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Internationale Tagung

Zentrum für Konfliktforschung, Marburg, 7. bis 9. Juli 2016

Veranstaltungsort: Tagungszentrum des Deutschen Sprachatlasses

Organisator_innen: Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Prof. Dr. Michael Daxner, Dr. Marion Näser-Lather

Kooperationspartner: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

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Weitere Informationen:

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Tagungsprogramm

Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie hier.


Anmeldung / Registration

Bitte melden Sie sich für die Tagung bis zum 15.06.2016 unter der unten aufgeführten Emailadresse an.
To participate at the conference, please write an email to the following address: zfk-rade@staff.uni-marburg.de

Die Tagungsgebühr beträgt regulär 20€, ermäßigt (für Studierende und Erwerbslose) 10€ und muss bis zum 23.07.2016 überwiesen werden. (Die Kontodaten werden Ihnen nach Anmeldung per Mail zugesandt.)
The conference fee will be 20€ respectively 10€ (for students and unemployed persons) and has to be transferred until July 23rd 2016. (The account details will be sent to you after registration via email.)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die untenstehende Kontaktadresse.
If you have questions, please do not hesitate to contact us! Zentrum für Konfliktforschung

Frau Elke Hormel
Telefon: +49 64 21 / 28 24 520
Telefax: +49 64 21 / 28 24 528
E-Mail: zfk-rade@staff.uni-marburg.de


Anfahrtsbeschreibung

Eine Beschreibung für die Anfahrt mit Bus, Bahn und Fernbus finden Sie hier.

Unterkünfte/ Accomodation

ReferentInnen/Presenters:

Für die ReferentInnen der Tagung werden Zimmer im Hotel Marburger Hof durch das Zentrum für Konfliktforschung gebucht.

Accommodation for presenters will be booked by the Centre for Conflict at the:

Hotel Marburger Hof
Elisabethstr. 12
35037 Marburg
Tel. +49 (0) 6421 / 590750
Link: http://www.marburgerhof.de


Andere TagungsteilnehmerInnen/other conference participants:

Für die TagungsteilnehmerInnen sind mit den unten ausgeführten Hotels Reservierungen vereinbart worden (bis zum 09.05., im Falle des Village-Hotels bis zum 01.06.). Die Hotelpreise sind pro Nacht aufgeführt. Wenn Sie in den Hotels buchen, nennen Sie bitte das Kennwort „Rückkehrende“.
With following hotels reservations have been agreed up to May 5th respectively (Village Hotel) June 1st (expiring date). All prices apply for each overnight stay. If you book at the hotels listed below, please use the password “Rückkehrende”.

Welcome Hotel Marburg
Pilgrimmstein 29
35037 Marburg
Tel. +49 (0) 6421 / 918-0
Fax +49 (0) 6421 / 918-444
Link: http://www.welcome-hotels.com/welcomehotel-marburg/info
EZ/single room: 97.-€

Village Stadthotel Marburg
Bahnhofstr. 14
35037 Marburg
Tel. +49 (0) 6421 / 685880
Fax +49 (0) 6421 / 6858810
Link: http://www.village-stadthotel.de
EZ/single room 71-€, DZ/double room (price for two persons) 99 €

Elisabeth – Gasthaus
Steinweg 45
35037 Marburg
Tel. +49 (0) 6421 / 1830544
Fax +49 (0) 6421 / 620464
Link: http://www.elisabethbraeu.de/
EZ/Single room: 35€; DZ/double room (price for 2 persons): 50€.

Übernachtung ohne Frühstück (mit Frühstücksvoucher für die Bäckerei im gleichen Gebäude). Die sanitären Einrichtungen (Dusche und WC) befinden sich auf dem Flur.

Overnight stay without breakfast (with breakfast-voucher for the bakery located in the same building). Shower and WC are located in the hallway.

Gästehaus Universität Marburg
Alter Botanischer Garten
35037 Marburg
Link: https://www.uni-marburg.de/service/gaesteservice/gast/gartenhaus
EZ/Single Rooms: 35€; DZ/double rooms (price fort wo persons): 45€.
Das Gästehaus der Universität bietet eine reine Übernachtungsmöglichkeiten ohne Frühstück an. Zur Buchung bitte die Formulare im Internettauftritt nutzen. Die Übernachtungskosten sind durch die Tagungsteilnehmer zu begleichen.

