29.10.2009
Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung erhält Marburger Gleichberechtigungspreis
Feierliche Vergabe im Historischen Saal des Marburger Rathauses
Am 28. Oktober wurde dem Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität im Historischen Rathaussaal der Stadt Marburg gemeinsam mit der Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit e. V. (IKJG) der Marburger Gleichberechtigungspreis verliehen. Den mit 2.500€ dotierten Preis vergibt die Stadt Marburg erstmals als Anerkennung von Tätigkeiten, welche die Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen unterstützen und verbreiten.
Foto: Eva Berendsen
Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf, geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung, skizzierte in ihrer Dankesrede das inhaltliche Profil der Einrichtung: „Feministische Wissenschaft ist eine Forschungsperspektive, die die Geschlechterproblematik als integralen Bestandteil ihres Gegenstands begreift und auf die emanzipatorische Überwindung von Geschlechterhierarchien und Geschlechterstereotypen im Kontext einer allgemeinen Demokratisierung der Lebensverhältnisse ausgerichtet ist“. Dabei geht es auch um die Reflektion der Verschränkung der Geschlechterproblematik mit anderen Dimensionen sozialer Ungleichheit und die Förderung „widerständiger Praxen“. Kurz-Scherf dankte dem Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg für die Anerkennung , die dem Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung durch die Vergabe des Gleichberechtigungspreises von Seiten der Stadt Marburg zuteil wird.
Text: Eva Berendsen


