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Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland

Mit deckenmalerei.eu steht Forschenden und Interessierten eine frei zugängliche Plattform zur Recherche der Forschungsergebnisse des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD) zur Verfügung. Sie versammelt hochauflösende Fotografien, historisches Material und wissenschaftliche Beschreibungen von repräsentativen Schlössern, städtischen Bauten und Bürgerhäusern, Klöstern und Kirchen mit architekturgebundenen Malerei aus der Zeit zwischen 1550 und 1800. Personen, Bauwerke, Räume, Malereien und weitere Entitäten sind semantisch miteinander vernetzt und über kontrollierte Vokabulare und Normdaten (u. a. GND, Getty-Thesauri) verknüpfbar gemacht. Seit 2025 lässt sich dieses Beziehungsgeflecht auch als Wissensgraph in 2D und 3D erkunden. Seit ihrem Start 2020 wird die Plattform nach dem Prinzip von Open Access, Open Data und Open Science kontinuierlich ausgebaut.

Betrieben wird deckenmalerei.eu im Rahmen des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, eines Forschungsprojekts im Akademienprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur systematischen Erschließung von barocker Wand- und Deckenmalerei im heutigen Bundesgebiet. Betreut von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München und gefördert vom Bund sowie den Ländern Bayern und Hessen, kooperieren zwei Arbeitsstellen am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg der Philipps-Universität Marburg.

  • Dokumentiert und erforscht werden über 4.000 erhaltene sowie über Quellen rekonstruierbare Kunstdenkmäler mit barocker Decken- und Wandmalerei auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland.
  • Das Projekt knüpft an ein 1966 an der LMU München begründetes Vorgängerprojekt an, aus dem bis 2014 vierzehn gedruckte Bände zur Deckenmalerei in Oberbayern hervorgingen.
  • Start des aktuellen Projekts war der 1. April 2015, es ist auf eine Laufzeit von 25 Jahren ausgelegt.
Projektleitung:  Prof. Dr. Stephan Hoppe
Projektkoordination und Leiter der Arbeitsstelle München: PD Dr. Matteo Burioni
Leiter der Arbeitsstelle Marburg: Prof. Dr. Hubert Locher
Koordination der Arbeitsstelle Marburg:
Jasmin Kruse M.A.
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