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Kurzdarstellung der AG

Leitung und Mitarbeiter*innen der Arbeitsgruppe »Frühe Neuzeit – Europäische Aufklärung« erforschen die literarischen und kulturellen Ordnungen des frühen 16. bis späten 18. Jahrhunderts. Literatur-, Kultur- und Wissensanalyse werden in komparatistischer und interdisziplinärer Perspektive zu einem Forschungslaboratorium »Frühe Neuzeit« verbunden, das Formationsprozesse von Literatur in Auseinandersetzung mit anderen Wissensordnungen und Medienformaten systematisch erfasst und in ihren institutionellen und materiellen Rahmenbedingungen reflektiert. Ziel unserer Forschung, die eng mit den Lehraktivitäten der AG verkoppelt ist, ist die komplexe Beschreibung literarischer Prozesse einschließlich ihrer praxeologischen Dimension und historischen Einbettung. Hierzu verbinden wir diskursanalytische mit gattungs-, wissens- und medienpoetologischen Ansätzen. Entsprechend liegen die Forschungsschwerpunkte der AG auf den frühneuzeitlichen Wechselbeziehungen zwischen Literatur und Recht (insbes. crimina), Literatur und (neuen) Wissenschaften (insbes. Astronomie) sowie Literatur und Medizin (insbes. Krankheiten). Eine Beschreibung der Forschungsprojekte sowie der an der AG entstehenden Qualifikationsschriften finden Sie hier.