 bis in die 1970er Jahre. Die Arbeiten, unter anderem von Josef Albers, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein und Niki de Saint Phalle, erweitern das Spektrum der Kunst im Marburger Museum und erfüllen den Wunsch der Sammlerin, einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu moderner Kunst zu ermöglichen.

Ernst Ludwig Kirchner, Trauriger Frauenkopf, 1928/29 © Bildarchiv Foto Marburg / Foto: Fenchel, Horst.