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Vita

Prof. Dr. Anika Oettler, Jahrgang 1971, ist seit April 2009 Professorin am Institut für Soziologie der Philipps-Universität Marburg. Auf ein Studium der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Hannover folgte die Promotion an der Universität Hannover. Von 2003-2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am GIGA Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg tätig.

Ihr wissenschaftliches Profil bewegt sich an der Schnittstelle von Gewaltsoziologie, Transitional Justice Studies, Entwicklungssoziologie, Sozialstrukturanalyse und Gender Studies. Bisherige Feldforschungen führten sie nach El Salvador, Guatemala, Nicaragua, Argentinien, Peru und Kolumbien.

Neben der Verankerung am Institut für Soziologie ist sie als Mitglied des Direktoriums in das Zentrum für Konfliktforschung eingebunden und am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung beteiligt. Von 2021 bis 2024 war sie Studiendekanin des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Philosophie (FB03) der Philipps-Universität Marburg sowie bis 2024 Studiengangverantwortliche für den M.A. International Development Studies. 

Darüber hinaus ist Anika Oettler Sprecherin des BMFTR-geförderten Kompetenznetzwerks „Postcolonial Hierarchies in Peace and Conflict“ und beteiligte Wissenschaftlerin im hessischen Forschungszentrum  "Transformations of Political Violence" und im Merian Center for Advanced Studies in the Maghreb (MECAM) in Tunis. Sie repräsentiert die Philipps-Universität Marburg im Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstitut CAPAZ. Außerdem ist sie assoziierte Mitarbeiterin am GIGA Institute of Global and Area Studies (Hamburg), Mitglied des Vorstands Forschungsbeirats des Arnold-Bergstrasser-Instituts für kulturwissenschaftliche Forschung (ABI), des entwicklungspolitischen Beirats der hessischen Landesregierung und diverser Auswahlkommissionen des DAAD. Sie war bis 2026 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung und war Mentorin im hessischen Programm ProProfessur. Ferner ist sie Mitherausgeberin der Nomos-Reihe "Studien zu Lateinamerika" (mit Kai Ambos, Manuela Boatcã, Hans-Jürgen Burchardt, Olaf Kaltmeier, Stefan Peters und Stephanie Schütze).

Aktuelle sowie abgeschlossene Forschungsprojekte finden Sie auf der Forschungsseite.