The University guest house offers overnight stay without breakfast. To book, please use the forms provided at the website (see link). On the form, please check the box that accommodation costs are payable by the participants.

Link für weitere Unterkünfte in Marburg/Link for other accommodation in Marburg:
http://www.tourismus.marburg.de/gastgeber/10

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Call for Papers

Die Auslandseinsätze der Bundeswehr und anderer Streitkräfte bringen militärische ebenso wie zivile Rückkehrer_innen hervor, die sich in einen professionellen und privaten Alltag reintegrieren müssen. Diese Gruppe, im militärischen Kontext in der Eigen- wie Fremdbezeichnung oft auch „Veteranen“ genannt, wird wachsen und an politischer ebenso wie soziokultureller Deutungsmacht gewinnen. Wissenschaftlich ist sie noch wenig untersucht, politisch ist sie brisant. Die Tagung soll der Erarbeitung von Forschungsansätzen auf diesen Gegenstand dienen und dabei nationale mit internationalen Perspektiven vergleichen. Zudem soll sie einen ersten Austausch der in diesem Feld international forschenden Wissenschaftler_innen dienen und eine Vernetzung ermöglichen.

Die Dispositive für Rückkehrer_innen sind ebenso verschieden wie ihre Einsatzgebiete in zivilgesellschaftlichen Organisationen (RO z.B. in der Entwicklungszusammenarbeit, NRO v.a. im humanitären Zusammenhang) und bei staatlichen Exekutivorganen (Polizei, Streitkräfte). Dabei bilden Einsatzrückkehrer_innen eine Gruppe, die sich sowohl hinsichtlich ihrer Erfahrungen (asymmetrische Kriegssituationen etc.) und ihrer Zusammensetzung (Männer und Frauen, militärisch und zivil) als auch kulturell und diskursiv signifikant von Vorgängergruppen (WKII Veteranen) unterscheidet. Trotz der diversen Kontexte und Dispositive lassen vergleichbare institutionelle Problemstellungen und subjektive Herausforderungen eine gemeinsame Reflexion der Situationen ziviler und militärischer Rückkehrer_innen sowohl notwendig als auch produktiv erscheinen.

Zum einen ist der Reintegrationsprozess nach dem Erleben von Extremsituationen sowie anderen Lebenswelten und Kulturen im Einsatz in den Blick zu nehmen. Aus den Einsatzerfahrungen können sich sowohl Problemlagen als auch Chancen im familiären/privaten wie beruflichen Bereich ergeben. In diesem Zusammenhang soll diskutiert werden, zu welchen Anpassungsphänomenen es im Zuge der Wiedereingliederung in arbeitsweltliche, bürokratische und alltägliche Gegebenheiten der heimischen Kultur kommt und wie die Rückkehrer_innen von Familienmitgliedern, Freunden und Kolleg_innen wahrgenommen werden.

Zudem soll der Umgang staatlicher und gesellschaftlicher Institutionen mit Rückkehrer_innen thematisiert werden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die auf Rückkehrer_innen bezogenen gesellschaftlichen und medialen Narrative. Dabei ist zum einen die Rolle pazifistischer, patriotischer und (post-)heroischer Diskurse zu untersuchen und zum anderen, welche Auswirkungen diese auf die Eigen- wie Fremdkonstituierung von Identitäten der Rückkehrer_innengruppen haben. Hinsichtlich der Rolle der Konstruktion von Auslandseinsätzen als Passageritus sowohl für berufliche Perspektiven als auch für die Zuschreibung von Deutungsmacht und Status sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen militärischem und zivilem Bereich eruiert werden. Rückkehrer_innen nehmen beispielsweise Einfluss auf die Wahrnehmung des Fremden, mit ihren Erfahrungen können Zuschreibungen eines Expert_innenstatus und Elitediskurse verbunden sein.

