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Willkommen am Fachgebiet Politik des Nahen und Mittleren Ostens!

Team Politik des NMODas Fachgebiet Politik des Nahen und Mittleren Ostens am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) der Philipps-Universität Marburg bietet eine der wenigen Professuren in Deutschland, die sich explizit mit politikwissenschaftlichen Ansätzen an die Region annähern. Bereits vor der Gründung des CNMS im Dezember 2007 galt die Schaffung eines Lehrstuhls für Politik des Nahen und Mittleren Ostens als ein entscheidendes Element, die beabsichtigte Verbindung von Sprach- und Kulturkompetenz mit gegenwartsbezogenen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen sicherzustellen. Im Sommersemester 2009 übernahm Rachid Ouaissa die Professur für Politik des Nahen und Mittleren Ostens.

Das FG Politik des Nahen und Mittleren Ostens hat es sich in Forschung und Lehre zum Ziel gesetzt, politikwissenschaftliche Analysen in einen regionalen Kontext zu setzen. Die Berücksichtigung disziplinübergreifender Ansätze und Methoden, die Analyse transregionaler Faktoren, die Integration von Sprachkompetenzen sowie die Einbeziehung von Forschern und Lehrenden aus der Region sollen die Qualität und Integrität in Forschung und Lehre sicherstellen.

Die interdisziplinäre Herangehensweise ist nicht nur ein Leitmotiv des FG Politik des Nahen und Mittleren Ostens, sie ist überdies strukturell vorgegeben. Als einziges der sieben am CNMS vertretenen  regionalbezogenen Fachgebiete ist das Fachgebiet Politik des Nahen und Mittleren Ostens am Institut für Politikwissenschaft und somit am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie (FB 03) angegliedert. Innerhalb des CNMS besteht eine enge Kooperation mit den verschiedenen Fachgebieten, hinsichtlich der universitätsinternen Kooperation ist vor allem die Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Konfliktforschung hervorzuheben. Jüngster Ausdruck der interdisziplinären Orientierung ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte inneruniversitäre Forschungsnetzwerk Re-Konfigurationen. Geschichte, Erinnerung und Transformationsprozesse im Mittleren Osten und Nordafrika, das unter Federführung des Fachgebiets entwickelt wurde und in welchem Forscherinnen und Forscher aus sechs verschiedenen Fachbereichen die moderne Geschichte und Gegenwart der Region untersuchen.

Inhaltliche Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen vorwiegend im Bereich islamistischer Bewegungen und oppositioneller Akteure, dem Verhältnis von Staat und Gesellschaft, der EU-Mittelmeerpolitik, der Außenpolitik arabischer Staaten sowie energiepolitischer Fragestellungen. Dabei wird der Zusammenhang zwischen politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen in den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens mit der Entwicklung des globalen Weltsystems stark betont.

In der Lehre wird am FG Politik des Nahen und Mittleren Ostens besonderer Wert darauf gelegt, dass sowohl politik- als auch kulturwissenschaftliche und philologische Bereiche abgedeckt werden. Das Erlernen und die Anwendung einer regionalen Sprache (Arabisch, Persisch oder Türkisch) während des Studienverlaufs werden hierzu als grundlegende Voraussetzung betrachtet und sind obligatorisch. Wir freuen uns daher, dass der Schwerpunkt Politik des Nahen und Mittleren Ostens innerhalb des B.A. Orientwissenschaft seit Jahren steigenden Zulauf verzeichnet. Seit dem Wintersemester 2011/2012 bietet das Fachgebiet zudem den Masterstudiengang Politik und Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens an, der in dieser Kombination bundesweit einzigartig ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Studium.

Wir freuen uns darauf, Sie bald am Fachgebiet Politik des Nahen und Mittleren Ostens begrüßen zu dürfen!

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Zuletzt aktualisiert: 09.10.2013 · Verena Fibich

 
 
Centrum für Nah- und Mittelost-Studien

Politik des Nahen und Mittleren Ostens, Deutschhausstraße 12, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421-28-24969, Fax +49 6421-28-24829, E-Mail: verena.fibich@uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/cnms/politik

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