08.10.2026 Neue Sonderausstellung zum 500-jährigen Uni-Jubiläum im Landgrafenschloss, Rittersaal

Auf einem vergilbten Papier stehen Namen und Worte mit schwarzer Tinte in alter Schrift geschrieben.
Ausschnitt: Freiheitsbrief von 1529, Abschrift

500 Jahre Universität Marburg – Was von der Geschichte übrigblieb

15. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027

Die Philipps-Universität Marburg, 1527 von Landgraf Philipp von Hessen als erste protestantische Universität der Welt gegründet, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Anlässlich ihres 500-jährigen Jubiläums präsentiert die Ausstellung „Was von der Geschichte übrigblieb“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte im Rittersaal des Landgrafenschlosses eine einzigartige Sammlung historischer Zeugnisse.

Im Mittelpunkt stehen Originaldokumente, Insignien und Exponate aus fünf Jahrhunderten: darunter das Gründungsprivileg, die Nobelpreisurkunde Emil von Behrings, Porträts prägender Persönlichkeiten sowie Schriftstücke zur Geschichte des Frauenstudiums und zur Zeit des Nationalsozialismus. Universitätsarchiv, Universitätsbibliothek und Universitätsmuseum präsentieren Objekte, die von Macht, Tradition und dem stetigen Wandel einer Institution erzählen, die seit der Reformationszeit die geistige und gesellschaftliche Entwicklung Hessens und darüber hinaus prägt.

Die Ausstellung lädt ein, die historischen Wurzeln der Universität zu erkunden und gleichzeitig ihren Beitrag zur Gegenwart und Zukunft zu reflektieren.

Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Landgrafenschloss, Schloss 1, Marburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr