Archiv der Philipps-Universität Marburg
Das Universitätsarchiv verwahrt das in der laufenden Verwaltung der Universität nicht mehr benötigte Schriftgut, erschließt es und macht es für die Forschung, aber auch für die Universität selbst nutzbar. Zur Zeit umfasst das Universitätsarchiv knapp 500 Urkunden und mehr als 2000 lfd. Regalmeter Amtsbücher und Akten aus der Zeit vom 13. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart.
Seit 1890 sind die Bestände als Depositum im Hessischen Staatsarchiv Marburg untergebracht. Am 1. März 2006 hat die Universität mit der Einstellung einer Archivarin die Einrichtung selbst übernommen (vgl. Nachricht vom 24. April 2006). Akten und Urkunden blieben aber im Staatsarchiv und können dort im Lesesaal eingesehen werden. Seit dem 1. Februar 2010 zählt das Archiv zu den Zentralen Einrichtungen der Universität.
Die besondere Archivalie: Luftangriff auf
Marburg am 22. Februar 1944
Am 22. Februar 1944 traf ein schwerer Luftangriff das Kliniksviertel im
Norden der Stadt. War Marburg bis dahin von Bombenangriffen
weitestgehend verschont geblieben, so entstanden an diesem Nachmittag
schwere Schäden vor allem an den Kliniksgebäuden zwischen der Lahn und
der Robert-Koch-Straße und an der Augenklinik.>>>

