Hauptinhalt

Entwicklungsgespräch Studium und Lehre

Das Entwicklungsgespräch dient dazu die Entwicklung der Studiengänge eines Fachbereichs im Bereich Studium und Lehre systematisch im Blick zu behalten und deren Weiterentwicklung kontinuierlich zu begleiten. Das Referat „Qualitätssicherung in Studiengängen“ initiiert dazu in regelmäßigen Abständen von allen 8 Jahren ein „Entwicklungsgespräch Studium und Lehre“ mit dem Studiendekanat und den Studiengangsverantwortlichen eines gewissen inhaltlich zusammenhängenden Fachclusters.

Ziel & Mehrwerte

Ziel des Gesprächs ist es die Studienqualität sowie die Weiterentwicklungspotentiale von inhaltlich verwandten Studiengängen mithilfe einer Bestands- und Trendanalyse der Studiengänge im kommunikativen Austausch gemeinsam zu erörtern. Anhand von wesentlichen Kennzahlen (wie z.B. Einschreibungen, Absolventen- und Erfolgsquoten) sowie zentralen Evaluationsergebnissen wird ein regelhaftes Monitoring des Studiengangs umgesetzt, das sowohl Kerninformationen des Studiengangs bündelt, dessen Entwicklungstrend im Bereich Studium und Lehre widerspiegelt, als auch Entwicklungspotentiale und -ziele aufdeckt und (neu) definiert. Da das Gespräch in der Regel in der Mitte des Reakkreditierungszeitraums stattfindet, können Fehlentwicklungen frühzeitig identifiziert und entgegengewirkt werden und zugleich Parallelprozesse (wie z.B. Re-Akkreditierungen, Prüfungsordnungsänderungen oder auch Zielvereinbarungen mit dem Präsidium) aktiv (mit) vorbereitet werden.

Beteiligte

Das Entwicklungsgespräch betrachtet etwa bis zu 8 (Teil-)Studiengänge und wird zwischen den jeweiligen Studiengangsverantwortlichen, dem Studiendekanat, Studierendenvertreter*innen und dem Team der Qualitätssicherung in Studiengängen geführt. Die bis zu 8 (Teil-)Studiengängen sollen untereinander eine möglichst hohe inhaltliche und oder organisatorische Kohärenz und auch strukturelle und curriculare Gemeinsamkeiten besitzen, um sinnvoll innerhalb eines Termins behandelt zu werden. Diese Gruppe von „verwandten“ Studiengängen wird als Fachcluster bezeichnet und adressiert häufig ähnliche Studiengangsbündel wie in der universitätsexternen Cluster-/Bündelakkreditierung. Die dem Fachcluster zugeordneten (Teil-)Studiengänge werden vom Team der Qualitätssicherung vorgeschlagen und können auf Wunsch der Verantwortlichen auch anders zugeordnet werden. Da innerhalb eines Gesprächstermins mehrere (Teil-)Studiengänge thematisiert werden, ist es notwendig, dass deren jeweilige Hauptverantwortliche am Gespräch teilnehmen. Ebenso nimmt der oder die Studiendekan*in sowie einige Studierendenvertreter*innen am Gespräch teil, um sowohl die studentische als auch die Lehrenden-Perspektive bei Fragen der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung einzubinden. Falls thematisch sinnvoll, können zudem weitere wesentliche Stakeholder des Fächerclusters wie etwa Studienfachberater*innen, Prüfungsbüro oder einzelne Modulverantwortliche zur Konsultation hinzugezogen werden.

Ablauf & Themen

In Vorbereitung auf das Entwicklungsgespräch stellt das Team der Qualitätssicherung in Studiengängen für jeden (Teil-)Studiengang ein Fact Sheet mit den wesentlichen Kennzahlen für Studium und Lehre zusammen und lässt es den Gesprächsbeteiligten zukommen. Das Fact Sheet bildet gemeinsam mit den zentralen Evaluationsergebnissen der Qualitätssicherungsvorhaben der vergangenen 8 Jahre die wesentliche Gesprächsgrundlage für die Bestandsanalyse, Trendentwicklung und Beurteilung des Studiengangs im Bereich Studium und Lehre. Wesentliche Kriterien der Analyse sind die Entwicklung der Einschreibe-, Abschluss- und Studienerfolgsdaten sowie das Evaluationsfeedback der Studierenden. Gern können ergänzend dazu auch spezielle, von den Verantwortlichen selbst eingebrachte, Themen aus Studium und Lehre fokussiert werden. Auf Basis dieser Datenanalyse wird dann gemeinsam eine Entwicklungsplanung für den Bereich Studium und Lehre für die nächsten 4-8 Jahre erstellt, welche einen Evaluationsplan, Weiterentwicklungsmaßnahmen und oder Entwicklungsziele des (Teil-)Studiengangs enthält. Darin können gerne auch Inhalte von Akkreditierungsauflagen oder Zielvereinbarungsaspekte einfließen. Das Team der Qualitätssicherung in Studiengängen erstellt im Nachgang des Gesprächs ein gemeinsames Ergebnispaper, dass die zentralen Entwicklungsplanungen festhält und von den Verantwortlichen bestätigt wird.

 Informationen und Dokumente