Prof. Dr. Heinrich Kaulen
FAQ für Studierende
Abschlussarbeiten und Examina
Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie unter dem Link FAQ
für Examenskandidaten/innen
Anmeldung zu Seminaren
Die spezifischen Anmeldemodalitäten für die Seminare sind dem
Kommentar zu meinen Lehrveranstaltungen zu entnehmen, der jeweils ab
Ende des vorausgehenden Semesters im Internet über das kommentierte
Vorlesungsverzeichnis zugänglich ist. Bei den
literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen wird in der Regel
(außer bei Einführungen für Erstsemester) das erfolgreiche Bestehen
eines Lektüretests - zur Überprüfung der Textkenntnisse - am
Semesterbeginn oder die Abgabe eines qualifizierten
fachwissenschaftlichen Essays während der vorlesungsfreien Zeit
vorausgesetzt. Bei den Lehrveranstaltungen in den modularisierten
Studiengängen ist beim Beginn des Seminars zudem die erfolgreiche
Absolvierung der laut Modulordnungen vorausgehenden Module durch
entsprechende Belege nachzuweisen.
E-Mail-Kontakt
Kurze und rasch zu beantwortende Anfragen, aber bitte auch nur diese
(!), können Sie mit mir per E-Mail klären (Mailadresse: Kaulen@staff.uni-marburg.de). Ihre Frage muss dabei
von mir in wenigen knappen Zeilen zu beantworten sein. Für alle anderen
Probleme ist die Sprechstunde da. Themen für Referate, Hausarbeiten,
Examensarbeiten und Prüfungen sowie Probleme der
Studienorganisation/-beratung kläre ich prinzipiell nur im
persönlichen Gespräch und nicht per E-Mail.
Fehlzeiten
In den Seminaren wird eine Anwesenheitsliste geführt. Bei
Versäumnis von mehr als drei Seminarveranstaltungen kann ein Teilnahme-
oder Leistungsschein nicht mehr ausgestellt werden, sofern nicht eine
plausible medizinische Begründung (Attest) dafür vorliegt. Bei
Fehlzeiten, die sich über zwei und mehr Semesterwochen erstrecken,
bitte ich um unaufgeforderte Vorlage eines ärztlichen Attests, bei noch
längerer Abwesenheit (z.B. bei langwierigen Erkrankungen,
Klinikaufenthalten etc.) zusätzlich um eine kurze Rücksprache.
ILIAS-Lernplattform
Für die Lehrveranstaltung grundlegende Materialien (wie
Vorlesungs-/Seminarpläne, Literaturlisten, schwer erhältliche
Basistexte, Ergebnisse von Eingangsklausuren, Zwischentests u.a.)
werden in der Regel via Internet auf der elektronischen
Lernplattform ILIAS zur Verfügung gestellt. Sie ist über die
Startseiten von Universität, Fachbereichen, Instituten und
Universitätsbibliothek (Direkt-Links: Lernplattform) leicht zu finden
und für alle Studierenden nach einmaliger Festlegung eines
Benutzerkennworts kostenlos zugänglich. Auch Thesenpapiere, Protokolle,
Diskussionsvorlagen, Power-Point-Präsentationen und andere Materialien
können hier archiviert werden. Das spezielle Passwort, das den Zugang
auf den Teilnehmerkreis der jeweiligen Lehrveranstaltung beschränkt,
wird in der Lehrveranstaltung gesondert bekannt gegeben.
Hausarbeiten, Referate und Kurzbeiträge
Verabreden Sie rechtzeitig, am besten in den ersten Semesterwochen
oder bereits in der vorlesungsfreien Zeit, die Themen für Referate und
Hausarbeiten in meiner Sprechstunde. Verabredungen sind in Blick auf
Inhalte und Termine für beide Seiten bindend. Dies gilt auch für die
Vorlage von Kurzbeiträgen oder die aktive Mitwirkung in
Arbeitsgruppen.
Referate sollten 30 bis maximal 45 Minuten dauern, verständlich
formuliert und klar strukturiert sein ('roter Faden'), anschaulich und
motivierend präsentiert werden (in der Regel ergänzt durch ein kurzes,
gut gegliedertes u. aussagekräftiges Thesenpapier und ggf.
mediengestützt) und eine gezielte wissenschaftliche und analytische
Pointierung aufweisen (wiss. Fragestellung/Untersuchungsaspekt,
Forschungsstand, Methode/Bezugstheorie(n), Ausgangsthesen,
Arbeitsergebnisse, offene Fragen, Impulse für die Diskussion). Die
ausufernde Wiedergabe von biographischen und anderen Fakten, breite
Inhaltsparaphrasen und Figurenschilderungen oder bloße
Literaturberichte sind zu vermeiden. Die Kenntnis der behandelten
Primärtexte wird bei den Adressaten vorausgesetzt. Beim Einsatz von
Medien (OHP, AV-Medien, PowerPoint-Präsentationen etc.) kümmern Sie
sich bitte vor der Veranstaltung selbstständig um die entsprechenden
Geräte. Thesenpapiere müssen für alle Seminarteilnehmer/innen in
ausreichender Anzahl vorhanden sein.