Die Tagung wird sich zudem den emergierenden Binnenkulturen von Rückkehrer_innen widmen. Zu fragen ist, inwieweit sich unter den zivilen wie militärischen Einsatzrückkehrenden Parallelgesellschaften mit eigenen Ritualen und eigenem Habitus, eigenen Strukturen und eigenem Codex entwickeln. Dabei ist auch die Rolle der Interessensvertretungen von Rückkehrer_innen (u.a. von Veteranenverbänden) relevant. Insbesondere sollen der Stellenwert bestehender Traditionen und Konzepte wie Ehre sowie ihre Modifikation und die Verschränkung von Intragruppeneinstellungen und –werten mit Kategorien wie gender, ethnicity, class und religion beleuchtet werden.

Wir bitten Interessierte um Einsendung eines halbseitigen Abstracts (max. 3000 Zeichen).

Es sollte sich um neue und unveröffentlichte Beiträge handeln.

Einsendungen werden bis zum 30. November 2015 erbeten an:

Dr. Marion Näser-Lather
Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft
Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstraße 3
35032 Marburg

naeserm@staff.uni-marburg.de

 

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Deployment returnees: Discourses and living worlds of an emerging social group


International Conference

Center for Conflict Studies, Marburg, July 07-09, 2016

Organizers: Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Prof. Dr. Michael Daxner, Dr. Marion Naeser-Lather

 

Call for Papers

Missions abroad of the German Bundeswehr and the armed forces of other nations lead to the existence of military and civilian returnees who are expected to be integrated into professional and private life again. This group, by self-description as well as appellation, in the military context referred to as “veterans”, will grow and gain political and socio-cultural power of interpretation. Returnees - especially the German case - have so far not been widely researched despite their political relevance. The planned conference aims to develop research perspectives regarding this topic, adopting a cross-national approach. In addition, the conference serves to allow an exchange of scientists working in the field and to facilitate the establishment of an accordant research network.

The dispositives for returnees vary just as their missions in civil organizations (GOs e.g. within the development-sector; NGOs, especially those doing humanitarian work) and governmental executive organs (police, Armed Forces). The contemporary returnees form a group significantly different from their predecessors (e.g., WWII- veterans) regarding their experiences (e.g., asymmetrical war situations), their composition (men and women, military and civil) and in terms of cultural factors and discourses. Despite these diverse contexts and dispositives, comparable institutional problems and subjective challenges suggest that a common reflection of the situations of civil and military returnees might be necessary as well as highly productive.

Firstly, the conference shall shed light on the reintegration process which takes place after undergoing extreme situations and being confronted with other living worlds and cultures. Regarding private and professional life, deployment experiences, on the one hand, may lead to problems and on the other also provide opportunities. In this context, the adaptation phenomena which can arise during reentry into working life, bureaucratic and everyday-conditions shall be discussed. Also, the perception of the returnees by family members, friends and colleagues and their handling by governmental and societal institutions have to be addressed.

Another focus shall be the analysis of the different societal and medial narratives concerning returnees. In doing so, the roles of pacifistic, patriotic and (post-) heroic discourses and their consequences for self- and outside-construction of the identities of returnee groups must be considered. Furthermore, in regard of the function of deployments as rites de passage for career perspectives and the ascription of power of interpretation and status, differences between the military and the civil sector have to be discussed. For example, returnees influence the perception of the Foreign; knowledge of their experiences can lead to the ascription of an expert-status and elite discourses.

The conference will also take a look at the emergence of specific cultures of returnees. In this context the potential development of parallel societies with their own rituals, habitus, structures and codices among civil as well as military returnees are to be analyzed, for example the relevance of advocacy groups of returnees such as associations of veterans. Especially the significance of traditions and concepts like honor respectively their modification and their intersection with categories like gender, ethnicity, class and religion have to be explored.

We would like to encourage interested researchers to send us an abstract (max. 3000 characters).

The contributions should be new and unpublished.

Please send your abstracts not later than the 30th of November 2015 to:

Dr. Marion Näser-Lather
Institute for European Ethnology/Cultural Sciences
Philipps-University Marburg
Deutschhausstrasse 3
D-35032 Marburg
Germany

naeserm@staff.uni-marburg.de

Zuletzt aktualisiert: 25.08.2016 · Roessne2

 
 
 
Zentrum für Konfliktforschung

Zentrum für Konfliktforschung, Ketzerbach 11, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-24444, Fax +49 6421/28-24528, E-Mail: konflikt@staff.uni-marburg.de

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