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Forschungsschwerpunkte des Zentrums für Konfliktforschung

 

Auf dieser Überblicksseite werden die verschiedenen Forschungsschwerpunkte des Zentrums kurz vorgestellt. Für ausführliche Informationen klicken Sie bitte auf die jeweiligen Themenseiten.

Folgende Forschungsschwerpunkte haben sich am Zentrum etabliert:

Theorien und Methoden der Friedens- und Konfliktforschung
Bildi

Im Fokus des Forschungsschwerpunkt zu Theorien und Methoden der Friedens- und Konfliktforschung stehen die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen sozialwissenschaftlicher Konflikttheorien sowie Evaluierung und Weiterentwicklung der Methoden der Konfliktanalyse und Methoden der Forschung in Krisengebieten.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thorsten Bonacker und  Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel

Intergruppenkonflikte und Gewalt
Intergruppenkonflikte1

Friedens- und Konfliktforschung befasst sich in der Regel mit gewalttätigen Konflikten zwischen Gruppen. Im Schwerpunkt „Intergruppenforschung und Gewalt“ des Zentrums für Konfliktforschung werden strukturelle und individuelle Voraussetzungen, Mediatoren und Moderatoren von gewalttätigen Intergruppenprozessen empirisch erforscht. Die Ergebnisse bildet die Grundlage für die Ableitung von Präventionsmaßnahmen gegen Intergruppengewalt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ulrich Wagner

Migrationsprozesse und KonfliktdynamikenBildi

Im Forschungsfokus des Marburger Schwerpunkts "Migrationsprozesse und Konfliktdynamiken"  stehen insbesondere Ethnisierungs- und De-Ethnisierungsdynamiken im Zusammenhang mit  Einwanderungsminderheiten und verschiedenen Formen religiöser Diaspora. Ebenso werden die  Reaktionen der Mehrheitsgesellschaft, etwa in Bezug auf Vorurteilsmuster, erforscht.


Gewaltprävention und MediationBildmediation

Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, Bedingungen und Möglichkeiten auszuloten, wie Gewalt vorgebeugt werden kann bzw. wie Konflikte gewaltfrei ausgetragen werden können. Dabei ist auch der Frage nachzugehen, unter welchen Bedingungen eine Vermeidung personaler Gewalt mit einer Zunahme symbolischer Gewalt einhergeht und wie dem methodisch entgegengewirkt werden kann.

Friedenskonsolidierung und Transitional JusticeBildtjII

Der Forschungsschwerpunkt Friedenskonsolidierung und Transitional Justice befasst sich mit dem Zusammenhang der (Wieder-)Herstellung von Gerechtigkeit nach der Beendigung gewaltsamer Konfliktaustragung und der Möglichkeit eines nachhaltigen stabilen Friedens in Postkonfliktgesellschaften im Rahmen von Maßnahmen zur Friedenskonsolidierung.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thorsten Bonacker Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel

Forschungsschwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit und Frieden
Bildez

Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit den positiven und negativen Auswirkungen von Entwicklungszusammenarbeit. Eine starke Vernetzung mit Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit hilft, das Thema in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu vertiefen, Expertise anzubieten und wissenschaftliche Erkenntnisse praktisch nutzbar zu machen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel und   Dr. Sina Kowalewski

Zivilgesellschaft in Konflikten Bildzivil

Am Zentrum für Konfliktforschung wird die Rolle lokaler zivilgesellschaftlicher Akteure in ethno-politischen Konflikten sowie die Bedeutung von INGOs für die Verbreitung globaler Normen in Postkonfliktgesellschaften und der Beitrag von NGOs in Prozessen der internationalen, politischen Entscheidungsfindung untersucht.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thorsten Bonacker und Dr. Sina Kowalewski

Schriftenreihe2
Internationalisierte Konflikte

Auch nach dem Ende des Kalten Krieges ist zwischenstaatliche Gewalt im internationalen System nicht überwunden; Kriege sind gar in die Peripherie Europas vorgedrungen. Als "humanitäre", präventive oder präemptive Intervention angelegt, zudem zunehmend als "zivil-militärische Kooperation" deklariert, bleibt militärische Gewalt ein dominanter Faktor der internationalen Politik. Ein interdisziplinär angelegter Kreis von KonfliktforscherInnen untersucht die Kriegsfolge Jugoslawien/Kosovo - Afghanistan – Irak.

Als periodische Publikationsforum dient die vom Zentrum für Konfliktforschung (mit)herausgegebene Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden".

Ansprechpartner: PD Dr. Johannes M. Becker

Zuletzt aktualisiert: 28.05.2014 · Heusingj

 
 
 

Zentrum für Konfliktforschung, Ketzerbach 11, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-24444, Fax +49 6421/28-24528, E-Mail: konflikt@staff.uni-marburg.de

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