Meine Seminare sind keine bloßen Referateseminare; die zweite Hälfte
der Seminarsitzung dient der Diskussion und Vertiefung, der Klärung
offener Fragen bzw. der gemeinsamen Arbeit an den Texten und
Forschungsproblemen durch die gesamte Seminargruppe.
Die Hausarbeiten umfassen je nach Seminartypus 10 (Grundstudium)
bzw. 20-25 (Hauptstudium) Seiten und können ggf. aus der Ausarbeitung
eines Referats hervorgehen. Gruppenarbeiten von bis zu zwei
Teilnehmern/innen mit entsprechend größerem Umfang sind möglich, soweit
das Thema es zulässt und die individuellen Leistungsanteile klar zu
erkennen sind. Sie können eigene Themen vorschlagen; diese müssen aber
aus dem spezifischen Themenbereich des Seminars stammen und ihren
Schwerpunkt in der deutschsprachigen Literatur haben. Bei der Abgabe
ist ein ausgefüllter Scheinvordruck mit einzureichen.
Die fehlerfreie Beherrschung der deutschen Sprache (Grammatik,
Orthographie, Stilistik) und der üblichen wissenschaftlichen
Zitierregeln wird vorausgesetzt. Liegen gehäuft sprachliche
Mängel vor, wird die Arbeit nach den ersten Seiten nicht weiter
korrigiert und zurückgegeben. Sämtliche gedanklichen oder wörtlichen
Übernahmen aus fremden Quellen aller Art (einschl. Internetquellen)
sind sorgfältig kenntlich zu machen. Eine entsprechende Erklärung ist
jeder Arbeit mit Unterschrift beizulegen; das Formular dazu erhalten
Sie im Geschäftszimmer oder über die Homepage des Instituts.
Es gilt definitiv der im Kommentar und am Beginn des Seminars
festgelegte Abgabetermin. Später eingereichte Arbeiten werden
nicht mehr akzeptiert. Nur in Ausnahmefällen, wie z.B. bei schweren
Erkrankungen, ist nach Vorlage eines ärztlichen Attests eine
Verlängerung um den attestierten Zeitraum möglich.
Kritische Hinweise
von Studierenden zu den Themen, Inhalten, Anforderungen, Methoden,
Lehr-/Lernprozessen in meinen Lehrveranstaltungen sind für mich eine
wichtige Rückmeldung und ein Mittel zu deren Evaluation und
Weiterentwicklung, wenn sie sachlich und argumentativ vorgetragen
werden. Sofern Sie Probleme sehen, äußern Sie Ihre Kritik offen in den
Lehrveranstaltungen, in der Sprechstunde oder per E-Mail.
Rückgabe von Hausarbeiten und Leistungsnachweisen
Die Rückgabe von Hausarbeiten (und erworbenen Leistungsnachweisen)
erfolgt nach angemessener Korrekturfrist über das Geschäftszimmer des
Instituts (WR 02A09, Frau Görmar/Braun). Falls Sie Rückfragen zum
Kommentar oder zur Benotung haben, kommen Sie bitte zur Nachbesprechung
mit der Arbeit in meine Sprechstunde. Nehmen sie dieses
Beratungsangebot besonders auch in den Fällen wahr, in denen die Arbeit
nicht als adäquate Leistung anerkannt werden konnte.
Sprechstunde
Zur Studienberatung, für die Vor- und Nachbesprechung von Referaten,
Hausarbeiten, Abschlussarbeiten etc. sowie zur Vorbesprechung von
Prüfungen kommen Sie bitte rechtzeitig in meine Sprechstunde. Den Termin können Sie dieser Homepage und dem Aushang in
der Universität entnehmen. Die Anmeldung zur Sprechstunde erfolgt
ausschließlich über eine Liste an der Tür zu meinem Dienstzimmer
(02A14), die während der Sprechstunde jeweils neu ausgehängt wird.
Während der vorlesungsfreien Zeit gelten besondere Sprechzeiten (siehe
Aushang u. Homepage des Instituts). Tragen Sie sich bitte rechtzeitig
ein und streichen Sie Ihren Namen, falls Sie die Voranmeldung wieder
stornieren wollen. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch von Ihrer
Seite und das Bereithalten aller notwendigen Unterlagen (z.B. Scheine,
Literaturlisten, Gliederungen, Notizen etc.) ersparen Ihnen und den
anderen Studierenden überflüssige Wartezeiten!
Sprechzeiten außerhalb der Sprechstunde
Gesprächstermine außerhalb der regulären Sprechstundenzeit sind für
meine Kollegen/innen, Mitarbeiter/innen, Hilfskräfte, Tutoren/innen,
Doktoranden/innen, bei dringendem Bedarf auch für Studierende, die an
ihrer Magister- oder Staatsexamensarbeit schreiben, reserviert. Bitte
haben Sie Verständnis dafür, dass Sondersprechzeiten angesichts der
großen Zahl der Studierenden auf diesen Personenkreis beschränkt
bleiben müssen.

