13.02.2024 Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt

Foto: Imogen Grönninger

Die Ausstellung „Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt“ beleuchtet ausgewählte Aspekte des malerischen und des graphischen Werkes des Künstlers, der sich um 1900 in der Lahnaue nahe seiner Geburtsstadt Marburg in einem eigens entworfenen Atelierhaus niederließ.

Die beiden Hauptausstellungen in Marburg und Goßfelden lenken den Fokus auf Ubbelohde als Landschaftsmaler, der stets die direkte Begegnung mit der Natur suchte. Während in seinem ehemaligen Atelierhaus in Goßfelden Arbeiten aus seiner Studienzeit vor 1900 gezeigt werden, bilden den Schwerpunkt der Ausstellung im Kunstmuseum Marburg etwa 70 teils großformatige Gemälde und Skizzen aus der Zeit nach 1900. Die Exponate aus den reichen Beständen des Museums und der Otto-Ubbelohde-Stiftung werden in einer eindrucksvollen Werkschau um hochkarätige Leihgaben aus der Alten Nationalgalerie in Berlin, der Städtischen Kunstsammlung Kassel, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Oberhessischen Museum Gießen und Werken aus Privatbesitz ergänzt. 

Die moderne Hängung, die Skizzen und klar komponierte Überblickslandschaften in freien Rhythmen nebeneinander – und teils übereinander – setzt, nimmt die Naturnähe der Kunst Ubbelohdes in den Blick und befragt sie „hier und jetzt“ neu. Neben den Malereien würdigt die Ausstellung im Kunstmuseum auch das graphische Werk des Künstlers. Eine Auswahl später freier Zeichnungen und Radierungen ist in der Graphischen Sammlung ausgestellt. Darüber hinaus sind im Brunnensaal 48 originale Märchenillustrationen für die Jubiläumsausgabe der Brüder Grimm zu sehen, mit denen Ubbelohde internationale Bekanntheit erlangte.

Drei Besucherinnen im Gespräch während der Vernissage der Ausstellung "Die Landschaft Ubbelohdes - hier und jetzt"
Foto: Imogen Grönninger

Die nächste Themenführung durch die Ausstellung „Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt“ findet am Sonntag, dem 10. Dezember von 15.00 bis 16.00 Uhr statt. Zusätzlich zum Museumseintritt werden keine Gebühren erhoben. Zum ungezwungenen Zugang zu der Kunst Ubbelohdes regen die Kunstpausen am 06.12. und 13.12., jeweils mittwochs von 12.30 bis 13.00 Uhr an, die pointierte Impulse vor ausgewählten Arbeiten gibt und zur Diskussion stellt.

Das Kunstmuseum Marburg und die Otto Ubbelohde-Stiftung haben in diesem Jahr in einem vierköpfigen Kuratorenteam an einer mehrteiligen Ausstellungsreihe zu dem Landschaftsmaler und Graphiker Otto Ubbelohde (1867–1922) gearbeitet. Die Ergebnisse lassen sich seit Oktober 2023 an Standorten in Marburg sowie im Otto Ubbelohde-Haus in Goßfelden besuchen. So zeigt das Staatsarchiv Marburg groß- und kleinformatige Auftragsgraphiken Ubbelohdes aus der Zeit des Ersten Weltkriegs; in der Universitätsbibliothek sind in den Kuben im Freihandmagazin auf vier Etagen detailreiche Ex libris und Buchkunst zu entdecken.

Alle Ausstellungsstationen im Überblick

Bei dem Projekt „Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt“ kooperierten das Kunstmuseum Marburg, das mehr als 70 Gemälde Ubbelohdes sowie den Gesamtbestand seiner Radierungen und Exlibris besitzt, und die Otto-Ubbelohde-Stiftung, die den Nachlass Ubbelohdes in seinem Künstlerhaus in Goßfelden bewahrt mit einem Netzwerk von Kooperationspartnern. 

 

13. Oktober bis 07. Dezember 2023

Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt: Ein Bild in der Ausstellung „Trabanten“ 

Marburger Kunstverein

 

Verlängert! 20. Oktober 2023 bis 07. April 2024

Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt: Mit Blick auf Marburg 

Landgrafenschloss Marburg

 

Verlängert! 20. Oktober 2023 bis 07. April 2024

Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt

Kunstmuseum Marburg

 

Verlängert! 22. Oktober 2023 bis 07. April 2024

Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt: Vor Goßfelden

Otto Ubbelohde-Haus in Lahntal-Goßfelden

 

09. November 2023 bis 25. Februar 2024

Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt: Ex libris und Buchkunst

Universitätsbibliothek Marburg

 

16. November 2023 bis 03. März 2024

Die Landschaft Ubbelohdes – hier und jetzt: Die Zeit des Ersten Weltkriegs

Staatsarchiv Marburg