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Forschungsfelder und -schwerpunkte

  • Arbeits- und Geschlechtersoziologie sowie Intersektionalität
  • Emotionssoziologie
  • Migrationssoziologie
  • Qualitative Sozialforschung
  • Praxeologie und Habitus
  • Feministische Theorien

Forschungsprojekte

| 2020 – 2023 |
„Das Regime der Emotionen als Strategie? Eine Analyse ökonomischer Teilfelder – Emotionen, emotionales Kapital und Geschlecht in der spätmodernen Arbeitswelt.“
Drittmittelprojekt: Gefördert von der DFG; Projektleiterin: Prof. Dr. Maria Funder

Informationen zum Forschungsprojekt auf der Projekt-Website.

| 2016 – 2020 |
„Emotionales Kapital und Emotionsarbeit im politischen Feld. Eine Analyse aus arbeits- und geschlechtersoziologischer Perspektive.“ (summa cum laude) Promotionsprojekt (Erstgutachterin: Prof. Dr. Maria Funder, Zweitgutachterin: Prof. Dr. Ursula Birsl)

Wie steht es um Emotionen im politischen Feld? Wie wichtig ist emotionales Kapital und was bedeutet es für Politiker_innen, Emotionsarbeit leisten zu müssen? Welche Rolle spielen dabei das Geschlecht sowie auch der Körper? Was folgt aus der zunehmenden Relevanz von Social Media im politischen Alltag? Ergeben sich hieraus neue emotionale Belastungen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Dissertation. Die Ergebnisse bieten einen Einblick in das bundespolitische Feld aus einer arbeits- und geschlechtersoziologischen Perspektive. Um ein anschauliches Bild der emotionalen Herausforderung politischer Arbeit geben zu können, wurden Bundestagsabgeordnete interviewt.

Die Ergebnisse wurden im Nomos Verlag unter dem Titel „Emotionen und Geschlecht im politischen Feld“ veröffentlicht.

| 2013 – 2016 |
„Politische Partizipation und Repräsentation von Migrant_innen in Deutschland“
Drittmittelprojekt: Gefördert vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (Programm: „Geschlechtergerechte Hochschulen“); in Kooperation mit der FernUniversität Hagen; Projektleiter_innen: Prof. Dr. Maria Funder und Prof. Dr. Holtkamp

Seit der Einführung der amtlichen Kategorie „Menschen mit Migrationshintergrund“ ist klar, dass fast jede/r Fünfte in Deutschland selbst oder ein Elternteil grenzüberschreitende Migrationserfahrungen hat. Was folgt daraus? Wie steht es um ihre politischen Teilhabechancen? Spielt nicht nur Migration, sondern auch das Geschlecht eine Rolle?
Die Studie liefert aus einer intersektionalen Perspektive neue Befunde: Vorgestellt werden quantitative und qualitative Forschungsergebnisse zur politischen Partizipation und Repräsentation von Migrant_innen in Deutschland. Analysiert und diskutiert werden Hürden und Barrieren sowie Chancen politischer Teilhabe mit Blick auf die kommunalpolitische Ebene. Im Fokus stehen somit Stadtparlamente und Ausländerbeiräte bzw. Integrationsräte. Gefragt wird nach den Ursachen und Folgen von Repräsentationsdefiziten, politischer Sozialisation und Karrierechancen sowie Wegen gleichberechtigter politischer Partizipation.

Die Ergebnisse der Studie wurden im Nomos Verlag unter dem Titel „Partizipation – Migration – Gender“ veröffentlicht.